Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Jubel bei den Spielern des Servette FC mit Torschuetze Grejohn Kyei, rechts, im Super League Spiel zwischen dem FC Luzern und dem Servette FC, am Samstag, 9. November 2019 in der Swisspor Arena in Luzern. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Genfer Jubel: Servette schlägt nach YB auch Luzern. Bild: KEYSTONE

Servette feiert zweiten Sieg in Folge – Thun mit Befreiungsschlag im Abstiegskampf



Luzern – Servette 1:2

Beide Mannschaften fuhren in dem Stil weiter, wie sie am letzten Wochenende aufgehört hatten: Servette agierte lange Zeit ähnlich wie beim triumphalen 3:0 gegen Meister YB, und Luzern spielte wie beim 1:2 gegen Lugano erneut in einem Heimspiel zu passiv.

Das sehenswerte 0:1 für Servette. Video: SRF

Servette musste sich bis zur 14. Runde gedulden, ehe der auf diese Saison gekommene französische Stürmer Grejohn Kyei sein erstes Tor erzielte. Dieses 1:0 nach neun Minuten in Luzern war dafür ein Tor, das es verdienen wird, in alle Wahlen der schönsten Tore in den Schweizer Stadien aufgenommen zu werden. Eine Freistossflanke geriet in Kyeis Rücken. Im Lauf und halb im Stürzen hakelte er den Ball mit dem rechten Absatz über sich hinweg ins Tor. Es war eine Variante eines Fallrückziehers.

Servettes grösster Trumpf in diesen Wochen ist jedoch Varol Tasar. Der Türke erzielte in der 24. Minute nach einem unwiderstehlichen Vorstoss über die linke Seite das 2:0 und damit sein fünftes Tor in den letzten fünf Meisterschaftsspielen.

Servettes Sebastien Wuethrich, links, im Spiel gegen Luzerns Lucas Alves, rechts, im Super League Spiel zwischen dem FC Luzern und dem Servette FC, am Samstag, 9. November 2019 in der Swisspor Arena in Luzern. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bild: KEYSTONE

Luzern - Servette 1:2 (0:2)
7920 Zuschauer. - SR Bieri.
Tore: 9. Kyei (Wüthrich) 0:1. 24. Tasar (Kyei) 0:2. 66. Ndiaye (Males) 1:2.
Luzern: Müller; Kakabadse, Knezevic, Lucas, Sidler (89. Demhasaj); Voca, Grether; Ndiaye, Males, Schürpf (79. Matos); Margiotta (70. Eleke).
Servette: Frick; Sauthier, Rouiller, Sasso, Iapichino; Ondoua, Cognat; Stevanovic, Wüthrich (85. Routis), Tasar (79. Chagas); Kyei (67. Cespedes).
Bemerkungen: Luzern ohne Schwegler, Schulz, Ndenge, Arnold und Binous (alle verletzt). Servette ohne Schalk (gesperrt), Imeri und Koné (beide verletzt).
Verwarnungen: 91. Müller (Foul). 92. Knezevic (Reklamieren).

Xamax – Thun 2:3

Nach zuletzt acht Niederlagen und einem Remis meldet sich der FC Thun in der Super League zurück. Dank einem Doppelschlag von Miguel Castroman siegt das Schlusslicht beim Vorletzten Xamax 3:2.

Video: SRF

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte Miguel Castroman endlich das einlösen, was man sich vom vormaligen Spielmacher und Goalgetter des FC Schaffhausen versprochen hatte. Vom 1:0 nach 48 Minuten offensichtlich beflügelt und mit neuem Selbstvertrauen ausgestattet, erzielte der Berner in der 52. Minute ein wunderbares Tor. Er nahm eine Cornerflanke ausserhalb des Strafraum mit dem rechten Fuss auf Schulterhöhe direkt ab – und traf mit seinem wuchtigen Geschoss in die rechte obere Torecke. Xamax' Goalie Matthias Minder, der den verletzten Laurent Walthert vertrat, hatte schon beim ersten Tor nichts ausrichten können.

Sattelfest waren die Thuner nach der klaren Führung jedoch längst nicht. Sie ermöglichten den Neuenburgern bis zur 84. Minute zwei von Raphaël Nuzzolo vorbereitete Tore. Aber just als ihnen die Felle ein weiteres Mal davonzuschwimmen drohten, schlugen sie, nur einige Momente nach dem 2:2, zurück. Verteidiger Chris Kablan, nicht für das Toreschiessen angestellt, lenkte eine Freistossflanke von Matteo Tosetti mit dem Scheitel in die entfernte Torecke. Tosetti war mithin dreifacher Assistgeber.

Neuenburgs Arbenit Xhemajli, oben, im Duell mit Thuns Matteo Tosetti im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen Neuchatel Xamax FCS und dem FC Thun, am Samstag, 9. November 2019, im Stade de Maladiere in Neuenburg. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

Neuchâtel Xamax - Thun 2:3 (0:0)
5697 Zuschauer. - SR San.
Tore: 48. Castroman (Tosetti) 0:1. 52. Castroman (Tosetti) 0:2. 64. Xhemajli (Nuzzolo) 1:2. 84. Gaëtan Karlen (Nuzzolo) 2:2. 86. Kablan (Tosetti) 2:3.
Neuchâtel Xamax: Minder; Neitzke, Oss, Xhemajli; Gomes (81. Haile-Selassie), Mveng, Doudin (87. Seferi), Seydoux (69. Kamber); Ramizi, Nuzzolo; Gaëtan Karlen.Thun: Faivre; Glarner, Rodrigues, Gelmi, Kablan; Stillhart, Roth; Tosetti, Grégory Karlen (35. Munsy), Vasic (62. Salanovic); Castroman.
Bemerkungen: Neuchâtel Xamax ohne Walthert und Dugourd (beide verletzt). Thun ohne Rapp, Joss (beide gesperrt), Bigler, Hediger, Ziswiler (alle verletzt) und Righetti (krank).
Verwarnungen: 24. Doudin (Foul), 61. Castroman (Foul), 65. Ramizi (Foul), 77. Neitzke (Unsprtlichkeit), 77. Rodrigues (Unsportlichkeit), 93. Gaëtan Karlen (Foul).

Die Tabelle

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Rekordtorschützen der Super League (Stand 22.05.2019)

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Der FC Vaduz steigt trotz verrückter 3:4-Niederlage gegen Thun in die Super League auf

Thun steigt nach zehn Jahren aus der Super League ab. Die Mannschaft von Trainer Marc Schneider kam im Rückspiel der Auf-/Abstiegsbarrage zuhause gegen Vaduz nicht über ein 4:3 hinaus und zog mit dem Gesamtskore von 4:5 den Kürzeren.

Vaduz, das sich als viertes unterklassiges Team in der Barrage durchsetzte, nimmt damit in der Super League den Platz von Thun ein. Die Liechtensteiner steigen zusammen mit Lausanne-Sport auf, Zweiter Absteiger neben Thun ist Neuchâtel Xamax.

Nach dem 0:2 am Freitag in Vaduz begann Thun im Rückspiel auf dem heimischen Kunstrasen deutlich energischer. Dennoch gerieten die Gastgeber durch einen von Mohamed Coulibaly vollendeten Konter in der 19. Minute in Rückstand. Mit dem Ausgleich durch einen …

Artikel lesen
Link zum Artikel