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Roger Federer, of Switzerland, right, greets doubles partner Stanislas Wawrinka, of Switzerland, after scoring a point during a match at the BNP Paribas Open tennis tournament against Rohan Bopanna, of India, and Aisam-Ul-Haq Qureshi, of Pakistan,  Friday, March 7, 2014 in Indian Wells, Calif. (AP Photo/Mark J. Terrill)

Die Doppelpartner werden voraussichtlich bald wieder ein Netz zwischen sich haben. Bild: AP/AP

Federer und Wawrinka im Einsatz

Der Zen-Meister und der unbesiegte Champion

Die beiden Schweizer Tennis-Cracks Roger Federer und Stanislas Wawrinka stehen heute Abend wieder im Einsatz. Falls die Doppelpartner ihre Einzelpartien gewinnen, treffen sie sogar im Viertelfinal aufeinander.



Der viermalige Turniergewinner von Indian Wells, Roger Federer, besiegte im Sechzehntelfinal den gefährlichen Russen Dmitry Tursunov mit 6:2 und 7:6. Der 32-jährige Schweizer trifft nun auf einen noch älteren Spieler, den deutschen Tommy Haas. Dieser wird in einem Monat stolze 36 Jahre auf dem Buckel haben. 

Federer und Haas sind durch ihre langjährige gemeinsame Zeit auf der World Tour gute Freunde geworden. Auf dem Platz wird aber die Freundschaft ruhen müssen. Favorit ist sicherlich der für einmal jüngere Spieler Roger Federer, der im Head-to-Head mit 12:3 führt.

Sicht eines weiblichen Federerfans

Federer zeigte sich bis jetzt in Indian Wells vor allem sehr nervenstark. Bereits drei Tie-Breaks in Serie gewann er heuer.

«Jetzt fühle ich mich in einer guten Verfassung. Zen auf dem Platz», sagt Federer an der Pressekonferenz

«Ich weiss was ich kann. Und wenn ich mal ein Break kassiere, dann sage ich mir: Okay, bleib ruhig und habe Vertrauen. Und dank meiner Ruhe bin ich zurückgekommen. Dies sind die Momente, die dir Vertrauen geben.»

«Zen auf dem Platz»

Roger Federer über seine Verfassung. atpworldtour.com

Stans Backhand sieht auch im Training schön aus

Animiertes GIF GIF abspielen

Hier gerät jeder Tennislehrer ins Schwärmen. GIF: YouTube/Essential Tennis

Die neue Schweizer Nummer 1, Stanislas Wawrinka, hat bei seinem klaren Sieg (6:0, 6:2) im Sechzehntelfinal über den Italiener Andreas Seppi lediglich 49 Minuten gebraucht. Der 28-jährige Waadtländer verbesserte mit dem Sieg seine persönliche Bestleistung auf 13 Siege in Serie und ist 2014 noch unbesiegt. Der Australian-Open-Champion trifft nun auf den Südafrikaner Kevin Anderson (ATP 18). 

Falls beide Schweizer in ihren Achtelfinals der Favoritenrolle gerecht werden, kommt es zu einer Neuauflage des letztjährigen Duells. Damals gewann Federer in drei Sätzen gegen Wawrinka ( 6:3, 6:7, 7:5).

Federer siegt gegen Wawrinka 2013

Der Baselbieter schlägt den Romand mit Mühe. YouTube/simy201010

Doch diesmal dürfte in einem allfälligen Viertelfinale die Gegenwehr für den Baselbieter noch härter werden. Denn Wawrinka hat seine gute Form von den Australian Open anscheinend mit nach Indian Wells nehmen können. 

Ob er noch besser spielen könne als im ersten Satz gegen den Italiener Seppi antwortet Stan schmunzelnd: «Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.» «Heute war ein unglaubliches Match. Ich kann mich nicht beklagen, so toll zu spielen ist gut. Auf diesem Level, es hängt ein bisschen davon ab, gegen wen du spielst, aber ich bin sehr sehr zufrieden mit meinem Spiel heute. Ich bewege mich gut, und jedes Mal wenn ich aggressiv spielen kann ich den Unterschied ausmachen.»

Ob er noch besser spielen könne?

«Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.» 

Stanislas Wawrinka. atpwordltour.com

«Dass ich Roger überholt habe, ist umso besser»

Im Interview mit dem Tages Anzeiger beantwortet Wawrinka die Frage, ob die Beziehung zu Federer in den letzten Woche enger geworden ist, mit der Hand und Wellenbewegung. «Die Basis war immer sehr gut, aber es gab Hochs und Tiefs, je nachdem, wie oft wir uns sahen. Nun stehen wir uns wieder näher, weil wir im Davis-Cup spielen.»

«Mein Ziel war stets, das Maximum zu erreichen. Dass ich nun auch Roger überholt habe, ist umso besser. Aber ich führe keinen Kampf gegen einen einzelnen Spieler, um vor ihm klassiert zu sein. Dass ich als Nummer 3 vor Federer klassiert bin, bedeutet mir nicht mehr, als dass ich vor Berdych und Tsonga stehe.»

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