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Oblak wehrt Ronaldos Kopfball ab – auf oder hinter der Linie? bild: screenshot sky

Neue Verschwörungstheorie – war Ronaldos Kopfball gegen Atlético doch nicht drin?

Die Torlinientechnologie musste im Champions-League-Achtelfinal zwischen Juventus Turin und Atlético Madrid zeigen, dass der Kopfball von Cristiano Ronaldo zum 2:0 hinter der Linie war. Aber war er das wirklich? Atlético-Fans haben Zweifel und ein Beweis-Video zusammengestellt.



Viele Fussball-Fans trauten am Dienstagabend ihren Augen nicht: Im Achtelfinal-Rückspiel zwischen Juventus Turin und Atlético Madrid in der Champions League zeigte Schiedsrichter Björn Kuipers kurz nach der Pause auf seine Uhr. Er zeigte damit an, dass ein Kopfball von Cristiano Ronaldo die Linie in vollem Umfang überschritten hatte.

2:0 für Juve dank der Torlinientechnologie: Damit hatte der italienische Rekordmeister die Hypothek aus dem Rückspiel bereits nach 48 Minuten wettgemacht, am Ende setzte man sich mit 3:0 durch.

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Das 2:0 von Ronaldo gegen Atlético. Video: streamable

«Dieser Ball war wirklich hinter der Linie?», war dennoch die Frage, die in den Köpfen stecken blieb. Denn mit blossem Auge war das nie und nimmer zu erkennen. Aber dafür gibt es ja die Torlinientechnologie – und die lügt nicht. Sollte man zumindest meinen ...

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Die Torlinien-Technologie zeigt: Der Ball war klar hinter der Linie. bild: screenshot sky

Auf Social Media ist mittlerweile aber ein Video aus Atlético-Kreisen aufgetaucht, das suggeriert, dass der Ball die Torlinie nicht in vollem Umfang überschritten hat und dass das System vielleicht doch nicht so vertrauenswürdig ist, wie viele glauben. Mit drei Argumenten wird die Verschwörungstheorie gestützt:

  1. Die Torlinie wird im offiziellen Video der Torlinientechnologie schmaler angezeigt, als sie eigentlich ist.
  2. Der Ball ist im offiziellen Video der Torlinientechnologie 12,4 Prozent kleiner als in Wirklichkeit.
  3. Die Hand von Atlético-Torhüter Jan Oblak wird im offiziellen Video der Torlinientechnologie zum Ball dazu gerechnet.
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Dieses Video will zeigen, dass der Ball nicht vollständig hinter der Linie war. Video: streamable

Das Video endet mit dem Satz: «Es zeigt, was wir alle fühlten: Der Ball hat nicht die ganze Linie überquert». Nur eine Verschwörungstheorie oder steckt am Ende doch mehr dahinter? Die UEFA hat sich nicht zum Fall geäussert, weil Atlético (bislang?) nicht offiziell gegen den Tor-Entscheid protestiert hat.

Anders als der Video Assistant Referee (VAR) kommt die Torlinientechnik in der Champions League nicht erst seit diesem Jahr zum Einsatz, sondern bereits seit 2016. Bislang hat es mit dem System keinerlei Probleme gegeben.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Alrischa 15.03.2019 21:03
    Highlight Highlight Ich muss ehrlich sagen, ich habe das spiel im tv live gesehen und mein erster gedanke beim zeigen der wiederholung und dem videoveweis, da stimmt was nicht, zu früh eingeblendet und wie auf der grafik nie und nimmer so klar hinter der linie. Und jetzt les ich diesen bericht tage später.. bin ja nicht mal fan von diesen mannschafften, somit offensichtlich was faul...
  • _Jay_ 15.03.2019 18:28
    Highlight Highlight "Die Torlinie wird im offiziellen Video der Torlinientechnologie schmaler angezeigt, als sie eigentlich ist."

    "Der Ball ist im offiziellen Video der Torlinientechnologie 12,4 Prozent kleiner als in Wirklichkeit."

