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epa07607058 General view of the Baku Olympic Stadium, Baku, Azerbaijan, 28 May 2019 which will host the UEFA Europa League final between Chelsea and Arsenal on 29 May.  EPA/YURI KOCHETKOV

Am 20. September 2017 vergab die Uefa das Finale der Euro-League nach Aserbaidschan. Im Olympiastadion von Baku findet das Endspiel statt. Bild: EPA/EPA

5 Gründe, warum der Europa-League-Final in Baku schon vor Spielbeginn ein Skandal ist



Ein London-Derby am Kaspischen Meer. Heute um 23 Uhr Ortszeit (21 Uhr Schweizer Zeit/live auf SRF und im watson-Liveticker) findet in Baku der Final der Europa League zwischen Arsenal und Chelsea statt. Es ist das erste Europacup-Endspiel in Aserbaidschan.

Das erdölreiche Land am Kaspischen Meer will sich durch Sportereignisse einen guten Ruf erkaufen: 2012 hat es den Eurovision Song Contest ausgerichtet, 2015 die Premiere der Europaspiele. Seit 2016 gastiert zudem die Formel 1 in Baku. Auch bei der EM 2020 ist Baku Spielort. Erfolglos waren dagegen die Bewerbungen für die Expo 2025 sowie für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2016 und 2020.

Fünf Gründe, warum die Vergabe des Europa-League-Finals in die Hauptstadt Aserbaidschans nun für massive Kritik sorgt:

Baku ist ziemlich weit weg

Das Olympiastadion von Baku ist für die Fans aus London alles andere als ein Katzensprung. «Baku ist eine der am schwersten erreichbaren Städte in Europa», schrieben die Anhänger der «Blues» und der «Gunners» in einer gemeinsamen Mitteilung: «Die Flugpreise sind exorbitant, die Hotelpreise explodiert.»

Während zwischen den Heimspielstätten Chelsea und Arsenal nur knappe 15 Kilometer liegen, ist die Arena in Baku rund 5'000 Kilometer von der englischen Hauptstadt entfernt.

Bild

Fünfeinhalb Stunden dauert es von London nach Baku nur, wenn man einen Direktflug erwischt. bild: google maps

Die Reiseoptionen sind fast nicht zumutbar: Würde man mit dem Auto fahren, bräuchte man laut Google Maps 57 Stunden, die Reise ginge durch Frankreich, Belgien, die Niederlande, Deutschland, Polen, die Ukraine und Südrussland. Mit dem Bus wären es 86 Stunden.

Eine Flugreise von London nach Baku dauert über fünf Stunden, sofern man einen Direktflug gebucht hat. Die meisten Fans mussten allerdings einen Zwischenstopp einlegen und waren über zwölf Stunden unterwegs.

abspielen

Das sagt Granit Xhaka zum Final in Baku und zum «Fall Mchitarjan). Video: YouTube/BeanymanSports

Das Stadion wird ziemlich leer sein

Das Olympiastadion in Baku fasst über 69'000 Zuschauer. Doch nur jeweils 6000 Karten haben die Finalisten Chelsea und Arsenal für ihre Fans bekommen. Beide Klubs haben rund die Hälfte zurückgeschickt.

epa07607418 General view of the pitch at the Baku Olympic Stadium, Baku, Azerbaijan, 28 May 2019, which will host the UEFA Europa League final between Chelsea and Arsenal on 29 May.  EPA/ZURAB KURTSIKIDZE

Hier findet heute Abend der Europa-League-Final statt Bild: EPA/EPA

Das merken auch die Online-Ticketbörsen. Während diese sonst mit dem Zweitverkauf von Karten teilweise horrende Gewinne einsacken, machen sie mit dem Verkauf von Final-Tickets für die Europa League Verluste. Tickets für die billigste Kategorie sind inzwischen für rund 20 statt 30 Euro zu bekommen. Die für die teuerste liegen sogar rund 40 Prozent unter dem offiziellen Verkaufspreis bei rund 82 Euro.

Nicht viel los am Flughafen Baku...

Auch Arsenals Torhüter Bernd Leno ist skeptisch, was den Finalort angeht: «Dass nur 6000 Fans pro Mannschaft Karten bekommen, ist auch komisch. Ich war 2012 beim Champions-League-Final in München: Bayern gegen Chelsea. Da war die eine Ecke rot und die andere blau. Bei einem solchen Endspiel wie jetzt in Baku muss eine Hälfte blau und die andere rot sein – das macht doch den Fussball aus.»

