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epa05601735 YEARENDER 2016 JUNE
Xherdan Shaqiri of Switzerland (R) scores a goal as Grzegorz Krychowiak of poland tries to defend, during their UEFA EURO 2016 round of 16 match at the Stade Geoffroy Guichard stadium in Saint-Etienne, France, 25 June 2016. Poland won 5-4 in a penalty shootout.  EPA/Mast Irham   EDITORIAL USE ONLY

Ein Höhepunkt aus Schweizer Sicht: das Traum-Tor von Xherdan Shaqiri 2016. Bild: EPA/EPA

Von Traumtreffern bis zum Münzwurf: Das waren die besten EM-Momente seit 1960

Am 12. Juni hätte eigentlich in Rom das erste Spiel der EM 2020 stattfinden sollen – doch die Coronavirus-Krise machte den Teams und den Fans einen Strich durch die Rechnung. Stattdessen erinnern wir uns zurück an die Highlights der 15 bisherigen Endrunden.



2016: Shaqiris Traum-Tor gegen Polen

Bei der 15. EM ist es so weit: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte erreicht die Schweiz den Achtelfinal. In Saint-Etienne wartet ein nicht unschlagbarer Gegner – Polen. Doch der Start missglückt: Die Schweiz ist in der ersten Halbzeit über weite Strecken unterlegen und gerät in Rückstand.

In der 82. Minute kommt dann aber der grosse Auftritt von Xherdan Shaqiri: Nach einer Flanke von Stephan Lichtsteiner fliegt der Ball via Haris Seferovic in Richtung des «Zauberwürfels». Dieser nimmt den Ball nicht ab, sondern zimmert ihn akrobatisch zum Ausgleich ins Netz.

Doch der fantastische Treffer von Shaqiri sollte am Ende nicht reichen: Es kommt zum Penaltyschiessen, in dem Granit Xhaka als Einziger nicht trifft. So platzt der Schweizer Traum vom Viertelfinal nach einem dramatischen Spiel doch noch.

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Das Traum-Tor von Shaqiri im Video. Video: streamable

2012: Schewtschenko versetzt Kiew in Ekstase

Nach über 100 Länderspielen ist es endlich so weit: Die ukrainische Stürmer-Legende Andrey Schewtschenko kommt zu seinem ersten Einsatz an einer EM. Die Osteuropäer sind als Gastgeber automatisch qualifiziert und treffen in ihrem ersten Spiel in Kiew auf Schweden.

Lange sieht's für das Heimteam aber schlecht aus: Zlatan Ibrahimovic bringt Schweden in Front, die Ukraine rennt vergeblich an. Doch dann kommt Schewtschenkos grosser Moment: Der mittlerweile 35-Jährige markiert erst den Ausgleich und erzielt dann nach einem Eckball das 2:1 – das mit fast 65'000 Zuschauern gefüllte Olympiastadion tobt.

So holt sich die Ukraine tatsächlich im ersten Spiel doch noch den ersten Sieg. Für die Viertelfinals sollte es allerdings nicht reichen: Gegen die Favoriten Frankreich und England setzt es zwei Niederlagen ab, weshalb die Ukraine als Gruppendritte scheitert.

2008: Die Schweiz wird «Oranje»

Die Heim-EM 2008 endet für die Schweiz in einer Enttäuschung – bereits nach der Gruppenphase ist für die Nati das Turnier vorbei. So müssen sich die Schweizer Fans ein neues Team suchen, welchem sie sie Daumen drücken können. Und viele entscheiden sich für dasselbe Team: die Niederlande.

Die Oranje spielt nämlich ein beeindruckendes Turnier: In der Todesgruppe C überfahren die Niederländer erst Weltmeister Italien mit 3:0, dann Vize-Weltmeister Frankreich mit 4:1. Mit ihrem offensiven Fussball begeistern die «Oranje» auch das Schweizer Publikum, das sich die Spiele in den Stadien ansieht. Und die Fans aus den Niederlanden sind ebenfalls zahlreich am Start.

