DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Europa League, Halbfinal-Rückspiel
Chelsea – Frankfurt 4:3nP (1:0); Hinspiel 1:1
Valencia – Arsenal 2:4 (1:1); Hinspiel 1:3
Nach dem Penaltyschiessen darf Chelsea doch noch jubeln.
Nach dem Penaltyschiessen darf Chelsea doch noch jubeln.Bild: EPA/EPA

Frankfurts Europa-Märchen endet! Chelsea und Arsenal im Europa-League-Final

Liverpool und Tottenham Hotspur sind in den Final der Champions League vorgestossen, und am Donnerstag besetzten englische Klubs - Chelsea und Arsenal - auch die Plätze im Final der Europa League.
10.05.2019, 00:01

Chelsea – Frankfurt 4:3nP

Chelsea besiegte mit höchster Mühe Eintracht Frankfurt. Die Entscheidung in London fiel nach einem 1:1 nach Verlängerung erst im Penaltyschiessen, in dem Frankfurt sogar noch in Führung ging. Arsenal gewann in Valencia mit 4:2 auch das Rückspiel, nachdem es in London 3:1 gewonnen hatte.

Die Frankfurter, bei denen Gelson Fernandes auf der Bank blieb, liessen sich vor der Pause dominieren. Aber danach erarbeiteten sie sich gegen den Dritten der Premier League immer mehr gute Chancen. Millionenstürmer Luka Jovic benötigte nur eine gute Möglichkeit, um Chelseas Führungstor von Ruben Loftus-Cheek (28.) auszugleichen. Mitspieler Ante Rebic jubelte, als Rebic mit dem Ball gegen das Tor zog.

Im ersten Teil Verlängerung stand die Eintracht zweimal seht nahe an der Führung, aber beide Versuche des eingewechselten, zuletzt angeschlagen gewesenen Sébastien Haller wurden von Verteidigern für den geschlagenen Goalie Kepa Arrizabalaga abgeblockt.

Die Tore:

Das 1:0 für Chelsea durch Loftus-Cheek.Video: streamja
Das 1:1 für Frankfurt durch Jovic.Video: streamja
Das Penaltyschiessen in voller Länge.Video: streamable

Chelsea - Eintracht Frankfurt 1:1 n.V.; 4:3 i.P.
40'853 Zuschauer. - SR Hategan (ROU).
Tore: 28. Loftus-Cheek 1:0. 49. Jovic 1:1.
Penaltyschiessen: Haller 0:1, Barkley 1:1; Jovic 1:2, Azpilicueta (gehalten); De Guzman 1:3, Jorginho 2:3; Hinteregger (gehalten), David Luiz 3:3; Paciencia (gehalten), Hazard 4:3.
Chelsea: Kepa Arrizabalaga; Azpilicueta, David Luiz, Christensen (74. Zappacosta), Emerson; Kovacic, Jorginho, Loftus-Cheek (86. Barkley); Willian (62. Pedro), Giroud (96. Higuain), Hazard.
Eintracht Frankfurt: Trapp; Da Costa, Abraham, Hinteregger, Falette; Hasebe, Rode (70. De Guzman); Rebic (90. Haller), Gacinovic (118. Paciencia), Kostic; Jovic.
Bemerkungen: Chelsea ohne Kanté, Rüdiger, Hudson-Odoi, Van Ginkel und Ampadu (alle verletzt). Frankfurt ohne Fernandes (Ersatz), Stendera und Tawatha (beide verletzt).

Valencia – Arsenal 2:4

Nach dem Führungstor des Franzosen Kevin Gameiro durfte Valencia hoffen, gegen Arsenal das 1:3 aus dem Hinspiel wettzumachen. Aber Arsenals ausgezeichnetes Sturmduo sorgte alsbald für Ernüchterung. Pierre-Emerick Aubameyang und Alexandre Lacazette, die in der Premier-League-Saison zusammen 33 Mal getroffen haben, wendeten das Blatt mit je einem Tor nach schönen Einzelleistungen. Dazwischen scheiterte der Franzose am Pfosten.

