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Fussball: Inka Grings wird neue Nationaltrainerin der Schweizer Frauen

ARCHIVBILD ZUR NEUEN TRAINERIN DES SFV-FRAUENTEAMS --- FCZ coach Inka Grings reacts during the UEFA Women's Champions League soccer match between Switzerland's FC Zuerich and Italy's Ju ...
Sie ist die neue Schweizer Nationaltrainerin: Inka Grings.Bild: keystone

Jetzt ist es offiziell: Inka Grings wird neue Schweizer Nationaltrainerin

Die Suche war lang und intensiv. Doch nun ist die Nachfolge von Nils Nielsen geregelt. Inka Grings verlässt den FC Zürich und übernimmt das Nationalteam der Frauen.
21.11.2022, 11:2021.11.2022, 15:02
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Ende August hatten Nils Nielsen und der Schweizerische Fussballverband bekannt gegeben, dass sie ihre Zusammenarbeit per Ende Jahr beenden würden. Nielsen wünschte sich nach vier Jahren in der Schweiz wieder näher bei seiner Familie in Dänemark sein zu können. Mit dieser Ankündigung begann für die Verantwortlichen im SFV die Suche nach einer Nachfolge. Nun, knapp drei Monate später, ist diese abgeschlossen.

Inka Grings, die seit knapp zwei Jahren Trainerin des Frauenteams des FC Zürich ist und in der letzten Saison das Double holte, erhält beim Verband einen unbefristeten Vertrag. Durch ihre Erfolge mit dem FCZ, der in diesem Jahr erstmals die Qualifikation für die Champions League schaffte, hat sich die 44-jährige Deutsche für höhere Aufgaben empfohlen. «Ich bin wahnsinnig stolz, mit den besten Spielerinnen des Landes zusammenarbeiten zu können und freue mich sehr auf die spannende und herausfordernde Aufgabe», sagt Grings.

Switzerland's Danish head coach Nils Nielsen looks on prior his last game with the Swiss team, a women's international friendly soccer match between Switzerland and Denmark at the Wefox stad ...
Verabschiedete sich nach dem Spiel gegen Dänemark: Nils Nielsen.Bild: keystone

Vor drei Wochen wurde Marion Daube als künftige Direktorin Frauenfussball und damit Nachfolgerin der in die USA wechselnden Tatjana Haenni präsentiert. Nun ist also auch die zweite wichtige Position wieder besetzt. Haenni, welche den Prozess eng begleitet hat, hatte gesagt, dass die ideale Nachfolgerin von Nielsen wohl eine Mischung aus den beiden letzten Coaches Martina Voss-Tecklenburg und Nielsen sei, sprich, nicht ganz so disziplinversessen wie Voss-Tecklenburg, aber auch nicht ganz so locker wie Nielsen.

Mit Grings stösst eine Trainerin zum SFV, welche das Umfeld bestens kennt. Ihre Chefin Daube war zuvor Geschäftsführerin im FCZ. Sie wird ihre Arbeit ab dem 1. Januar 2023 aufnehmen und mit der Schweiz die Vorbereitung auf die WM im Juli 2023 in Australien und Neuseeland in Angriff nehmen. Das Ziel sei klar, wie Grings sagt: «Wir wollen erfolgreich sein und nach einer kurzen, intensiven Vorbereitungszeit alles investieren, um an der WM die Gruppenphase zu überstehen.» (sda)

epa10237016 Team Switzerland celebrates winning the FIFA Women's World Cup 2023 qualifying round group G soccer match between the national soccer teams of Switzerland and Wales, at the Letzigrund ...
Die Schweizerinnen haben sich im Playoff gegen Wales für die WM im nächsten Jahr qualifiziert. Bild: keystone
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