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ZURICH, SWITZERLAND - AUGUST 13:  Mujinga Kambundji of Switzerland smiles after competing in the Women's 100 metres semi-final during day two of the 22nd European Athletics Championships at Stadium Letzigrund on August 13, 2014 in Zurich, Switzerland.  (Photo by Ian Walton/Getty Images)

Kann es kaum glauben: Mujinga Kambundji überrascht mit Rang 4 über 100 m sich selber und die ganze Sportschweiz. Bild: Getty Images Europe

Leichtathletik-EM in Zürich

Sprinterin Kambundji sorgt mit Rang 4 für das Schweizer Highlight – Briten räumen ab

Mujinga Kambundji sorgte am zweiten Tag der Leichtathletik-Europameisterschaften in Zürich für das Glanzlicht aus Schweizer Sicht. Schnellster Mann Europas ist der Brite James Dasaolu, sein weibliches Pendant kommt aus Holland und heisst Dafne Schippers.



Die 22-jährige Mujinga Kambundji klassierte sich über 100 m im hervorragenden 4. Rang und ist die erste Schweizerin, die in der Königsdisziplin in einem EM-Final stand. Im Halbfinal verbesserte Kambundji ihren Schweizer Rekord gleich um zwölf Hundertstel auf 11,20 Sekunden.

Mit Kariem Hussein erreichte über 400 m Hürden ein zweiter Schweizer den Final, der am Freitag stattfindet. Der 25-jährige Thurgauer siegte in seinem Halbfinal trotz eines schwachen Starts in soliden 49,16 Sekunden.

epa04352036 Kariem Hussein from Switzerland competes in the men's 400m hurdles semifinal, at the second day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, 13 August 2014.  EPA/ENNIO LEANZA

Überzeugend über 400 m Hürden: Kariem Hussein. Bild: EPA/KEYSTONE

Im 10'000-m-Rennen der Männer sicherte sich der britische Superstar Mo Farah seinen vierten EM-Titel. Auch über 100 m setzte sich mit James Dasaolu ein Brite durch; mit 10,06 Sekunden siegte er klar vor dem Franzosen Christophe Lemaitre (10,13). Schnellste Europäerin ist die Holländerin Dafne Schippers (11,12).

Der EM-Tag im Ticker:

Liveticker: 13.8. EM-Tagesticker

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Und morgen?
Die erste Entscheidung findet am Morgen über 20 km Gehen der Frauen statt. Mit dabei sind die Tessiner Schwestern Marie und Laura Polli. Im Siebenkampf stehen mit Linda Züblin, Valerie Reggel und Ellen Sprunger gleich drei Schweizerinnen am Start. Zudem gibt es in den Vorläufen über 200 m ein Wiedersehen mit Mujinga Kambundji, der EM-Vierten über 100 m.

