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The final round of the European Masters golf tournament in Crans-Montana, Switzerland, Sunday, September 1, 2019. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Die vielen Fans in Crans-Montana sahen keine Glanzleistung eines Einheimischen. Bild: KEYSTONE

Warum hat die reiche Schweiz eigentlich keine guten Golfspieler?

92, 92, 104 und 104 waren die Ränge, die die besten vier Schweizer Golfprofis am European Masters in Crans-Montana herausholten. Die desaströse Gesamtleistung ist kein Einzelfall.



Während Stars wie Rory McIlroy und Sergio Garcia gerade die Schlussrunde absolvierten, wurde Turnierdirektor Yves Mittaz am Sonntagvormittag gefragt, was er vom Abschneiden der Schweizer halte. Mittaz sagte nur:

«Es ist furchtbar frustrierend.»

Mittaz wurde auch gefragt, ob es nicht besser wäre, den Schweizer Profis am Schweizer Turnier der Europa-Tour mehr als vier Startplätze einzuräumen. Auch hierzu hatte der Turnierdirektor eine klare Meinung: Warum sollte man noch mehr Schweizer spielen lassen, wenn schon die Besten von ihnen laufend derart schlecht abschneiden würden. Er werde bereit sein, mehr Plätze aus der Kategorie «Einladungen» zur Verfügung zu stellen, sobald die Spieler es verdienen.

Jahr für Jahr verfügen ungefähr 150 Spieler aus allen möglichen Ländern über ein reguläres Spielrecht auf der PGA European Tour, dem grossen europäischen Circuit, zu dessen Kalender auch das Omega European Masters gehört. Die Spielerfelder verändern sich laufend, es gibt eine Durchlässigkeit mit Auf- und Abstieg. In den letzten 15 Jahren war kein einziger Schweizer jemals unter den 150 Spielern.

epa07805037 Joel Girrbach of Switzerland in action during the second round of the European Masters golf tournament in Crans-Montana, Switzerland, 30 August 2019.  EPA/ALEXANDRA WEY

Joel Girrbach gilt derzeit als bester Schweizer. In Crans-Montana wurde er bloss 104. Bild: EPA

Die rote Laterne

Klammert man die Kleinstaaten wie Liechtenstein oder Andorra aus, ist die Schweiz das Schlusslicht in Westeuropa. Osteuropa einzubeziehen ist nicht sinnvoll, weil dort die Golfbewegungen sehr klein oder noch nicht vorhanden sind. Als Westeuropas Schlusslicht ist die Schweiz abgeschlagen. Portugal, die zweitschwächste Nation, stellte in den letzten 15 Jahren die Einzelkämpfer José-Filipe Lima, Ricardo Santos und aktuell Ricardo Gouveia. Die drei bringen es auf elf Saisons auf der Europa-Tour – gegenüber null Saisons der Schweizer Spieler.

Länder wie Belgien, Dänemark und Finnland suchte man noch vor 25 Jahren vergebens auf der Landkarte. Heute stellen sie zuhauf nicht nur Spieler auf der grossen Tour, sondern Turniersieger und sogar Teilnehmer am Ryder Cup, dem weltweit am meisten beachteten Golfanlass, an dem sich alle zwei Jahre die besten zwölf Amerikaner und die besten zwölf Europäer messen.

Italien könnte ein Vorbild sein

Vor ebenfalls 25 Jahren zog Jan Blomqvist, in den Achtzigerjahren Baumeister des schwedischen Golfwunders, seine erste Bilanz, nachdem er 1992 als Schweizer Nationalcoach angestellt worden war, um das damalige «Swiss Golf Team» weiterzubringen. Er schien zu merken, dass er eine schwierige, Geduld verlangende Aufgabe vor sich hatte. Jedenfalls sagte er: «Rom wurde nicht an einem Tag gebaut.»

Blomqvist starb 1996 mit 53 Jahren unerwartet. Heute müsste er vielleicht erkennen, dass von seinem Rom noch nicht einmal die Profile stehen.

Woran liegt es? Allein an der Grösse der Golfbewegung kann es nicht liegen. Italien hat sieben Mal mehr Einwohner als die Schweiz – aber mit gegen 100'000 etwa gleich viele Golfer. In Italien gibt es keine spezifische Förderung. Und doch stellt Italien in dieser Saison neun Golfer auf der Europa-Tour. Und seit Juli 2018 einen Sieger an einem Turnier auf Grand-Slam-Stufe: Francesco Molinari triumphierte am British Open.

