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Europa League

Der Servette FC mit Sportchef Senderos startet in die Europacup-Saison

epa08627134 Alain Geiger (C), head coach of Servette FC, talks to players during a training session of Servette team on the eve of the UEFA Europa League first round qualifying soccer match against Sl ...
Servette bespricht letzte Details vor der Rückkehr in den Europacup.Bild: keystone

Saisonstart für Servette – die Amtszeit von Senderos beginnt mit der Europacup-Rückkehr

27.08.2020, 15:3227.08.2020, 15:32

Nach den Young Boys startet am Donnerstag auch Servette Genf in die neue Saison. In der 1. Runde der Europa-League-Qualifikation empfangen die Genfer den slowakischen Vertreter Ruzomberok.

Für die Genfer ist es der erste europäische Auftritt seit acht Jahren, als Servette in der 3. Runde der Europa-League-Qualifikation aufgrund der Auswärtstorregel an Rosenborg Trondheim scheiterte. Auch dank dem Heimrecht treten die Genfer als Favorit an. Ruzomberok ist in der Anfang August gestarteten slowakischen Meisterschaft nach vier Spielen noch sieglos und liegt auf Platz 9.

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Trainer Jan Haspra hat mit seinem Ruzomberok keinen geglückten Saisonstart hinter sich.Bild: keystone

Seine Premiere als Sportchef feiert Philippe Senderos im Stade de Genève. Der ehemalige Schweizer Internationale ist nach vielen Jahren als Profi in England, Italien, Spanien, Schottland und den USA in seine Geburtsstadt zurückgekehrt. «Ich bin einfach wieder nach Hause gekommen», sagte der frühere Verteidiger.

Als Fünfjähriger war Senderos dem Klub beigetreten, mit 17 debütierte er in Servettes Fanionteam, ehe er noch als Teenager den Sprung ins Ausland zu Arsenal wagte. «Genf ist meine Stadt. Ich hatte immer die Idee, einmal zurückzukommen.»

Philippe Senderos, directeur des opErations sportives du Servette FC, pose pour le photographe dans le stade de Gen�ve, ce vendredi 21 aout 2020 a Geneve. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)
Philippe Senderos ist zurück in seiner Heimat.Bild: keystone

Die Jugend soll weiter gefördert werden

Senderos soll mithelfen, den am Lac Léman eingeschlagenen Weg fortzuführen. «Wir wollen nichts überstürzen, sondern kontinuierlich wachsen», so der 35-Jährige. «Und natürlich setzen wir auf unsere Nachwuchsabteilung, die die Schatzkammer des Klubs ist.»

Mit 13 bis 15 Millionen Franken Budget gehört Servette finanziell nicht zur Spitze der Super League. Laut Senderos verfügen YB, Basel, Zürich und St. Gallen, aber auch Sion und Aufsteiger Lausanne-Sport über mehr Mittel als der Tabellenvierte der abgelaufenen Saison.

Unterstützt wird Senderos bei seinen ersten Schritten als Sportchef von der Sportkommission, der neben Trainer Alain Geiger und Nachwuchschef Massimo Lombardo auch der Chefscout Gérard Bonneau angehört. «An der Seite eines solchen Trios zu arbeiten, ist eine grosse Chance für mich», so Senderos. (dab/sda)

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