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23.06.2018, Nordrhein-Westfalen, Halle: Tennis, ATP-Tour, Einzel, Herren, Halbfinale. Roger Federer aus der Schweiz hält sich die Hand vor das Gesicht im Spiel gegen Kudla aus den USA. (KEYSTONE/DPA/Friso Gentsch)

«Ich habe mehr vom Team erwartet», sagt Roger Federer. Bild: dpa

«Bekommen, was wir verdient haben» – Federer geht mit Nati hart ins Gericht



Roger Federer gehört zu den vielen Fans, die vom Auftritt der Schweizer Fussballnationalmannschaft im WM-Achtelfinal gegen Schweden (0:1) enttäuscht waren.

«Ich habe mehr vom Team erwartet», gab der achtfache Wimbledon-Champion nach seinem Zweitrundensieg am Mittwoch zu. «Aber so ist das in K.o.-Spielen, wenn du es in jedem Match auf den Platz bringen musst, als ob es ein Final wäre.» Es brauche elf Männer zur gleichen Zeit. «Es reichen nicht drei oder acht. Jeder muss zur selben Zeit das selbe tun. Ich denke, das ist in einem Mannschaftssport das Schwierige.»

Die Schweiz habe gegen Schweden nicht genug Chancen kreiert. «Ich habe das Gefühl, das war eine verpasste Gelegenheit, ich dachte, wir hätten eine Chance gegen Schweden.» Am Ende verdiene der den Sieg, der etwas mehr kreiere. Am Ende bleibe kein bitterer Nachgeschmack. «Ich finde, wir bekommen, was wir verdient haben. Vielleicht gehören wir einfach nicht zu den besten acht.»

Die Nati-Noten zum Achtelfinal-Aus gegen Schweden

Federer analysierte auch, was vielleicht noch fehlt. «Ich glaube, es ist wichtig zu verstehen, dass du die Energie an jedem einzelnen Tag bringen musst. Das ganze Jahr über. Dann ist es keine grosse Sache mehr, es auch in solch entscheidenden Momenten auf den Platz zu bringen.» Er könne aber natürlich nicht sagen, ob dies das Problem gewesen sei. «Was ich aus meiner Karriere weiss: Du kannst nie lethargisch auf den Platz kommen. Oder denken, es kommt von alleine, weil du am Tag zuvor gut gespielt hast. Du bist immer nur so gut wie deine nächste Leistung.»

Am Ende widerstand Federer der Versuchung, den Engländern den Gefallen zu machen, sich nun hinter ihre Mannschaft zu stellen. «Ich weiss nicht, für wen ich nun mitfiebern werde. Mein Lieblingsteam ist draussen, die WM wird nicht mehr das gleiche sein.» (sda/vom)

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