Sport
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Ein Favorit und drei Herausforderer – die vier WM-Titelkandidaten im Check

Was sind die Stärken und Schwächen der vier Halbfinalisten? Die letzten vier Kandidaten für den WM-Titel im Check.



Frankreich: Der Topfavorit

Stärken

Der Weltmeister von 1998 kam in Russland nur schwer in die Gänge. Trainer Didier Deschamps experimentierte in der Vorrunde mit seinen Aufstellungen, was zu Kritik aus der Heimat führte. Inzwischen hat er seine Stammformation gefunden, mit Beginn der K.o.-Runde steigerte sich die Mannschaft markant. Von allen vier Halbfinalisten verfügen «Les Bleus» über das grösste Potenzial in der Offensive. Wer einen Ousmane Dembélé, einen Nabil Fekir oder einen Corentin Tolisso von der Bank bringen kann, hat alles, um Weltmeister zu werden.

epa06868619 Antoine Griezmann of France (2-R) celebrates with teammates scoring the 2-0 lead during the FIFA World Cup 2018 quarter final soccer match between Uruguay and France in Nizhny Novgorod, Russia, 06 July 2018.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/RITCHIE B. TONGO   EDITORIAL USE ONLY

Die Franzosen gelten unter den letzten vier Teams als Favoriten.  Bild: EPA/EPA

Schwächen

Frankreich wird nach dem Ausscheiden von Brasilien als Top-Favorit gehandelt. Das Spektakel beim 4:3 im Achtelfinal gegen Argentinien zeigte, dass die französische Verteidigung nicht unüberwindbar ist, die Alternativen in diesem Mannschaftsteil sind gering. Vor zwei Jahren an der EM im eigenen Land scheiterten die Franzosen kurz vor der Ziellinie und verloren den Final gegen Portugal nach Verlängerung 0:1. Schaffen sie es diesmal, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden?

Die besten Bilder der Fussball-WM 2018 in Russland

Belgien: Folgt die Bestätigung?

Stärken

Belgien wurde seiner Rolle als Turnier-Mitfavorit vollauf gerecht und gewann als einziges Team alle seine fünf Spiele in der regulären Spielzeit. Mit Eden Hazard, Kevin de Bruyne und Romelu Lukaku verfügen die «Roten Teufel» über das beste offensive Trio der Welt im Umschaltspiel, was im Viertelfinal Brasilien schmerzlich zu spüren bekam. Die einzige kritische Situation, als Belgien im Achtelfinal gegen Japan 0:2 zurücklag, meisterte es dank starken Jokern mit Bravour. Der spanische Trainer Roberto Martinez überzeugte mit taktischer Variabilität.

epa06869514 Fagner of Brazil (L) and Eden Hazard of Belgium in action during the FIFA World Cup 2018 quarter final soccer match between Brazil and Belgium in Kazan, Russia, 06 July 2018.

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Eden Hazard (rechts) setzt sich gegen Brasiliens Fagner durch. Bild: EPA/EPA

Schwächen

Die belgische Abwehr bestand den Härtetest gegen Brasilien mit Können, Leidenschaft und etwas Glück – und dank Vincent Kompany, der nach seiner Verletzung rechtzeitig auf Beginn der K.o.-Phase in die Startaufstellung zurückgekehrt ist. Die Achillesferse ist die linke Seite, wo Jan Vertonghen nicht immer überzeugte. Und auf der rechten Seite fehlt im Halbfinal der gesperrte Thomas Meunier. Schaffen die Belgier nach dem Coup gegen Brasilien die Bestätigung?

Tränen der Fans – die Ausgeschiedenen

England: Frühreife Löwen

Stärken

Die junge englische Mannschaft gehörte zu den positiven Überraschungen des Turniers. Neben Topskorer und Captain Harry Kane (6 Tore) spielten sich auch weniger bekannte Namen wie Harry Maguire, Kieran Trippier oder Torhüter Jordan Pickford in den Vordergrund. Die Mannschaft tritt homogen auf und weiss spielerisch zu gefallen. Trainer Gareth Southgate schaffte es, seiner Mannschaft eine eigene Identität zu verleihen. «Wir schreiben unsere eigene Geschichte» und brach damit mit der englischen Vergangenheit, die viel öfters eine übersteigerte Erwartungshaltung, Enttäuschung und Trauer brachte als Erfolg.

epa06871078 Harry Kane of England in action during the FIFA World Cup 2018 quarter final soccer match between Sweden and England in Samara, Russia, 07 July 2018.

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Harry Kane erzielte insgesamt 6 Treffer an dieser WM – bis jetzt.  Bild: EPA/EPA

Schwächen

Noch hat die Mannschaft ihre Reife nicht erreicht, vielen Spielern fehlt die Erfahrung auf der ganz grossen Bühne. Und nach dem Ende des Penaltyschiessen-Fluchs und dem dritten Sprung in die Top 4 nach 1966 und 1990 steigen die Erwartungen auf der britischen Insel wieder ins Unermessliche. Wie gehen die jungen Löwen damit um? Behalten sie ihre Unbeschwertheit, hat England eine Chance auf den zweiten WM-Titel nach 1966.

Die unglaubliche Penalty-Saga der Engländer

Kroatien: In den Halbfinal gezittert

Stärken

Modric, Rakitic, Mandzukic, Brozovic, Perisic, allein von den Namen ist der Halbfinal-Einzug der Kroaten keine Überraschung. Kaum eine Mannschaft ist im Mittelfeld mit mehr Talent gesegnet als die Mannschaft von Zlatko Dalic. Mit dem 3:0 gegen Argentinien in der Vorrunde hatte der WM-Dritte von 1998 für ein erstes Ausrufezeichen gesorgt. Die Vorrunde schlossen die Kroaten ohne Verlustpunkt ab – trotz des Rauswurfs von Nikola Kalinic in der ersten Turnierwoche und trotz der Nominierung der B-Elf gegen Island.

Croatia national soccer team players celebrate after a penalty is saved in a shootout during the quarterfinal match between Russia and Croatia at the 2018 soccer World Cup in the Fisht Stadium, in Sochi, Russia, Saturday, July 7, 2018. Croatia won the match 4-3 on penalties after the game ended 2-2 after extra time. (AP Photo/Manu Fernandez)

Die Kroaten setzten sich im Penaltyschiessen gegen Russland durch.  Bild: AP/AP

Schwächen

Mit Beginn der Achtelfinals wurde für die Kroaten plötzlich alles komplizierter. Sowohl gegen Dänemark als auch gegen Russland konnten sie nicht mehr an ihre überzeugenden Leistungen aus der Vorrunde anknüpfen. Die Nerven begannen zu flattern – ausser bei Ivan Rakitic, dem in Möhlin aufgewachsenen kroatisch-schweizerischen Doppelbürger. Er blieb als jeweils letzter Schütze vom Penaltypunkt cool. Noch nie hat eine Mannschaft den WM-Titel gewonnen, die zwei Partien im Penaltyschiessen gewann. (sda)

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