    Könnte es nicht sein, dass beides Proportional verkleinert wurde?
    • Asmodeus 15.03.2019 19:43
      Highlight Highlight Das macht es aber nicht besser.

      Den Ball zu verkleinern udn die Linie zu verkleinern vergrössert definitiv den Abstand im Bild.
  • forevernewbie 15.03.2019 17:34
    Highlight Highlight Es ändert zwar nichts am weiterkommen von juve (und das freut mich), aber die einwände sollen von den experten des programms überpürft werden und allenfalls optimiert.
  • 11 Barça11 15.03.2019 15:41
    Highlight Highlight Ich war für Atletico und mag CR7 auch nicht und es sieht so aus als wäre der Ball nicht drin gewesen doch hätte dieses Tor nicht gezählt hätte juventus bestimmt ein anderes noch geschossen so wie die gespielt haben.
  • Junges Blut 15.03.2019 14:44
    Highlight Highlight Hier stehen 3 zu prüfende Vorwürfe im Raum. Ich hoffe und denke, dass die UEFA zu allen 3 Stellung beziehen kann.
    Würde entweder helfen die Glaubwürdigkeit des Tools zu untermauern, oder es zu verbessern. So oder so gut...
    • San_Fernando 15.03.2019 19:38
      Highlight Highlight Wieso soll die UEFA Stellung beziehen? Es ist eine bewährte Technologie...
      Nur weil ein paar Querköpfe irgendetwas ins Netz stellen muss nicht gleich die ganze Welt stehen bleiben.
      Solche Diskussionen gibts nur im Fussball...
      Es gibt auch Leute die sind überzeugt dass die Erde eine Scheibe ist...
  • neutrino 15.03.2019 14:41
    Highlight Highlight Ich muss sagen, es war auch der erste Entscheid überhaupt, an dem ich zweifelte. Meist war es so, dass man als Zuschauer das Gefühl hat, der Ball ist klar drin, und dann kratzt er doch noch minim die Linie in der 3D-Animation. Hier ist es genau umgekehrt - gefühlsmässig kein Tor, aber Technologie sagt Tor.

    Zudem: in der TV-Übertragung ging der Wechsel vom realen Standbild in die 3D-Animation viel schneller als sonst.

    Aber ja, wird wohl alles richtig sein - bin auch weder Athletico noch Juve Fan.
  • NumeIch 15.03.2019 12:37
    Highlight Highlight „aus Atlético-Kreisen“

