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Varol Tasar, links, von Luzern im Spiel gegen Aiyegun Tosin, 2. von links, von Zuerich beim Super League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Zuerich vom Mittwoch, 16. Dezember 2020 in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Varol Tasar vergab gegen den FCZ gleich mehrere Grosschancen. Bild: keystone

FCZ mauert sich in Luzern zu einem Punkt – trotz über 30 FCL-Abschlüssen

Der FC Luzern dominiert im Super-League-Heimspiel gegen Zürich, erreicht aber dennoch nur ein 0:0. Die Zürcher zeigen eine der schwächeren Leistungen unter Trainer Massimo Rizzo.



Der FC Luzern, die Super-League-Mannschaft, deren Gesicht sich auf die neue Saison am stärksten verändert hat, zeigte nach dem jüngsten 2:1-Sieg in Sitten weitere Fortschritte. Das Team von Trainer Fabio Celestini formt sich in diesen Wochen zu einer starken Einheit.

Schon in der ersten Halbzeit dominierten die Innerschweizer deutlich, auch wenn nur eine grosse Torchance resultierte. Pascal Schürpf verzog den Ball in der Anfangsphase aus bester Position von halblinks. Wenig fehlte nach der Pause beispielsweise auch, als Varol Tasar mit einer Direktabnahme aus kurzer Distanz den Pfosten traf. Insgesamt schossen die Luzerner 31 Mal in Richtung FCZ-Tor.

In der Zürcher Defensive dürfte der kurzfristige Ausfall des Neo-Internationalen Becir Omeragic ins Gewicht gefallen sein. An seiner Stelle verteidigte auf der rechten Seite der ebenfalls junge, aber weit weniger erfahrene Silvan Wallner. Falls Omeragic weiterhin nicht zur Verfügung steht, wird die Zürcher Defensive am Sonntag im Heimspiel gegen Servette massiv geschwächt sein, denn auch Innenverteidiger Nathan wird fehlen. Der Brasilianer wurde in Luzern zum vierten Mal in dieser Saison verwarnt.

Der Trainer von Zuerich, Massimo Rizzo beim Super League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Zuerich vom Mittwoch, 16. Dezember 2020 in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

FCZ-Trainer Massimo Rizzo darf zufrieden sein. Bild: keystone

Die grössere Schwäche des FCZ in Luzern war jedoch die Offensive. Luzerns Goalie Marius Müller blieb so gut wie unbeschäftigt. Offensichtlich fehlten die Vorzüge des verletzten Punchers Benjamin Kololli. Blaz Kramer als einzige Spitze war isoliert. Assan Ceesay, der in der zweiten Halbzeit für den Slowenen ins Spiel kam, war in einigen Szenen weitaus gefährlicher.

Erfreulich für die Zürcher war, dass sie im neunten Spiel unter Rizzo zum fünften Mal kein Gegentor zuliessen.

Luzern - Zürich 0:0
SR Tschudi.
Luzern: Müller; Sidler (69. Schwegler), Lucas, Knezevic, Frydek; Schulz; Schaub, Ugrinic; Tasar (69. Alounga), Sorgic, Schürpf (77. Ndiaye).
Zürich: Brecher; Wallner, Sobiech, Nathan, Aliti; Domgjoni, Doumbia; Tosin (74. Rohner), Marchesano (57. Schönbächler), Gnonto (46. Winter); Kramer (46. Ceesay).
Bemerkungen: Luzern ohne Ndenge, Emini, Binous und Burch (alle verletzt) und Grether (rekonvaleszent). Zürich ohne Kololli, Omeragic, Britto, Hekuran Kryeziu (alle verletzt) und Janjicic (krank). 65. Pfostenschuss Tasar. Verwarnungen: 22. Doumbia (Foul), 30. Nathan (Foul), 61. Ugrinic (Foul), 88. Sorgic (Unsportlichkeit), 88. Domgjoni (Unsportlichkeit), 89. Alounga (Foul). (pre/sda)

Die Tabelle:

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