Dutch soccer fans sit on the bank of the Rhine river in Basel, Switzerland, prior to the Uefa Euro 2008 European Soccer Championship quarter final match between the Netherlands and Russia on Saturday, June 21, 2008. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Das Basler Rheinufer fest in niederländischer Hand. Bild: KEYSTONE

Im Viertelfinal wird der Lauf der Niederländer allerdings abrupt gestoppt: Russland düpiert den Favoriten im Penaltyschiessen und wirft so den neuen Publikumsliebling aus dem Turnier.

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Im Video: die Show der Niederlande gegen Frankreich. Video: YouTube/NIXBLACK

2004: Griechenland schafft die Sensation

Wer vor der EM 2004 auf Griechenland als späteren Sieger getippt hätte, wäre für verrückt erklärt worden. Erst zum zweiten Mal überhaupt haben sich die Griechen für die Endrunde qualifiziert, beim ersten Auftritt 24 Jahre zuvor hatte es keinen Sieg gegeben. So gehört das Team des Deutschen Otto Rehagel auch in Portugal zu den Aussenseitern.

Theodoros Zagorakis of Greece raises the trophy after Greece beat Portugal 1-0 in the Euro 2004 soccer championship final match at the Luz stadium in Lisbon, Portugal, in this Sunday, July 4, 2004 photo.  Zagorakis, who was captain when Greece won the Euro 2004, announced his retirement from international soccer after earning his 119th cap in the Euro 2008 qualifier against Bosnia on Wednesday Oct. 11, 2006. The PAOK Thessaloniki player turns 35 this month. (AP Photo/Armando Franca)

Sensationell! Griechenland ist Weltmeister. Bild: AP

Doch schon in der Gruppenphase gelingen den Griechen zwei Überraschungen: Erst holen sie einen Sieg im Eröffnungsspiel gegen Gastgeber Portugal, dann ein Remis gegen Spanien. So qualifiziert sich Griechenland trotz einer Niederlage gegen Russland für die Viertelfinals.

Und dann wächst die griechische Defensive über sich hinaus: Erst werden Frankreich und Tschechien mit 1:0 niedergerungen. Im Final kommt es zur Reprise gegen Portugal. Und es kommt zur Sensation: Angelos Charisteas trifft per Kopf als Einziger und sorgt für eine der grössten Überraschungen der Fussball-Geschichte.

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Die Highlights des Finals zwischen Griechenland und Portugal. Video: YouTube/VideosOfficial

2000: Frankreichs spektakuläre Wende im Final

Der EM-Final 2000 ist an Drama kaum zu überbieten: Italien führt seit der 55. Minute mit 1:0, Frankreich drückt vergeblich auf den Ausgleich. Als das Spiel dann schon vorbei zu sein scheint, fällt das Tor doch noch: In der vierten Minute der Nachspielzeit trifft Sylvain Wiltord zum Ausgleich und rettet sein Team in die Verlängerung.

In dieser wird David Trezeguet zum Helden: Der Stürmer zimmert den Ball nach der Vorlage von Robert Pirès in die Maschen – das Spiel ist nach dem Golden Goal sofort beendet. Frankreich jubelt, Italien ist nach der dramatischen Niederlage im Tal der Tränen.

Sechs Jahre später sollten sich die beiden Teams im WM-Final erneut gegenüberstehen. Und erneut sollte Trezeguet eine entscheidende Rolle spielen – aber diesmal im negativen Sinne. Der Stürmer wird als Einziger im Penalty verschiessen und so Italien den Weltmeister-Titel ermöglichen.

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Trezeguet schiesst Frankreich zum Titel – und die französischen Kommentatoren rasten aus. Video: YouTube/esca4ever

1996: Der Schweizer Coup bei erster Gelegenheit

Im zehnten Versuch klappt es endlich: Die Schweizer Nati qualifiziert sich erstmals überhaupt für eine EM-Endrunde. Zum Auftakt wartet aber gleich eine hohe Hürde: Im Wembley kommt es zum Duell gegen Gastgeber England.