Medaillen werden am Abend im Stabhochsprung der Frauen, im Dreisprung der Männer, im Speerwerfen der Frauen, über 3000 m Steeple der Männer und 110 m Hürden der Männer vergeben. Schweizer Teilnehmer haben sich nicht für diese Finals qualifizieren können.
Selbstdarsteller Harting
Nach seinem Triumph wartete das Stadion auf das Markenzeichen von Robert Harting, das Zerreissen des Trikots im Stile Hulk Hogans. Der Deutsche setzte vor den Fotografen dazu an …
… doch dann entschied sich Harting anders. Er zog das Trikot aus, nahm es als Kopfkissen und kuschelte sich in Embryo-Stellung auf die Tartanbahn. Auch er weiss, dass das Diskuswerfen niemanden hinter dem Ofen hervorlockt, also macht Harting das Beste daraus und sich selber oft und gerne zum Clown:
Diskus Männer, Final
Der Deutsche Robert Harting verteidigt in Zürich seinen Titel. Der Olympiasieger und dreifache Weltmeister ist auch heute Abend nicht zu schlagen. Silber geht an den Esten Gerd Kanter, Bronze an Robert Urbanek aus Polen.
13.Aug.2014; Zuerich; Leichtathletik - EM Zuerich 2014; Robert Harting (GER) Diskus (Valeriano Di Domenico/freshfocus)
Diskus Männer, Final
Der letzte Umgang, noch sechs Athleten schleudern den Diskus in den Rasen des Letzigrund-Stadions. Immer noch führt Robert Harting, der wohl einmal mehr als Sieger sein Deutschland-Trikot zerreissen wird.
Weitsprung Frauen, Final
Die Französin Eloyse Lesueur ist neue Europameisterin. Sie sprang mit 6,85 m vier Zentimeter weiter als Ivana Spanovic aus Kroatien. Die Entscheidung um Bronze war ultraknapp: Sowohl Darya Klishina als auch Malaika Mihambo sprangen 6,65 m. Doch weil die Russin Klishina im zweitbesten Versuch 6,53 m sprang und die Deutsche Mihambo nur 6,51 m, geht Bronze an Klishina – so ist halt das Reglement. Meiner Meinung nach ein dummes Reglement, man sollte zwei Medaillen vergeben. Bloss fragt mich ja eh niemand ;-)
France's Eloyse Lesueur competes in the Women's long jump final during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 13, 2014.    AFP PHOTO / FABRICE COFFRINI
France's Eloyse Lesueur competes in the Women's long jump final during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 13, 2014.    AFP PHOTO / FABRICE COFFRINI
Weitsprung Frauen, Final
Au weia, was ist da los in der Sandgrube? Die Bestweite der Deutschen Melanie Bauschke zählt offenbar nicht, daher rutscht sie von Rang 3 auf Rang 6 zurück. Bitter für Bauschke.
Leicht verschwommen, aber egal
Auch dieser irische Reporter scheint sich mit der Schweizerin Mujinga Kambundji zu freuen:
Diskus Männer, Final
Halbzeit und Robert Harting führt mit einem Wurf auf 66,07 m. Hinter dem Deutschen hat sich mit Gerd Kanter aus Estland der wohl härteste Konkurrent platziert (64,75 m), Rang 3 gehört derzeit mit 63,81 m dem Polen Robert Urbanek.
Weitsprung Frauen, Final
In der Sandgrube hat soeben der sechste und letzte Durchgang angefangen. Es führt die Französin Eloyse Lesueur mit 6,85 m aus dem vierten Versuch, vor Ivana Spanovic (Kroatien, 6,81 m) und Melanie Bauschke (Deutschland, 6,79 m).
Eloyse Lesueur of France competes in the women's long jump qualifying rounds during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 13, 2014.  REUTERS/Phil Noble (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
Rule, Britannia!
Nach den Siegen von Mo Farah über 10'000 m und Tiffany Porter (Bild) über 100 m Hürden feiert Grossbritannien schon die dritte Goldmedaille des Abends. Die Führung im EM-Medaillenspiegel ist den Briten gewiss.
Winner Tiffany Porter from Great Britain reacts with the flag after the women's 100m hurdles final, at the second day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Wednesday, August 13, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
100 m Männer, Final
Der schnellste Mann des Kontinents heisst James Dasaolu. Der Brite gewinnt vor dem schnellsten Weissen aller Zeiten, dem Franzosen Christophe Lemaitre, der als zweifacher 100-m-Europameister in Zürich angetreten war. Bronze geht ebenfalls an einen Briten, an Harry Aikines-Aryeetey.
Great Britain's James Dasaolu (L) leads the race ahead of France's Christophe Lemaitre (2nd L) on his way to winning the Men's 100m final during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 13, 2014.  AFP PHOTO / FABRICE COFFRINI
Great Britain's James Dasaolu (R) poses with Great Britain's Harry Aikines-Aryeetey, holding Great Britain's flag, after Dasaolu won the Men's 100m final during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 13, 2014.   AFP PHOTO / FRANCK FIFE
100 m Männer, Final
Hektik beim Highlight: Der Brite Harry Aikines-Aryeetey zuckt, der Portugiese Yazaldes Nascimento geht zu früh aus dem Block – aber das wird nicht als Fehlstart gewertet. Glück für die beiden. Neuer Versuch: jetzt!
Diskus Männer, Final
Der grosse Favorit Robert Harting (Bild) führt nach zwei Umgängen. Der Deutsche hat den Diskus 63,94 m weit geschleudert. Nur 13 Zentimeter weniger weit segelte die Scheibe des Polen Robert Urbanek. Auf Zwischenrang 3 ist mit Viktor Butenko ein Russe.
Robert Harting of Germany competes in the men's discus throw final during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 13, 2014.  REUTERS/Phil Noble (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
Zehnkampf, 1500 m
Andrei Krauchanka (Bild) verteidigt im abschliessenden Rennen seine Führung und wird Europameister. Der Weissrusse gewinnt Gold vor dem Franzosen Kevin Mayer und dem Russen Ilya Shkurenyov. Deutschland mit dem hoch gehandelten Trio Abele, Kazmirek und Freimuth geht leer aus.
ZURICH, SWITZERLAND - AUGUST 12: Andrei Krauchanka of Belarus celebrates as he competes in the Men's Decathlon High Jump during day one of the 22nd European Athletics Championships at Stadium Letzigrund on August 12, 2014 in Zurich, Switzerland.  (Photo by Michael Steele/Getty Images)
Zehnkampf, 1500 m
Da liegen sie, kaputt von zwei harten Wettkampftagen:
Zehnkampf, 1500 m
Der Franzose Gaël Querin gewinnt den abschliessenden 1500-m-Lauf – aber spannend ist, wie die Läufer abgeschnitten haben, die in der Gesamtwertung vorne lagen. Die Rechnerei beginnt …
Zehnkampf nach 9 Disziplinen
Die Zehnkämpfer haben «nur» noch den 1500-m-Lauf zu absolvieren, dann ist ihr zweitägiger Wettkampf beendet. Die Entscheidung wird extrem spannend. Andrei Krauchanka aus Weissrussland hat 137 Punkte Vorsprung auf seine Verfolger, hinter ihm geht es eng zu und her. Den Zweitplatzierten Ilya Shkurenyov (Russland) und Kevin Mayer (Frankreich) auf Rang 6 trennen bloss 54 Punkte.
Andrei Krauchanka of Belarus reacts in the high jump event of the men's decathlon during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 12, 2014.             REUTERS/Phil Noble (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
Der Führende Krauchanka jubelt nach einem erfolgreichen Hochsprung-Versuch.
100 m Hürden Frauen, Final
Die Britin Tiffany Porter gewinnt die Goldmedaille. Sie feiert einen Start-Ziel-Sieg und setzt sich vor Cindy Billaud aus Frankreich und der Deutschen Cindy Roleder durch.
Great Britain's Tiffany Porter reacts after the Women's 100m hurdles semi-final during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 12, 2014.  AFP PHOTO / FRANCK FIFE
100 m Hürden Frauen, Final
Wie gerne hätten wir in diesem Lauf eine oder zwei Schweizerinnen gesehen … Noemi Zbären und Lisa Urech sind beide im Halbfinal ausgeschieden. In wenigen Augenblicken machen deshalb andere die Medaillen unter sich aus.
Unter Leichtathletik-Schönheiten
Was kommt noch?
Auf der Laufbahn werden heute Abend noch Medaillen über 100 m Hürden der Frauen vergeben, im Zehnkampf nach dem 1500-m-Rennen sowie zum Abschluss über 100 m der Männer.

