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Die Flitzer-Bilder 

Chaos in der Champions League

Flitzer filmen Flitzer – in Basel war gestern Tag der offenen Tür

Während dem gestrigen Champions-League-Spiel zwischen dem FC Basel und Real Madrid stürmten gleich mehrere Störenfriede den Rasen des St.Jakob-Parks. Am Tag danach wird bereits von Flitzer-Tourismus gesprochen. 



Im gestrigen Champions-League-Spiel zwischen dem FC Basel und Real Madrid laufen die letzten Minuten, als der Lärmpegel im ohnehin schon lauten St.Jakob-Park nochmals merklich zunimmt. Grund für die Aufregung unter den 36'000 Zuschauern sind zwei Flitzer, welche sich an den Sicherheitskräften vorbeimogeln konnten und nun über das Spielfeld rennen. 

Das Ziel der beiden Eindringlinge ist – wie könnte es auch anders sein – Superstar Cristiano Ronaldo. Bis die Ordnungskräfte einschreiten, dauert es ungewöhnlich lange. Ronaldo muss sich die beiden Störenfriede zunächst selbst vom Leibe halten. Die Folge davon: Drei weitere Personen haben Lunte gerochen und wagen den Rush über das Feld ebenfalls. 

Besonders skurril sind zwei unerwünschte Gäste, welche ausgerüstet mit Rucksack und Filmkamera versuchen, die ganze Szenerie bildlich festzuhalten. Die spezielle Aufmachung dieses Duos und die chaotische Gesamtsituation führen dazu, dass im Internet bereits das Wort «Flitzer-Tourismus» die Runde macht. 

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Katz-und-Maus-Spiel im St.Jakob-Park: Mehrere Flitzer stürmen während dem Spiel FC Basel gegen Real Madrid das Feld.  video: youtube.com/Storyfilter

Nicht nur die Zuschauer sind verblüfft, auch SRF-Kommentator Dani Kern ist ob der Szenerie zunächst ziemlich vor den Kopf gestossen. Er geht zunächst sogar davon aus, die akkreditierten Fotografen und Kameraleute seien zu früh auf den Rasen gekommen, weil sie fälschlicherweise dachten, das Spiel sei schon beendet. «Die Fotografen sind auf dem Rasen, was ist da los?», ruft er.

Letzten Endes bekommen die Ordnungskräfte die ganze Szenerie irgendwie in den Griff: Die Eindringlinge werden in die Stadion-Katakomben abgeführt. Der FC Basel nimmt gegenüber watson zur Zeit noch keine Stellung, da die Angelegenheit zunächst intern geklärt werden muss. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Diko 27.11.2014 13:06
    Highlight Highlight wenn ich richtig gezählt habe...7 Personen nicht berechtigt auf dem Rasen. 7 Flitzer! rekordverdächtigt....
  • The oder ich 27.11.2014 12:23
    Highlight Highlight Ursprünglich war das Flitzen ein lustiger Ulk und wurde ausschliesslich nackt betrieben.
    Diese Leute hier haben weder die Courage dazu noch den Witz begriffen. So macht das auch für das Publikum keinen Spass mehr.
    • tomdance 27.11.2014 14:08
      Highlight Highlight LiebeR The oder ich. Flitzer waren nicht ursprünglich nackt, sie sind es immer noch. Die Leute aus Basel haben also gar nichts mit diesem Begriff zu tun sondern sind ganz einfache Störenfriede. Schade, dass Watson den Fehler von 20 Minuten einfach übernommen hat. Etwas Grundrecherche hätte der Schlagzeile sehr gut getan.
    • corsin.manser 27.11.2014 14:43
      Highlight Highlight Spannender Punkt!

      Ursprünglich war mit «Flitzer», englisch «Streaker», wohl tatsächlich «Nacktläufer» gemeint. Und ja, die waren zig Mal witziger als die Ronaldo-Groupies von gestern Abend.

      Ich habe aber das Gefühl, dass man den Begriff seit einigen Jahren auch etwas breiter benutzen kann. Oder würden Sie Jimmy Jump etwa nicht als Flitzer bezeichnen? Beim wohl berühmtesten Exponenten der «Raseninvasoren-Zunft» ist fast ausnahmslos von «Streaker» beziehungsweise «Flitzer» die Rede.
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    • tomdance 27.11.2014 16:23
      Highlight Highlight Lieber Corsin Manser. Jepp. Spannend.

      Zum englischen Wort: Sie haben Recht, dass Flitzer mit Streaker übersetzt wird. Allerdings bedeutet Streaker eben "nackter Läufer". Und damit wären die Kleider wieder weg und die Verwirrten aus Basel einfach Störenfriede. Dass Welt.de vor fünf Jahren die Definition schon verhauen hat spielt hier keine große Rolle :-)
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