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Wieso Torhüter beim Elfmeterschiessen oft einem Irrtum unterliegen

Das «gambler's fallacy»-Phänomen

Wieso Torhüter beim Elfmeterschiessen oft einem Irrtum unterliegen

01.08.2014, 09:3701.08.2014, 11:49
Englands Keeper David James beispielsweise unterlag im EM-Viertelfinal 2004 gegen Portugal diesem Phänomen, als er nach drei Schüssen in die linke Ecke im vierten Versuch in die rechte Ecke sprang. Do ...
Englands Keeper David James beispielsweise unterlag im EM-Viertelfinal 2004 gegen Portugal diesem Phänomen, als er nach drei Schüssen in die linke Ecke im vierten Versuch in die rechte Ecke sprang. Doch auch der vierte Schuss der Portugiesen ging in die gleiche Ecke, England schied aus. Bild: AP
  • Psychologen der University College London (UCL) haben zahlreiche Videos von der EM und WM im Zeitraum von 1976 bis 2012 gesichtet. 
  • Dabei haben sie herausgefunden, dass im Elfmeterschiessen nach drei Schüssen in die gleiche Ecke der Torhüter beim nächsten Versuch zu 69 Prozent in die andere Ecke springt, obwohl die Wahrscheinlichkeit für eine Ecke immer «nur» bei 50 Prozent liegt.
  • Das Phänomen, welchem die Torhüter unterliegen, nennt sich «gambler's fallacy» (auf Deutsch: Spielerfehlschluss). Dieser Denkfehler ist im Alltag weitverbreitet und etwa auch in der Gambling-Szene bekannt.

Weiterlesen auf bbc.com (englisch)

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