Derzeit im Gang ist die Weitsprung-Konkurrenz der Frauen. In diesen Minuten beginnt zudem der Final der Diskuswerfer.
Interview Mujinga Kambundji
Selten habe ich eine Sportlerin mehr über einen vierten Rang strahlen sehen als eben Mujinga Kambundji im SRF-Interview. «Ich hätte vor der EM niemals damit gerechnet, im Final zu stehen. Und jetzt bin ich sogar Vierte geworden, ich bin überglücklich!» Morgen werde sie sich bestimmt noch mehr darüber freuen als jetzt, sagte die sympathische Bernerin weiter. Dann steht bereits ihr nächster Wettkampf an: der Vorlauf über 200 m. «Sicher werde ich mit etwas schweren Beinen aufstehen. Aber ich mache es ja gerne und wenn man will, dann kann man auch.»
13.Aug.2014; Zuerich; Leichtathletik - EM Zuerich 2014; Mujinga Kambundji (SUI) feiert mit Maskottchen Cooly den 4. Platz ueber 100 Meter  (Valeriano Di Domenico/freshfocus)
Weitsprung Frauen, Final
Alle zwölf Athletinnen haben mittlerweile zwei Versuche absolviert. Ivana Spanovic (Kroatien) führt mit 6,81 m zwei Zentimeter vor der Deutschen Melanie Bauschke. Auf dem Bronze-Platz ist derzeit mit einer Weite von 6,65 m die Französin Eloyse Lesueur.
Latvia's Mara Griva competes in the Women's long jump qualifying round during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 12, 2014.  AFP PHOTO / FRANCK FIFE
100 m Frauen, Final
Mujinga Kambundji mit einem erneut sackstarken Rennen – sie läuft auf Rang 4. Sie verdankt ihn unter anderem einem perfekten Start. Von allen Läuferinnen hatte die Bernerin die beste Reaktionszeit. Ihre Zeit von 11,30 s ist die zweitschnellste, die Kambundji in ihrer Karriere gelaufen ist – bei nasskaltem Wetter und einem Gegenwind von 1,7 m/s.Neue Europameisterin ist die Holländerin Dafne Schippers. Sie gewinnt Gold vor der Französin Myriam Soumaré und Ashleigh Nelson aus Grossbritannien. Kambundji verfehlt die Medaillen deutlich um acht Hundertstelsekunden.
Daumen drücken!
In wenigen Augenblicken startet Mujinga Kambundji im Final über 100 m.
Vorfreude auf Kambundji
Ein Zeitplan scheint zwar nicht mehr zu existieren im Letzigrund nach den Verschiebungen am frühen Abend, doch lange dauert es nicht mehr bis zum Final über 100 m der Frauen. Mit dabei ist auch die Bernerin Mujinga Kambundji – kann sie eine Medaille holen? Ein bisschen träumen ist erlaubt.
10'
000 m Männer, Final
Mo Farah holt sich den erwarteten Titel. Der Brite muss dazu aber mehr beissen, als man vor dem Rennen annahm. Der Doppel-Olympiasieger von 2012 gewinnt in einer Zeit von 28:08.11 vor seinem überraschenden Teamkollegen Andy Vernon. Bronze geht an den Türken Ali Kaya.
epa04352201 Mohamed "Mo" Farah from Great Britain competes in the men's 10'000m final race, at the second day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, 13 August 2014.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Weitsprung Frauen, Final
Vor wenigen Minuten hat die Entscheidung in der Sandgrube begonnen. Erst vier Springerinnen haben ihren ersten Versuch absolviert, Ivana Spanovic aus Kroatien ist mit 6,81 m am weitesten gekommen.
Ivana Spanovic of Serbia competes at the women's long jump at the IAAF Diamond League athletics meet in Shanghai May 18, 2014. REUTERS/Carlos Barria (CHINA - Tags: SPORT ATHLETICS TPX IMAGES OF THE DAY)
10'
000 m Männer, Final

