Sport
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Super-G in Saalbach

1. Matthias Mayer (Ö) 1:31,53

2. Adrien Theaux (Fr) 0,23

3. Kjetil Jansrud (No) 0,27

4. Carlo Janka (Sz) 0,45

16. Didier Defago (Sz) 1,35

18. Mauro Caviezel (Sz) 1,49

21. Patrick Küng (Sz) 1,81

25. Ralph Weber (Sz) 2,05

Matthias Mayer of Austria reacts in the finish area after his run during the men's Super G of the Alpine Skiing World Cup in Saalbach Hinterglemm February 22, 2015.                      REUTERS/Leonhard Foeger (AUSTRIA  - Tags: SPORT SKIING TPX IMAGES OF THE DAY)

Matthias Mayer weiss im Ziel, dass seine Fahrt schnell war. Bild: LEONHARD FOEGER/REUTERS

Super-G der Männer, Saalbach

Liveticker

Matthias Mayer doppelt nach und holt sich auch den Sieg im Super G – Janka verpasst das Podest als Vierter erneut nur knapp

Die österreichischen Festspiele in der Heimat gehen weiter. Nach dem Sieg in der Abfahrt vom Samstag, triumphiert Matthias Mayer auch im Super-G. Er verweist Adrien Theaux und Kjetil Jansrud auf die Plätze 2 und 3. Carlo Janka wird für eine starke Fahrt mit dem vierten Platz belohnt.



Der Sieger

Matthias Mayer holt sich nach den beiden Abfahrtssiegen in der Lenzerheide und in Saalbach seinen dritten Weltcupsieg – den ersten im Super-G. Mit der Startnummer 20 gestartet, nimmt er Adrien Theaux 23 Hundertstelsekunden ab, muss dann aber ein wenig zittern, weil mit Hannes Reichelt der Super-G-Weltmeister noch oben steht. Reichelt scheidet jedoch aus und so gewinnt der gebürtige Kärntner nach der gestrigen Abfahrt auch im Super-G. Er überholt in der Disziplinenwertung seinen Landsmann Reichelt und liegt neu hinter Kjetil Jansrud und Dominik Paris an dritter Stelle.

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Der Jubel des Dominators in Saalbach: Matthias Mayer im Ziel. gif:srf

Das Podest

Hinter Matthias Mayer klassieren sich der Franzose Adrien Theaux und der Norweger Kietjl Jansrud. Während Theaux mit dem zweiten Platz wohl mehr als zufrieden ist, zählt für den Speed-Dominator Jansrud nur der Sieg, was seine Reaktion im Zielraum zeigt. Nach der enttäuschenden Abfahrt fährt er zwar im Super-G aufs Treppchen, im Kampf um den Gesamtweltcup liegt er aber immer noch deutlich hinter Marcel Hirscher zurück. 

Screenshot Podest

Die strahlenden Sieger von Saalbach. Mayer (Mitte) siegt vor Theaux (links) und Jansrud (rechts). screenshot:srf

Die Schweizer

Carlo Janka ist wie am Samstag der einzige Schweizer, der sich als Vierter auf einem Spitzenplatz einreiht. Didier Défago ist als 16. der zweitbeste Mann von Swiss-Ski, unmittelbar vor Techniker Marcel Hirscher, der im Kampf um den Gesamt-Weltcup immerhin einige Punkte sammeln kann und nun weiter 116 Zähler vor Jansrud liegt. Der Walliser Mauro Caviezel bietet mit Nummer 34 als 18. eine für ihn ansprechende Leistung. Der Rest der Schweizer erlebt eine regelrechte Klatsche. Abfahrts-Weltmeister Patrick Küng enttäuscht als 21., Beat Feuz scheidet sogar aus.

Carlo Janka of Switzerland reacts in the finish area after his run during the men's Super G of the Alpine Skiing World Cup in Saalbach Hinterglemm February 22, 2015.                     REUTERS/Leonhard Foeger (AUSTRIA  - Tags: SPORT SKIING)

Nur knapp das Podest verpasst: Carlo Janka als Vierter. Bild: LEONHARD FOEGER/REUTERS

Der Aufreger

Beat Feuz liegt nach den ersten zwei Zwischenzeiten gut im Rennen, ist nur 5 Hundertstelsekunden langsamer als der Führende Matthias Mayer. Doch beim nächsten Kamera-Schweif ist Feuz ausgeschieden, hat ein Tor verpasst und damit die gute Ausgangslage verspielt. Feuz ist aber nur einer mehr im Swiss-Ski-Team, der heute auf der ganzen Linie enttäuscht.

