ZSC bremst Lauf von Lugano etwas aus – Zug dreht Spiel gegen Kloten – Fribourg siegt
ZSC – Lugano 5:3
Die ZSC Lions feiern mit 5:3 gegen das formstarke Lugano einen wichtigen Heimsieg. Den Tessinern nützt auch ein Blitzstart nichts.
Die Nationalmannschaftspause konnte dem Lauf der schlecht in die Saison gestarteten, jedoch immer besser in Form gekommenen Luganesi nichts anhaben. Nur 40 Sekunden brauchten sie in Zürich, um durch den Neo-Nationalspieler Lorenzo Canonica in Führung zu gehen. Am Ende lachten aber dennoch die Zürcher.
Die Zürcher wendeten bis zur 9. Minute dank zwei Toren von Sven Andrighetto und Willy Riedi das Blatt ein erstes Mal, doch Lugano konterte noch einmal. 16 Minuten vor Schluss brachte Santeri Alatalo die Gäste ein weiteres Mal in Führung, doch danach brachen in Altstetten die Dämme.
Innert weniger als sieben Minuten trafen Andrighetto, Jesper Fröden und Denis Malgin (ins leere Tor) dreimal zum 5:3. Die Zürcher können sich nicht mehr allzu viele Fehltritte erlauben, deshalb ist der Sieg gegen Lugano besonders wichtig. Der Meister verbesserte sich so auf Kosten des punktgleichen Rapperswil-Jona auf den 6. Platz. Lugano blieb erstmals seit dem 20. November (0:4 gegen Fribourg) ohne Punkt.
ZSC Lions - Lugano 5:3 (2:1, 0:1, 3:1)
11'195 Zuschauer. - SR Lemelin (USA)/Staudenmann, Gurtner/Huguet.
Tore: 1. (0:40) Canonica (Fazzini, Thürkauf) 0:1. 7. Andrighetto (Malgin, Geering) 1:1. 9. Riedi (Schwendeler) 2:1. 33. Fazzini (Thürkauf, Alatalo/Powerplaytor) 2:2. 44. Alatalo (Sanford, Müller) 2:3. 54. Andrighetto (Schwendeler) 3:3. 57. Frödén (Balcers, Geering) 4:3. 60. (59:51) Malgin (Andrighetto, Sigrist) 5:3 (ins leere Tor).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 2mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Malgin; Sanford.
ZSC Lions: Hrubec; Lehtonen, Marti; Weber, Schwendeler; Trutmann, Geering; Oejdemark; Aberg, Malgin, Andrighetto; Frödén, Grant, Balcers; Rohrer, Baechler, Riedi; Baltisberger, Sigrist, Gruber; Meier.
Lugano: Schlegel; Alatalo, Müller; Aebischer, Dahlström; Carrick, Jesper Peltonen; Brian Zanetti; Fazzini, Sanford, Canonica; Bertaggia, Sgarbossa, Sekac; Simion, Thürkauf, Emanuelsson; Tanner, Morini, Aleksi Peltonen.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Bader, Hollenstein, Kukan (alle verletzt) und Andreoff (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Kupari und Perlini (beide verletzt). Lugano von 59:02 bis 59:51 ohne Torhüter.
Zug – Kloten 5:4
24 Stunden nach der Qualifikation für die Champions-League-Halbfinals gewinnt der EV Zug auch gegen Kloten - 5:4 dank drei Toren in der Schlussphase.
44 Minuten waren in Zug gespielt, als Lukas Klok Kloten mit 4:2 in Führung schoss. Die Zuger hätten mit der Müdigkeit des europäischen Efforts in den Knochen die Beine hängen lassen können. Stattdessen drehten sie noch einmal auf und erzielten durch Elia Riva, Dominik Kubalik und Nando Eggenberger drei Treffer innert knapp zehn Minuten. Riva und Eggenberger, er nach langer Verletzungspause, buchten erstmals in dieser Saison, der tschechische Topskorer Kubalik schon zum 15. Mal.
Zug brauchte den Sieg dringend, um im Kampf um die Top 6 und die direkte Playoff-Qualifikation den Anschluss nicht zu verlieren. Noch dringender würde aber Kloten Punkte benötigen. Die Zürcher Unterländer blieben zum fünften Mal in den letzten sechs Spielen ohne Punkt und bleiben auf dem zweitletzten Platz stecken.
