Eishockey unter Palmen: Zibanejad schreibt beim Winter Classic Geschichte
Noch nie war es beim Winter Classic so warm wie in diesem Jahr. Die Temperatur beim ersten NHL-Freiluftspiel der Florida Panthers lag beim Eröffnungsbully im ausverkauften LoanDepot Park in Miami bei 17,3 Grad Celsius. Einzig beim Stadium Series Game 2016 in Denver war es bei einem NHL-Spiel noch wärmer. Damals zeigte das Thermometer 18,3 Grad an.
Die Panthers mussten das Eis aber als klare Verlierer verlassen. Die New York Rangers siegten gleich mit 5:1. Die grosse Figur des Spiels war Mika Zibanejad, welcher mit drei Toren und zwei Vorlagen überzeugte und als erster Spieler bei einem Winter Classic einen Hattrick erzielen konnte.
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Gleichzeitig stellte Zibanejad vor 36'153 Zuschauern mit seinen 5 Torbeteiligungen auch noch einen Punkterekord bei einem NHL-Freiluftspiel auf. Zuvor lag die Bestmarke mit vier Skorerpunkten bei Jordan Kyrou. Nach der Partie wurde der 32-Jährige zum besten Spieler des Spiels gewählt und erhielt als Auszeichnung eine exklusive Halskette. «Ich weiss auch nicht. Die Pucks sind heute reingegangen», beschrieb Zibanejad seine Leistung und führte weiter aus: «Es ist schwer, den ganzen Tag in Worte zu fassen und ihn zu begreifen. Es waren grossartige 12 bis 16 Stunden und es hat viel Spass gemacht.»
Auch Artemi Panarin und Alexis Lafrenière waren an insgesamt drei Treffern beteiligt. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie fanden die Rangers somit zurück auf die Siegesstrasse. (riz)
