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GC-Präsident Anliker: «Bleiben notfalls auch in der Challenge League dabei»



Die Pressekonferenz zum Nachschauen:

Liveticker: 25.03. GC-PK

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Dann ist die Pressekonferenz beendet!
Das sind die wichtigsten Aussagen von GC-Präsident Anliker:

- «In der momentanen Situation ist eine klare Führung wichtig. Man muss stark und positiv vorangehen. Ich denke, dass das bei mir nicht mehr der Fall war. Ich bin nicht mehr der richtige Mann dafür.»

- «Wir fokussieren uns voll auf den Abstiegskampf. Aber auch falls wir den Umweg in die Challenge League nehmen müssen, bleiben wir bei GC an Bord».

- «Peter Stüber und ich haben Geld eingeschossen. Damit ist der Klub finanziell bis Ende der nächsten Saison abgesichert. Wenn nicht alles schief geht, haben wir die Lizenz nächste Saison sicher.»

- «Das Umfeld ist total verunsichert. Mit der sportlichen Schieflage kommt die Kritik, die teilweise auch ungerecht ist. Auf dem GC-Campus haben die Leute Angst um ihren Job, Angst vor der Zukunft.»

- «Ich bin erleichtert über diesen Schritt. Auch, weil wir die Nachfolge gut regeln konnten.»
Frage: Was meinen Sie damit, dass die Gesellschaft beim Gewaltproblem helfen muss?
«Es kann nicht sein, dass die Polizei einen Täter findet und festnimmt und zwei Stunden später kann er wieder gehen. Wir müssen klar härter mit solchen Personen umgehen. Wir dürfen nicht zum Alltag übergehen nach solchen Vorfällen. Man muss verstehen, dass der Fussball solchen Konsequenzen nicht alleine durchsetzen kann. Ich bin kein Politiker. Ich hoffe einfach, dass die Massnahmen, die wir in der Schweiz hätten umgesetzt werden. Denn das ist meiner Meinung nach nicht den Fall.»
Frage: Um nochmals nachzufragen, bei einem Abstieg bleiben Sie?
«Ja. Wir haben verschiedene Szenarien gemacht. Unser Interesse ist die Super League. Auch nach einem allfälligen Abstieg in die Challenge League.»
Frage: Wie erleichtert sind Sie?
«Im Moment bin ich sehr erleichtert. Die Belastung auf mich und meine Familie war gross. Ich bin aber auch erleichtert, weil die Nachfolge gut geregelt ist.»
Frage: Wie sieht es beim Posten des Sportchefs aus?
«Ich will hier nicht dem neuen Präsidenten Gedanken vorausnehmen. Wir machen uns Gedanken und haben Pläne. Aber mehr kann und will ich hier nicht sagen.»
Frage: Ist es denkbar, dass sich der Präsident finanziell engagiert?
«Das müsst ihr ihn am Mittwoch fragen.»
Frage: Vor kurzem hiess es noch, Manuel Huber sei die beste Option für GC...?
«Manuel Huber hat für GC alles gegeben, er hat 7 Tage die Woche 24 Stunden gearbeitet. Ich kann mir immer noch keine bessere Option als CEO vorstellen. Der neue Präsident wollte auch, dass Huber bleibt.»
Frage: Könnten Sie sich auch vorstellen, noch länger Hauptaktionär bei GC zu sein?
«Ja. Wir haben uns die letzten Wochen Gedanken dazu gemacht. Ich glaube an GC. Insbesondere, wenn dann das neue Stadion bald kommt.»
Frage: Was muss der Nachfolger können?
«Er muss stark vor der Mannschaft stehen und sagen können ‹Chömid Giele, jeztzt gäbed mer aus und stieged nid ab›. Das kann ich nicht mehr.»
Frage: Kommt der Nachfolger aus dem Klub oder ist er GC-unbefleckt?
«Das möchte ich jetzt nicht beantworten.»
Frage: Gab es persönliche Anfeindungen seitens der Fans?
«Nein.»
Frage: Wie gross ist ihre emotionale Verbindung zu diesem Verein?
«Was für eine Frage! Ich bin seit 5 Jahren hier, habe erst gerade wieder drei Millionen eingezahlt. Diese Frage muss ich nicht beantworten.»
Frage: Gab es ein Akzeptanzproblem um Ihre Person?
«Intern nicht. Aber wenn von Aussen so scharf geschossen wird, stellt man sich in Frage.»
Frage: Wären Sie ohne Zwischenfall in Sion noch Präsident?
«Nein, das hat nichts mit Sion zu tun. Der Knackpunkt war für mich das Tor in der letzten Sekunde gegen YB. Da dachte ich mir, da muss etwas passieren. Ich fragte mich, ob ich das Pech anziehe.»
