DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Toronto Raptors fans celebrate outside the arena in the closing seconds of the team's 100-94 win over the Milwaukee Bucks in Game 6 of the NBA basketball playoffs Eastern Conference finals Saturday, May 25, 2019, in Toronto. The Raptors advanced to the NBA Finals. (Chris Young/The Canadian Press via AP)

Grenzenlose Freude in Toronto nach dem Finaleinzug der Raptors. Bild: AP/The Canadian Press

Toronto steht zum ersten Mal im NBA-Final – und die Hockey-Stadt geht so richtig ab



Wenn man an Kanada und Sport denkt, kommt den meisten Leuten zuerst einmal Eishockey in den Sinn. Doch die Stadt Toronto beweist, dass die Kanadier auch richtig basketballverrückt sein können.

Die Toronto Raptors stehen nämlich nach einem 100:94-Heimerfolg über die Milwaukee Bucks erstmals im Playoff-Final der National Basketball Association (NBA). Mit dem vierten Sieg in Folge gewannen die Raptors die Halbfinal-Serie mit 4:2. Als erstes Team ausserhalb der USA qualifizierte sich die zweitjüngste Franchise der NBA (1995) für den Titel-Showdown und fordert nun die übermächtigen Golden State Warriors heraus.

abspielen

Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/House of Highlights

Dabei hatte der sechste Halbfinal vor 20'478 Zuschauern in der ausverkauften Arena überhaupt nicht gut für die Kanadier begonnen, denn die Bucks führten nach dem Startviertel 31:18 und lagen bis 2:01 Minuten vor Ende des dritten Abschnitts sogar mit 15 Punkten (76:61) voran. Doch dann drehte Torontos Superstar Kawhi Leonard auf und brachte die Raptors in ihrer 100. Playoff-Partie mit acht Punkten fast im Alleingang auf 71:76. Und nach einem Dunk von Serge Ibaka zum 78:78-Ausgleich kippte das Spiel endgültig.

Die Szenen nach Spielschluss.

«Das war ein Erfolg des gesamten Teams», betonte Leonard, der mit 27 Punkten und 17 Rebounds erneut der dominierende Mann auf dem Parkett war. «Wir geniessen jetzt diesen Moment, aber alle hier wollen, dass wir noch vier weitere Siege feiern und den Titel holen.»

Und die Stadt dreht durch:

Auch Musiker Drake hat seine Freude.

Fast wie wenn Italien ein WM-Spiel gewinnt.

Die Spieler kommen von der Arena kaum noch weg.

(abu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die besten NBA-Punktesammler der Geschichte

1 / 29
Die besten NBA-Punktesammler der Geschichte
quelle: keystone / jason szenes
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Vom Staatenlosen zum Champ – der unglaubliche Weg von Antetokounmpo an die Spitze der NBA

Die Milwaukee Bucks gewinnen zum ersten Mal seit 50 Jahren den NBA-Titel. In den Finals gegen die Phoenix Suns setzen sie sich im sechsten Spiel durch. Entscheidend dafür war Giannis Antetokounmpo – ein Sohn nigerianischer Einwanderer, dessen Weg als Strassenverkäufer in Athen begann.

Griechenland hat die nächste Underdog-Story. An der Fussball-EM 2004 gewann die griechische Nationalmannschaft überraschend den Titel, nun konnte Giannis Antetokounmpo die Milwaukee Bucks zum ersten NBA-Titel seit fünfzig Jahren führen. Der 26-Jährige wurde dabei zusätzlich als bester Spieler der Finalserie ausgezeichnet. Im Vergleich zu den Fussballern ist der Titelgewinn von Antetokounmpo aber noch unwahrscheinlicher.

Der Sohn nigerianischer Einwanderer wurde 1994 in Griechenland geboren. Seine …

Artikel lesen
Link zum Artikel