Dem FC St.Gallen gelang im Spitzenspiel der 6. Runde der Women's Super League ein Auswärtssieg. Die Ostschweizerinnen setzten sich auf dem Heerenschürli bei den FC Zürich Frauen 2:0 durch. Sie wussten die Überzahl zu nutzen, die sich nach einer knappen halben Stunde ergab: Naomi Mégroz sah Rot wegen einer Notbremse.
Jana Brunner per Kopf nach einem Eckball (65.) und Sina Hauswirth nach einem schnell vorgetragenen Angriff (76.) sorgten für den St.Galler Erfolg. Dank den drei Punkten rückten die Grün-Weissen zum FCZ auf.
Neu an der Tabellenspitze steht nach der Zürcher Niederlage Titelverteidiger Servette. Die Genferinnen gewannen in Luzern, das am Strich herumturnt. Paula Serrano und Imane Saoud schossen die Tore zum 2:0-Sieg.
Fünf Frauen trugen sich beim Kantersieg des FCB in die Torschützinnenliste ein, Ivana Rudelic war auf dem GC-Campus in Niederhasli die einzige Doppeltorschützin. Bereits zur Pause stand der Auswärtssieg so gut wie fest, da lag Basel mit 4:0 in Front – dank drei Toren in den letzten Minuten vor dem Halbzeitpfiff.
Nichts zu melden hatte im Berner Derby das sieg- und punktelose Tabellenschlusslicht Thun. Es war nicht einmal eine Viertelstunde absolviert, da führte YB schon mit 3:0. Naomi Luyet glückte beim hohen Sieg noch in der ersten Halbzeit ein Hattrick.
Am Zürichsee feierten die Frauen des FC Aarau einen wichtigen Erfolg, war diese Partie doch ein Schlüsselspiel im Strichkampf. Vanesa Hoti entschied diesen durch ihren Treffer in der 81. Minute, wodurch die Aarauerinnen die Marge gegenüber Rapperswil-Jona auf vier Punkte vergrösserten.
(ram)