Der «Fall Mchitarjan»

Das Finale im Kaukasus wird vom Verzicht Arsenals auf Henrich Mchitarjan überschattet. Der Ex-Dortmunder spielt wegen der politischen Spannungen zwischen Aserbaidschan und seinem Heimatland Armenien nicht und reist nicht einmal mit nach Baku.

Bild

Henrich Mchitarjan reiste gar nicht erst mit nach Baku. bild: keystone

Vorwürfe an den 30-Jährigen, der schon zu Dortmunder Zeiten wegen des ungeklärten Konflikts beider Länder um die Region Berg-Karabach auf ein Europacup-Spiel verzichtete, gibt es aus der Mannschaft aber keine.

Bernd Leno ärgert es, dass sein Mitspieler das Endspiel gegen Chelsea wegen Sicherheitsbedenken verpasst: «Das ist ein Skandal, dass er deswegen nicht spielen kann», sagte der 27-jährige Keeper in einem Interview mit dem «Kicker» über das Fehlen des Mittelfeldspielers. «Er arbeitet die ganze Saison hart und kann dann aus politischen Gründen nicht mit zu so einem Finale kommen.»

Mchitarjan äusserte sich in einem Tweet: «Es tut weh, dass ich das Finale verpasse.»

Auch Chelsea-Trainer Maurizio Sarri zeigte Bedauern und Verständnis: «Ich hätte ihn gern auf dem Platz gesehen, aber in so einer Situation ist es die Entscheidung eines Mannes, nicht eines Spielers. Das kann man nur respektieren.»

Sarri verlässt Abschlusstraining vorzeitig

Die Nerven sind angespannt: Im Abschlusstraining von Chelsea vor dem Europa-League-Final gegen Arsenal in Baku kommt es zu einem kleinen Eklat.

Vor dem Final in Aserbaidschans Hauptstadt hatte Chelsea-Coach Maurizio Sarri erklärt, dass er alle seine Spieler liebe. Einige Stunden später verliess er zornig vorzeitig das Abschlusstraining. Der 60-jährige Italiener schleuderte seine Kappe zu Boden und ging vom Platz, nachdem er sich in der öffentlichen Einheit über ein hartes Einsteigen zwischen Gonzalo Higuain gegen David Luiz geärgert hatte.

epa07608773 A handout provided by UEFA shows head coach Maurizio Sarri of Chelsea speaking to the media during a press conference ahead of the UEFA Europa League soccer final between Chelsea and Arsenal at Baku Olimpiya Stadionu in Baku, Azerbaijan on May 28 2019.  EPA/Joosep Martinson - Handout/UEFA via Getty Images Only editorial use relating to the event described is permitted HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Maurizio Sarri ist ziemlich sauer. Bild: EPA/UEFA

Und als wäre das nicht genug: Die Spieler der «Gunners» wollten beim Warmmachen aus Solidarität zu ihrem Teamkameraden geschlossen Mchitarjan-Trikots tragen. Der europäische Fussballverband UEFA, der sich gerne mit Hashtags wie #EqualGame und #Respect schmückt, habe dies nicht erlaubt.

Unterdrückung der Pressefreiheit

In der aktuellen «Rangliste der Pressefreiheit» der Organisation «Reporter ohne Grenzen» belegt Aserbaidschan den 166. Rang – von 180 Ländern. Kein UEFA-Land steht schlechter da.

Den europäischen Fussballverband scheint das nicht zu stören: Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» hat bei der UEFA nachgefragt, wie sie sich auf die Unterdrückung der Pressefreiheit in Aserbaidschan eingestellt habe. Eine Antwort des Fussballverbands darauf hat es jedoch nicht gegeben.

Bild

Aserbaidschan (der schwarze Fleck nordwestlich des Iran) ist eines der wenigen Länder, dem von «Reporter ohne Grenzen» eine «sehr ernste Lage» attestiert wird, was die Pressefreiheit angeht. Es steht damit u.a. in einer Reihe mit China, Saudi-Arabien, Somalia und Kuba. screenshot: reporter ohne grenzen

Problematische Menschenrechtslage

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch berichtet in ihrem Report für 2019 unter anderem von systematischer Folter in Aserbaidschan. Kate Allen, die britische Direktorin von Amnesty International, hat ein treffendes Wort geprägt: Aserbaidschan dürfe durch Fussball-Folklore nicht seine schreckliche Menschenrechtsbilanz «sportwaschen».

Der Begriff ist analog zum englischen Begriff «Greenwashing» zu verstehen, der das Bestreben von Unternehmen beschreibt, sich einen grünen, ökologischen Anstrich zu geben.

