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A general view of the stadium with empty chairs are pictured before the UEFA Europa League quarter final first leg soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and Spain's Valencia CF behind closed doors at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Thursday, April 3, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Selbst ein Geisterspiel gegen Frankfurt kam für die Basler Behörden nicht in Frage. Bild: KEYSTONE

Europa-League-Rückspiel des FCB gegen Frankfurt findet nicht statt



Das Rückspiel des Europa-League-Achtelfinals zwischen dem FC Basel und Eintracht Frankfurt kann nicht stattfinden. Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat nach Rücksprache mit dem Kantonalen Krisenstab entschieden, die Partie vom am 19. März im Basler St.Jakob-Park nicht zu bewilligen. Grund für die behördliche Massnahme ist, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sowie die Arbeitslast der Sanität Basel einzudämmen.

Wann die Partie nachgeholt wird, ist noch unklar. Das Hinspiel in Frankfurt vom kommenden Donnerstag soll bislang planmässig über die Bühne gehen. Noch offen ist, ob Zuschauer zugelassen sind oder nicht. Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn hatte am Sonntag empfohlen, Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern nicht stattfinden zu lassen.

«So weh es dem Fussballer-Herz tut, wir stehen hinter dieser Entscheidung der Behörden und akzeptieren sie», erklärte FCB-CEO Roland Heri via Twitter. «Es geht im Moment nicht um den Sport, sondern um eine gesamtgesellschaftliche Situation. Wir werden im Hintergrund an einer Lösung arbeiten. Wir befinden uns in einer besonderen Situation und besondere Situationen erfordern eine besondere Dosis an Verständnis.»

Auch ein Spiel vor leeren Rängen kam für die Basler Kantonspolizei gemäss einem Communiqué nicht in Frage. Selbst bei einem «Geisterspiel» sei erfahrungsgemäss davon auszugehen, dass mehrere hundert Eintracht-Fans nach Basel reisen und sich während des Spiels vor dem Stadion versammeln würden. Die mit dem bundesrätlichen Verbot von Veranstaltungen mit über tausend Personen verbundene Absicht würde in diesem Fall unterlaufen, «was aus einer präventiven Sicht derzeit nicht zu verantworten ist».

Hinzu komme, dass die Sanität Basel derzeit an ihre Kapazitätsgrenzen stosse und das notwendige Dispositiv für einen solchen Grosseinsatz nicht garantieren könnte. (pre/sda)

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