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Super League: Kein Sieger zwischen Luzern und Vaduz

Der Luzerner Filip Ugrinic, links, gegen den Vaduzer Gabriel Luechinger, rechts, beim Fussball Superleague Meisterschaftsspiel FC Luzern gegen den FC Vaduz in der Swissporarena in Luzern am Samstag, 2 ...
Luzern gibt gegen Vaduz in Unterzahl den Sieg aus der Hand.Bild: keystone

Zwei strittige Entscheide gegen Luzern – Vaduz holt einen schmeichelhaften Punkt

21.11.2020, 20:45

Luzern – Vaduz 1:1

Dem FC Luzern, ab der 50. Minute mit nur zehn Mann auf dem Platz, fehlten wenige Minuten für den ersten Saisonsieg. Der inferiore FC Vaduz glich nach 87 Minuten dank einem fragwürdigen Foulpenalty zum 1:1 aus.

Der Gehalt des Spiels in der leeren Luzerner Arena war so dürftig, wie man es vom Duell zwischen dem Zweitletzten und dem Letzten erwarten musste. Ein Tor in der 31. Minute bedeutete die vermeintliche Entscheidung. Der wohl beste Luzerner Marvin Schulz reagierte nach einem Prellball im Strafraum schnell und schanzte den Ball mit dem Kopf dem Torschützen Dejan Sorgic zu.

Luzerns Trainer Fabio Celestini verzichtete am Anfang auf die bewährten Offensivkräfte Patrick Schürpf und Varol Tasar. Es resultierte eine Leistung, mit der die Luzerner den Vaduzern kaum nennenswerte Chancen ermöglichten. Die Ausnahme war eine Szene unmittelbar vor der Pause, bei der der in dieser Saison noch nicht berücksichtigte Mohamed Coulibaly aus kurzer Distanz von der Seite an Goalie Marius Müller scheiterte.

Luzerns neuer Spanier Alejandro Carbonell wurde kurz nach der Pause innerhalb einer Minute zweimal verwarnt. Beim zweiten «Foul» spielte Carbonell klar sichtbar den Ball, sodass der Ausschluss äusserst streng, wenn nicht ungerechtfertigt war.

Die Mannschaft von Trainer Mario Frick, die ihren zuvor einzigen Punkt beim 2:2 in Basel zu Saisonbeginn geholt hatte, wusste mit der langen zahlenmässigen Überlegenheit nichts anzufangen. Die deutlich besseren Möglichkeiten erarbeiteten sich weiterhin die Innerschweizer – bis Jaccottet spät mit einem sehr strengen Entscheid auf den Penaltypunkt zeigte. Routinier Milan Gajic verwertete die kaum noch erhoffte Chance.

Luzern - Vaduz 1:1 (1:0)
SR Jaccottet.
Tore: 31. Sorgic (Schulz) 1:0. 87. Gajic (Foulpenalty) 1:1.
Luzern: Müller; Sidler, Schulz, Knezevic, Frydek; Carbonell; Emini, Ndenge (90. Tasar); Schaub (74. Schürpf), Ugrinic; Sorgic (61. Ndiaye).
Vaduz: Büchel; Rahimi, Schmid, Simani (63. Prokopic); Dorn, Gajic, Lüchinger, Obexer (77. Hug); Cicek; Coulibaly (77. Di Giusto), Sutter (94. Schmied).
Bemerkungen: Luzern ohne Lucas (gesperrt), Burch und Binous (beide verletzt). Vaduz ohne Wieser (verletzt). 50. Gelb-rote Karte gegen Carbonell (Foul). Verwarnungen: 20. Sutter (Foul), 22. Simani (Foul), 39. Müller (Spielverzögerung), 49. Carbonell (Foul), 91. Lüchinger (Foul), 92. Emini (Foul). (pre/sda)

Der Luzerner Tsiy Ndenge, rechts, gegen den Vaduzer Manuel Sutter, links, beim Fussball Superleague Meisterschaftsspiel FC Luzern gegen den FC Vaduz in der Swissporarena in Luzern am Samstag, 21. Nove ...
Luzerns Ndenge lässt Vaduz' Manuel Sutter stehen.Bild: keystone

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4 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Brettspiel
21.11.2020 20:37registriert Oktober 2014
Schafft doch bitte den VAR ab. 150'000Fr. kostet dieser Spass jeden Verein ohne jeglichen Nutzen und das Geld fehlt ja angeblich. Investiert mehr in die Schiedsrichterausbildung. Oder wie es Marcel Reif gesagt hat: "Mit Spielleitung hat das nicht viel zu tun."
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Cupsieger Maxi
21.11.2020 20:30registriert Dezember 2014
Es ist nur noch lächerlich....


VAR abschaffen!
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4
Schweizer Fussballverband hält Kopfball-Verbot für «wenig sinnvoll»
Wie gefährlich sind Kopfbälle für Fussballer? Experten streiten darüber heftig. In Schottland ist Kopfballtraining nun für Junioren und teilweise sogar für Profis verboten worden. Ist das auch in der Schweiz denkbar?

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