Azerbaijan President Ilham Aliyev casts his ballot at a polling station during presidential elections in Baku, Azerbaijan, Wednesday, April 11, 2018. Voters in the oil-rich Caspian Sea nation of Azerbaijan are set to cast ballots in a snap presidential election that seems all but certain to extend the rule of the country's long-serving leader by another seven years. (AP Photo)

Aserbaidschans Präsident Ilcham Alijew nutzt den Sport für seine Zwecke. Bild: AP/AP

Was Kate Allen meint: Immer wieder richtet die Hauptstadt Baku sportliche und kulturelle Grossereignisse von internationalem Rang aus oder bewirbt sich energisch dafür. In den Augen vieler sind diese aber PR-Vehikel für den autokratischen Präsidenten Ilcham Alijew.

Es bleibt die Frage, ob man dieser Regierung die grösste Fussballbühne nach Europameisterschaft und Champions League auf dem Kontinent bieten darf.

Was meinst du?

(pre/as/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • hektr3000 29.05.2019 20:08
    Highlight Highlight Wieso spielt man die Finals eigentlich nicht auch auch mit Hin- und Rückspiel wie in der KO-Phase üblich? So könnten beide Teams ein Finalspiel zu Hause austragen und die Stimmung wäre phantastisch. Dieses wichtige Spiel irgendwo in der Pampa, wo niemand nichts mit den beiden Teams zu tun hat, auszutragen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Ausgenommen natürlich ein Finalteilnehmer kommt aus der Pampa. Nichts gegen Pampa, versteht sich.
  • Jimmy :D 29.05.2019 18:53
    Highlight Highlight Hat SRF auch darüber berichtet, oder dürfen die sich nicht kritisch gegenüber der UEFA äussern?
  • Dr. Haggis 29.05.2019 18:50
    Highlight Highlight Nicht einverstanden mit dem Kommentar:
    1: Aserbeidschan gehört zur UEFA. Sie haben das gleiche Recht wie alle andern UEFA-Länder einen Final auszutragen.
    2: Selbst wenn das Stadion halb-leer wäre. Es sind viele Stadien (auch der Heimmannschaften) oft halb leer.
    3: Mchitarjan lässt sich politisch instrumentalisieren. Sein Entscheid ist nicht nachvolliziehbar.
    4: Es geht um Sport, nicht um Politik. Andernfalls dürfte man auch keine keine WM in Russland/Katar durchführen und müsste auf div. sonstige Austragungsorte verzichten.
    5: Siehe 4.
  • El negrito clarito 29.05.2019 17:03
    Highlight Highlight FIFA/UEFA = MAFIA
  • ThePower 29.05.2019 14:11
    Highlight Highlight Böse Zungen behaupten ja, dass es stimmungstechnisch keinen so grossen Unterschied machen wird😁Dennoch ein weiteres unsägliches Kapitel in Sachen Kommerzialisierung des Fussballs.
  • Yorik2010 29.05.2019 13:53
    Highlight Highlight Völlig absurde Idee solche Anlässe in politisch äusserst fragwürdige Regionen zu vergeben! Aber Geld rechtfertigt in diversen Verbänden alles! Leider🙈
  • daniserio87 29.05.2019 13:47
    Highlight Highlight Die Deppen beschallen das Stadion sogar mit Fansounds:
    <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en"><p lang="en" dir="ltr">Arrived at the stadium. Sounds like a rehearsal of loud piped crowd noise <a href="https://twitter.com/hashtag/Baku?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Baku</a> <a href="https://t.co/34sD7otqEb">pic.twitter.com/34sD7otqEb</a></p>&mdash; Amy Lawrence (@amylawrence71) <a href="https://twitter.com/amylawrence71/status/1133355828772319232?ref_src=twsrc%5Etfw">May 28, 2019</a></blockquote>
    <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
  • esclarmonde 29.05.2019 13:45
    Highlight Highlight In diesem Fall Falsch verstandene Wirtschaftsförderung der Fussballoberen...

  • demian 29.05.2019 12:38
    Highlight Highlight Wobei ich die Spieler nicht verstehe. Was will die UEFA machen wenn all die Mchitarjan-Trikots tragen? Alle sperren? Geldstrafe?

