trüb und nass
DE | FR
Sport
Fussball

Super League: FC Basel bodigt Lausanne mit 3:0

FC Basel bodigt mit 3:0 den Abstiegskandidaten Lausanne

19.02.2022, 22:38
Mehr «Sport»

Der FC Basel kommt zum ersten Heimsieg seit fast vier Monaten. Dank Toren von Michael Lang, Adam Szalai und Noah Katterbach schlägt er das Schlusslicht Lausanne mit 3:0.

Die Basler sind am Ende souverän zu den drei Punkten gekommen, die sie nach den vielen enttäuschenden Resultaten der letzten Wochen unbedingt benötigt hatten. Dank stetigem Druck auf den Lausanner Strafraum und auch etwas Glück erzielten sie nach der Pause die Tore.

Basels Adam Szalai, links, und Michael Lang, rechts, jubeln nach dem 2:0 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Lausanne-Sport im Stadion St. Jakob-Park ...
Adam Szalai (links) jubelt zusammen mit Michael Lang nach dem 2:0 gegen Lausanne.Bild: keystone

Das vorentscheidende 1:0 in der 50. Minute war nicht zwingend gewesen. Michael Lang war erfolgreich, nachdem ihm ein Ball mehr zufällig vor die Füsse gesprungen war. Die Schiedsrichter liessen den Treffer gelten, obwohl der Rechtsverteidiger beim vorletzten Pass von Fabian Frei Richtung Fedor Tschalow mehr aktiv als passiv im Offside gestanden hatte. Eine Viertelstunde später bereitete Lang den Kopfball-Treffer des eingewechselten Neuzugangs Adam Szalai vor. Den Schlusspunkt setzte den linke Aussenverteidiger Noah Katterbach in der 89. Minute.

Der Sieg von Basel war trotz der zähen ersten 50 Minuten verdient. Das sehr offensiv aufgestellte Team von Patrick Rahmen verlor nie die Kontrolle und wurde mit zunehmender Spieldauer immer dominanter. Das Resultat hätte sogar höher ausfallen können, wenn Frei in der 58. Minute nicht einen Penalty verschossen hätte.

Basel konnte den Fehlschuss verkraften. Er hat die Pflicht sicher erfüllt und kann am nächsten Wochenende beim FC Zürich einen weiteren, grösseren Schritt nach vorne machen. Lausanne muss sich derweil Sorgen machen. Die Bilanz unter dem neuen Trainer Alain Casanova ist miserabel: 3 Ligaspiele, 0 Punkte, 0 Tore und dazu das Cup-Out gegen den Unterklassigen Yverdon.

Basel - Lausanne 3:0 (0:0)

20'285 Zuschauer. - SR Dudic. - Tore: 50. Lang (Tschalow) 1:0. 66. Szalai (Stocker) 2:0. 89. Katterbach (Fernandes) 3:0.

Basel: Lindner; Lang (70. Lopez), Pelmard, Pavlovic, Katterbach; Frei; Ndoye (81. Palacios), Males, (46. Szalai) Stocker (91. Chipperfield), Millar; Tschalow (81. Fernandes).
Lausanne: Diaw; Zohouri, Grippo, Monteiro; Chafik, Kukuruzovic, Thomas (60. Poundjé), Suzuki (81. N'Guessan); Mahou (81. Ouattara), Amdouni, Spielmann (52. Coyle).

Bemerkungen: Basel ohne Burger (gesperrt), Esposito, Essiam, Padula und Petretta (alle verletzt). Lausanne ohne Trébel (gesperrt), Brown, Koyalipou, Koné, Geissmann, Husic und Turkes (alle verletzt). 58. Frei verschiesst Penalty (Lattenschuss). Verwarnungen: 16. Suzuki (Foul). 39. Frei (Foul). 75. Pavlovic (Foul). 87. Amdouni (Foul).

(pit/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Torschützenkönige in der Schweiz seit 1990
1 / 32
Die Torschützenkönige in der Schweiz seit 1990
1989/90: Ivan Zamorano, FC St.Gallen, 23 Tore.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Alisha Lehmann 2.0? – GC-Spielerin verdient mit Instagram mehr Geld
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Wie Social Media das Leben der SkifahrerInnen belastet
Skifahrerinnen und Skifahrer sind auch abseits der Skipiste gefordert. Lara Gut-Behrami spricht über den Druck, dem Athletinnen und Athleten ausgesetzt sind – sei es durch Sponsoren oder durch Social Media.

Die Rennen in Crans Montana sind zu Ende und das Organisationskomitee hat die Zelte für dieses Jahr abgebrochen. Nächstes Jahr wird an gleicher Stätte wieder Ski gefahren, jedoch werden im Walliser Skiort dann für einmal die Männer an den Start gehen. Der Rennleiter Marius Robyr hatte dieses Jahr seinen letzten Auftritt, er wird von Didier Défago abgelöst.

Zur Story