Francesco Molinari of Italy holds the trophy after winning the British Open Golf Championship in Carnoustie, Scotland, Sunday July 22, 2018. (AP Photo/Martin Cleaver)

Molinari 2018 in Carnoustie. Bild: AP

Die Möglichkeiten, Golf zu erlernen, auch wenn man nicht als «fils à papa» aus einer Golferfamilie kommt, sind in der ganzen Schweiz seit langem vorhanden. Es gibt Migros-Plätze, es gibt frei benutzbare Übungsanlagen. Und wer findig ist, nimmt einen Schläger und schlägt den Ball im freien Gelände. Wieso nicht in Bern auf der riesigen Grossen Allmend, auf der der Rasen Golfplatzqualität hat?

Zu frühe Unterstützung?

Eine mögliche Erklärung für die eklatante Schwäche des Schweizer Golfs ist die (übermässige) Förderung. Der Verband Swiss Golf unternimmt alles Mögliche, um dem Übel abzuhelfen. Vor zwei Jahren verpflichtete Swiss Golf auf Mandatsbasis den Waliser Stuart Morgan als «Performance Manager». Er bringt den Profis nicht die Technik bei, sondern berät sie in der Planung, im Umgang mit den Anforderungen an einen Profi.

Solche Dienstleistungen wie auch finanzielle Zuwendungen erhalten die besten Schweizer Spieler früh, sei es vom Verband oder von privaten Sponsoren. Die Beträge sind nicht selten so hoch, dass die Profis wissen, dass die Ausgaben für eine oder mehrere Saisons gedeckt sind. Es ist nur eine Vermutung, wenn man sagt, dass das warme Nest die Spieler davor bewahrt, sich im rauen Wind zu behaupten – wo sie sich zwangsläufig werden behaupten müssen, wenn sie es zu etwas bringen wollen.

Schwede schnappte McIlroy den Sieg weg

Der wenig bekannte Sebastian Söderberg (28) war am Sonntag der Sieger des European Masters in Crans-Montana. Er setzte sich am 1. Loch eines Stechens durch, in das fünf Golfer involviert waren. Zu den nach den vier Runden schlaggleich führenden Spielern gehörte auch der nordirische Superstar Rory McIlroy, die Nummer 2 der Welt.