Wie erwartet sind es dann auch die Three Lions, welche in Führung gehen, Alan Shearer trifft in der 23. Minute. Doch die Schweizer zeigen sich hartnäckig und bleiben dran. Und der Wille wird belohnt: Stuart Pearce begeht in der 83. Minute ein Handspiel im eigenen Strafraum, Kubilay Türkyilmaz versenkt den fälligen Elfmeter zum Ausgleich. So holt sich die Nati zum Auftakt ein überraschendes Unentschieden.

Mehr liegt für das Team von Artur Jorge dann allerdings nicht drin: Sowohl gegen die Niederlande als auch gegen Schottland kassiert die Nati eine Niederlage, so scheidet die Schweiz als Gruppenletzte aus.

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Die Highlights der Schweizer Überraschung gegen England. Video: YouTube/ZwoelfMagazin

1992: Dänemark schafft die Sensation

Wie später 2004 kommt es auch 1992 an der EM zu einer grossen Überraschung: Das kleine Dänemark düpiert die grossen Nationen und holt seinen ersten und bisher einzigen EM-Titel. Getragen von einem überragenden Peter Schmeichel im Tor schlagen die Dänen Favorit Deutschland im Finale mit 2:0 und schreiben so Fussball-Geschichte.

Zuvor zählten die Dänen noch als kleines Land auf der Fussball-Landkarte. Vier Jahre zuvor waren die Nordeuropäer ohne Punkt ausgeschieden. Und im dänischen Klub-Fussball hatte es bis 1986 noch nicht mal eine Profi-Liga gegeben.

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So lief der Final zwischen Dänemark und Deutschland ab. Video: YouTube/SoccerTV

1988: Marco van Bastens Wunder-Volley

Es gibt nicht viele Tore, die auch nach 20 Jahren noch jeder Fussball-Fan kennt. Eines davon ist der Treffer von Marco van Basten an der EM 1988. Aus spitzem Winkel zieht der Schwan von Utrecht mit rechts ab, der Ball fliegt über den gegnerischen Keeper und landet genau im Lattenkreuz. Es ist bis heute eines der schönsten Tore der Fussball-Geschichte.

Allerdings ist van Bastens Volley nicht nur wunderschön, sondern auch von enormer Wichtigkeit. Der Treffer fällt nämlich in der 54. Minute des EM-Finals, es ist das 2:0 für die Niederländer gegen die UdSSR. Am Ende schlagen die Oranje die Sowjets mit genau diesem Resultat und holen sich ihren bis heute einzigen EM-Titel.

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Zum Geniessen: der Wunder-Treffer von Marco van Basten im Video. Video: YouTube/Liu Jiaxin

1984: Weltstar Platini entscheidet den Halbfinal-Krimi

An der Heim-EM 1984 gelingt Frankreich ein Kunststück: Als bisher einziges Team seit der Aufstockung auf mindestens acht Teams gewinnen die Franzosen eine Europameisterschaft im eigenen Land. Dies gelang den Bleus auf souveräne Art und Weise – alle fünf Spiele wurden gewonnen.

Dennoch müssen die Franzosen auf dem Weg zum Titel einen ganz heiklen Moment überstehen. Im Halbfinal gegen Portugal haben die Bleus nämlich Probleme: Das Spiel geht in die Verlängerung, in der Frankreich sogar in Rückstand gerät. Jean-François Domergue gelingt zwar der Ausgleich, doch die Verlängerung droht.

Doch dann kommt der grosse Auftritt von Michel Platini. Der Offensivspieler, damals der beste Spieler der Welt, kommt in der 119. Minute im Strafraum an den Ball und zimmert den Ball zum Sieg ins Tor. Er sollte zum Helden der Nation werden: Danach gewinnt Frankreich auch den Final, Platini ist mit seinen neun Toren der überragende Mann.

