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ARCHIV - ZUR MELDUNG UEBER ROGER FEDERERS ABSAGE FUER DIE TEILNAHME AM MASTERS-1000-TURNIER IN MADRID AUFGRUND EINER RUECKENVERLETZUNG STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Switzerland's Roger Federer reacts during the final match against Spain's Rafael Nadal during at the Swiss Indoors tennis tournament at the St. Jakobshalle in Basel, Switzerland, on Sunday, November 1, 2015. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Roger Federer: Bleibt trotz des Forfaits ruhig. Bild: KEYSTONE

Interview

Federer trotz Verletzung positiv gestimmt: «Ich hatte schon Schlimmeres»

Die Rückenbeschwerden, die ihn zum Verzicht auf die Teilnahme am Masters-1000-Turnier in Madrid zwingen, erachtet Roger Federer nicht als gravierend. «Ich hatte schon Schlimmeres», sagte er vor den Medien.



Roger Federer, wir erinnern uns an Ihre schlimmen Rückenschmerzen im November 2014 vor dem Davis-Cup-Final gegen Frankreich. Ist es hier in Madrid ähnlich?
Roger Federer:
Es ist zum Glück ganz anders. Damals vor dem Davis Cup war es vermutlich das Extremste, das ich jemals hatte. Das hier ist eine normale Rückengeschichte, wie ich sie in der Vergangenheit ab und zu hatte. Und das ist gut so, denn ich weiss, wie ich damit umgehen muss. Ich weiss, wie viel Zeit es beanspruchen kann. Normalerweise variiert es um einige wenige Tage. Deshalb ziehe ich mich heute vom Turnier zurück und nicht erst morgen.

Machen Sie sich Gedanken darüber, dass die drei Partien, die Sie bisher auf Sand gespielt haben, nicht genug sein könnten, um zum Beispiel in Paris zu bestehen?
Es kommt ganz darauf an, wie es nächste Woche in Rom für mich läuft. Aber auch ohne das kann ich sagen, dass ich wirklich viel trainiert habe, und viel auch vor dem Turnier in Monaco. Ich war schon zehn Tage vor dem Turnier in Monaco (Monte Carlo). Auch in den letzten zwei Wochen trainierte ich in der Schweiz auf Sand, auch wenn es dort kalt war. Vielleicht war gerade das nicht so gut für den Rücken. Jedenfalls bin ich zufrieden. Ich brauche nie sehr viel. Ich brauche auch nicht viele Spiele, um mich hundertprozentig bereit zu fühlen. Ich verlasse mich auf mein Spiel und auf meinen Kopf.

Sie hatten in Ihrer Karriere nie viele Probleme mit Verletzungen und Krankheiten. Heuer haben Sie aber in dieser Beziehung ein schlechtes Jahr. Belastet Sie das? Wie gehen Sie damit um?
Ja, irgendwie ist es schon etwas Neues für mich. Aber wenn man sich die verschiedenen Absagen in diesem Jahr anschaut, so konnte ich eigentlich nie etwas dagegen tun. Aber wenn ich nicht spielen kann und genau weiss, dass es für die weitere Karriere und die weitere Saison das Beste ist, ist es sicher kein Weltuntergang. Natürlich bin ich frustriert und ein wenig traurig, dass ich hier nicht spielen kann. Andererseits ist es gut zu wissen, dass das Rückenproblem vorbeigehen wird. Und lieber habe ich Probleme mit dem Rücken als mit dem Knie. (sda)

Alle Verletzungen in der Karriere von Roger Federer

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