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Feuz verpasst ein Tor und scheidet aus. gif:srf

Der Liveticker zum Nachlesen

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Merengue
Jonatan Schäfer
Matthias Mayer doppelt nach
Jetzt können wir mit gutem gewissen behaupten, dass Matthias Mayer nach der Abfahrt gestern auch den heutigen Super-G für sich entscheidet. Der Österreicher ist in beeindruckender Form und lässt dies seine Kontrahenten wissen. Hinter Mayer klassieren sich Adrien Theaux als Zweiter und Disziplinen-Leader Kjetil Jansrud auf Rang 3. Carlo Janka schafft es mit einer starken Fahrt auf den guten vierten Platz. 18 Hundertstel fehlen dem Bündner schlussendlich auf den drittplatzierten Jansrud. Die übrigen Schweizer erleben heute eine Klatsche. Défago wird 16., Patrick Küng gar nur 20. Beat Feuz scheidet aus. Mauro Caviezel kann mit seinem 18. Rang zufrieden sein. Mit dem dritten Platz kann Kjetil Jansrud seine Führung im Super-G-Weltcup auf Dominik Paris ausbauen. Der Italiener kommt nicht über einen 14. Platz hinaus.
Manuel Osborne-Paradis
Der Kanadier schliesst den Kreis der besten 30 Super-G-Fahrer. Die vielen Kurven und vor allem die langen Schwünge liegen Osborne-Paradis aber üerhaupt nicht und irgendwann ist es ihm zu viel. Er wählt die Abkürzung und scheidet aus.
Das Podium?
von Jonatan Schäfer
Alles andere wäre eine Überraschung.
Klemen Kosi
Oder doch nicht? Es dürfte noch Mal knapp werden mit dem Auscheide-Podium für die Schweiz, denn auch der Slowene Kosi Klemen schafft es nicht ins Ziel. Wenn mehr als drei Ausfallen muss wohl die Stilnote entscheiden. bei Feuz ging es dermassen schnell, dass nicht einmal die Kamera nachkam.
Beat Feuz
Es soll nicht sein. Ausser Janka enttäuschen die Schweizer, so auch Beat Feuz, der das Tor nach starken ersten Zwischenzeiten verpasst und ausscheidet. Nach Reichelt ist Feuz erst der zweite Ausfall. Gäbe es da ein Podest, wär die Schweiz wohl vertreten.
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Beat Feuz - Zwischenzeit
Die wohl letzte Schweizer Hoffnung auf einen Podest-Platz. Feuz ist immer dafür gut. Bei der ersten Zeitmessung ist Feuz dabei Nur 0,02 Sekunden Rückstand.
Romed Baumann - Schlusszeit
Aber die gute Fahrt oben war doch nur eine Moment-Aufnahme. Immerhin. Baumann fährt bis zum Schluss mit vollem Risiko und klassiert sich knapp hinter den Top-10 auf Rang 11.
Romed Baumann - Zwischenzeit
Achtung, bei der zweiten Zwischenzeit liegt Baumann nur gerade 5 Hundertstel hinter Mayer.
Thomas Mermillod Blondin - Schlusszeit
Das Wetter wird nicht besser und mit ihm auch die Zeiten der Fahrten. Ist auch irgendwie logisch, denn die Besten sind schon unten. Wir warten noch auch Beat Feuz mit der 28. Und dann auch Marcel Hirscher, der als 31. noch ins Rennen eingreifen wird. Mermillod Blondin momentan 21.
Ted Ligety - Schlusszeit
Der Riesenslalom-Weltmeister von Beaver Creek ist im Super-G noch nicht soweit, um mit den Besten mitzuhalten. 24 Punkte konnte er in Super-G in dieser Saison bereits holen. Ob heute noch welche dazukommen, ist höchst fraglich. Platz 23 im Zwischenklassement. Der Rückstand beträgt beträchtliche 2,67 Sekunden.
Morgan Pridy - Schlusszeit
Für Matthias Mayer wäre es nach dem Sieg gestern und dem Sieg im letzten Jahr in der Lenzerheide der dritte Weltcup-Sieg. Nicht zu vergessen ist, dass Mayer in Sotschi auch Abfahrtsweltmeister wurde, sein bisheriges Highlight. Noch sind aber einige Namen oben, die für eine Überraschung sorgen könnten. Der Kanadier Morgan Pridy gehört definitiv nicht dazu.
Es winkt der dritte Weltcupsieg