Der offizielle Twitter-Kanal spielt dabei auf die gestrigen Frauen-Siegerin über 10'000 m an, die Britin Jo Pavey. Lesen Sie das Portrait, die Männer müssen eh noch etwa eine Viertelstunde lang im Kreis rennen.
100 m Männer, Halbfinals
Pascal Mancini mit einem guten Auftritt, der leider nicht ganz für den Final reicht. Mit 10,38 s wird er Dritter. Damit verpasst er den Final zwar, für seinen Lauf verdient er jedoch Respekt.

«Ich habe alles gegeben und bin zufrieden», sagte Mancini im SRF. Besonders sein Start sei sehr gut gewesen. «Es waren schwierige Umstände mit den Verschiebungen, mit der Kälte und dem Wind. Ich hatte ein wenig Angst vor einer Muskelverletzung.»
12.Aug.2014; Zuerich; Leichtathletik - EM Zuerich 2014;
Pascal Mancini (SUI) im Vorlauf ueber 100 Meter (Andy Mueller/freshfocus)
100 m Männer, Halbfinals
Zwei der drei Serien sind absolviert, nun im letzten Halbfinal läuft der überraschende Schweizer Pascal Mancini. Schafft er nach den Exploits von Hussein und Kambundji früher am Abend den dritten Exploit eines Einheimischen? Es wäre eine absolute Sensation.
Zehnkampf nach 8 Disziplinen
Bei den «Königen der Leichtathletik» bahnt sich ein äusserst spannendes Finish an. Der Stabhochsprung ist mittlerweile abgeschlossen, nun wird der Speer möglichst weit geschleudert. Es führt der Weissrusse Andrei Krauchanka, während die drei deutschen Teilnehmer an Terrain eingebüsst haben:
400 m Frauen, Halbfinals
Am Freitagabend laufen diese acht Damen um Gold, Silber und Bronze:
Nicola Spirig ist ready


100 m Frauen, Final
Das sind die acht Läuferinnen, die heute Abend zum Rennen um den Titel der schnellsten Frau Europas antreten:
Der Final findet um 20.55 Uhr statt.
Daumen drückender Schwingerkönig
100 m Frauen, Halbfinals
Noch ein Schweizer Rekord für Mujinga Kambundji! Die Berner Sprinterin stürmt als Zweite ihrer Halbfinalserie in den Final über 100 Meter! Kambundji läuft eine Zeit von 11,20 s und ist damit gleich zwölf Hundertstelsekunden schneller als bei ihrem Landesrekord gestern im Vorlauf.

