Sport
Polizeirapport

ESAF 2025: 80 Mal musste die Polizei ausrücken

Über 80 Einsätze: Polizei musste am ESAF vor allem wegen Betrunkenen ausrücken

31.08.2025, 12:5831.08.2025, 12:58

Die Kantonspolizei Glarus ist bis am Sonntagvormittag am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest rund 80 Mal ausgerückt. Die meisten Einsätze betrafen gemäss Polizeiangaben Hilfeleistungen bei betrunkenen Schwingfans.

Teilweise hätten sich diese leichte Verletzungen zugezogen oder Stress gemacht, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei Glarus am Sonntagmittag auf Anfrage von Keystone-SDA.

Die Schwinger Fans geniessen die Mittagspause nach dem 2. Gang am Eidgenoessischen Schwing- und Aelplerfest (ESAF) in Pratteln, am Samstag, 27. August 2022. (KEYSTONE/Urs Flueeler).
Bier ist am ESAF eines der beliebtesten Getränke.Bild: keystone

Es sei auch zu einigen wenigen Diebstählen auf dem Festgelände gekommen. Dafür, dass bis am Sonntagmorgen aber mindestens 200'000 Menschen den Grossanlass besuchten, sei alles im zu erwartenden Bereich. Der Polizeisprecher betonte, dass es abgesehen vom tödlichen Unfall vom Freitagabend bisher sehr ruhig sei.

Schwingfan stirbt auf Bahngleisen

Ein 33-Jähriger war am Freitagabend gegen 21 Uhr zwischen Netstal und Näfels in der Nähe des ESAF-Campingplatzes von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Der Zugang zu den Bahngleisen ist von rund zwei Meter hohen Zäunen umgeben. Weshalb der Mann den offiziellen Fussweg verliess und trotz der Umzäunung auf die Gleise gelangte, klären die Behörden gemäss der Polizei ab.

Als Sofortmassnahme postierten die Verantwortlichen kurzerhand mehr Sicherheitspersonal bei den Gleisen. Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot beim Riesenevent. Die Glarner werden dabei vom sogenannten Ost-Pol-Konkordat unterstützt. Darin arbeiten die Polizeien von Schaffhausen bis Graubünden zusammen.

Ein Dutzend Vermisse wiedergefunden

Bei den rund 80 Polizeieinsätzen seit Donnerstagmittag seien auch rund ein Dutzend Vermisste gesucht und wiedergefunden worden, teilte der Sprecher weiter mit. Eine Schlussbilanz wollen die Behörden erst am Montagmorgen – nach der kommenden Freinacht – ziehen.

Bis dahin könnte der strahlende Sonnenschein vom Sonntag in Kombination mit dem Alkoholkonsum zum Problem werden. «Wir behalten diese Situation sicher im Auge», so der Sprecher. (riz/sda)

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