Sport
Italien

Skirennfahrer Matteo Franzoso verstirbt nach Trainingsunfall

Matteo Franzoso wurde 25 Jahre alt.
Matteo Franzoso wurde 25 Jahre alt.Bild: imago

Skirennfahrer Matteo Franzoso verstirbt nach Trainingsunfall

15.09.2025, 20:4116.09.2025, 12:46

Ein tödlicher Trainingsunfall erschüttert die Ski-Welt. Wenige Wochen vor dem Beginn der Olympia-Saison stirbt ein italienischer Abfahrer in Südamerika.

Nach einem schlimmen Trainingssturz in Chile ist der italienische Skirennfahrer Matteo Franzoso gestorben. Das teilte der italienische Verband Fisi mit. Franzoso war am Samstag, drei Tage vor seinem 26. Geburtstag, bei einem Sprung schwer zu Fall gekommen, hatte dabei zwei Sicherheitsnetze durchbrochen und war gegen einen Zaun geprallt.

Nach der Einlieferung in eine Klinik in Santiago de Chile wurde er ins künstliche Koma versetzt. Die Ärzte konnten das Leben des Wintersportlers aber nicht retten. «Das ist eine Tragödie für seine Familie und für unseren Sport», sagte Italiens Verbandspräsident Flavio Roda in der Mitteilung.

Franzoso war im Dezember 2021 erstmals im Weltcup angetreten. Seitdem brachte er es in Abfahrt und Super-G auf 17 Elite-Einsätze, zweimal fuhr er unter die Top 30. Mit den italienischen Top-Fahrern um Dominik Paris hatte sich Franzoso im Skigebiet La Parva nahe Santiago de Chile auf die neue Saison vorbereitet. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Köbi, Kevin, Ruedi und Giovanni – Geschichten aus der Hockey-Provinz
Im Verborgenen blüht unsere Hockey-Kultur am schönsten. Beispielsweise in unserer höchsten Amateurliga, wenn sich Köbi, Kevin, Ruedi und Giovanni treffen.
Was tun, wenn Mittwoch ist, in der National League nur im Welschland hinten gespielt wird und die Swiss League ruht? Aber ein Gast unsere weltberühmte Hockey-Kultur erleben möchte, sportlich die Nummer 1 der Weltrangliste? Nie ein Problem.
Zur Story