von Jonatan Schäfer
So ganz scheint Matthias Mayer der Sache noch nicht zu trauen. Kein Wunder, es steht ja auch noch der eine oder andere Fahrer oben.
Vincent Kriechmayr - Schlusszeit
Die besten Super-G-Fahrer dieser Saison sind unten. Ist das der Sieg für Mayer? Warten wir's Mal ab, denn der nächste ist ein sehr interessanter Fahrer. Gestern mit Nummer 41 gestartet, schaffte es Vincent Kriechmayr auf den starken sechsten Platz. Heute kommt der nach Vincent Van Gogh benannte Ösi nicht wie gewünscht auf Touren. Der Rückstand gross, 1,17 Sekunden. Platz 11.
Die zwischenzeitliche Top 10
von Jonatan Schäfer
Hannes Reichelt
Nicht zu fassen. Bisher gab es noch keinen Ausfall und ausgerechnet Reichelt scheidet hier und heute aus. Vielleicht hat der Österreicher gewusst, wie gross sein Rückstand schon oben war und riskierte somit alles. Es ging nicht auf. Trösten wird ihn die Goldmedaille aus Beaver Creek.
So sieht Freude aus
von Jonatan Schäfer
Matthias Mayer stellt seine beeindruckende Form unter Beweis und jubelt im Zielraum ausgelassen.
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Hannes Reichelt - Zwischenzeit
Jetzt dürfte Matthias Mayer richtig bibbern, denn der Super-G-Weltmeister hat Fahrt aufgenommen. Oben liegt Reichelt ganze 92 Hundertstel zurück ...
Georg Streitberger - Schlusszeit
Der erste, der Mayer den Doppelsieg versauen kann, ist Teamkollege Georg Streitberger. Doch der Saalbacher kommt in seiner Heimat wie schon bei der Abfahrt gestern überhaupt nicht in Fahrt. 1,82 sein Rückstand. Eine Riesen-Enttäuschung und Rang 18 obendrauf.
Matthias Mayer - Schlusszeit
Im WM-Super-G verpasste Mayer die Medaillen um drei Hundertstel. Gestern revanchierte er sich dafür, indem er die Abfahrt mit 2 Hundertsteln Vorsprung vor Kollege Max Franz gewann. Auch heute ist Mayer bei den Besten mit dabei. Und wie. Mayer scheint ein perfektes Wochenende erwischt zu haben. Der 24-Jährige übernimmt die Spitze mit 0,23 Sekunden Vorsprung.
Didier Defago - Schlusszeit
Entweder verstehe ich nichts von Skifahren oder die Strecke ist in den letzten Minuten einfach massiv langsamer geworden. Défago fährt solide, ohne Makel, doch im Ziel erscheint auf der Anzeigetafel ein Rückstand von 1,12 Sekunden. Défago geschlagen. Rang 13. Und das bei seinem letzten Auftritt auf österreichischem Boden.
Didier Défago - Zwischenzeit
It's Didier Defago-Time. Der Routinier fährt einen abgeklärten ersten Teil ohne Fehler, doch diese fehlerlose Fahrt bringen Defago bereits eine halbe Sekunde Rückstand ein bei der ersten Zwischenzeit.
Dominik Paris - Schlusszeit
31 Punkte trennen Dominik Paris vom Führenden Kjetil Jansrud in der Disziplinen-Wertung Super-G. Heute werden wohl noch einige Punkte Rückstand dazukommen. Paris verliert genau eine Sekunde, was ihm nur den 11 Platz einbringt. Jansrud ist Zweiter, Janka Dritter.
Otmar Striedinger - Schlusszeit
Adrien Theaux' Fahrt scheint ein echter Gradmesser gewesen zu sein. Auch Striedinger kommt nicht an die Zeit des Franzosen ran. Weil Striedinger sich im Mittelteil einen kapitalen Fehler leistet – und diesen mit einem unüberhörbaren Ausruf gleich selbst kommentiert, kommt er auch nicht an die Zeit von Janka ran. Platz 13.
Kjetil Jansrud - Schlusszeit
Ach du meine Scheiss... Auch Kjetil Jansrud fährt Carlo Janka vor die Nase. Vier Hundertstel fehlen ihm zwar auf den Führenden Piturault, doch immerhin liegt Jansrud momentan auf Rang 2. Dass er aber lieber eine grüne Zeit gesehen hätte, zeigt seine Reaktion im Zielraum.
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Kjetil Jansrud - Zwischenzeit