Europas Golfnation Nummer 1 ist England. In England gibt es öffentliche Golfplätze, wie es im Bernbiet Hornusserplätze gibt. Sehr viele. Die Jungen können täglich gratis trainieren und spielen. Und sie tun es auch. Ihr Ziel ist es, erfolgreiche Profis zu werden. Auch wenn nur jeder Fünfzigste es schafft, wird England nie einen Mangel an leistungsfähigen Profis haben. Die Jungen tragen Ehrgeiz, Wille und Ausdauer in sich. Sie wissen, dass sie sich ihren ersten finanziellen Zustupf allein erarbeiten müssen. Ihr erstes Preisgeld an einem Profiturnier wird es sein. Werden sie noch besser, werden die Geldgeber von selbst anklopfen. (ram/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • andrin89 03.09.2019 20:38
    Highlight Highlight Es gibt Migros-Plätze, ja. Ich spiele selbst auch da und finde es toll. Aber: es gibt sechs Anlagen in der ganzen Schweiz und die Anlagen, die ich kenne (Waldkirch, Otelfingen und Holzhäusern) sind sehr gut besucht, mir persönlich hat es sogar oft zu viele Leute. Würde es sehr begrüssen, wenn da noch mehr Plätze dazu kommen würden. Auch wenn ich's wohl nicht mehr zum Profi bringe... 😄
  • der nubische Prinz 03.09.2019 18:10
    Highlight Highlight Golf hat in der Schweiz einfach den Ruf eines Snobsports. Den will niemand spielen, der nicht aus gutem Haus kommt.
    • Klaus07 03.09.2019 19:22
      Highlight Highlight Da täuschen Sie sich gewaltig!
      Der grosse Teil der Schweizer Golfer sind ganz normale Menschen mit normalen Jobs!
    • andrin89 03.09.2019 20:31
      Highlight Highlight Einverstanden, mit dem Prinz und mit Klaus! Der Ruf ist, dass nur Bonzen spielen, die Realität sieht aber anders aus.
  • Klaus07 03.09.2019 18:00
    Highlight Highlight Bin gerade in Bayern am Golfspielen.
    Unter der Woche kostet ein Greenfee für 18 Loch 60 bis 80 € und dies auf tadellosen Plätzen. In der Schweiz kann nur die Migros einigermassen preislich mithalten. Auf den meisten Plätzen kostet ein Greenfee für Nicht Mitglieder 160 Franken aufwärts. Zudem sind Privatclubs wie zum Beispiel Goldenberg oder Hittnau für eine Familie unbezahlbar. Anteilscheine, Aktien und dann noch die Jahresspielgebühr macht schnell einmal 25000 bis 40000 Franken und das pro Person.
  • Peter R. 03.09.2019 13:57
    Highlight Highlight Da gibt es eine einfache Erklärung. In der Schweiz ist Golfspielen eine teure Angelegenheit. Ausser bei den Migrosplätzen zahlt man Fr. 100 und mehr für eine Golfrunde. Italien selbst an der Cote d'Azur ist golf spielen günstiger.
    Zudem gibt es Clubs, welche nicht mal Gäste zulassen!!
  • El Vals del Obrero 03.09.2019 12:48
    Highlight Highlight Beim erwähnten Hornussen wird es dafür umgekehrt rum sein. Man müsste nur noch erreichen, dass das auch ein weltweiter Profi-Sport wird :)
  • Therealmonti 03.09.2019 11:41
    Highlight Highlight Die seit vielen Jahren total verfehlte Förderung des unfähigen Schweizer Golfverbands (ASG) ist das Hauptübel. Während die jungen Spieler aus Schweden, Belgien, Spanien und den allermeisten anderen Ländern Europas hartes Brot essen und jeden Euro umdrehen müssen, in alten VW-Bussen oder klapprigen Volvo-Kombis der Tour nachreisen und auf Schaumgummi-Matten in ihren Autos auf Parkplätzen übernachten, dürfen die Schweizer in den besten Hotels übernachten, kriegen vom Verband ein grosszügiges vonden Sponsoren finanziertes Fixum und müssen sich um nichts kümmern. Kein Wunder, fehlt da der Biss.
  • Der Rückbauer 03.09.2019 11:02
    Highlight Highlight "Hast Du noch Sex oder spielst Du schon Golf?"
    Ja, deswegen.
    • just sayin' (haters will be ignored) 03.09.2019 11:17
      Highlight Highlight genau wegen dieser einstellung
    • Who Cares 03.09.2019 12:09
      Highlight Highlight So nach dem Motto: Hauptsache dummer Spruch....
      Seit Tiger Woods sollte man wissen das dieser Spruch völlig falsch ist. Der Tiger hats getrieben wie die Karnickel und war gleichzeitig unangefochten die Nr 1 im Golfsport.
    • Black Cat in a Sink 03.09.2019 14:03
      Highlight Highlight Golf macht Sexy ( oder war es das Geld)
      🏌️‍♂️⛳️
  • Maya Eldorado 03.09.2019 10:45
    Highlight Highlight Na und! Nicht jedes Land kann überall Spitze sein.
    Wir haben Schwinger. Darin sind wir Spitze. Kenne kein anderes Land, das in dieser Disziplin an uns heranreicht.
  • Maximilian 03.09.2019 10:41
    Highlight Highlight Es ist im Ausland einfach weniger schwierig Zugang zu kriegen. In England und den USA ist es völlig normal schon mit jungen Jahren rasch ein paar Bälle schlagen zu gehen. Zudem haben wir halt einfach wenig Platz um noch mehr Golfplätze zu bauen.

    Meine Kollegin aus den USA schlägt sie 200 Meter und hat nicht mal ne Platzreife.

    Übrigens sind die Migros Golfplätze leider überlaufen, da gibt es bessere zahlbare Möglichkeiten.

    Hier noch ein paar Plätze im Ausland und Crans Montana:

    https://agentlemans.world/de/golf/
  • Gubbe 03.09.2019 10:24
    Highlight Highlight In Schweden spiele ich ab und zu Golf. Da ist es ein Sport für nahezu jedermann/frau. Es ist ein Sport, wenn man nicht das El.-Wägelchen benutzt und läuft. Auch wenn der Körper noch die Elastizität für den Abschlag hergibt, ist das ok. Mehr Mühe habe ich, wenn ich zuschauen soll, wie eine Person mit einem Knebel einen kleinen Ball wegschlägt. Schon beim Fischen zuschauen, soll das Langweiligste sein. Aber Golf... Das unabdingbare Accessoire ist aber am Arm, die Rolex.
    • Klaus07 03.09.2019 18:04
      Highlight Highlight @Gubbe
      Wenn Sie Ahnung hätten von Golf, dann würden Sie wissen, dass fast alle Golfer eine Digitale Golfuhr am Handgelenk tragen und sicher keine Rolex.
    • Gubbe 04.09.2019 08:36
      Highlight Highlight Klaus07
      Genau, das ist das Lächerlichste überhaupt und kaum mehr zu überbieten. Eine Golfuhr die anzeigt, wo man auf dem Rasen steht und wie weit mein Schlag gehen soll. Gehen Sie nach der Uhr ins Restaurant, da kann man die hochgehaltenen Uhren blinken sehen.
  • Dani87 03.09.2019 10:23
    Highlight Highlight Wo sind wir den im Tennis nach Federer und Wawrinka? Uns fehlen einfach die Ausnahmetalente im Golf, welche dir breite Masse anspornen. Bei den Frauen sind 2 riesen Talente unterwegs welche es weit bringen können. Elena Mosimann und Albane Valenzuela werden bald Pro und können viel erreichen. Und joel grienbach ist erst 30ig, da geht noch was
  • Who Cares 03.09.2019 10:21
    Highlight Highlight Es sei hier aber zu erwähnen, dass die Schweizerinnen doch zur grosszügig erweiterten Golfspitze zählen. Bei den Männern ist die Situation tatsächlich desolat.

    Sollten uns der Himmel (oder sonst eine übernatürliche Kraft) einen Ausnahmegolfer wie Federer im Tennis bescheren, würde sich vieles zum Besseren wenden. Auch die Öffentliche Meinung zu neuen Golfplätzen und das Interesse des Nachwuchses etc wäre dann wohl besser. Im Eishockey brauchte es auch einen Mark Streit der den Jungen ein Vorbild für die NHL war.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt!
    • Neruda 03.09.2019 10:44
      Highlight Highlight In der dicht besiedelten Schweiz noch mehr Land, für wieviel? 1% der Bevölkerung die diesem Sport nachgeht, zu verschwenden finde ich ziemlich irrational.
    • Grigor 03.09.2019 11:23
      Highlight Highlight Wenn man die Fläche der Skigebiete im Verhältnis zu den Skifahrern setzt, wird das nicht besser. Touristen gehen ja eh lieber nach Österreich.
    • Who Cares 03.09.2019 11:57
      Highlight Highlight Liebe(r) Neruda, Golfplätze nehmen doch niemanden die freie Fläche weg. Im Gegenteil. Dazu kann man - wenn man denn will - die letzten 3-4 Golf Projekte anschauen. Jeden der es interessiert sollte einmal sich vor Ort ein Bild machen. Die meisten wären wohl positiv überrascht.
      Die elitären Klubs werden bald wegen Überalterung der Mitglieder ausgestorben sein. Das ist ein Relikt aus alter Zeit anlog dem Tennis. Ausnahmen werden aber auch hier die Regeln bestätigen.
  • Lester 03.09.2019 10:17
    Highlight Highlight Nicht zu unterschätzen ist hierbei aber auch das Engagement der zwei Public-Organisationen ASGI und Migros GolfCard. Sie haben den Golfsport für viele erst erschwinglich gemacht. Ich glaube, vor allem die Migros-Golfplätze haben das versnobbte Image etwas entstaubt. Dass Schweizer Golfer international nicht erfolgreich sind, liegt vielleicht auch einfach daran, dass nur gut situierte (fast schon verwöhnte) Kinder damit anfangen, die gar nie richtig "beissen" müssen....
  • Eine_win_ig 03.09.2019 10:08
    Highlight Highlight Vielleicht liegts dran, dass ein Jahresabo bei der Migros schon bereits 2400 Franken kostet...
    • andrin89 03.09.2019 20:34
      Highlight Highlight Ich habe ein Jahresabo bei der Migros und zahle irgendwas zwischen 300 und 400 Franken...
  • Padcat 03.09.2019 10:00
    Highlight Highlight Ich denke wenn man diesen Sport an die breite MAsse bringen will, müsste man ihn im Schulsport integrieren.
    • P. Meier 03.09.2019 10:27
      Highlight Highlight Klar. Dann müsste man Badminton, Curling, Rodeln, Sportklettern, Rudern, Faustball, usw, wohl auch in die Schule integrieren.
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 03.09.2019 13:17
      Highlight Highlight @P. Meier