Kambundji zeigte von A bis Z ein perfektes Rennen, das sie mit einem absoluten Blitzstart lancierte. «Super happy» sei sie, strahlte sie anschliessend im SRF. Nun geht es sofort zur kurzen Erholung, denn später am Abend findet der Kampf um die Medaillen statt.
Mujinga Kambundji from Switzerland reacts after the women's 100m semifinal race,at the second day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Wednesday, August 13, 2014. Kambundji set a new Swiss record.(KEYSTONE/Steffen Schmidt)
Windlotterie im Letzigrund
Ich komme mir gerade vor wie beim Skispringen. In der ersten von drei Halbfinalserien über 100 m blies heftiger Gegenwind, nun in der zweiten hatten die Läuferinnen Rückenwind. Das ist von Bedeutung, da aus den drei Serien jeweils die beiden ersten automatisch weiter kommen und die beiden letzten Finalplätze an diejenigen Läuferinnen gehen, die die schnellsten Zeiten aller anderen aufgestellt haben.
France's Myriam Soumare (C) competes on her way to win ahead of Great Britain's Ashleigh Nelson (R) and Norway's Ezinne Okparaebo the Women's 100m semi-final during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 13, 2014.  AFP PHOTO / OLIVIER MORIN
100 m Frauen, Halbfinals
Die erste von drei Serien ist bereits absolviert. Die Französin Myriam Soumaré und Ashleigh Nelson aus Grossbritannien haben sich für den Final, der später am Abend stattfindet, qualifiziert. In der dritten Serie startet in einigen Minuten die Schweizer Finalhoffnung Mujinga Kambundji.
Mujinga Kambundji from Switzerland reacts after the women's 100m round 1 race, at the first day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Tuesday, August 12, 2014. Kambundji set a new Swiss record. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)
400 m Hürden Männer, Halbfinals
Kariem Hussein wird am Freitag bestimmt nicht als Favorit in den Final gehen. In den drei Halbfinals waren sechs Läufer schneller als er. Aber keiner von ihnen hat den Heimvorteil, der den Thurgauer hoffentlich beflügeln wird. Die beste Zeit lief der Este Rasmus Mägi, der mit 48,54 s eine europäische Saisonbestzeit aufstellte.
10'
000 m Männer, Final
Um 19.50 Uhr steht der vermutlich grösste Star der Leichtathletik-EM im Einsatz: Der britische Olympiasieger Mo Farah.
Interview Kariem Hussein
«Ich bin nicht gut gestartet», sagt Hürdenläufer Hussein im SRF über seinen Einsatz vor wenigen Minuten. «Aber ich wurde nicht nervös, das Rennen geht ja 400 Meter.» Als er die Aufzeichnung seines Laufs zu Gesicht bekommt, entfährt ihm dennoch ein «Läck, da war ich ja fast Letzter! Aber am Schluss zählt, wer als Erster im Ziel ist.»

Husseins Plan für den Final ist nun einfach: «Voll angreifen.» Der Thurgauer träumt von einer Medaille.
Kariem Hussein of Switzerland reacts after competing in the men's 400 metres hurdles semifinals during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 13, 2014. REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
400 m Hürden Männer, Halbfinals
Ein sackstarker Auftritt von Kariem Hussein! Der Thurgauer stürmt mit einer Zeit von 49,16 s in den Final über 400 m Hürden, er gewinnt nach dem Vorlauf auch den Halbfinal. Hussein teilte das Rennen perfekt ein und liess sich auch nicht davon beirren, dass seine Gegner links und rechts von ihm einen Blitzstart hinlegten. In der Schlusskurve drehte der Medizinstudent dann auf und auf der Zielgeraden an allen anderen vorbei.
400 m Hürden Männer, Halbfinals
Auftakt in die Abendsession – mit einem Schweizer. Der Thurgauer Kariem Hussein ist in der zweiten von drei Serien. Jeweils die beiden ersten kommen direkt in den Final, dessen beiden letzten Plätze an die beiden schnellsten aller drei Halbfinals gehen.
Kariem Hussein from Switzerland reacts next to "Cooly", the Mascot of the European Athletics Championships 2014, after the men's 400m hurdles round 1 race, at the first day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Tuesday, August 12, 2014. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)
Usain Bolt ist zu Besuch
Leichtathletik = Usain Bolt. Diese Gleichung gilt bei allen Nicht-Hardcorefans der Sportart seit einigen Jahren. Der Leichtathletik fehlen die Superstars und wenn «nur» Europameisterschaften stattfinden, gilt dies erst recht. Vielleicht auch deshalb ist der Jamaikaner heute in Zürich, wo er PR-Termine wahrnimmt und Interviews gibt:

Zehnkampf, Stabhochsprung
Der Stabhochsprung der Zehnkämpfer ist noch nicht abgeschlossen. Er wurde, als sich noch sieben Athleten im Wettkampf befanden, wegen der Sturmwarnung unterbrochen. Noch ist unklar, wann der Bewerb fortgeführt wird.

