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Shaqiri, Ronaldo und Messi: Sie alle nutzen Facebook als Werbeplattform. bild: facebook.com/xs1991

Kohle, Kohle, Kohle: So münzen die Superstars auf Facebook ihre Popularität in Cash um

Cristiano Ronaldo, Lionel Messi und Xherdan Shaqiri: Sie alle sind ungemein populär und haben auf Facebook Millionen von Fans. Eine ausgezeichnete Plattform, um Werbung zu schalten. 



Stell dir vor: Du kaufst ein paar neue Fussballschuhe, machst ein Selfie damit und postest es auf Facebook.

Du erhältst dafür: vier, fünf Likes. 

Cristiano Ronaldo erhält dafür: 156'000 Euro. Theoretisch. 

Was für ein Potenzial!

102'071'082: So viele Fans hat der Superstar Cristiano Ronaldo auf seiner Facebook-Page (Stand: 27.03.15, 15:30 Uhr). Damit ist der Portugiese unter den Fussballprofis Klassenprimus; kein anderer ist auf Facebook so populär wie der Real-Bomber. Am zweitmeisten Fans hat Lionel Messi mit gut 75 Millionen Likes, gefolgt von Teamkollege Neymar mit rund 50 Millionen Fans. 

Will heissen, machen die Fussball-Stars einen Eintrag auf Facebook, erreichen sie sofort ein Millionenpublikum. Das birgt Potenzial. Vor allem aus werbetechnischer Sicht. Die deutsche Firma «Repucom» hat ausgerechnet, wie viel Wert ein Facebook-Eintrag von Ronaldo, Messi, Neymar und Co. hat: Das Resultat verschlägt einem den Atem. 

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So viel Euro wäre ein Facebook-Post dieser Fussballer theoretisch wert. quelle: zdf

Vor dem Morgentraining noch kurz fünf Minuten einen Facebook-Eintrag machen und schon vor der Arbeit fett abkassieren. Was gäbe das für einen Stundenlohn!

So präsentieren sich Ronaldo, Messi und Shaqiri auf Facebook

Doch ganz so einfach funktioniert das natürlich nicht. Die Facebook-Pages der Fussballer werden mittlerweile professionell betreut. Nicht selten editieren die Sportler ihre Einträge gar nicht selbst. Dahinter stecken Marketing-Agenturen, welche versuchen das Maximum an Rentabilität aus der Plattform herauszuholen.

Wird heute ein Sponsoring-Vertrag mit einem Ausrüster abgeschlossen, so verpflichten sich die Sportler immer öfters dazu, auch in den sozialen Medien als Markenbotschafter aufzutreten. 

Die 10 letzten Facebook-Einträge von Cristiano Ronaldo

Bei Cristiano Ronaldo ist es augenfällig: Einträge, welche er persönlich gemacht haben könnte, sind deutlich in der Minderheit. In der Regel sind die Facebook-Posts des Portugiesen Werbebotschaften. 

Die 10 letzten Facebook-Einträge von Lionel Messi

Lionel Messi unterhält seine Facebook-Fans hin und wieder mit Einträgen, die relativ spontan und persönlich wirken. Das könnte allerdings auch reines Kalkül sein: So hält der Argentinier seine Anhänger gekonnt bei der Stange und kann immer wieder mehr oder weniger unauffällig Werbung einfliessen lassen. 

Die 10 letzten Facebook-Einträge von Xherdan Shaqiri

Xherdan Shaqiri ist der Schweizer Kicker, welcher seine Facebook-Seite am professionellsten betreut. Seine Page wurde schon fast zwei Millionen Mal geliked. Shaqiri versucht auch neben dem Platz bei den Inter-Fans zu landen und macht immer wieder Einträge mit ausschliesslich sportlichen Aspekten. Ausrüster «Nike» und Getränke-Gigant «Coca Cola» dürfen aber ebenfalls nicht zu kurz kommen. 

Dass die Fussball-Stars ihre Einträge in der Regel gar nicht selber machen, sondern Social-Media-Profis diese Aufgabe erledigen lassen, ist offensichtlich. Soweit kein Problem. Doch für den Facebook-Fan ist es zunehmend schwierig, zu unterscheiden, was privat und was Werbung ist. 

Wenn man schon Werbung auf Facebook macht, sollte man diese auch als solche kennzeichnen. Denn Schleichwerbung ist im Netz ebenso fehl am Platz wie im Fernsehen oder sonst irgendwo. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • TheLaenz 30.03.2015 17:34
    Highlight Highlight Wieso sollte "Schleich"-Werbung für die Sponsoren durch die Stars in Social Media Kanälen fehl am Platz sein? Die Sponsoren zahlen ja beispielsweise nicht nur an die gut verdienenden Sportler sondern ermöglichen es überhaupt erst, den Sport und die dafür benötigte Ausbildung des Nachwuchses zu realisieren. Dass der Sponsor durch die Produktplatzierung bei den publikumswirksamen Staraccounts etwas zurückbekommen möchte ist doch völlig legitim. Das Mäzenatentum funktioniert einfach nicht mehr. Ausserdem: Ist die Bannerwerbung auf watson nicht auch "Schleich"-Werbung? Wer bezahlt denn eure Löhne?
  • David Müller 29.03.2015 20:37
    Highlight Highlight Bei Facebook erreicht man schon lange nicht mehr die tatsächliche Anzahl Fans mit seinen Posts. Ronaldo erreicht also keine 100 Millionen sondern ein festgelegter (deutlich tieferer) Prozentsatz. Wenn er alle 100 Mio. erreichen will, muss er massiv viel Geld bezahlen. Vielleicht macht er das, das weiss ich nicht.

    Aber das ist nicht nur bei Sportlern so, auch bei Firmen oder unkommerzieller Fanseiten / Charity Aktionen muss man für die Reichweite bezahlen.

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