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André Schürrle winkt: Die Liebsten waren im Stadion leicht zu finden, wie ein Blick auf den Oberrang zeigt.
Bild: twitter

Kein Bärenhunger auf Wölfe: Es ist Champions League und im Wolfsburger Stadion bleibt jeder dritte Sitz leer

Endlich wieder Champions League! Doch als gestern in Wolfsburg nach sechs Jahren endlich wieder die berühmte Hymne zu hören ist, interessiert das nur wenige. Der VfL verschenkt gar Karten an Flüchtlinge, weil so wenig Fans kommen.



«Ich habe die Hymne vor dem Spiel gar nicht mitbekommen. Ich musste erstmal gucken, wo die ganzen Zuschauer sind.»

Klaus Allofs, Manager VfL Wolfsburg
Focus

20'126 Zuschauer. Da konnte der Kassier noch so sehr nachzählen – es waren wirklich nicht mehr. Der erste Auftritt des VfL Wolfsburg in der Champions League nach sechs Jahren gegen ZSKA Moskau lockte nicht mehr Anhänger ins Stadion.

Es wären gar noch weniger Menschen im Stadion gewesen, wenn der VfL sich nicht von seiner wohltätigen Seite gezeigt hätte. Der Klub lud 1200 Flüchtlinge zum Spiel ein. Immerhin: Diejenigen Zuschauer, die da waren, sahen einen 1:0-Heimsieg; die Schweizer Diego Benaglio und Ricardo Rodriguez spielten durch.

Champions League – und das Stadion ist halbleer. Das mutet schon etwas seltsam an, zumal im 70 Kilometer entfernten Magdeburg 16'000 Zuschauer zum Drittliga-Spiel gegen Osnabrück erschienen. Kein Wunder, kriegt der vielerorts als Retortenklub beschimpfte und mit vielen VW-Millionen alimentierte VfL nun sein Fett weg. 

Blufft der typische Bayern-Fan.

Die Erkenntnis des Abends: Wifi ist eh wichtiger als Fussball!

Das sind die Topstars der 32 Champions-League-Teilnehmer

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