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WM-Qualifikation

WM 2026: Italien schlägt Nordirland in den WM-Playoffs, Kosov hofft auch

Italy's Francesco Pio Esposito, left, celebrates with Moise Kean who scored his side's second goal during the World Cup qualifying play-off soccer match between Italy and Northern Ireland, i ...
Italien darf weiterhin von der WM-Teilnahme träumen.Bild: keystone

Italien meistert 1. Hürde in den WM-Playoffs – Kosovo darf ebenfalls weiterträumen

26.03.2026, 19:4527.03.2026, 00:14

Die Playoff-Finals

  • Bosnien & Herzegowina – Italien
  • Kosovo – Türkei
  • Schweden – Polen
  • Tschechien – Dänemark

Italien – Nordirland 2:0

Italien hat in den Playoffs den halben Weg Richtung WM 2026 geschafft. Der vierfache Weltmeister gewinnt den Playoff-Halbfinal in Bergamo gegen Nordirland mit 2:0.

Die Italiener warten seit 2014 auf eine WM-Teilnahme. Zweimal scheiterten sie zuletzt in den Playoffs: 2017 gegen Schweden und 2022 gegen Nordmazedonien. Dementsprechend nervös agierte die Squadra Azzurra am Donnerstagabend. Für die Erlösung sorgte Sandro Tonali, der in der 56. Minute mit einem Schuss von der Strafraumgrenze erfolgreich war. Die Siegsicherung gelang Moise Kean in der 80. Minute.

Für das Team von Nationaltrainer Gennaro Gattuso geht es nun am Dienstag um das WM-Ticket.

Italien - Nordirland 2:0 (0:0)
Bergamo. - SR Makkelie (NED).
Tore: 56. Tonali 1:0. 80. Kean 2:0.

Wales – Bosnien & Herzegowina 1:2nP

Die Aufgabe für Italien wird dort noch etwas komplizierter werden, auswärts gegen Bosnien-Herzegowina. Die Bosnier gewannen ihren Halbfinal in Wales nach Penaltyschiessen. Der 40-jährige Edin Dzeko brachte die Gäste mit dem 1:1 in der 86. Minute in die Verlängerung, die torlos blieb. Im Penaltyschiessen scheiterten die letzten zwei walisischen Schützen, für Bosnien traf unter anderem der frühere Schweizer U21-Nationalspieler Haris Tabakovic.

Aus Schweizer Sicht ist das Duell zwischen Bosnien-Herzegowina und Italien von ganz besonderem Interesse. Der Sieger kommt in die Schweizer Vorrundengruppe und spielt am 18. Juni in Los Angeles gegen das Team von Nationalcoach Murat Yakin.

Wales - Bosnien-Herzegowina 1:1 (1:1, 0:0) n.V; 2:4 i.P.
Cardiff. - SR Kovacs (ROU).
Tore: 52. James 1:0. 86. Dzeko 1:1.
Bemerkungen: Bosnien-Herzegowina mit Gigovic (YB, ab 112.).
Penaltyschiessen: Demirovic -, Wilson 1:0; Tabakovic 1:1, Harris 2:1; Basic 2:2, Johnson -; Hadziahmetovic 2:3, Williams -; Alajbegovic 2:4.

Slowakei – Kosovo 3:4

Weiterhin im Rennen um einen der letzten vier europäischen WM-Plätze ist auch der Kosovo. Dieser setzte sich in Bratislava gegen die Slowakei mit 4:3 durch. Den vierten kosovarischen Treffer erzielte Kreshnik Hajrizi, der Verteidiger des FC Sion. Für die erste WM-Teilnahme benötigte Kosovo noch einen (Heim-)sieg am Dienstag gegen die Türkei.

Slowakei - Kosovo 3:4 (2:1)
Bratislava. - SR Eskas (NOR).
Tore: 6. Valjent 1:0. 21. Hodza 1:1. 45. Haraslin 2:1. 47. Asllani 2:2. 60. Muslija 2:3. 72. Hajrizi 2:4. 94. Strelec 3:4.
Bemerkungen: Slowakei mit Mraz (Servette, ab 90.). Kosovo mit Hajrizi (Sion), ohne Saipi (Lugano).

Türkei – Rumänien 1:0

Die Türkei hat in den Playoffs die halbe Strecke Richtung WM 2026 geschafft. In Istanbul wird das Team von Nationalcoach Vincenzo Montella mit dem 1:0 seiner Favoritenrolle gegen Rumänien gerecht.

Das goldene Tor im Stadion von Besiktas Istanbul erzielte acht Minuten nach der Pause Aussenverteidiger Ferdi Kadioglu nach einem herrlichen Pass in die Tiefe von Arda Güler, dem 21-jährigen Spielmacher von Real Madrid.