So, jetzt geht's um die Wurst ... also um den Tagessieg. Der Führende des Super-G-Weltcups, Kjetil Jansrud, nimmt die Fahrt auf. Bei der ersten Zwischenzeit liegt der Norweger 2,92 Sekunden vor Pinturault, wooow! Diese Anzeige kann unmöglich stimmen, das zeigt schon die zweite Zwischenzeit. 19 Hundertstel Rückstand.
Adrien Theaux - Schlusszeit
Das gibt's doch nicht. Da feiern wir in der Redaktion noch die tolle Fahrt von Janka, da löst ihn Theaux, dieser Luusbueb, einfach wieder ab. Schade.
Carlo Janka - Schlusszeit
Patrick Küng hatte im letzten Streckenteil viel Zeit verloren, nicht so aber Carlo Janka! Der Bündner hat die richtigen Lehren aus dem gestrigen Rennen gezogen und übernimmt die Spitze. Sehen wir nun endlich wieder den alten Janka? Bitte bitte bitte. Janka führt mit 6 Hundertstel vor Pinturault! Hopp Schwiz.
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Carlo Janka - Zwischenzeit
Der Iceman ist gestartet. Die ersten beiden Zeitmessungen sind für den Bündener negativ, doch das Defizit hält sich in Grenzen. 18 Hundertstel nach der zweiten Zwischenzeit.
Hirscher ohne Druck?
von Jonatan Schäfer
Mit der Startnummer 31 ist der Dominator der technischen Disziplinen an der Reihe. Für einmal kann er ohne jegliche Erwartungen antreten, für die österreichischen Spitzenplätze müssen heute Reichelt, Mayer & Co. sorgen.
Peter Fill - Schlusszeit
Während der Fahrt von Peter Fill frage ich mich, weshalb das italienische Team auf knallrote Ski-Anzüge umgestellt hat. Das passt einfach nicht. Vielleicht bin ich es mir hald einfach vom Fussball nicht gewohnt. Es heisst ja auch Squadra azzurra und nicht rossa. Aber jetzt zur Fahrt. Nicht viel Zählbares. Platz 11 für Fill.
Andrew Weibrecht - Schlusszeit
In diesem Jahr hat Weibrecht schon ganze 94 Punkte sammeln können im Super-G und liegt in der Disziplinen-Wertung auf dem achten Rang. Heute ist er im oberen Streckenteil mit dabei, doch je länger die Fahrt dauert, desto schneller schwinden die Kräfte und mit ihr die CHancen auf eine Topklassierung. 1,15 Sekunden Rückstand.
Dustin Cook - Schlusszeit
Noch so einer, der uns bei der WM den Atem angehalten hat aufgrund seiner schnellen Zeit im Super-G. Damals holte er sensationell Silber. Heute reicht die Zeit con Cook gerade Mal für Platz 10. Eine herbe Enttäuschung.
Alexis Pinturault - Schlusszeit
Pinturault kann sich im oberen Teil einen Vorsprung herausfahren, doch das schafften bisher 3/4 der Fahrer. Gegen Ende der Fahrt nimmt der Vorsprung ab, doch er war dermassen gross, dass Pinturault 15 Hundertstel ins Ziel rettet. Führung für Frankreich.
Max Franz - Schlusszeit
Der Österreicher hat sich gestern immens darüber aufgeregt, dass er um mickrige zwei Hundertstel von seinem Teamkollegen Max Mayer geschlagen wurde. Verständlich, wenn man noch keinen Weltcup-Sieg feiern konnte und so nahe dran ist. Auch heute ist Franz lange mit dabei, doch im Ziel erscheint auch bei ihm eine rote Zahl. Eine halbe Sekunde ist Franz langsamer als Matteo Marsaglia, dessen Zeit so langsam aber sicher Fragen aufwirft.
Patrick Küng - Schlusszeit
Nein, heute soll es nicht sein für Patrick Küng. Saalbach wird dem Glarner nicht in guter Erinnerung bleiben. Wie schon gestern verliert Küng viel Zeit auf den Führenden. Heute sind es 1,15 Sekunden. Platz 7. Immerhin noch vor Werner Heel. Das ist der mit den 35367781 Fehlern.
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Patrick Küng - Zwischenzeit
Chum jetzt, King-Küng! Bei der zweiten Zwischenzeit liegt Küng aufholbare 12 Hundertstel hinten.
Brice Roger - Schlusszeit
