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Italien und diese drei Teams sind die Schweizer Gegner in der Quali für die WM 2022



Liveticker: 07.12.2020 Auslosung WM-Qualifikation

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Ralf Meile
Die Gruppen
Alle zehn Gruppensieger sind direkt an der WM 2022 in Katar, die Gruppenzweiten ermitteln im Turniermodus drei weitere europäische Teilnehmer.

A: Portugal, Serbien, Irland, Luxemburg, Aserbaidschan.

B: Spanien, Schweden, Griechenland, Georgien, Kosovo.

C: Italien, Schweiz, Nordirland, Bulgarien, Litauen.

D: Frankreich, Ukraine, Finnland, Bosnien-Herzegowina, Kasachstan.

E: Belgien, Wales, Tschechien, Weissrussland, Estland.

F: Dänemark, Österreich, Schottland, Israel, Färöer Inseln, Moldawien.

G: Niederlande, Türkei, Norwegen, Montenegro, Lettland, Gibraltar.

H: Kroatien, Slowakei, Russland, Slowenien, Zypern, Malta.

I: England, Polen, Ungarn, Albanien, Andorra, San Marino.

J: Deutschland, Rumänien, Island, Nordmazedonien, Armenien, Liechtenstein.
Reaktionen zur Schweizer Gruppe
Vladimir Petkovic, Nationaltrainer Schweiz: «Italien ist eine Mannschaft, die den Fussball im Blut hat, und Italien ist ein Land, das den Fussball lebt, das spürt man dort jeden Tag. Die aktuelle Nationalmannschaft ist eine interessante, junge Gruppe, die eine gute Entwicklung hinter sich hat. Die Italiener sind sicher Favorit, aber wir sind auch gut genug, um mithalten zu können.»
Roberto Mancini, Nationaltrainer Italien: «Wir sollten niemanden unterschätzen, aber ich denke, um den Gruppensieg läuft es auf einen Kampf zwischen uns und der Schweiz hinaus.»

Ian Baraclough, Nationaltrainer Nordirland: «Eine happige Gruppe. Mit Bulgarien und Litauen warten kampfstarke Teams auf uns, und wir kennen die Qualitäten von Italien und der Schweiz, gegen die wir zuletzt 2017 gespielt haben. Wir wissen, dass wir an einem guten Abend auch diese sogenannt grossen Teams schlagen können.»

Valdas Urbonas, Nationaltrainer Litauen: «Es war schon vor der Auslosung klar, dass wir keine einfache Gruppe erwarten können. Italien muss man nicht vorstellen und die Schweiz hat kürzlich an allen grossen Turnieren teilgenommen. Für uns wird es sicher nicht einfach werden, aber wir werden versuchen, es auch unseren Gegnern schwer zu machen.»
Schweizer Gegner: Italien
Aus Topf 1 hat die Schweiz mit der «Squadra Azzurra» einen vierfachen Weltmeister als Gegner gezogen. Überraschenderweise liegt der letzte Vergleich mit dem südlichen Nachbar schon zehn Jahre zurück. In einem Test vor der WM 2010 gab es in Genf ein 1:1.

Mit Italien wird sich die Schweiz nicht erst in der WM-Qualifikation duellieren, sondern bereits im nächsten Sommer. Dann wird diese Begegnung die zweite Vorrunden-Partie an der EM sein.

Legendärer Sieg der Schweiz: In der Qualifikation für die WM 1994 schlägt sie im Wankdorf dank eines Treffers von Marc Hottiger (im Bild gegen Roberto Baggio) mit 1:0.
Marc Hottiger zieht im WM-Qualifikationsspiel Schweiz-Italien am 1. Mai 1993 im Wankdorf-Stadion in Bern am gestuerzten italienischen Spieler Roberto Baggio vorbei. Hottiger erzielt fuer die Schweiz in der 55. Minute das Tor zum 1:0 Sieg.  (KEYSTONE/Str)
Schweizer Gegner: Nordirland
An Nordirland haben viele aktuelle Nationalspieler eine gute Erinnerung. Im November 2017 qualifizierte sich die Schweiz in der Barrage dank einem Erfolg über die Nordiren für die WM 2018. Ricardo Rodriguez traf im Hinspiel in Belfast zum 1:0-Sieg, im Rückspiel in Basel reichte danach ein 0:0.
From left to right, Switzerland's midfielder Granit Xhaka, Switzerland's defender Ricardo Rodriguez, Switzerland's midfielder Denis Zakaria, Switzerland's forward Breel Embolo, celebrate the victory during the 2018 Fifa World Cup play-offs first leg soccer match Northern Ireland against Switzerland at Windsor Park, in Belfast, Northern Ireland, Britain, Thursday, November 9, 2017. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Schweizer Gegner: Bulgarien
Xherdan Shaqiri war beim letzten Spiel gegen die Bulgaren die herausragende Figur: In der Qualifikation für die (letztlich verpasste) EM 2012 schoss er in Basel beim 3:1-Sieg einen Hattrick.
Switzerland's Xherdan Shaqiri celebrates after scoring the 3-1 during the Euro 2012 group G qualification soccer match between Switzerland and Bulgaria at the St. Jakob-Park Stadium in Basel, Switzerland, Tuesday, September 6, 2011. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Schweizer Gegner: Litauen
Bald ein Jahrhundert ist vergangen seit dem Rekordsieg einer Schweizer Fussballnationalmannschaft – es war 1924 ein 9:0-Sieg über Litauen. Zuletzt traf man sich in der Qualifikation für die EM 2016, wobei die Schweiz zuhause 4:0 siegte und auswärts 2:1.
Switzerland's Josip Drmic, centre, scores during the UEFA EURO 2016 group E qualifying soccer match between Lithuania and Switzerland at the LFF Stadium in Vilnius, Lithuania, on Sunday, June 14, 2015. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Wann wird gespielt?
Die Qualifikation beginnt im März und endet ein Jahr später, im Frühling 2022, mit den K.o.-Spielen der Playoffs.

