Sport
Fussball

Dank Hütter-Effekt: YB hofft auf ein Ende seiner schwarzen Cup-Serie

Mit Ösi-Trainer Adi Hütter haben die Young Boys zurück auf die Erfolgsspur gefunden.
Mit Ösi-Trainer Adi Hütter haben die Young Boys zurück auf die Erfolgsspur gefunden.
Bild: KEYSTONE

Dank Hütter-Effekt: YB hofft auf ein Ende seiner schwarzen Cup-Serie

Die wohl schwierigste Aufgabe an diesem Cup-Wochenende haben die Young Boys zu bewältigen. Die Berner treffen heute auf den FC Chiasso, den Tabellendritten der Challenge League.
20.09.2015, 09:0820.09.2015, 10:57

In den letzten zwei Saisons sind die Young Boys im Cup jeweils früh gescheitert, als sie sich 2013 gegen Le Mont und 2014 gegen Buochs bis auf die Knochen blamierten. Ein weiteres Debakel würde allerdings überraschen. Seit der Verpflichtung des Österreichers Adi Hütter als Cheftrainer weht ein frischer Wind durch das Stade de Suisse.

Bereits beim 4:0 gegen Vaduz war die Handschrift Hütters, der sehr hohes Pressing spielen lässt, zu erkennen. Und nach dem Scheitern in der Europa League werden die Berner mit aller Macht verhindern wollen, dass ein weiteres Saisonziel bereits frühzeitig verpasst wird.

Gleich mit 4:0 haben die Young Boys Vaduz bei Adi Hütters Feuertaufe vom Platz gefegt. 
Gleich mit 4:0 haben die Young Boys Vaduz bei Adi Hütters Feuertaufe vom Platz gefegt.
Bild: KEYSTONE

Wiedersehen mit Schällibaum

Der Aussenseiter aus dem Tessin wird vom früheren YB-Trainer Marco Schällibaum trainiert. Der Zürcher geniesst noch immer einen sehr guten Ruf in Bern und gilt als enger Vertrauter von YB-Sportchef Fredy Bickel. Zusammen hatten sie die Berner 2001 zurück in die Nationalliga A geführt. Nach der Entlassung von Uli Forte Anfang August wurde auch Schällibaum als möglicher Nachfolger ins Spiel gebracht. In Chiasso arbeitet er erfolgreich. Aus 18 Spielen resultierten nur zwei Niederlagen.

Marco Schällibaum hat Chiasso in der Challenge League zur Spitzentruppe geformt.
Marco Schällibaum hat Chiasso in der Challenge League zur Spitzentruppe geformt.
Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Der FC Basel, zuletzt dreimal in Folge unterlegener Cupfinalist, bekommt es mit YF Juventus zu tun. Das Spiel gegen den Vertreter aus der Promotion League findet allerdings nicht beim Unterklassigen in Zürich statt, sondern im St.-Jakob-Park. Der Titelverteidiger FC Sion gastiert beim Erstligisten Münsingen, Luzern tritt beim Challenge-League-Fünften Neuchâtel Xamax an. (dux/si)

Schweizer Cup, 1/16-Finals, Spiele vom Sonntag
YF Juventus (PL) – Basel (14.00 Uhr)
Münsingen (1.) – Sion (14.30)
Xamax (ChL) – Luzern (15.00)
Bulle (2.i) – Muttenz (2.i/15.30)
Martigny (1.) – Le Mont (PL/15.30)
Chiasso (ChL) – Young Boys (16.00).

David gegen Goliath: Das sind die grössten Sensationen im Schweizer Cup

1 / 29
Das sind die grössten Sensationen im Schweizer Cup

August 2025: Der SC Cham aus der Promotion League wirft Super-League-Klub Lugano raus. Die Tessiner gleichen in der 90. Minute zum 2:2 aus, doch in der Nachspielzeit gelingt Cham das 3:2-Siegtor.

quelle: keystone / philipp schmidli
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Zug schlägt die die Lions und holt wichtige 3 Punkte – auch die Tigers gewinnen
Lugano geht in der National League als Tabellen-Dritter in die Olympia-Pause. Die Bianconeri besiegten Genève-Servette vor heimischem Publikum 5:1 und überholten die ZSC Lions, die zu Hause gegen Zug 2:4 verloren. Lugano liegt nun einen Punkt vor den Zürchern. Servette bleibt derweil Fünfter.
In den ersten drei Saisonduellen zwischen den ZSC Lions und Zug fiel die Entscheidung zweimal in der Verlängerung und einmal im Penaltyschiessen. Diesmal endete die Partie nach 60 Minuten, wobei die Zentralschweizer mit 4:2 zum dritten Mal gewannen. Drei der vier Tore erzielte Jan Kovar, das letzte 20,4 Sekunden vor Schluss mit einem Schuss ins leere Gehäuse. Beim 3:0 (48.) profitierte er von einem Fehlgriff von ZSC-Keeper Robin Zumbühl. Beim 1:0 erhielt er den Puck von ZSC-Topskorer Denis Malgin, der nach einem Abpraller befreien wollte.
Zur Story