Die Antwort kann sogleich der nächste Franzose geben. Brice Roger liegt bei der zweiten Zwischenzeit ganze vier Zehntel voraus. Im Gegensatz zu seinem Kumpel Clarey lässt sich Roger die Butter aber nicht mehr vom Brot nehmen ... denkste. Auch der zweite Franzose verliert unter sehr viel Zeit gegenüber Marsaglia und so entsteht ein Rückstand.
Johan Clarey - Schlusszeit
Weiter geht'smit dem ersten Franzosen. Johan Clarey erarbeitet sich im oberen Streckenteil einen knappen Vorsprung, den er im unteren Pisten-Abschnitt komplett versaut und sich noch einen Rückstand von 6 Zehntel einholt. Pourquoi?
Werner Heel - Schlusszeit
Marsaglia darf aus dem Zielraum sogleich die Fahrt seines Landsmannes Werner Heel bestaunen. Doch zu bestaunen gibt es von Beginn an nicht viel. Schon früh rennt Heel einem unaufholbaren Rückstand hinterher. Meine Finger reichen nicht aus, um die Anzahl Fehler von Heel aufzuzählen. Drei Sekunden Rückstand. Ciao.
Man kann es kaum glauben...
von Jonatan Schäfer
Im Kampf um den Gesamtweltcup zählt halt jeder Punkt. Der Vorsprung des Österreichers auf Jansrud beläuft sich momentan auf 162 Zähler.
Matteo Marsaglia - Schlusszeit
Gestern in der Abfahrt wurde Marsaglia 22. Er liebt die langen Kurven und wenn es die Strecke ermöglicht, liegt auch ein gutes Resultat drin. Lange liegt der Italiener vor dem Führenden Kilde, so auch im Ziel. Ein Zehntel ist der 29-jährige Marsaglia schneller als der Norweger Kilde.
Travis Ganong - Schlusszeit
Mit Travis Ganong ist der erste prominente Fahrer auf der Piste. In Beaver Creek hat uns der Amerikaner so manchen Schrecken eingejagt ... ich sage nur Push und so. Heute aber läuft es Ganong nicht wie geplant. 18 Hundertstel Rückstand.
Joachim Puchner - Schlusszeit
Gestern in der Abfahrt war es ein Österreichisches Festspiel. Das dürfte sich heute mit grosser Wahrscheinlichkeit wiederholen. Wir hoffen natürlich, dass unsere Schweizer ein wenig Gegenwind geben können. Jedenfalls hat es der erste Ösi ins Ziel geschafft. Es ist dies Joachim Puchner. Für einmal erscheint im Ziel keine grüne Zahl bei einem Österreicher. Puchner hinter Kilde.
Aleksander Aamodt Kilde - Schlusszeit
Der Norwege mit dem klingenden Namen eröffnet den Super G von Saalbach. Die Bedingungen sind sehr schwierig, es hat viel Nebel und die Sicht ist somit eingeschränkt. Erste Richtzeit: 1:30,29.
Die Schweizer - Vor dem Rennen
Gleich 10 Schweizer wollen es heute wissen. Angeführt wird das Swiss-Ski Team von Patrick Küng mit Startnummer 8. Janka folgt als 14, Defago als 19. Der Bronze-Sieger in der Abfahrt von Beaver Creek, Beat Feuz, geht mit Startnummer 28 ins Rennen. Mauro Caviezel hat die 34, Thomas Tumler die 36, Fernando Schmed die 40, Nils Mani 43, Ralph Weber 49 und der letzte Schweizer startet mit der Nummer 56. Es ist dies Ami Oreiller.
Die Favoriten
von Jonatan Schäfer
Gegen Speed-Dominator Jansrud ist natürlich kein Kraut gewachen, immerhin befinden sich unter den besten zehn Super-G-Athleten aber auch zwei Schweizer. Einen Podestplatz gab es für das Schweizer Männerteam in dieser Disziplin aber noch nicht – das soll sich heute ändern. Ebenfalls bemerkenswert: Die Österreicher stellen 50% der Weltspitze im Super-G.
Kann Jansrud Boden gutmachen? - Vor dem Rennen
Die wichtigste Frage heute lautet: Kann Kjetil Jansrud Punkte gutmachen auf Marcel Hirscher hinsichtlich des Gesamtweltcups? Der Österreicher führt derzeit mit über 150 Punkten und lässt es sich nicht nehmen, auch im Super-G zu starten. Das Rennen startet um 11:00 Uhr.
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