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Olympia 2022: Schweizer Hockey-Nati verliert gegen Tschechien

Patrick Fischer, head coach of Switzerland national ice hockey team, talks to his players, during the men's ice hockey preliminary round game between Czech Republic and Switzerland at the Nationa ...
Für Patrick Fischers Team gibt es schon wieder eine Niederlage.Bild: keystone

Schweiz verliert auch gegen Tschechien: «Wir sind noch etwas am Suchen»

Das Schweizer Nationalteam verliert auch das zweite Spiel im olympischen Eishockey-Turnier. Die Mannschaft von Trainer Patrick Fischer unterliegt Tschechien 1:2 nach Penaltyschiessen.
11.02.2022, 13:1311.02.2022, 14:59

Die Schlussphase hatte es in sich. In der 57. Minute traf der Tscheche Tomas Hyka das leere Tor nicht, eine Minute später vergab der Berner Simon Moser alleine vor dem gegnerischen Goalie Simon Hrubec. So blieb es beim 1:1, das auch nach der Verlängerung Bestand hatte. Im Penaltyschiessen scheiterten sämtliche fünf Schweizer Schützen, während für die Osteuropäer der langjährige NHL-Spieler David Krejci erfolgreich war.

Die Schweizer gerieten wie bereits im Auftaktspiel gegen die russische Auswahl (0:1) nach einem Eigentor in Rückstand. Diesmal war Yannick Weber der Pechvogel, der Verteidiger der ZSC Lions lenkte den Puck in der 5. Minute mit dem Schlittschuh ins eigene Gehäuse. Diesmal vermochten die Schweizer zu reagieren. Vier Minuten später glich Gaëtan Haas im ersten Powerplay seines Teams aus. Den ersten Abschluss aus kurzer Distanz wehrte Hrubec noch ab, der Bieler Center setzte aber gut nach.

«Im Powerplay müssten wir mehr Tore erzielen. Die Chancen sind da, wir müssen sie einfach machen. Das Eisfeld ist kleiner, es wird hart gekämpft. Das macht es schwieriger, zu guten Chancen zu kommen. Wir sind noch etwas am Suchen, aber wir sind auf einem guten Weg.»
Santeri Alatalo, Verteidiger 

Das Schussverhältnis zu diesem Zeitpunkt lautete 2:8 aus Sicht der Schweizer, die zu Beginn erneut Mühe bekundeten, wie auch in der Startphase des zweiten Drittels. Es war die erwartet hart umkämpfte Partie mit leichten Vorteilen für die Tschechen. Hinten strahlte Leonardo Genoni, der diesmal anstelle von Reto Berra das Schweizer Tor hütete, eine enorme Ruhe aus. Sowohl im ersten wie auch im zweiten Abschnitt verhinderte er in der letzten Minute mit starken Paraden einen erneuten Rückstand.

Bereits am Samstag bestreiten die Schweizer gegen das von Heinz Ehlers gecoachte Dänemark das letzte Gruppenspiel. Die Dänen bezwangen am Donnerstag überraschend Tschechien 2:1. Auch gegen die Russen liessen die Dänen nur zwei Gegentreffer zu, der zweite war ein Schuss ins leere Gehäuse. Von daher dürfte viel Geduld gefragt sein.

Tschechien - Schweiz 2:1 (1:1, 0:0, 0:0, 0:0) n.P.
National Indoor Stadium. - 834 Zuschauer. - SR Ansons/Bruggeman (LAT/USA), Lasarew/McCrank (RUS/CAN).
Tore: 5. Smejkal (Klok, Zohorna) 1:0 (Eigentor Weber) 1:0. 9. Haas (Andrighetto/Ausschluss Sedlak) 1:1.
Penaltyschiessen: Ambühl -, Krejci 1:0; Andrighetto -, Sedlak -; Corvi -, Kovar -; Bertschy -, Repik -; Haas -.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Tschechien, 2mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Tschechien: Hrubec; Mozik, Sulak; Kundratek, Jerabek; Knot, Klok; Hyka, Krejci, Sedlak; Stransky, Kovar, Cervenka; Repik, Sobotka, Lenc; Hynek Zohorna, Tomas Zohorna, Smejkal; Frolik.
Schweiz: Genoni; Untersander, Frick; Diaz, Müller; Weber, Loeffel; Fora, Alatalo; Andrighetto, Haas, Hollenstein; Ambühl, Corvi, Hofmann; Andrighetto, Haas, Hollenstein; Vermin, Bertschy, Herzog; Mottet, Thürkauf, Moser.
Bemerkungen: Schweiz ohne Malgin, Simion (beide positiv getestet), Berra (Ersatztorhüter) und Aeschlimann (überzähliger Goalie). -
Schüsse: Tschechien 35 (13-9-11-2); Schweiz 25 (7-11-5-2). - Powerplay-Ausbeute: Tschechien 0/2; Schweiz 1/5. (abu/sda)

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Alle Olympiasieger im Eishockey seit 1948
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quelle: keystone / fazry ismail
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