Nach sieben Disziplinen und vor dem Stabhochsprung lag der Deutsche Kai Kazmirek in Führung, 63 Punkte vor Andrei Krauchanka aus Weissrussland und seinem deutschen Landsmann Rico Freimuth.
Sturm sorgt für Verschiebungen
Noch immer sehe ich nebst Wolken auch blauen Himmel und die Sonne, wenn ich in meinem Büro aus dem Fenster schaue – Luftlinie ist das Letzigrund-Stadion nur etwa einen Kilometer entfernt. Dennoch gibt es weiterhin eine Sturmwarnung, weshalb die EM-Organisatoren beschlossen haben, die Abendsession später zu beginnen. Die Wettkämpfe starten deshalb frühestens um 18.30 Uhr.
100 Meter ohne Topfavorit
Jimmy Vicaut, der mit 9,95 s schnellste Sprinter im EM-Feld, kann heute Abend nicht um den Titel mitrennen. Beim Franzosen war am gestern im 100-m-Vorlauf eine Verletzung am rechten Oberschenkel wieder aufgebrochen. «Ich beende die Saison. Ich verspüre keine Lust, mich noch schlimmer zu verletzen», sagte der 22-jährige Hallen-Europameister nach einem Testlauf am Mittwochmittag.
France's Jimmy Vicaut competes in the Men's100m heats during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 12, 2014.  AFP PHOTO / OLIVIER MORIN
Unwetterwarnung sorgt für Unterbruch
Zur Zeit scheint die Sonne zwischen den Wolken durch in Zürich, doch offenbar ist ein heftiges Gewitter im Anmarsch. Der Stabhochsprung der Zehnkämpfer ist deshalb unterbrochen worden:
Hoffentlich verzieht sich das Unwetter rasch wieder, so dass das Programm ab 17.55 Uhr plangemäss durchgeführt werden kann.
Kevin Mayer of France competes in the pole vault event of the men's decathlon during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 13, 2014.                        REUTERS/Phil Noble (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS TPX IMAGES OF THE DAY)
Wie weiter?
Der Stabhochsprung-Wettkampf der Zehnkämpfer und die Hammer-Qualifikation sind die letzten Wettkämpfe des Nachmittags. Am Abend folgen dann die nächsten Höhepunkte: Die Schweizer Kariem Hussein über 400 Meter Hürden und Mujinga Kambundji über 100 Meter bestreiten ab 17.55 Uhr ihre Halbfinals. Um 19.50 Uhr startet der Männer-Final über 10'000 Meter mit Doppel-Olympiasieger Mo Farah.
Spirigs neue Treter
Nicola Spirig ist bereit für ihr EM-Experiment: Die Triathlon-Olympiasiegerin von 2012 startet am Samstag mit nigelnagelneuen Schuhen zum EM-Marathon.
Kuh-Weltrekord?
Das müsste man natürlich nachprüfen. Ich fordere den Videobeweis: Beni Thurnheer könnten Sie bitte ins SRF-Archiv hinuntersteigen?!

Zehnkampf Männer
Spannung in der Königsdisziplin: Nach sieben Disziplinen liegen die Top-Athleten dicht beisammen, vor allem die Deutschen haben sich eine starke Ausgangslage für die Entscheidung am Abend verschafft. Kai Kazmirek liegt in Führung, seine Teamkollegen Rico Freimuth und Arthur Abele sind Dritter und Fünfter. Zwischen Rang 1 und 8 trennen die Athleten aber lediglich 216 Punkte. Alles ist noch möglich.
Cooly gibt alles
Das EM-Maskottchen Cooly sorgt auch heute für viel Spektakel. Die lustige Kuh versucht sich im Stabhochspringen und schafft 3,00 Meter im ersten Versuch. Das ist bis jetzt wohl die beste Leistung bei dieser EM!
Cooly Stabhochsprung em 2014
800 Meter der Frauen, Qualifikation
Selina Büchel zeigt ein bärenstarkes Rennen und setzt sich in ihrem Vorlauf von Anfang an in der Spitzengruppe fest. Von der Innenbahn kämpft sie sich in der letzten Kurve schliessllich auf Position zwei. Damit sichert sie sich in 2:02.14 Minuten die direkte Halbfinal-Qualifikation. Wenn sie morgen taktisch wieder so geschickt läuft, könnte der Final tatsächlich in Reichweite liegen.

«Es ist super aufgegangen. Ich bin happy», sagt Büchel nach dem Rennen. «Ich war sehr nervös, aber diese Nervösität brauche ich. «Ich hoffte auf ein schnelles Rennen und habe mich auf die Konkurrentinnen konzentriert, weniger auf die Zeit.»
800 Meter der Frauen, Qualifikation
Gleich kämpft Selina Büchel um die Halbfinal-Qualifikation über 800 Meter. Für die Toggenburgerin ist diese aber nur ein Zwischenziel, sie will in den Final und dort um die Medaillen kämpfen. Büchel startet im zweiten von vier Vorläufen.
epa04113699 Selina Buechel of Switzerland reacts after competing in the women's 800m heats of the IAAF Athletics World Indoor Championships at Ergo Arena in Sopot, Poland, 07 March 2014.  EPA/ADAM WARZAWA
Petrus kennt keine Gnade
Es bleibt nass im Letzigrund, immer wieder müssen die fleissigen Helferlein die Bahn vom Wasser befreien. Zum Glück gibt's dafür raffinierte Maschinen.
100 Meter Hürden der Männer, Qualifikation
Tobias Furer zeigt in seinem Lauf gute erste 50 Meter, doch dann hängt er an einer Hürde an und gerät aus dem Tritt. Schliesslich wird er in 13,78 Sekunden Sechster. Das ist immerhin die zweitbeste Zeit in der Karriere des Geburtstagskinds. Die direkte Halbfinal-Qualifikation ist weg, auch über die Zeit wird es nicht reichen. Das ist nach den ersten beiden Vorläufen bereits klar.

