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Mexikos Präsidentin: USA wollten Irans Nationalteam nicht unterbringen

Mexikos Präsidentin: USA wollten Irans Nationalteam nicht unterbringen

Die iranische Nationalmannschaft wird ihr WM-Quartier nun nicht in den USA beziehen, sondern im mexikanischen Tijuana.
26.05.2026, 03:5126.05.2026, 03:51

Der Grund ist laut Präsidentin Claudia Sheinbaum die mangelnde Bereitschaft der USA, das Team aufzunehmen. «Die Vereinigten Staaten wollen nicht, dass die iranische Nationalmannschaft in den USA übernachtet», sagte die mexikanische Staatschefin.

epa12957558 Mexican President Claudia Sheinbaum speaks during a press conference at the National Palace in Mexico City, Mexico, 14 May 2026. Sheinbaum stated that the United States has rejected 36 ext ...
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum.Bild: keystone

Laut Sheinbaum habe die FIFA Mexiko gefragt, ob es bereit wäre, die Iraner unterzubringen. Die Antwort sei gewesen: «Ja, kein Problem, wir haben keinerlei Einwände», so die Staatschefin.

Der neue Standort der Iraner wird die an der Grenze zu den USA gelegene mexikanische Stadt Tijuana sein, wie nun auch die FIFA bestätigte. Einzelheiten würden noch geprüft, hatte Sheinbaum kurz zuvor gesagt.

Anreise nach Los Angeles nun kürzer

Ursprünglich sollte das Nationalteam des Irans in Tucson im US-Bundesstaat Arizona unterkommen. Mehdi Tadsch, Präsident des iranischen Fussballverbandes, hatte als offiziellen Grund für die Verlegung des Quartiers die Entfernung nach Los Angeles genannt, wo der Iran seine ersten beiden Gruppenspiele gegen Neuseeland und Belgien bestreitet. Durch die Nähe des Quartiers zur US-amerikanischen Grenze betrage die Anreise nach Los Angeles nur eine knappe Stunde. Auch die Probleme im Zusammenhang mit Visa und der Einreise seien so weitestgehend geklärt, sagte der Verbandspräsident.

Der Iran befindet sich seit Ende Februar in einem Krieg mit den USA. Die Einreise der iranischen Nationalmannschaft in die Vereinigten Staaten hatte für Diskussionen gesorgt. Zuletzt hatten sich Vertreter des iranischen Fussballverbandes mit der FIFA in Istanbul getroffen, um über die WM-Teilnahme des Irans zu sprechen. (sda/dpa)

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