    Manchmal wäre es nicht schlecht, wenn die Spieler auch mal Eier zeigen würden.
  • zeitgeist 29.05.2019 12:35
    Highlight Highlight Ist Sport nur für Menschen, die im gleichen Wertesystem wie wir leben?
    • Philidor 29.05.2019 13:07
      Highlight Highlight Nein. Um die Sportler geht es ja nicht. Aber um autokratische Regimes, die Sportanlässe für Propagandazwecke missbrauchen.
    • Dong 29.05.2019 13:36
      Highlight Highlight Gab mal ein T-Shirt-Motiv "Eure Armut kotzt mich an". Ich finde das häufig treffend, auch hier. Natürlich wünschen wir alle und überall die Einhaltung der Menschenrechte, aber die Idee, dass dies durch Boykotte und Isolation besser wird ist absurd.
      Gönnen wir Aserbeidschan dieses Event, ich denke, den Leuten bedeutet das etwas.
    • Hans_Olo 29.05.2019 15:43
      Highlight Highlight @dong, ich denke du denkst falsch. Ich denke den "Leuten" würde eine gute Schulbildung, soziale Gerechtigkeit usw etwas bedeuten. Oder glaubst du ernsthaft das von den "Leuten" heute abend auch nur einer im Stadion anzutreffen sein wird?
  • Maranothar 29.05.2019 12:28
    Highlight Highlight Ich frag mich ja wieviel es Baku gekostet hat.
  • Bugs Bunny 29.05.2019 12:28
    Highlight Highlight Es bleibt die Frage, ob man dieser Regierung die grösste Fussballbühne nach Europameisterschaft und Champions League auf dem Kontinent bieten darf.

    Was meinst du?

    Nein !!!!
  • jellyshoot 29.05.2019 12:00
    Highlight Highlight leider läuft das bei der uefa, fifa und auch bei anderen grossen sportverbänden überall gleich ...
    solange die fans schauen und hingehen, hört der sumpf nie auf.
  • My Senf 29.05.2019 11:45
    Highlight Highlight Apropos Pressefreiheit!
    Der einzig erfrischende Moment an der PK war als alle erlöst lächelten weil sie beendet war und sie gehen durften!

    Wenn die PK ein Blick auf das Spiel offenbaren sollte na dann, gute Nacht (um 23:00!!). Das wird wohl das langweiligste spiel ever!
  • My Senf 29.05.2019 11:42
    Highlight Highlight Hm
    Wer hat heute alles bei socar getankt?

    Ebe,
    c‘mon ist eh alles nur Show

    Jetzt wird eben Michi den Pokal (wenn sie denn gewinnen) nicht in die Höhe stemmen. Ok. Er ist Profi. Verdient in der Woche immer noch mehr als die meisten Arsenal Anhänger im Jahr es tun.
  • Magnum44 29.05.2019 11:41
    Highlight Highlight Angebot und Nachfrage.
  • Hugeyun 29.05.2019 11:39
    Highlight Highlight Genauso kann man sich fragen, warum beispielsweise der spanische Cup-Final, oder was das zuletzt wieder war, statt in Spanien im Land des Höchstbietenden ausgetragen wurde
  • fidget 29.05.2019 11:00
    Highlight Highlight Haben sich Fussballverbände, wie die FIFA oder UEFA, jemals um solche negativen Aspekte Gedanken gemacht? Dort spielt nur der schnöde Mammon eine Rolle. Man sieht es ja schon am Beispiel der Advents-Weltmeisterschaft in Katar. Dieses Land hat keine Affinität zum Fussball und sämtliche Stadien mussten neu gebaut werden. Die FIFA verschiebt des Geldes wegen sogar alles in die Adventszeit.
  • Ratchet 29.05.2019 10:49
    Highlight Highlight Ich stimme Punkt 1 bis 3 absolut zu und finde es skandalös.
    Punkt 4 und 5 aber haben wenig bis gar nichts mit dem Fussball zu tun.
    Es ist einfach nicht die Aufgabe der UEFA/FIFA dafür zu sorgen, dass andere Länder Pressefreiheit und Menschenrechte respektieren.
    Bei jedem Land findet man einen Grund zu boykottieren.
    Ausserdem machen alle (Länder und Firmen) mit solchen Länder Geschäfte. Wieso ist es ok, dort Waffen zu verkaufen, Freihandelsabkommen zu unterschreiben, aber ein Fussballspiel auszutragen, wovon die Bevölkerung profitiert, ist ein skandalöses No-Go?
    • Kyle C. 29.05.2019 13:33
      Highlight Highlight Schon richtig. Aber es wäre auch nicht verkehrt, wenn ein solch weitreichender Verein wie die UEFA ein Zeichen setzen würde, anstatt sich kaufen zu lassen und damit ein solches Regime unterstützen. Ich denke eine moralische Aufgabe dürfte die UEFA/FIFA durchaus wahrnehmen.
  • Nicosinho 29.05.2019 10:26
    Highlight Highlight da gibt's nur eins was man tun kann und zwar BOYKOTTIEREN!
  • Jong & Hässig 29.05.2019 10:14
    Highlight Highlight Ein London Derby im EL-Finale müsste eigentlich ein Fussballfest sein. Und jetzt spielen die in einem halbvollen Stadion, wo ausser den 5000 Londonern nur Touristen und Sponsoren sitzen werden.
  • Shwarms 29.05.2019 10:10
    Highlight Highlight Ähm, laut Strahlenberg ist Aserbaidschan Teil von Asien. Die innereurasische Grenze verläuft am Ural, hat aber im Kaukasus keine eindeutige Definition.
    Ich frage mich, wieso Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan und sogar die Türkei zu Europa gezählt werden, wenn sie geographisch eher Asien zugeordnet werden.
    • Clife 29.05.2019 11:07
      Highlight Highlight Die Türkei hat ein Festland in Europa. Und im Generellen durften die Länder meines Wissens entscheiden, ob sie in Asien oder Europa spielen wollen. Nach dieser Auswahlmöglichkeit dürfte es klar sein, welches Land bevorzugt wird.
    • DrEurovision 29.05.2019 11:47
      Highlight Highlight sie zählen fussballtechnisch und auch geschichtlich eher zu europa aufgrund der vergangenheit als sowjetstaat. Die Sowjetunion war teil der UEFA und die meisten Ländern aus dieser Region orientieren sich kulturgeschichtlich eher an europa als an asien. Armenien gilt als eine Wiege des Christentums und hat extrem viele Staatsbürger in westeuropäischen Ländern aufgrund des Völkermordes im 1. WK, Georgien hat mit Tiflis eine stark europäisch geprägte Hauptstadt. Zudem sind diese Länder noch verhältnismässig nah, zumindest im vergleich von Kasachstan.
    • Philemon Siclone 29.05.2019 11:48
      Highlight Highlight Vielleicht weil Armenien, Aserbaidschan, Georgien und Kasachstan alles ehemalige Sowjetrepubliken sind...
  • Ricardo Tubbs 29.05.2019 10:06
    Highlight Highlight was soll die aufregung? den zuschlag erhält, wer am meisten bietet. das geld geht den fussball bonzen direkt in die tasche. "ist so, weil ist so, bleibt so weil war schon immer so."