«Ich bin zufrieden mit der Zeit, mit dem Lauf technisch gesehen überhaupt nicht. Ich habe auch einige Blessuren davongetragen», gibt Furer nach dem Rennen zu Protokoll.
Hochsprung der Männer, Qualifikation
14 Springer haben sich für den Final qualifiziert. Als 19. hat der Italiener Gianmarco Tamberi mit 2,19 Meter den Cut gerade noch geschafft. Nur einen Sprung musste Topfavorit Bogdan Bondarenko zeigen. Im ersten Anlauf übersprang er die 2,23-m-Marke. Zehn weitere Athleten schafften diese Höhe. Höher sprang aber niemand.
epa04351410 Bogdan Bondarenko from Ukraine competes in the men's High Jump qualifying event during the European Athletics Championships 2014 in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, 13 August 2014.  EPA/ENNIO LEANZA
400 Meter Hürden der Frauen, Qualifikation
Robine Schürmann läuft im finalen Vorlauf in 58,16 Sekunden auf den enttäuschenden letzten Rang. Damit verpasst sie den Halbfinal deutlich. Und was ist mit Valentine Arrieta? Sie erreicht den Halbfinal über die Zeit. Damit haben also zwei von drei Schweizerinnen den Cut geschafft. «Wir sind eine 400-m-Hürden-Nation», freut sich SRF-Kommentator Stefan Hofmänner. Bei den Männern hat es Hakiem Hussein mit Laufbestzeit gestern ja ebenfalls in den Halbfinal geschafft.

«Ich bin nicht zufrieden», sagt Schürmann nach dem Rennen. «Ich habe heute mit einer persönlichen Bestleistung gerechnet und mich fit gefühlt. Doch ich konnte nicht das Rennen meines Lebens zeigen, das ich gebraucht hätte.»
Petra Fontanive from Switzerland racts after the women's 400m hurdles round 1 race, at the second day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Wednesday, August 13, 2014. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)
Fontanive jubelt.
Valentine Arrieta from Switzerland, centre, reacts after the women's 400m hurdles round 1 raceat the second day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Wednesday, August 13, 2014. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)
Arrieta kann aufatmen.
Robine Schuermann from Switzerland reacts after the women's 400m hurdles round 1 race, at the second day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Wednesday, August 13, 2014. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)
Schürmann ärgert sich.
400 Meter Hürden der Frauen, Qualifikation
Perfekter Vorlauf für Petra Fontanive: Die Schweizerin schafft in 56,85 Sekunden als Zweite den direkten Halbfinal-Einzug. Glück ist aber dabei: Eine Konkurrentin nimmt sich mit einem Fehlstart selbst aus dem Rennen, schmerzhaft endet der Lauf für die Ukrainerin Hanna Ryzhykova. Sie stolpert vor der letzten Hürde und zerbricht diese in der Mitte. Ein paar Schürfwunden dürfte sie sich dabei geholt haben.
400 Meter Hürden der Frauen, Qualifikation
Valentine Arrieta ist im ersten Vorlauf über 400 Meter Hürden in 57:02 Sekunden auf den guten vierten Rang gelaufen. Das reicht allerdings nicht zur direkten Halbfinal-Qualifikation. Immerhin hat sie ihre persönliche Bestzeit um vier Zehntel verbessern können. Vier Läuferinnen kommen aber auch noch über die Zeit weiter.
Hochsprung der Männer, Qualifikation
Im Letzigrund läuft mittlerweile die Qualifikation im Hochsprung der Männer. Und der Regen hat bereits sein erstes Opfer gefordert. Alexei Dmitrik, WM-Silbermedaillengewinner bei der WM 2011 in Daegu, rutscht beim dritten Versuch über 2,15 Meter auf der nassen Bahn aus. Für ihn ist der Wettkampf schon beendet. Anders Topfavorit Bogdan Bondarenko, der 2,23 Meter im ersten Versuch überspringt.
20 km Gehen der Männer
Miguel Angel Lopez setzt sich kurz vor dem Ziel leicht ab und holt in 1:19:44 Stunden die Goldmedaille vor den beiden Russen Aleksandr Ivanov und Denis Strelkov. Der Topfavorit aus der Ukraine Ruslan Dmytrenko muss sich mit dem undankbaren vierten Rang begnügen.
20 km Gehen der Männer
Die letzte Runde ist eingeläutet, das Tempo wird verschärft. Wer holt die erste von acht Goldmedaillen des heutigen Tages?
20 km Gehen der Männer
An der Spitze setzen sich vier Läufer ab. Nach 14 km ist abzusehen, dass Miguel Angel Lopez, Aleksandr Ivanov, Ruslan Dmytrenko und Denis Strelkov den EM-Titel wohl unter sich ausmachen werden.
20 km Gehen der Männer
So kulant sind die Kampfrichter im Gehen also doch nicht. Es wurden schon viele Verwarnungen ausgesprochen und ein Geher wurde sogar schon aus dem Rennen genommen. Für den Norweger Håvard Haukenes ist der Wettkampf vorzeitig beendet.
Blick auf den verregneten Letzigrund
Bald gehen auch hier die Wettkämpfe los. Es starten die Zehnkämpfer über 110 Meter Hürden.
20 km Gehen der Männer
Theoretisch müssten die Geher ja immer mindestens mit einem Bein Bodenkontakt haben. Ausserdem muss ein Bein immer gestreckt sein. Das ist jedoch meist nicht der Fall, wie der geh-begeisterte Zuschauer sogar von Auge sehen kann. Bei einem Regelmissbrauch gibt's zunächst die gelbe Kelle, dann dreimal die rote, bevor ein Athlet aus dem Rennen genommen wird. «Es gelten die Augen der Kampfrichter», sagt SRF-Expertin Kjersti Plätzer und die schauen offenbar nicht so genau hin.
Kein Bodenkontakt weit und breit ...
20 km Gehen der Männer
Die Helfer an den Verpflegungsposten (hier beim Helmhaus am Limmatquai) haben noch nicht viel Arbeit.
20 km Geher der Männer
Die SRF-Kommentatoren Stefan Hofmänner und Patrick Schmid zusammen mit Gehen-Expertin Kjersti Plätzer im Letzigrund.
20 km Gehen der Männer
Die Sportart polarisiert auf Twitter:





20 km Gehen der Männer
Die erste Runde ist absolivert. Dank den Bananenseilen in den Tramschienen ist auch noch kein Geher gestolpert.
20 km Gehen der Männer
Das Rennen ist gestartet. 34 Athleten kämpfen um EM-Gold, Schweizer ist keiner dabei. 20 Mal müssen die Geher die 1-km-lange Strecke zwischen Bellevue und Central begehen.
Der Superstar im Einsatz
Doppel-Olympiasieger Mo Farah hat heute seinen grossen Auftritt. Um 19.50 startet der Brite im Final über 10'000 Meter. Alles andere als seine berühmte Jubelpose beim Zieleinlauf wäre eine riesige Enttäuschung für ihn und das Publikum.
Regen in Zürich
Alles ist bereit für Tag 2 der Leichtathletik-EM in Zürich. Nur das Wetter spielt (noch) nicht mit ...
Hammerwerfen – das spektakuläre Video
So sieht es aus, wenn der Schweizer Meister im Hammerwerfen sein Arbeitsgerät durch die Luft wirbelt. Ernst gilt es für Martin Bingisser ab Donnerstag, dann startet er zur Qualifikation.
Die Schweizer Höhepunkte
Selina Büchel startet um 12.22 Uhr zu ihrem Vorlauf über 800 Meter. Die Mittelstreckenläuferin hat schon oft bewiesen, dass sie auf den Punkt fit sein kann. Und Büchel gibt sich selbstbewusst: Obwohl nur die Nummer 17 der Setzliste, hat sich die 23-jährige Toggenburgerin den Final (Top 8) zum Ziel gesetzt.

Vor Büchel sind bereits Valentine Arrieta, Petra Fontanive und Robine Schürmann im Einsatz. Sie bestreiten den Vorlauf über 400 Meter Hürden. Die besten Chancen auf eine Halbfinal-Qualifikation besitzt Fontanive, mit 56,21 Sekunden die Schnellste des Trios. Eine Halbfinal-Qualifikation wäre ein schöner Erfolg. Genauso für Tobias Furer über 110 Meter Hürden bei den Männern.

Am Abend stehen dann die Halbfinals Mujinga Kambundji (100 m, Frauen) Kariem Hussein (400 m Hürden, Männer) und Pascal Mancini (100 m, Männer) auf dem Programm. Alle drei liebäugeln mit einer Final-Qualifikation. Kambundji und Mancini würden den Final noch am selben Abend bestreiten, Hussein erst am Freitag.
Nur nicht stolpern
Nein, so sieht das mit den Bananen in den Tramschienen nicht aus.
So wird dafür gesorgt, dass die Geher nicht stolpern. Hier geht's zur ausführlichen Story mit den Bananenseilen.
Das Programm von heute Vormittag
Der zweite EM-Tag bringt erstmals eine Entscheidung ausserhalb des Letzigrunds. Um 9.20 Uhr startet das Rennen über 20 km Gehen der Männer in der Zürcher Innenstadt. Auf Wunsch der Athleten hat man die störenden Tramschienen mit Seilen aus Bananenfasern gefüllt.

Im Stadion geht es weiter mit dem Zehnkampf der Männer, der gestern schon begonnen hat und heute entschieden wird. Die Hochspringer, die 400-m-Hürden-Läuferinnen, 110-m-Hürden-Läufer, die 800-m-Läuferinnen und die Hammerwerferinnen treten ausserdem zur Qualifikation an.
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