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Die Highlights aus dem spannenden EM-Halbfinal zwischen Frankreich und Portugal. Video: YouTube/C Guiot

1980: Das (noch) kleine Belgien mit erstem Ausrufezeichen

Bei der EM 1980 kommt es zu einem Endspiel um den Finaleinzug, das so niemand erwartet hat. Belgien, damals noch weit von der heutigen individuellen Klasse entfernt, hat nach einem Unentschieden gegen England und einem Sieg gegen Spanien die Chance, in den Final einzuziehen. Dafür reicht den «roten Teufeln» ein Punkt gegen Gastgeber Italien. Die Azzurri haben ebenfalls noch Chancen auf den Finaleinzug, brauchen dafür aber einen Sieg.

Wie erwartet ist es Italien, das Druck macht. Der Favorit, von den Heimfans angefeuert, versucht alles – findet aber keinen Weg vorbei an der belgischen Defensive und Keeper Jean-Marie Pfaff. So endet das Spiel 0:0, Belgien ist Gruppensieger und qualifiziert sich so für den Final in Rom. Dort bleibt die Krönung dann aber aus: Gegen die BRD halten die Belgier zwar lange gut mit, am Ende setzt sich der Favorit dank einem Doppelpack von Horst Hrubesch mit 2:1 durch.

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Belgien erkämpft sich den Finaleinzug gegen Italien. Video: YouTube/alessiafromcetona

1976: Antonin Panenkas revolutionäres Penalty-Tor

Die Spannung ist greifbar am 20. Juni 1976 im Stadion Roter Stern von Belgrad. Die Tschechoslowakei und die BRD haben sich ein packendes Duell geliefert. Die Deutschen, nach 25 Minuten noch mit 0:2 in Rückstand, haben sich mit einem Tor in der 90. Minute gerade noch in die Verlängerung gerettet. In dieser fallen keine Treffer. Das Penaltyschiessen muss entscheiden.

Die ersten sieben Schützen sind alle erfolgreich. Dann der erste Fehlschuss: Uli Hoeness zimmert den Ball übers Tor. Heisst also: Wenn der fünfte Spieler für die Tschechoslowakei trifft, ist der Final vorbei.

Es ist Antonin Panenka, der die Verantwortung übernimmt. Der Mittelfeldspieler läuft an – und lupft den Ball mit einer beeindruckenden Ruhe ins Netz. Goalie Sepp Maier ist geschlagen – die Tschechoslowakei Europameister und Panenka hat einen Penalty erfunden, der auch heute noch nachgeahmt wird.

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Locker durch die Mitte – die Geburtsstunde des «Panenkas». Video: YouTube/FutbolEpicoTV

1972: Gerd Müller schiesst die Konkurrenz ab

Bei der EM 1972 sind nur vier Teams an der Endrunde dabei. Als grosser Favorit gilt die BRD: Mit Stars wie Franz Beckenbauer, Günther Netzer, Jupp Heinckes und Gerd Müller haben die Deutschen das nominell stärkste Team.

Und tatsächlich wird das Turnier zur grossen Gerd-Müller-Show: Im Halbfinal gegen Belgien erzielt er beim 2:1 beide Tore seiner Mannschaft, im Final gegen die UdSSR kommen beim 3:0 zwei weitere Treffer hinzu. So schiesst der «Bomber der Nation» sein Land praktisch im Alleingang zum Titel.

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Die Zusammenfassung des Finals gegen die Sowjetunion. Video: YouTube/Aleks Chistogan

1968: Italiens Sieg per Münzwurf

Bei der EM in Italien ereignet sich eines der merkwürdigsten Ereignisse der Fussball-Geschichte. Zwischen Italien und der Sowjetunion steht es sowohl nach 90 als auch 120 Minuten noch 0:0. Penaltyschiessen also? Nein – denn das gibt's damals noch nicht. Das Reglement sieht vor, dass ein Münzwurf darüber entscheiden soll, wer in den Final einzieht.

