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epa08886130 Manchester City's manager Pep Guardiola kicks the ball during the English Premier League match between Manchester City and West Bromwich Albion FC in Manchester, Britain, 15 December 2020.  EPA/Clive Brunskill / POOL EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 120 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications.

Pep Guardiola hatte genug Energie, um gegen West Bromwich selbst mitzuspielen. Bild: keystone

ManCity in der Krise und Pep Guardiola dreht durch – wegen der Nachspielzeit



Manchester City kommt in der Premier League einfach nicht vom Fleck. Nach dem 0:0 im Stadtderby gegen Manchester United vom Wochenende gab es auch gestern nur ein Remis – diesmal gegen West Bromwich Albion, die Mannschaft mit der schwächsten Defensive der Liga. Nach 12 Spielen liegt das Starensemble nur auf Rang 6. Bloss 5 Partien konnten die «Citizens» bisher gewinnen.

Beim 1:1 gegen West Bromwich kam Man City zwar auf 77% Ballbesitz und 26:5 Schüsse, der Ball zappelte aber je einmal im Netz. Dabei begann die Partie für Man City nach Plan, Ilkay Gündogan traf nach einer halben Stunde zur Führung.

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Das 1:0 durch Gündogan (30.) Video: streamja

Äusserst unglücklich kam kurz vor der Pause dann der Ausgleich zustande. Mit der einzigen richtigen Chance der Partie gelang West Brom das 1:1 – der Ball wurde beim Schuss von Semi Ajayi so entscheidend abgelenkt, dass der Treffer als Eigentor von Ruben Dias gewertet wurde.

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Das 1:1 durch ein Eigentor von Ruben Dias (43.). Video: streamja

In der zweiten Halbzeit drückte Manchester City weiter auf den Führungstreffer, war aber lange Zeit zu wenig zwingend. Je länger das Spiel dauerte, desto grösser wurde der Druck. Als bereits die 90. Spielminute anbrach, rechnete City-Trainer Pep Guardiola mit einer happigen Nachspielzeit – und wurde offenbar enttäuscht. Der Spanier konnte nicht fassen, dass bloss vier Minuten draufgelegt werden und tanzte wie Rumpelstilzchen vor dem vierten Offiziellen umher.

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Pep Guardiola ist nicht einverstanden mit den vier Minuten Nachspielzeit. Video: streamja

Das ganze Pep-Drama in Bildern:

Ironischerweise reichten die vier Minuten für Man City, um zu den zwei grössten Chancen der ganzen Partie zu kommen. Auf perfekte Flanken von Kevin De Bruyne scheiterten Ilkay Gündogan (91.) und Raheem Sterling (94.) aus praktisch identischer Position per Kopf an West-Brom-Torhüter Sam Johnstone.

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Gündogan und Sterling scheitern an Johnstone. Video: streamable

Nach der Partie erklärte Pep Guardiola seine Aufregung bei der Anzeige der Nachspielzeit:

«Es ist kein Problem mit Anthony Taylor (4. Offizieller, die Red.). Ich habe gesagt, dass vier Minuten nicht genug sind. Gabriel (Jesus, die Red.) lag drei Minuten am Boden, es gab 6 Auswechslungen und jedes Mal wenn ihr Torhüter den Ball hatte, vergingen 30 Sekunden. Ich habe mehr erwartet. Wir hatten die Chance zu gewinnen, aber konnten nicht treffen. »

Einen anderen Grund für das enttäuschende 1:1 fand Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan. Für ihn ist der dichte Spielplan Grund für die Probleme, wie er gegenüber BBC Sport sagte. «Alle Mannschaften in Europa haben Mühe, Spiele in Serie zu gewinnen. Es ist fast nicht möglich, dass ein Team alles dominiert, vor allem bei diesem Spielplänen. Wir sind Menschen, keine Maschinen, wir haben auch zu kämpfen.»

Alternativen gäbe es im Kader bei Überbelastung eigentlich genug. Pep Guardiola, der zwei von drei möglichen Wechseln tätigte, liess gestern unter anderem Riyad Mahrez, Ferran Torres, Bernardo Silva und Aymeric Laporte über die gesamten 90 Minuten auf der Bank.

(zap)

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