    wer denkt es geht um den sport sollte im jahre 2019 endlich mal aufwachen.
  • zeitgeist 29.05.2019 09:41
    Highlight Highlight Was haben die Menschenrechtslage und die Pressefreiheit mit einem Sportanlass zu tun?
  • barbablabla 29.05.2019 09:26
    Highlight Highlight Nichts dazugelernt..nächstes Finale evt in der Wüste Gobi?🤦‍♀️
  • Shikoba 29.05.2019 09:20
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach sollte ein Land, das die Sicherheit der Spieler nicht garantieren und nicht für faire Bedingungen sorgen kann, für so einen Anlass nicht zugelassen werden. Erinnere mich noch an ein Spiel der Europa League, wo der FC St.Gallen nach Russland musste und ein kosovarischer Spieler nicht mal einreisen durfte (hat kein Visum bekommen). So etwas verzerrt den Wettbewerb und ist nicht fair.
  • THEOne 29.05.2019 09:05
    Highlight Highlight und da soll mir noch einer kommen mit der co2 debatte....
  • redneon 29.05.2019 09:04
    Highlight Highlight Wo Skandal ? Ist Kapitalismus! Wir setzen uns ja mit ins Bot.
    Wo es nach Geld riecht. Ist UEFA nicht weit. Aufschrei Unverständnis. Und doch Spielen am Schluss 11 gegen 11 Bedenken Menschenrechte Korruption etc. Sind dann egal. Auch alle Medien machen mit. Auch Watson, könnte Kliks geben. Die Katze Beisst sich in den Schanz.
  • Kii 29.05.2019 09:00
    Highlight Highlight UEFAnculo!
  • matlebleu 29.05.2019 08:58
    Highlight Highlight Und welche Konsequenzen zieht Watson angesichts dieser Ausgangslage?

