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Roger Federer

So reagiert Rafael Nadal auf Roger Federers Rücktritt

FILE - Switzerland's Roger Federer waves during a 100 years of Centre Court celebration on day seven of the Wimbledon tennis championships in London, on July 3, 2022. Federer announced Thursday,  ...
Roger Federer sagt Goodbye.Bild: keystone

«Wünschte, dieser Tag wäre nie gekommen»: So reagiert Rafael Nadal auf Federers Rücktritt

Es war irgendwann zu erwarten und dennoch kommt es nun überraschend. Kurz vor seinem angekündigten Comeback tritt Roger Federer zurück. Die Reaktionen – nicht nur aus der Tenniswelt – sind überwältigend.
15.09.2022, 19:4016.09.2022, 15:37

«Ich wünschte, dieser Tag wäre niemals gekommen»: Rafael Nadal war wohl Federers ärgster Rivale über seine gesamte Karriere. Doch das Verhältnis der beiden war stets von grossem gegenseitigem Respekt geprägt – längst sind die beiden gute Freunde, wie der Spanier in seiner Nachricht an Federer zum Ausdruck bringt:

Als einer der Ersten meldete sich Federers langjähriger Schweizer Tourgefährte und Partner beim Doppel-Olympiasieg 2008, Stan Wawrinka. Er verabschiedet ihn mit zwei Herzen in den Ruhestand. Auch stellt Stan mit den Ziegen-Emoji klar, dass Federer für ihn der «GOAT »(Greatest Of All Time) des Tennis ist.

Bundesrätin Viola Amherd würdigte den wohl grössten Schweizer Sportler der Geschichte in einer offiziellen Mitteilung des Bundes.

«Es ist kein Geheimnis, dass ich ein grosser Tennis- und Roger Federer-Fan bin, und es war mir immer eine grosse Freude, ihn live spielen zu sehen.»
Viola Amherd

Speziell in Erinnerung geblieben sei ihr der Wimbledonfinal 2019, es sei «eine Achterbahn der Gefühle» gewesen. Amherd hebt nebst Federers sportlichen Errungenschaften auch seine stets bodenständige Art hervor. Federer sei ein «wahrer Gentleman», so die Schweizer Sportministerin, ein Vorbild für eine ganze Generation von sportbegeisterten Mädchen und Jungen. Und zum Schluss:

«Einen besseren Botschafter für unser Land kann ich mir nicht wünschen.»
Viola Amherd

Zahlreiche Reaktionen gibt es aus der Tenniswelt. Billie Jean King, Tennislegende und frühere Weltranglistenerste, bezeichnet ihn als «Champion der Champions»:

John Isner, langjähriger Kontrahent auf der Tour, bedankt sich für die Erinnerungen:

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Einer jüngeren Generation als Isner gehört der Kanadier Denis Shapovalov an – er hat aber nicht weniger Respekt vor dem Maestro.

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Federer habe mehr als jeder andere für das Tennis gemacht – findet ein anderer kanadischer Kontrahent, Milos Raonic.

Der Argentinier Juan Martin del Potro, mit dem Federer einige epische Duelle bestritt, hat viel Liebe für seinen einstigen Rivalen übrig:

Roger Federers «Wohnzimmer» hat ebenfalls ein paar warme Worte für seinen Rekordsieger bereit:

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Der frischgebackene US-Open-Champion Carlos Alcaraz hätte gerne einmal gegen Roger Federer gespielt, wie er vor einigen Tagen verlauten liess – und wie gerne hätten wir dieses Duell gesehen!

Vielleicht lässt es sich ja einrichten, dass die beiden doch noch einmal gemeinsam auf dem Court stehen... – wünscht sich auch der 19-jährige Spanier.

Garbiñe Muguruza muss eine Träne verdrücken – und postet Erinnerungen.

Legende gratuliert Legende: NHL-Torhüter-Ikone Henrik Lundqvist hatte Freude, wenn er Federer zuschaute.

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Und nochmals Legende gratuliert Legende: Ex-Ski-Star Lindsey Vonn sieht aber auch Positives in Federers Rücktritt.

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Und noch einer freut sich auf mehr gemeinsame Zeit mit der Tennis-Legende: Der TV-Abenteurer Bear Grylls.

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Einer von uns – die Botschaft des FC Basel zu Federers Rücktritt:

Der Ex-Fussballer und Ex-TV-Experte Gary Lineker geht ziemlich weit bei seinen Zuneigungsbekundungen für Federer: Es sei eines der grössten Vergnügen in seinem Leben gewesen, Federer beim Spielen zuschauen zu dürfen.

Und nicht nur die Tennis- und Sportwelt reagiert. Auch Schauspieler Hugh Jackman, mit dem Federer befreundet ist, sendet Liebe für King Roger.

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Die Basler Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter wird Federer ebenfalls vermissen.

«Du hast das Spiel verändert»: Mit dieser simplen, aber doch so zutreffenden Botschaft reagiert die ATP auf den Rücktritt ihres wohl populärsten Stars der vergangenen 20 Jahre:

Der US-Sportsender ESPN muss sich nun nicht nur von der «eigenen» Legende Serena Williams, die vor kurzem ebenfalls zurückgetreten ist, verabschieden, sondern auch von Roger Federer:

Swiss Tennis würdigt Federer mit einer Auflistung seiner unzähligen Erfolge:

So geht es wohl vielen: Die Aussicht, Roger Federer nie wieder in Wimbledon spielen zu sehen, hinterlässt ein schales Gefühl.

Dieser Twitter-User wird vor allem Federers unnachahmliche Rückhand vermissen:

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Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)
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Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)
Novak Djokovic (2008 bis 2023): 24 Grand-Slam-Titel (10-mal Australian Open, 7-mal Wimbledon, 4-mal US Open, 3-mal French Open).
quelle: keystone / thibault camus
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