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Staatsanwaltschaft ficht Freispruch von Platini und Blatter an

Im Juli wurden Sepp Blatter (links) und Michel Platini (rechts) von den Betrugsvorwürfen freigesprochen.
Im Juli wurden Sepp Blatter (links) und Michel Platini (rechts) von den Betrugsvorwürfen freigesprochen.Bild: keystone

Staatsanwaltschaft ficht Freispruch von Platini und Blatter an

Die Bundesanwaltschaft hat definitiv Berufung gegen den Freispruch im Prozess gegen Ex-Fifa-Präsident Sepp Blatter und Ex-Uefa-Chef Michel Platini nach Betrugsvorwürfen eingelegt. Sie beantragte bei der Berufungskammer die vollständige Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils.
20.10.2022, 09:46

Die Bundesanwaltschaft hatte bereits im Juli vorsorglich Berufung angemeldet. Nun focht sie das Urteil definitiv an, wie die Bundesanwaltschaft der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Donnerstag entsprechende Medienberichte bestätigte.

Das Bundesstrafgericht in Bellinzona hatte die beiden früheren Fussball-Funktionäre im Juli dieses Jahres vom Vorwurf des Betrugs freigesprochen. Damit folgten die Richter damals nicht der Forderung der Staatsanwaltschaft, die für Blatter und Platini Mitte Juni ein Jahr und acht Monate Haft auf Bewährung gefordert hatte. Dem zweiwöchigen Prozess wegen einer dubiosen Millionenzahlung gegen den 86-jährigen Schweizer Blatter und den 67-jährigen Franzosen Platini waren sechsjährige Ermittlungen vorausgegangen.

Unumstritten ist, dass Platini zwischen 1998 und 2002 einen Beratervertrag mit Blatter während dessen erster Amtszeit als Fifa-Präsident hatte. Statt der schriftlich vereinbarten 300'000 Schweizer Franken pro Jahr erhielt er aber rund zwei Millionen Franken für zwei Jahre. Blatter und Platini hatten die Vorwürfe der Anklage zurückgewiesen und versicherten, sie hätten dies mündlich und ohne Zeugen vereinbart.

Die Bundesanwaltschaft machte vorerst keine weiteren Angaben zum Inhalt ihrer Berufung. (mom/sda/afp/dpa)

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