    Wie mir scheint keine, schliesslich will der gemeine Fussballfan mit den sportlichen Geschehnissen gefüttert werden...
  • rburri38 29.05.2019 08:50
    Highlight Highlight Gut so. Bitte auch bei der WM so handhaben, weder im TV schauen noch Tickets vor Ort kaufen!
  • fandustic 29.05.2019 08:44
    Highlight Highlight Seit knapp zwei Jahren ist bekannt wo der Final stattfindet, was soll den nun die Aufregung? Es hätte vor dem diesjährigen Wettbewerb jede Mannschaft die Möglichkeit gehabt dankend abzulehnen, nicht teilzunehmen und so ein Zeichen zu setzen...aber eben, wer macht das schon?! Und dann, was hindert den bitte die Arsenal Spieler beim warmmachen ein Trikot von Mchitarjan zu tragen? Ein Verbot der UEFA? Come on, macht es doch einfach...meine Güte. Fazit, der Final wird so oder so stattfinden, die Medien gehen so oder so ans Endspiel und spätestens übermorgen ist wieder der Alltag eingekehrt🤷🏼‍♂️
  • LLewelyn 29.05.2019 08:40
    Highlight Highlight Fragt doch mal den Eismeister Zaugg a.k.a "reisender Chronist" ... der schreibt sicher gern was, das die Zustände in Aserbaidschan relativiert (natürlich gespickt mit Illeismen).
  • Manuel Schild 29.05.2019 08:27
    Highlight Highlight Jaja der Punkt um Mikhitaryan ist also ein Skandal. Als aber sogar der Aussenminister Xhaka, Shaq und Behrami angegriffen hat war es für die Schweizer Medien kein Skandal. Sogar die Geburtsurkunde von Shaq und Valon wurden veröffentlicht. Die Schweizer Medien gaben das feuchtfröhlich wieder was die dort unten schrieben und setzen selbst noch Akzente wie “Morgen sind alle Kosovaren Schweizer” (20min).
  • Sir Konterbier 29.05.2019 08:24
    Highlight Highlight Obwohl der Artikel in den meisten Punkten recht hat, muss ich doch noch sagen:

    -Baku liegt in europa und wenn sich dann halt zwei englische Teams fürs Final qualifizieren, dann ist das zwar ein ökologischer Unsinn, aber auch einfach Pech. Es motzt ja auch niemand wenn russische oder türkische Teams in Westeuropa spielen müssen.

    -Der Fussball gehört allen, auch Leuten, die in Diktaturen leben. Ich finde es eher schlecht, dass Baku diese Bühne bekommt. Für mich ist es ein sehr schmaler Grat zwischen keine „Politik im Sport“ und „sich anbiedern“... Das ist nicht immer einfach.
    • Turrdy 29.05.2019 09:38
      Highlight Highlight Baku liegt geografisch nicht in Europa. Gehört aber aus irgend einem Grund trotzdem zur UEFA...
    • Sir Konterbier 29.05.2019 10:27
      Highlight Highlight Okay, aber es gehört irgendwie zum politischen Europa, bei Israel motzt ja auch niemand...

      Wobei wenn ich politisches Europa sage das auch wieder falsch tönt.

      Anyways ihr wisst was ich meine!!!1!! anscheinend gehören die dazu🌝
    • Turrdy 29.05.2019 11:07
      Highlight Highlight Nur weil man beim Eurovision Songcontest mitmachen kann, heisst das noch lange nicht, dass man auch zu Europa gehört!
      Ich weiss was du meinst, es fühlt sich schon so an, als ob Aserbeidschan europäisch ist. Hat aber vorallem damit zu tun, dass, wenn es mal in den Medien ist, es vorallem im Zusammenhang mit gesamteuropäischen Veranstaltungen (ESC, UEFA, usw.) ist. Geschickt platziert würde ich da sagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zaungast 29.05.2019 08:23
    Highlight Highlight Persönliches Fazit: Ich werde den Final boykottieren. Werde ihn mir nicht anschauen, nicht mal eine Zusammenfassung davon.
    So läufts dann bei mir auch bei der WM in Qatar.
    • Nonkonformist 29.05.2019 09:31
      Highlight Highlight Toll, du bist ein Held.
  • Turrdy 29.05.2019 08:19
    Highlight Highlight Aserbaidschan liegt ja nicht mal in Europa! 🙈
    • Team Insomnia 29.05.2019 08:37
      Highlight Highlight Nur 3% der Türkischen Landmasse liegen auf dem Europäischem Kontinent. Trotzdem Spielen die Türkischen Clubs EL, CL und die Nationalmannschaft an der Europameisterschaft anstatt an der Asienmeisterschaft. Warum motzt da keiner🧐?
    • maxi 29.05.2019 08:48
      Highlight Highlight wohl weil auch bei israel, kasachstan usw. keiner motzt
    • Alfio 29.05.2019 09:31
      Highlight Highlight ...und wenn wir schon dabei sind, was ist mit Israel?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firlefranz 29.05.2019 08:18
    Highlight Highlight Verdammte Katastrophe! Ich könnte kotzen beim lesen. Einfach ein Skandal
  • Team Insomnia 29.05.2019 08:17
    Highlight Highlight Tschakiri reiste damals auch nicht nacht Beograd und es wurde kein Skandal daraus. Warum wird nun bei Mchitarjan ein Drama daraus gemacht?
    • Th. Dörnbach 29.05.2019 08:37
      Highlight Highlight Ein Unterschied mag sein, dass Belgrad tatsächlich vollständig in Europa liegt und auch Belgrad spielte. Hier müssen Clubs aus London im asiatisch-europäischen Grenzgebiet das Europa-League-Finale spielen und das weil es die Uefa so will.
    • spaccatutto 29.05.2019 09:48
      Highlight Highlight doch es wurde auch dort kritisch hinterfragt...
  • Partisan 29.05.2019 08:08
    Highlight Highlight Erinnert an die Fussball WM im Winter, in einem Land ohne Fussballstadien.
    Geld regiert nunmal die Welt - und den Fussball umso mehr.
  • Laut_bis_10 29.05.2019 08:07
    Highlight Highlight Die wirklich wichtige Frage ist: Wie sind die Zugverbindungen?
    • Bündn0r 29.05.2019 08:25
      Highlight Highlight Die SBB App veranschlagt minimal 3 Tage 18 Stunden ab Zürich HB.
      Umsteigen in Innsbruck, Wien, Chop, Lvov, Kiev und Harkov.