Zug - Kloten 5:4 (1:1, 1:2, 3:1)
7049 Zuschauer. - SR Stricker/Ruprecht, Bachelut/Duc.
Tore: 12. Senteler 1:0. 17. Diem (Delémont, Meyer/Powerplaytor) 1:1. 26. Profico (Derungs) 1:2. 32. Kubalik (Kovar, Tatar/Powerplaytor) 2:2. 38. Rafael Meier (Schäppi) 2:3. 44. (43:51) Klok (Morley, Simic) 2:4. 45. (44:36) Riva (Herzog, Senteler) 3:4. 52. Kubalik (Tatar/Powerplaytor) 4:4. 55. Eggenberger (Hofmann/Powerplaytor) 5:4.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 Minuten gegen Kloten.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Leino.
Zug: Tim Wolf; Bengtsson, Stadler; Tobias Geisser, Riva; Schlumpf, Sklenicka; Guerra; Herzog, Senteler, Lindemann; Künzle, Wingerli, Hofmann; Tatar, Kovar, Kubalik; Näf, Leuenberger, Eggenberger.
Kloten: Waeber (55. Fadani); Profico, Lindroth; Bernd Wolf, Klok; Delémont, Steiner; Kellenberger; Simic, Leino, Morley; Meyer, Ramel, Puhakka; Weibel, Schäppi, Rafael Meier; Derungs, Diem, Schreiber; Keller.
Bemerkungen: Zug ohne Balestra, Diaz, Martschini (alle verletzt) und Vozenilek (überzähliger Ausländer), Kloten ohne Gignac, Simon Meier und Smirnovs (alle verletzt). Kloten ab 57:25 ohne Torhüter.
Fribourg – Ajoie 4:2
Das formstarke Fribourg-Gottéron behält seine reine Weste gegen Ajoie in der National League und schickt das Schlusslicht mit 4:2 nach Hause.
Auswärtsspiele in Freiburg sind für Ajoie keine Reise wert. Seit dem Aufstieg vor vier Jahren haben sie nur einmal einen Sieg – oder überhaupt einen Punkt – mitgenommen. Am Mittwochabend waren die Jurassier so weit entfernt wie meist.
Bereits in der ersten Pause lag Gottéron nach Treffern von Marcus Sörensen und Christoph Bertschy 2:0 in Führung. Das 3:0 erzielte Captain Julien Sprunger. Es war zwei Tage nach der Ankündigung seines baldigen Rücktritt sein 406. Tor in der National League – das sechste in dieser Saison. Am Ende siegte Fribourg problemlos 4:2 und festigte seine Position in den Top 3, ebenso wie Ajoie seine am Ende der Tabelle.
Fribourg-Gottéron - Ajoie 4:2 (2:0, 2:1, 0:1)
9372 Zuschauer. - SR Hebeisen/Dipietro, Stalder/Humair.
Tore: 12. (11:39) Sörensen (Borgström, Kapla/Powerplaytor) 1:0. 13. (12:40) Bertschy (Borgström) 2:0. 25. Sprunger (Walser, Marchon) 3:0. 39. (38:56) Fey (Honka, Romanenghi) 3:1. 40. (39:20) Biasca (Bertschy, Rathgeb) 4:1. 53. Bellemare (Nättinen, Honka) 4:2.
Strafen: je 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Sörensen; Honka.
Fribourg-Gottéron: Berra; Glauser, Streule; Rathgeb, Kapla; Jecker, Nemeth; Seiler; Sörensen, De la Rose, Schmid; Bertschy, Borgström, Biasca; Sprunger, Walser, Marchon; Nicolet, Dorthe, Rau; Gerber.
Ajoie: Keller; Christe, Honka; Fischer, Fey; Pilet, Berthoud; Nussbaumer; Turkulainen, Bellemare, Nättinen; Hazen, Wick, Mottet; Sopa, Devos, Cormier; Pedretti, Romanenghi, Bozon; Veckaktins.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Wallmark (verletzt), Ajoie ohne Garessus, Gauthier, Robin (alle verletzt) und Friman (überzähliger Ausländer). Ajoie ab 57:53 ohne Torhüter. (abu/sda)
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