Sport
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Vom 0:2 zum 6:2 – in Serbien glaubt kaum einer, dass beim Derby in Belgrad alles mit rechten Dingen zu und her gegangen ist

Der Auftakt in die serbische Fussballmeisterschaft wird von einer möglichen Schiebung überschattet. Roter Stern schlug OFK Belgrad mit 6:2 – nachdem der Grossklub zunächst an die Wand gespielt wurde und zur Pause 0:2 zurücklag.



Es kann nur darüber gerätselt werden, was in der Kabine des OFK Belgrad zur Halbzeitpause besprochen wurde. Die Mannschaft spielte nach übereinstimmenden Berichten Katz und Maus mit dem Gegner Roter Stern, sie führte mit 2:0.

Doch dann folgte ein beinahe schon historischer Einbruch. Zwischen der 48. und der 51. Minute schoss Roter Stern drei Tore, die Partie war kurz nach Wiederanpfiff gewendet. Wenige Minuten später legte der Favorit das 4:2 nach, dem bis zum Spielende noch zwei weitere Treffer folgten.

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Die Zusammenfassung der suspekten Partie. YouTube/RedStarFamily

Selbst Roter-Stern-Fans sehen ein, dass beim Kantersieg kaum alles mit rechten Dingen zu und her ging.

Keine Feuerwehr mehr, sondern extrem passiv

Keines der Tore war offensichtlich vom Gegner geschenkt. Es war vielmehr das Auftreten von OFK, das stutzig macht. Zwar war es ausserordentlich heiss.

Aber man habe sich dennoch darüber gewundert, wie passiv das Team auf dem Platz agierte, schreibt die Zeitung Novosti. Sie berichtet darüber, dass die Staatsanwaltschaft Unterlagen über das angeblich abgesprochene Resultat erhalten habe. Die Zeitung Blic fasst schonungslos zusammen: «Serbien ist ein Paradies für Manipulationen». (ram)

Wie Jugoslawien zerbrach: Vom Ende des Kommunismus bis Kosovo

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