Sport
Premier League

Manchester ist in City und United gespalten? Von wegen! Mit 95 Prozent hat ein Klub die klare Überhand

Was soll denn das? City-Stratege Yaya Touré wäre nach Konsultation dieses Artikels am Boden zerstört.
Was soll denn das? City-Stratege Yaya Touré wäre nach Konsultation dieses Artikels am Boden zerstört.Bild: Getty Images Europe
Die Trikotverkäufe beweisen es

Manchester ist in City und United gespalten? Von wegen! Mit 95 Prozent hat ein Klub die klare Überhand

Die englischen Grossklubs haben Anhänger auf der ganzen Welt – das ist eine Tatsache. Doch die folgenden Fakten werden dich aus den Socken hauen.
22.01.2015, 11:3522.01.2015, 13:15

Wie viele Fans von Manchester City hast du schon getroffen, die die Himmelblauen erst seit der «Ära Scheich bin Irgendwas» anhimmeln? Wie oft würde dir ein ManU-Anhänger die Industriestadt auf einer Karte irgendwo an der englischen Südküste platzieren?

Schon lange vorbei sind die Zeiten, als ein richtiger Fan noch maximal einen Steinwurf von der Arena entfernt aufgewachsen sein musste und seine Blutlinie auf mindestens zwei Klublegenden zurückzuführen hatte. Die Fans sind mittlerweile auf der ganzen Welt und – fast noch bedenklicher – auch über das ganze Land verstreut.

Unglaublich, wie viele Liverpooler ihre Ehre die Toilette runtergespült haben …
Unglaublich, wie viele Liverpooler ihre Ehre die Toilette runtergespült haben …bild: sportsdirect

Eine Studie der Versandseite sportsdirect.com hat diese «Missstände» unter den grössten acht englischen Klubs (Arsenal, Chelsea, Manchester City, Manchester United, Liverpool, Aston Villa, Tottenham und Newcastle) untersucht und deren Trikotverkäufe analysiert. Dabei kommt Erstaunliches ans Tageslicht.

Demnach ist beispielsweise ein grosser Teil der Newcastle-Fangemeinschaft im australischen Perth stationiert, während eine markante Prozentzahl Chelsea-Anhänger aus Lagos in Nigeria stammt. Um diese Distanzen zu überwinden und der obigen Regel nachzukommen, müsste schon ein ganz erfahrener Steinwerfer antreten.

Alles zur englischen Liga

Manchester übertrumpft alles

Die erstaunlichsten Zahlen jedoch produzieren das glorreiche Manchester United und dessen reicher Stadtrivale City. Einige Schmankerl:

  • Fast 50 Prozent aller Red-Devils-Supporter wohnen in London (sicher alles Modefans!)
  • Immerhin am fünftmeisten Trikotverkäufe werden in Liverpool verzeichnet (von wegen «grösste Feindschaft der Fussballgeschichte»!)
  • Im holländischen Fijnaart werden fast fünf Prozent aller Trikots der United verkauft (Ha! Alles Schleimbeutel, die Louis van Gaal hinterherhecheln!)
  • Im holländischen Fijnaart werden am drittmeisten City-Trikots verkauft (hm…)

Und der Knaller schlechthin: In Manchester selber sind fast 95 Prozent aller verkauften Trikots rot. Eine schallende Ohrfeige ins Gesicht aller Citizens:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
9 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9
Nati-Trainer Jan Cadieux setzt auch auf Patrick Fischer: «Ich kann auf ihn zählen»
Der Schweizer Nationaltrainer Jan Cadieux hat den anfänglichen Schock nach der Entlassung seines Vorgängers Patrick Fischer gut verarbeitet. Für ihn zählt einzig und allein die Mannschaft.
«Ein Schock für alle», sei für Jan Cadieux die Entlassung von Patrick Fischer drei Wochen zuvor nach der Affäre um ein gefälschtes Covid-Zertifikat gewesen. In diesem Moment sei ihm durch den Kopf gegangen, «was wir alles zusammen erlebt haben, was Fischi für die Mannschaft geleistet und welche Kultur und Werte er eingebracht hat. Es gibt ein solides Fundament. Das schätze ich enorm. Ich weiss, dass ich auf ihn zählen kann, wenn ich etwas brauche, und umgekehrt auch.» Noch am Dienstag telefonierte er mit Fischer. Ob er dies auch während der WM tun wird, liess Cadieux offen.
Zur Story