Für die dritte WM-Teilnahme ihrer Geschichte müssen die Türken am Dienstag den Kosovo (4:3-Sieg gegen die Slowakei) auswärts schlagen.

Turkey's Kenan Yildiz, right, vies for the ball with Romania's Andrei Ratiu during the 2026 World Cup playoff semifinal soccer match between Turkey and Romania, in Istanbul, Turkey, Thursday ...
Bild: keystone

Türkei - Rumänien 1:0 (0:0)
Istanbul. - SR Letexier (FRA).
Tor: 53. Kadioglu 1:0.

Ukraine – Schweden 1:3

Auch Schweden, der zweite WM-Qualifikationsgegner der Schweiz, der neben Kosovo in den Playoffs steht, spielt im Playoff-Final. Viktor Gyökeres erzielte beim 3:1 gegen die Ukraine im spanischen Valencia einen Hattrick. Am Dienstag spielen die Skandinavier daheim gegen Polen den Playoff-Final.

Ukraine - Schweden 1:3 (0:1)
Valencia (ESP). - SR Pinheiro (POR).
Tore: 7. Gyökeres 0:1. 52. Gyökeres 0:2. 72. Gyökeres (Penalty) 0:3. 91. Ponomarenko 1:3.

Tschechien – Irland 3:2nP

Das vierte WM-Ticket machen Tschechien und Dänemark in Prag unter sich aus. Tschechien rettete sich in Irland durch ein Tor in der 86. Minute in die Verlängerung und hatte im Penaltyschiessen die besseren Nerven. Die letzten zwei irischen Schützen scheiterten.

Tschechien - Irland 2:2 (2:2, 1:2) n.V.; 4:3 i.P.
Prag. - SR Nyberg (SWE).
Tor: 19. Parrott (Penalty) 0:1. 23. Kovar (Eigentor) 0:2. 27. Schick (Penalty) 1:2. 86. Krejci 2:2.
Penaltyschiessen: Parrott 0:1, Krejci 1:1; Idah 1:2, Soucek 2:2; Brady 2:3, Chytil -; Azaz -, Schick 3:3; Browne -, Kliment 4:3.

Polen – Albanien 2:1

Die Polen gewannen daheim in Warschau gegen Albanien nach Rückstand mit 2:1. Robert Lewandowski und Piotr Zielinski sorgten mit ihren Toren (63. und 73.) für die Wende.

Polen - Albanien 2:1 (0:1)
Warschau. - Taylor (ENG).
Tore: 42. Hoxha 0:1. 63. Lewandowski 1:1. 73. Zielinski 2:1.

Dänemark – Nordmazedonien 4:0

Das vierte WM-Ticket machen Dänemark und der Sieger von Irland gegen Tschechien unter sich aus. Die Dänen bekundeten gegen Nordmazedonien nach der Pause keine Mühe mehr. Alle vier Tore zum 4:0 fielen nach dem Seitenwechsel.

Dänemark - Nordmazedonien 4:0 (0:0)
Kopenhagen. - SR Zwayer (GER).
Tore: 49. Damsgaard 1:0. 58. Isaksen 2:0. 59. Isaksen 3:0. 76. Norgaard 4:0.
Bemerkungen: Nordmazedonien mit Rastoder (Thun, bis 78.) (abu/sda)

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quelle: www.imago-images.de / imago images
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18 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Ferienpraktiker21
26.03.2026 20:24registriert Dezember 2020
Ich bin bereit. Antipasto Platte und 1 Fl. Amarone für Halbzeit 1. Für Halbzeit 2 dann Irish Stew und 1 Pint Guinness 🙏.
Und anschliessend wird mir wahrscheinlich übel….
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HCD schaltet Zug in Viertelfinals aus – SCRJ führt in Serie gegen Fribourg wieder
Nach den ZSC Lions steht auch Davos in den Playoff-Halbfinals. Der souveräne Qualifikationssieger gewinnt gegen Zug 4:1 und entscheidet die Best-of-7-Viertelfinalserie mit 4:1 für sich. Rapperswil-Jona geht gegen den Qualifikationszweiten Fribourg wieder in Führung.
Die Davoser wendeten in den zweiten 20 Minuten ein 0:1 (17.) in ein 2:1 (39.) – völlig verdient. Sie dominierten den Mittelabschnitt quasi nach Belieben, was das Schussverhältnis von 14:1 unterstreicht. Matej Stransky glich nach 71 Sekunden mit seinem 31. Saisontreffer aus. Es war für den HCD bereits das sechste Tor im Powerplay in dieser Serie. Das entscheidende 2:1 erzielte Tino Kessler nach einer schönen Einzelaktion. Die Zuger monierten eine Goaliebehinderung, doch die Schiedsrichter sahen es anders. Die Tore zum 3:1 (48.) und 4:1 (59.) erzielte jeweils Adam Tambellini.
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