    Alles klar. 🙄
  • dho 15.03.2019 12:26
    Highlight Highlight VAR ist wie e-Voting: ja, er war drin. Nein, war nicht drin. Doch. Nein. Eventuell. Wie meinst du das? Die Initiative ist angenommen. Was? Ja, angenommen. Alle Kantone waren dafür. Wie bitte??? 95% Stimmbeteiligung. 99% dafür. Der Ball war drin, so geil. Und die Schweiz hat den Beitritt zur EU angenommen. Und im Bundesrat sitzen sieben SVP-Zwerge, so geil 🤔
    • jimknopf 15.03.2019 13:28
      Highlight Highlight Du solltest doch nicht mehr bereits am Mittag anfangen zu trinken..!
    • Raembe 15.03.2019 14:05
      Highlight Highlight Wtf? Ziemlich wirrer Comment.
    • erkolino 15.03.2019 17:49
      Highlight Highlight Torlinientechnik vs. VAR: Google bildet weiter ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ratchet 15.03.2019 11:40
    Highlight Highlight Finde es schon bedenklich, dass man der Torlinientechnologie blind vertraut und der Schiedsrichter alleine aufgrund eines "Goal" oder "No Goal" auf der Uhr entscheidet.
    Auch bedenklich finde ich die simulierte Animation, die man als Zuschauer einfach so unkritisch als Wahrheit akzeptiert.
    Maschinen und Programme können auch Fehler machen und darum sollten sie nie den komplett einen Menschen ersetzen.
    Ich finde es deshalb wichtig, dass nicht nur anhand der Uhr und der Animation ein Entscheid getroffen wird, sondern dass Schiris auch die Aufnahmen überprüfen. Könnte der VAR machen z.B.
    • Pippo_nkns 15.03.2019 12:32
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass ein Mensch wohl nie so genau entscheiden kann wie ein Programm. Oder was hättest du gesagt beim betrachten der Bilder, war er drin oder nicht? Denke das ist bei solch knappen Entscheidungen für einen Menschen sehr schwierig bis unmöglich zu beurteilen.
      Zudem finde ich gut, dass die Entscheidung den Schiedsrichtern abgenommen wird und von einem unbeinflussbaren Programm übernommen wird, dadurch gibt es weniger Druck auf die Schiedsrichter und die Teams können sich weniger gut über den Entscheid beschweren.
    • Urs-77 15.03.2019 13:53
      Highlight Highlight Ist das selbe wie im Tennis mit dem Hawk-Eye.
      Habe noch keinen Tennisspieler weinen hören, das System sei nicht vertrauenswürdig.
      Von Fussballer hingegen habe ich gar nichts anderes erwartet.
    • TanookiStormtrooper 15.03.2019 14:24
      Highlight Highlight Die Technologie interessiert es nicht, wie das Spiel gerade läuft, und ob es jetzt das entscheidende Tor ist. Es gibt "Ball im Tor" oder "Ball nicht im Tor". Mit dem gleichen Bild hätte sich Juve vor Jahren darüber geärgert, dass ihnen ein Tor geklaut wurde.
      Für mich übrigens kein Zweifel, dass der drin war, das Bild zeigt ja nicht den perfekten Winkel, den man haben müsste, dazu muss die Kamera direkt auf der Torlinie sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gabriele Corrado 15.03.2019 11:35
    Highlight Highlight Das Schlimme ist, dass es Leute gibt, die auf einen solchen Mist einsteigen und nicht hinterfragen. Im Zeitalter wo ich eine App runterladen kann und mich als Donald Trump ausgeben kann.

    Ach ihr traurigen Verschwörungstheoretiker...
  • Dede7 15.03.2019 11:22
    Highlight Highlight Ist ein Spiel. Mit Regeln. Mit der technologischen Unterstützung werden diese Regeln genauer kontrollierbar sein und sind „gleicher“ für alle. Die Unsicherheit von früher wird durch eine Verschwörungstheorie abgelöst. Weil die Empörung das einzige ist, was man als Verlierer noch hat.
  • DerMeiner 15.03.2019 11:20
    Highlight Highlight Da versucht sich wer das eigene Unvermögen schön zu reden. Der Grund für ihr Ausscheiden liegt an allem, aber weder an einer Verschwörung noch am Schiri.
    • Mario Conconi 15.03.2019 12:13
      Highlight Highlight Du sprichst mir aus dem Herzen!
  • Baeri19 15.03.2019 11:13
    Highlight Highlight Shit happens when you Party naked.
  • yesss 15.03.2019 11:11
    Highlight Highlight Sieht auf dem Video tatsächlich so aus, als ob der Ball nicht drin war. Leider werden wir vermutlich nie erfahren, ob es wirklich ein reguläres Tor war oder nicht.
  • Nik G. 15.03.2019 11:05
    Highlight Highlight Genau und 9/11 wurde durch die CIA durchgeführt, die Mondlandung ist durch Stanley Kubrick inszeniert, Hillary Clinton ist ein Echsenmensch....
    Es war ein Tor.
    • Homer J. Simpson 15.03.2019 11:36
      Highlight Highlight Alles korrekt, ausser das Tor










      Ironie, D'OH!
    • marchinon 15.03.2019 11:40
      Highlight Highlight Stirb! Echsenmensch!!
      tchuligom für diesen Kommentar :-D

      Solange die goal line technology ein Tor anzeigt, ist dem Schiedsrichter kein Vorwurf zu machen. Dafür hat man sie ja eingeführt.

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