      Badminton hab ich schon damals im Sport in der Schule gespielt.
  • Bulwark 03.09.2019 09:59
    Highlight Highlight Ich würde grundsätzlich gerne mal Golf spielen, habe aber überhaupt keinen Bezug und keine Ahnung worauf ich achten muss.. So wird es schwierig, einfach alleine auf eine Golfplatz zu gehen.
    • Gubbe 03.09.2019 10:29
      Highlight Highlight Es gibt Abschlagsübungsplätze wie zB. in Pieterlen. Auf Deutsch heissen die 'Golf Driving Range'.
    • Ha End 03.09.2019 13:30
      Highlight Highlight Kein Problem .
      Eintreten und kleines Schildchen " ich bin neu hier" montieren.
      Gut Holz
  • Tarzipan 03.09.2019 09:29
    Highlight Highlight Alles schön und gut, aber der Vorschlag, dass Laien Golfbälle ausserhalb von Golfplätzen, etwa auf der bei schönem Wetter gut frequentierten Berner Allmend, umherschlagen, finde ich doch etwas gefährlich ;)
    • Ämmitaler 03.09.2019 11:03
      Highlight Highlight Das geht. Habe ich früher selber stundenlang gemacht. An einem sonnigen Nachmittag ist die Grosse Allmend so gut wie leer. Ist dennoch ein Hündeler unterwegs, muss man nur aufpassen, dass man nicht in seine Richtung schlägt.
  • w'ever 03.09.2019 09:28
    Highlight Highlight die schweiz hätte einen guten spieler haben können, aber sie haben ihn nach italien ziehen lassen
    • MaJoR ToM 03.09.2019 12:43
      Highlight Highlight Wollte ich auch grad sagen; wir sind ihm 4 Tage gefolgt und er wurde sehr guter 20ster.
      Feiner Kerl.
  • mcspeedy 03.09.2019 09:20
    Highlight Highlight Des Weiteren kann man in England, USA etc. einfach so mit Trainerhose, verrissenes T-shirt und Flip-Flops spielen, gehört einfach dazu und stört niemanden!! Hier in der Schweiz muss man "Kleider-Etiquetten" befolgen und Migros-Plätze gibt es ja überall --> man muss irgendwie dahin kommen. In England/USA hat es mehr öffentliche Golfplätze als in der Schweiz Kinderspielsandplätze... Und man muss nicht 20'000 CHF für den Eintritt "bezahlen" (und noch eine WarteListe überleben). Dies könnten vielleicht noch Gründe sein...
    • Thomtackle 03.09.2019 10:35
      Highlight Highlight England/USA sind das eine. Es gibt dort viele öffentliche Plätze ohne Kleidervorschriften. (In den Klubs natürlich auch nicht). Das gibt sicher eine grosse Breite an guten Spielern. Zudem ist Golf dort mehr Volkssport. Das erklärt aber die Spitzenspieler aus den anderen Nationen noch nicht, die halt auch regelmässig auftauchen.
  • Freeze 03.09.2019 09:14
    Highlight Highlight "Und wer findig ist, nimmt einen Schläger und schlägt den Ball im freien Gelände. Wieso nicht in Bern auf der riesigen Grossen Allmend, auf der der Rasen Golfplatzqualität hat?"
    Ja klar.. der Bauer wird's freuen, wenn er auf seinem Acker plötzlich überall Golfbälle findet. Und ich frag mich, wie lange es dauert, bis die Polizei antrabt, wenn ich auf der Allmend mit dem Golfschläger den Rasen am bearbeiten bin. Der geht durchs Golfspielen nämlich kaputt!
    In der Schweiz ist das Golfspielen viel zu sehr reglementiert. Kein Wunder haben jugendliche keine Lust auf so viel Regeln!
    • Ämmitaler 03.09.2019 11:06
      Highlight Highlight Man kann auf der Grossen Allmend von einem Tee schlagen. Dem Gras passiert überhaupt nichts. Und die Allmend ist für alle da. Darum heisst sie ja so.
    • Connor McJesus 03.09.2019 12:08
      Highlight Highlight Ämmitaler: der Rasen geht auch beim Abschlag vom Tee kaputt 😉
    • Freeze 03.09.2019 14:36
      Highlight Highlight @Ämmitaler: Ja, das stimmt. Ab Tee geht der Rasen nicht kaputt, wenn jemand den Schläger im Griff hat. :D ;)
      Grundsätzlich schlägt man mit dem Driver oder ev. mit einem Holz vom Tee. Jetzt sehe ich aber das Problem von anderen Leuten, welche in einer Range von 200 Metern liegen, dass diese nicht sehr erfreut an Golfbällen sind, welche über Ihre Köpfe zischen.. :D Falls das kein Problem ist, komme ich gerne mal in die Allmend um paar Bälle abzuschlagen! :D
      Grundsätzlich eignet sich aber auch jede driving range, um etwas das Golfspiel zu üben.. ;)

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