Frage: Was ist seit der Vorstellung von Trainer Stipic passiert, dass sie diesen Schritt machen?
«Im Fussball verändert sich alles so schnell, dass man diese Flexibilität haben muss. Ich kam einfach zu der Meinung, dass der Präsident GC viel bringen muss. Momentan brauchen wir also einen anderen Präsident. Ich habe gewisse Schwächen gezeigt, deshalb bin ich nicht der Richtige.»
Stephan Anliker
«Ich will auch noch die Fangewalt ansprechen. Die Gesellschaft muss uns helfen. Der Fussball wird missbraucht und kann das Problem nicht alleine lösen.»
Stephan Anliker
«Ich habe auch Verantwortung gegenüber meiner Familie, gegenüber der Gesellschaft und gegenüber mir selbst. Ich musste ganz klar sagen, dass ich nicht mehr der Richtige für diesen Job bin. Wir fokussieren uns voll auf den Abstiegskampf. Aber auch falls wir den Umweg in die Challenge League nehmen müssen, bleiben wir dabei.»
Stephan Anliker
«Es wird einen geordneten Übergang geben. Wir werden unsere Wissen an den Nachfolger übergeben. Unter anderem auch das Stadionwissen. Ich bekenne mich 100 Prozent zu GC!»
Stephan Anliker
«Ich habe den Klub in einer maroden Situation übernommen, einen Klub ohne Stadion und ohne Zukunft. Sportlich war der Erfolg mit dem Cupsieg zwar da, doch wir waren beinahe Konkurs. Es gab keine Struktur und Organisation. Die haben wir jetzt, doch noch immer noch fehlt die Kontinuität. Die habe ich nicht hingebracht. Das hat dann zu den schlechten sportlichen Resultate geführt.»
Stephan Anliker
«Der neue Mann wird am Mittwoch vorgestellt. Ich freue mich darauf. Er wird gleich an diesem Tag seine Tätigkeit aufnehmen, und ich ziehe mich komplett zurück.»
Stephan Anliker
«Wir wurden in der letzten Zeit stark kritisiert, manchmal war diese auch unfair. In einer solchen Situation ist eine klare Führung wichtig. Man muss stark und positiv vorangehen. Ich denke, dass das bei mir nicht mehr der Fall war. Ich bin nicht mehr der richtige Mann dafür.»
Stephan Anliker
«Das Umfeld ist total verunsichert. Mit der sportlichen Schieflage kommt die Kritik, die teilweise auch ungerecht ist. Auf dem GC-Campus haben die Leute Angst um ihren Job, Angst vor der Zukunft.»
Stephan Anliker
«Wir machen schwierige Zeiten durch, besonders sportlich. Daneben gibt es auch positive Sachen, beispielsweise die Erhöhung des Aktienkapitals, die und die finanzielle Zukunft. Peter Stüber und ich haben Geld eingeschossen. Damit ist der Klub finanziell bis Ende der nächsten Saison abgesichert. Wenn nicht alles schief geht, haben wir die Lizenz nächste Saison sicher. Das hatten wir noch nie zu diesem Zeitpunkt.»
Anliker ist da, bald geht es los!
Die Pressekonferenz beginnt um 14 Uhr
watson-Eismeister Klaus Zaugg hat sich zum Fall Anliker geäussert.
Auch CEO Huber geht
Neben VR-Präsident Anliker gibt auch CEO Manuel Huber sein Amt ab, allerdings erst Ende Saison. Huber bestätigt: «Ich werde mich so schnell wie möglich mit dem designierten VR-Präsidenten zusammensetzen und mich mit ihm über die Situation bis Ende der laufenden Saison unterhalten».
GC CEO Manuel Huber reagiert nach dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC Luzern im Letzigrund, am Samstag, 2. Maerz 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Darum geht's: GC-Präsident Anliker tritt zurück!
Präsident Stephan Anliker zieht sich aus dem Verwaltungsrat der Grasshoppers zurück. Der Langenthaler gibt das Amt beim Super-League-Schlusslicht per sofort ab.

Anliker bleibt gemeinsam mit Peter Stüber gleichwohl Hauptaktionär des Schweizer Rekordmeisters. Er will weiter in den Klub investieren.
ARCHIVBILD ZU DEN MUTATIONEN BEI GC --- Stephan Anliker, Praesident Grasshopper Club Zuerich, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem Grasshopper Club Zuerich, am Sonntag, 24. Februar 2019 in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Anthony Anex)
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