      Greta würde!
  • Capodituttiicapi 29.05.2019 08:06
    Highlight Highlight Ein richtiges Debaku
  • dave1771 29.05.2019 08:05
    Highlight Highlight Das gute daran ist, es wird auf die Probleme in Aserbaidjan aufmerksam gemacht.
  • goonerch 29.05.2019 08:04
    Highlight Highlight Habe gestern Geschichten gehört, dass bei einigen Arsenal Fans Hotelzimmer in Baku kurzfristig storniert wurden. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Zimmer an andere vermietet wurden die mehr bezahlt haben...
  • ahaok 29.05.2019 08:04
    Highlight Highlight Das gleich zwei Londoner Teams im Finale stehen konnte man zu Beginn der EL noch nicht wissen. Ist zwar für die Englischen Fans schade aber zu Europa gehört nun mal nicht nur der Westen. Wäre das Final Schachtar Donezk gegen FK Krasnodar gewesen so währe umgekehrt ein Endspiel in London ziemlich weit weg und Baku gleich um die Ecke gewesen.
    • fluddy 29.05.2019 08:18
      Highlight Highlight Angesichts der anderen, viel schwerliegenderen Gründen gegen ein Final in Baku ist die Distanz wohl noch das kleinste Problem.
  • maylander 29.05.2019 08:00
    Highlight Highlight Viel Geld verbraten für drittklassige Events, während die Bevölkerung nicht gerade auf Rosen gebettet ist. Diese Strategie ist schon oft gescheitert.
    Der Imagegewinn durch Sportereignisse wird sowieso masslos überschätzt.
    • CB55 29.05.2019 09:33
      Highlight Highlight Bin gebau der gleichen Meinung. Stichwort Qatar, das nach Ausbleiben des Erfolgs bei PSG ernsthaft um seinen Ruf fürchtet...
    • redeye70 29.05.2019 19:19
      Highlight Highlight Siehe Brasilien. Das Land wurde danach auf den Kopf gestellt.
  • Steven Stamkos 29.05.2019 07:59
    Highlight Highlight Ich hoffe wirklich schwer das weniger als 20000 dieses Spiel besuchen. Alleine die Tatsache das 2 Clubs welche fast auf dem selben Fleck liegen 5000 (!) Kilometer weit fliegen müssen um ihre Mannschaft anzufeuern. Diese Politik im Sport geht mir langsam aber sicher auf den Sack!
    • Amboss 29.05.2019 08:32
      Highlight Highlight Sorry, man kann Aserbaidschan vieles vorwerfen, aber nicht seine geographische Lage.
      Und die UEFA erstreckt sich nun mal über eine Breite von etwa 8500 km zwischen den Kanaren und dem äussersten Zipfel Kasachstans

      Und grundsätzlich darf ein Endspiel auch mal in Baku oder so sein.
      Und dass man zum Zeitpunkt der Vergabe des endspiels die Teilnehmer nicht kennt gehört nun Mal zum Sport.