So schreitet der Schiedsrichter zum Anspielkreis, wo er den Münzwurf durchführen will. Doch die beiden Verbandspräsidenten wollen, dass dies in der Kabine passiert. So verschwinden die drei in der Garderobe, die Spieler müssen draussen warten.

Das Glück ist dann auf italienischer Seite. Die Squadra Azzurra gewinnt den Münzwurf und zieht ins Finale ein, wo sich die Italiener dann zum Europameister krönen. Das Kurioseste dabei: Der entscheidende Münzwurf ist bereits der zweite. Zuerst forderte der Verbandspräsident der Sowjetunion nämlich einen Probewurf – und den hätten die Sowjets gewonnen.

Bildnummer: 59965520  Datum: 01.03.2000  Copyright: imago/United Archives International
Italian soccer player Giacinto Facchetti holds the European Nations Cup won by the host nation Italy in a 2-0 replay win over Yugoslavia. Rome: June 10th 1968., Fußball, Tor, Spieler, Fußballspieler, Fußballspiel, Spiel, Vereinte Nationen, UN kbdig 2000 quadrat 10th 2-0 Cup European Facchetti Fußball Fußballspiel Fußballspieler Giacinto Italian Italy June Nationen Nations Rome Spiel Spieler Tor UN Vereinte Yugoslavia by crowd holds host in nation over player replay soccer the trophy win won  PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY 

 59965520 Date 01 03 2000 Copyright Imago United Archives International Italian Soccer Player Giacinto Facchetti holds The European Nations Cup Won by The Host Nation Italy in a 2 0 Replay Win Over Yugoslavia Rome June 10th 1968 Football goal Players Football players Football game Game United Nations UN Kbdig 2000 Square 10th 2 0 Cup European Facchetti Football Football game Football players Giacinto Italian Italy June Nations Nations Rome Game Players goal UN United Yugoslavia by Crowd holds Host in Nation Over Player Replay Soccer The Trophy Win Won PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY

Italiens Captain Giacinto Facchetti hält den Pokal nach dem Finalsieg. bild: imago

1964: Madsen zieht die EM Barcelona vor

In der EM-Qualifikation ist Ole Madsen der gefeierte Mann bei Dänemark. Der Stürmer erzielt ganze elf Tore für sein Land und macht so die Fussball-Welt auf sich aufmerksam. Auch dem FC Barcelona sind die starken Leistungen von Madsen nicht entgangen – so wollen die Katalanen den Stürmer im Jahr 1964 verpflichten.

Madsen lehnt das Angebot allerdings ab und bleibt in seiner Heimat bei Hellerup. Der Grund: Dänemark lässt an der EM nur Amateure spielen, bei Barcelona wäre er Profi geworden. So bleibt der Stürmer in seiner Heimat, um an der Endrunde dabei zu sein. Dort ist Madsen allerdings weniger erfolgreich: Dänemark verliert beide Spiele, Madsen bleibt ohne Treffer.

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Ole Madsen nach seinem Wechsel 1965 nach Rotterdam. bild: wikipedia

1960: Das erste EM-Spiel der Geschichte

Im Juli 1960 wird in Frankreich die Endrunde des Europapokals der Nationen ausgetragen. Das erste Spiel zwischen Gastgeber Frankreich und Jugoslawien geht in die Geschichte ein – heute wird es als erstes EM-Spiel der Geschichte gewertet. Und das Spiel bietet den Zuschauern gleich Spektakel. Am Ende setzt sich Jugoslawien mit 5:4 durch.

Wenige Tage später wird auch der erste Europameister gekrönt. Die Sowjetunion mit dem legendären Torhüter Lew Jaschin schlägt Jugoslawien im Final und holt sich so den Turniersieg.

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Die Highlights des Finals zwischen der UdSSR und Jugoslawien. Video: YouTube/Enki2011

Und jetzt ihr – welche EM-Momente habt ihr noch besonders gut in Erinnerung? Schreibt sie in die Kommentare!

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