DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Jubel beim FC Sion: Der Klassenerhalt ist geschafft.
Jubel beim FC Sion: Der Klassenerhalt ist geschafft.Bild: keystone

Thun reicht ein 3:2-Sieg im Rückspiel nicht – der FC Sion bleibt in der Super League

Der FC Sion verbleibt in der Super League. Die Walliser verteidigen im Barrage-Rückspiel gegen Thun den Vorsprung aus dem Hinspiel mit viel Mühe und schaffen trotz einer 2:3-Niederlage den Klassenerhalt.
30.05.2021, 18:34

Wer gedacht hatte, dass das Duell nach dem 4:1 am Donnerstag für den Favoriten aus dem Wallis bereits entschieden ist, hatte sich getäuscht. Der Aussenseiter aus der Challenge League spielte bei herrlichem Frühlingswetter im Tourbillon keck auf und brachte den Favoriten noch einmal ins Zittern.

Die Gäste verdienten sich den Teilerfolg dank eines erfrischenden Auftritts. Dreimal gingen sie in Führung – das erste Mal bereits in der 3. Minute – und steckten bis zum Schluss nie auf. Letztlich wog das Handicap vom 1:4 im Hinspiel am Donnerstag aber zu schwer.

Wie im ersten Vergleich hatten die Thuner fulminant losgelegt – und im Gegensatz zum Donnerstag nutzten sie diesmal ihre erste Torchance. Omer Dzonlagic verwertete eine abgelenkte Flanke von Josué Schmidt mit dem Oberschenkel. Der Treffer erhöhte die Nervosität bei den Wallisern sichtlich und bestärkte bei den unterklassigen Gästen den Glauben, die Wende doch noch schaffen zu können.

Omer Dzonlagic freut sich über die frühe Führung.
Omer Dzonlagic freut sich über die frühe Führung.Bild: keystone

Es war der Auftakt in einen spektakulären Nachmittag, an dem Thun das bessere Team war. Letztlich hatten es die Walliser Lubomir Tupta zu verdanken, dass sie nicht noch ernsthaft in Gefahr gerieten, den Vorsprung aus dem Hinspiel zu verspielen. Der Slowake beruhigte mit zwei schönen Einzelaktionen das Walliser Nervenkostüm. Nach einer halben Stunde verwertete er aus 30 Metern einen Freistoss mit einem herrlichen Schlenzer direkt, in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit traf er im Stile eines Goalgetters.

Das 2:2 zur Pause war ein schlechter Lohn für die Thuner, die erneut auf diverse Stammspieler verzichten mussten. Kurz vor dem 1:1 hatte Saleh Chihadeh die grosse Chance zum 2:0 vergeben, als er einen Abpraller von Kevin Fickentscher nicht wunschgemäss traf.

Die junge Mannschaft von Carlos Bernegger liess sich aber nicht entmutigen und spielte auch nach dem Seitenwechsel keck auf. Und nach der neuerlichen Führung der Thuner durch Nikki Havenaar (55.) geriet das Heimteam noch einmal ins Wanken. Die Thuner kamen zu mehreren Standardsituationen, klare Torchancen zu einem vierten Treffer waren aber Fehlanzeige.

Letztlich rettete Sion den Vorsprung über die Zeit. Der Auftritt der Walliser war aber alles andere als souverän und passte zur verkorksten Saison der Sittener, die einmal mehr weit hinter ihren Ansprüchen zurückblieben.

Sion - Thun 2:3 (2:2)
100 Zuschauer. - SR San. -
Tore: 3. Dzonlagic (Schmidt) 0:1. 30. Tupta (Freistoss) 1:1. 38. Schmidt (Rüdlin) 1:2. 45. Tupta (Ndoye) 2:2. 55. Havenaar 2:3.
Sion: Fickentscher; Cavaré, Ndoye, Abdellaoui, Costa; Tosetti, Araz (65. Grgic), Serey Die, Tupta (82. Theler); Hoarau (82. Uldrikis), Gaëtan Karlen (60. Zock).
Thun: Hirzel; Wetz, Havenaar, Sutter, Schwizer; Roth (67. Ahmed), Rüdlin; Schmidt (67. Kyeremateng), Dos Santos (74. Breitenmoser), Dzonlagic (58 Salanovic); Chihadeh.
Bemerkungen: Sion ohne Bamert, Doldur, Clemenza, Iapichino, Kabashi, Khasa, Lacroix, Martic, Wesley (alle verletzt), Thun ohne Castroman, Fatkic, Hasler, Hefti, Kablan und Grégory Karlen (alle verletzt). 92. Platzverweis Costa (Foul). Verwarnungen: 30. Rüdlin (Foul). 47. Roth (Foul). 66 Zock (Foul). 75. Cavaré (Foul). 88. Grgic (Foul). 91. Sutter (Foul).

Der Liveticker zum Nachlesen:

(zap/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat

1 / 42
Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Schiedsrichter testen Videoassistenten VAR in der Praxis

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
Mit einem Wundersolo geht Michael Owens Stern auf, der nur allzu schnell wieder verglüht
30. Juni 1998: Im WM-Achtelfinal gegen Argentinien trifft Michael Owen nach einem Traumsolo herrlich ins lange Eck. Sofort wird der 18-Jährige zum Hoffnungsträger einer ganzen Nation. Doch wie David Beckham kann auch er die Erwartungen nicht erfüllen.

Mehr schlecht als recht hat sich England bei der WM 1998 in Frankreich durch die Gruppenphase gemogelt: Ein 2:0-Sieg gegen Tunesien, eine 1:2-Pleite gegen Rumänien und schliesslich der erlösende 2:0-Sieg im Alles-oder-nichts-Spiel gegen Kolumbien. Im Achtelfinal wartet nun aber Argentinien. Seit dem Falkland-Krieg und dem WM-Viertelfinal von 1986 mit Diego Maradonas Hand Gottes längst kein gewöhnliches Fussballspiel mehr.

Zur Story