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Jens Lehmann Dennis Aogo

Jens Lehmann sorgte mit einer rassistischen Nachricht an Aogo für Aufregung. Bild: IMAGO / Ulrich Hufnagel

«Zweite Chance verdient»: Dennis Aogo akzeptiert Jens Lehmanns Entschuldigung

Eine rassistische Nachricht von Jens Lehmann an Dennis Aogo hat in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch für Wirbel gesorgt. Am Mittwochabend meldete sich der Betroffene versöhnend zu Wort.



Ein Artikel von

T-Online

Dennis Aogo hat die Entschuldigung von Jens Lehmann nach dessen rassistischer Aussage vom Dienstagabend akzeptiert. «Ich habe mit ihm zwei Mal telefoniert und nehme seine Entschuldigung an. Ich fand nicht gut, was er geschrieben hat, fand auch die Formulierung nicht gut. Es war auch ein Stück weit respektlos, weil man so etwas nicht schreibt, egal an wen die Nachricht adressiert war. Trotzdem will ich sagen, dass jeder Mensch Fehler macht», so Aogo am Mittwochabend in seiner Instagram-Story.

«Werde dazu nichts mehr sagen»

Aogo weiter: «Jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient. Ich finde es nicht richtig, dass sich jetzt alle auf ihn stürzen und habe es ihm abgenommen, dass es ihm leidtut. Somit ist dieses Thema für mich erledigt. Ich werde dazu nichts mehr sagen und werde mich zeitnah mit ihm treffen und das Thema, wie zwei Männer das tun, dann hoffentlich aus dem Weg räumen.»

Am Mittwoch hatte der ehemalige Torwart der deutschen Nationalmannschaft seinen Posten als Aufsichtsrat beim Berliner Bundesligisten Hertha BSC verloren. Zudem gaben sowohl Sky als auch Sport1 bekannt, dass Lehmann bei diesen beiden TV-Sendern nicht mehr eingeladen werde.

Lehmann hatte am späten Dienstagabend an Aogo geschrieben: «Ist Dennis eigentlich euer quotenschwarzer?» Versehen war der Satz mit einem Lach-Smiley vor dem Fragezeichen. Aogo hatte einen Screenshot der Nachricht in einer Story bei Instagram veröffentlicht. Dazu kommentierte er: «WOW dein Ernst? Die Nachricht war wohl nicht an mich gedacht!!!»

Am Mittwochmorgen entschuldigte sich Lehmann dann sowohl telefonisch bei Dennis Aogo als auch per Tweet in der Öffentlichkeit.

(t-online)

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