Valencia, als Dritter der Champions-League-Gruppe mit YB in die Europa League gelangt, hätte jetzt schon vier Tore erzielen müssen. Es reichte noch zum zeitweiligen Ausgleich zum 2:2, den erneut Gameiro erzielte. Aber elf Minuten später beseitigte Aubameyang die letzten Zweifel - bevor der Gabuner noch zum dritten Mal traf.

Arsenal, bei dem Granit Xhaka die ganze Partie bestritt, hat wird nun die Chancen auf den dritten europäischen Titel seiner Geschichte. Die Londoner gewannen 1970 den UEFA-Cup (damals Messestädte-Cup) und 1994 den Cupsieger-Cup.

Die Tore:

Das 1:0 für Valencia durch Gameiro.Video: streamja
Das 1:1 für Arsenal durch Aubameyang.Video: streamja
Das 1:2 für Arsenal durch Lacazette..Video: streamja
Das 2:2 für Valencia durch Gameiro.Video: streamja
Das 2:3 für Arsenal durch Aubameyang.Video: streamja
Das 2:4 für Arsenal durch Aubameyang.Video: streamja

Valencia - Arsenal 2:4 (1:1)
SR Makkelie (NED).
Tore: 11. Gameiro 1:0. 17. Aubameyang 1:1. 50. Lacazette 1:2. 58. Gameiro 2:2. 69. Aubameyang 2:3. 88. Aubameyang 2:4.
Valencia: Neto; Piccini (56. Soler), Garay, Gabriel, Gaya; Wass, Parejo, Coquelin, Guedes (72. Torres); Rodrigo (72. Mina), Gameiro.
Arsenal: Cech; Monreal, Sokratis, Koscielny; Maitland-Niles, Torreira (80. Guendouzi), Xhaka, Kolasinac (71. Mustafi); Özil (62. Mchitarjan); Lacazette, Aubameyang.
Bemerkungen: Valencia ohne Tscheryschew und Kondogbia (beide verletzt). Arsenal ohne Lichtsteiner (nicht im Aufgebot), Ramsey, Welbeck, Holding, Suarez und Bellerin (alle verletzt). 40. Pfostenschuss Lacazette. (abu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die grössten Champions-League-Aufholjagden seit 1993

1 / 20
Die grössten Champions-League-Aufholjagden seit 1993
quelle: epa/efe / quique garcia
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

YB-Topskorer Guillaume Hoarau singt «Bärndütsch»

Video: srf

Abonniere unseren Newsletter

36 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Entenbrust
09.05.2019 21:49registriert Juli 2016
Dienstag ein hammer Spiel, Mittwoch ein hammer Spiel und heite bis jetzt auch. So macht Fussball richtog Spass!
988
Melden
Zum Kommentar
avatar
Barracuda
09.05.2019 23:07registriert April 2016
Erbärmlich, Chelsea. Auf jeder Beerdigung ist die Stimmung besser. Totenstille, ausser die mitgereisten Frankfurt Fans sind zu hören.
11836
Melden
Zum Kommentar
avatar
FZappa
09.05.2019 23:48registriert November 2015
Sieger der Herzen ist Frankfurt.
9017
Melden
Zum Kommentar
36
GC mit grosser Wende zum Erfolg – St.Gallen wirft den Sieg weg
Die Grasshoppers bleiben in dieser Saison ungeschlagen. Der Rekordmeister bezwingt zuhause den FC St.Gallen, der schon früh mit 2:0 in Führung lag und in der Folge zahlreiche allerbeste Möglichkeiten ausliess.

«Wir müssen uns an der eigenen Nase nehmen», sprach St.Gallens Stürmer Julian von Moos nach der Partie im SRF Klartext. Denn er stellte korrekt fest: «Wir haben Chance um Chance um Chance und müssten heute mindestens sechs Tore schiessen.» Dass die Ostschweizer eine 2:0-Führung nach zwölf Minuten aus der Hand gaben, mache ihn ein wenig sprachlos. «Ich bin sehr enttäuscht», sagte von Moos.

Zur Story