      Sonst müsste man den Modus ändern und das Finale mit Hin- und Rückspiel austragen.
    • Burkis 29.05.2019 09:18
      Highlight Highlight @ Amboss: für welchen Spitzenverein wäre den die Anreise näher gewesen?
    • Amboss 29.05.2019 09:46
      Highlight Highlight @Burkis: Zum Beispiel Dnipro Dnipropetrowsk (war auch schon im EL-Finale). Oder ein türkischer Verein...
      Der Möglichkeiten sind vieler
    Weitere Antworten anzeigen
  • MaskedGaijin 29.05.2019 07:54
    Highlight Highlight Hoffentlich sind dann wirklich nur je ca. 3000 Fans der Blues und der Gunners dort und es für die UEFA zum Flop wird. Als Chelsea Fan hätte ich mir wirklich einen weniger problematischen Ort für ein sonst geiles Spiel gewünscht.
  • Kong 29.05.2019 07:53
    Highlight Highlight Solange wir solches Treiben aktiv mit unterstützen, bleibt UEFA & Co im operativen Graubereich (Despotenhuldigung, Bestechung, Skandale, Stadionleichen, etc). Baku ist nur ein weiterer Meilenstein in der unrühmlichen Story. Da wäre journalistisch ein zusammenfassender Rückblick interessant, damit das nicht vergessen geht.
  • Tomsen2 29.05.2019 07:52
    Highlight Highlight Zwei Teams aus London ans andere Ende Europas zu fliegen wo sie in einem Stadion spielen indem ca 10% Fans der beiden Teams sind und der Rest der Zuschauer Günstlinge der lokalen Regierung, ist wirklich sehr absurd.
    Bei der UEFA wie auch der FIFA verwundert mich jedoch gar nichts mehr.
  • Henri Jendly 29.05.2019 07:48
    Highlight Highlight Geldgier ist stärker als Menschenrechte, Fairness und gesunder Menschenverstand. UEFA und FIFA leben das so vor. Shame, shame, shame...
  • neutrino 29.05.2019 07:45
    Highlight Highlight Klima-Community vs. Europa League?
    • Amboss 29.05.2019 08:09
      Highlight Highlight Ich sehe das Problem nicht.
      Ich finde, man kann der UEFA vieles vorwerfen, aber nicht, dass ihr der Klimaschutz kein Anliegen sei.
      Sie hat ja die Problematik des weit entfernten Spielortes durchaus erkannt und gehandelt.
      Dadurch, dass das Spiel zwar in Baku stattfindet, aber nur etwa 8000 Zuschauer dabei sein werden, gleicht sich das ja wieder aus und die Umweltbilanz ist nicht schlechter, als wenn 60000 Zuschauer in einen zB ca. 1000km entfernten ort reisen würden.
  • Elchapo 29.05.2019 07:45
    Highlight Highlight All diese Gründe sind der UEFA egal. Solange es für sie einen Gewinn gibt. Sei es ob das Geld hinter dem Rücken fliesst oder "legal" verschoben wird.
    Ich werde heute Abend nicht einschalten und diesen Final boykottieren.
  • Nelson Muntz 29.05.2019 07:44
    Highlight Highlight Punkt 3: Der Skandal überhaupt! Ein solches Land sollte auf Jahre von der UEFA gesperrt werden. Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn zB Frankreich sagen würde, es könne fürdie Sicherheit eines Deutschen oder Italieners nicht garantieren!

    Und Ländern, wo die Punkte 4&5 vorkommen gehören erst recht aus der UEFA verbannt!

    #F*CKUBAKU
  • Capodituttiicapi 29.05.2019 07:39
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • User03 29.05.2019 07:39
    Highlight Highlight Fussball soll in den Ländern bleiben, wo er auch geliebt wird. Und sonst sollten sie wenigstens gut zugänglich sein. So kann man auch die Stadien füllen.
    Auch diese Farce in Katar ist nach wie vor ein Skandal. Sowas will doch keiner sehen.
    • neutrino 29.05.2019 09:08
      Highlight Highlight Na ja, gibt viele Argumente, aber das nicht: Fussball ist der populärste Sport in Aserbaidschan.
  • Fernrohr 29.05.2019 07:38
    Highlight Highlight Im Fussball regiert der Mammon, schon vergessen?
  • Burkis 29.05.2019 07:34
    Highlight Highlight Da gibts nur eins, nicht hingehen, nicht hinsehen 🙈
    • 1+1=3! Initiative 29.05.2019 08:27
      Highlight Highlight richtig. würde die Presse schlicht nicht darüber berichten, niemand den Final übertragen - die Sponsoren würden der UEFA gaaanz schnell den Stecker ziehen.
    • Normi 29.05.2019 08:29
      Highlight Highlight Und nicht einschalten
    • speedy_86 29.05.2019 09:16
      Highlight Highlight Genau das gleiche bei der WM, nicht schauen, nichts kaufen, nicht hingehen, wo möglich aktiv die Sponsoren boykottieren...sonst lernen die nie etwas.
  • chnobli1896 29.05.2019 07:32
    Highlight Highlight Schaut das Spiel nicht. Berichtet (auch Tickern, Watson!) nicht darüber. Damit könnt ihr ein Zeichen setzen.
  • Militia 29.05.2019 07:27
    Highlight Highlight Geld regiert die Welt und der Fussball ist halt big business...

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