Die zehn Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die Endrunde, für die Gruppenzweiten bleiben drei Tickets über die Playoffs.

Die WM in Katar findet vom 21. November bis 18. Dezember 2022 statt.
Alles bereit – los gehts!
Bald gehts an die Kugeln
Nun werden noch einmal alle Nationen aufgezählt, die an dieser WM-Qualifikation in Europa teilnehmen. Es sind viele.
Erstmals kurz eingenickt
Bin kurz weggedöst. Dieses Blabla findet auch nur die Moderatorin «very interesting» und «amazing».

Aber nun wird die Auslosung erklärt. Ich habe die Hoffnung, dass es bald losgehen könnte.
Erst natürlich Smalltalk
De Rossi erinnert sich noch einmal freudig an den Empfang nach der WM 2006 zurück, als er mit Italien Weltmeister wurde. Um die Wartezeit zu überbrücken: Diese Bildstrecke von Panini-Bildern der Weltmeisterschaften 2006 und 2010.
Panini-Bilder seit 1970, Teil 4, 2006–2010
9 Bilder
Ob aus diesem schmächtigen Jüngling mal etwas wird?
Zur Slideshow
Van der Vaart ist gut in Form
Er scheint dem echten Ronaldo nachzueifern.
Sie ziehen die Lose
Daniele de Rossi und Rafael Van der Vaart werden heute Kugeln aus den Töpfen fischen. Der Italiener de Rossi ist bereits da und spricht nicht über die Auslosung, sondern über den Abschied der argentinischen Fussball-Ikone Diego Maradona.
Los geht der Abend
Moderatorin Cristina Gullon begrüsst die Welt zu dieser Auslosung.
Einige Regeln zur Auslosung
Die Teilnehmer am Final Four der Nations League (Italien, Belgien, Frankreich und Spanien) werden in der WM-Qualifikation in eine Fünfergruppe gelost werden. Jenes Turnier findet Mitte Oktober in Italien statt.

Aus politischen Gründen werden einige Paarungen ausgeschlossen. So dürfen diese Teams nicht in die gleiche Gruppe gelost werden: Armenien und Aserbaidschan, Gibraltar und Spanien, Kosovo und Bosnien-Herzegowina, Kosovo und Serbien, Kosovo und Russland sowie die Ukraine und Russland.

Zudem dürfen aus meteorologischen Gründen höchstens zwei dieser Teams in einer Gruppe sein: Belarus, Estland, Färöer, Finnland, Island, Lettland, Litauen, Norwegen, Russland, Ukraine. Der Grund ist, dass in diesen Ländern im Winter ein höheres Risiko besteht, dass Partien abgebrochen oder abgesagt werden müssen. Aus dem gleichen Grund dürfen Island und die Färöer Inseln, laut FIFA die Spielorte mit dem höchsten Witterungsrisiko für den Winter, nicht in die gleiche Gruppe gelost werden.
Das sagt Vladimir Petkovic
Der Schweizer Nationaltrainer: «Es ist kein Wunschkonzert. In Topf 1 sind alle Mannschaften stark. Aber auch in Topf 3 sind gute Teams», sagte Vladimir Petkovic.

In der Tat: Aus der dritten europäischen Stärkeklasse warten durchaus unangenehme Gegner, wie der WM-Viertelfinalist Russland, Norwegen mit Jungstar Erling Haaland, oder die EM-Teilnehmer Finnland, Ungarn und Tschechien.
Switzerland's soccer national team head coach Vladimir Petkovic answers to TV interview after a virtual press conference on the eve of an international friendly soccer match between Belgium and Switzerland, in Brussels, Belgium, Tuesday, November 10, 2020. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Die Schweiz nicht im Topf 1
Die Schweiz ist im Topf 2 eingeteilt, nachdem sie im Verlaufe dieses Jahres, in dem sie auf dem Rasen in sieben Spielen keinen Sieg erringen konnte, im FIFA-Ranking aus den Top 10 der europäischen Teams gefallen ist.

Belgien, Frankreich, Italien, Spanien, England, Deutschland, Portugal, Kroatien, Dänemark und die Niederlande: Gegen eines dieser zehn Teams aus Topf 1 muss sich die Schweiz durchsetzen, will sie auf dem Weg an die WM in Katar den Umweg über die Playoffs vermeiden.
So funktioniert die Auslosung
Heute Abend kennt die Schweiz ihre Gegner auf dem Weg an die WM-Endrunde 2022 in Katar. Am Hauptsitz der FIFA in Zürich werden die Gruppen für die Qualifikationsphase in Europa ausgelost.

Nur die zehn Sieger der fünf Fünfer- und fünf Sechsergruppen qualifizieren sich direkt. Die zehn Gruppenzweiten spielen im März 2022 zusammen mit zwei Teams aus der Nations League in den Playoffs in drei Vierergruppen mit Halbfinal und Final die letzten drei Plätze Europas aus.

Die reguläre Qualifikation beginnt nächstes Jahr im März und endet im November. Gespielt wird in den vier Zeitfenstern im März, September, Oktober und November.

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