DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bei einem Ultra-Marathon stellt kein Mann die Bestzeit auf – das sorgt für ein «Problem»

21.08.2019, 13:0221.08.2019, 13:16

Damit hätten die Organisatoren des «Green Lake 50K Trail Run» wohl nicht gerechnet: Den Ultra-Lauf in Fayette, New York gewinnt nicht ein Mann, sondern eine Frau. Die 27-jährige Ellie Pell absolviert die Distanz über 50 Kilometer in drei Stunden, 58 Minuten und 37 Sekunden – schneller als jeder andere Teilnehmer aller Geschlechter an diesem Tag.

Sie habe den führenden Mann an der Verpflegungsstation gesehen, als sie auf ihre letzte Runde abgebogen sei, erzählte Pell nach dem Rennen: «Es war, wie wenn jemand einen Schalter eingestellt hätte. Mir war klar, dass ich dieses Rennen nicht verlieren will und werde.» Sonst die Mehrheit der Strecke an dritter Position laufend, behielt die Hobbyläuferin ihre Führung bis ins Ziel

Renndirektor Tim Hardy war begeistert von Pells Leistung: «Sie ist eine grossartige Läuferin. Eigentlich sollte ich ja keine Favoriten haben, aber ich habe sie angefeuert», gab Hardy zu. Die fantastische Leistung der Siegerin stellte die Organisatoren aber auch vor Probleme. Sie hatten zwei Trophäen angefertigt: eine für die schnellste Frau und eine für den Gesamtsieger, von dem sie dachten, es würde ein Mann werden. So erhielt Ellie Pell nun aber beide Trophäen – und der schnellste Mann ging leer aus. (abu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Though Guy Race

1 / 13
Though Guy Race
quelle: epa/pap / jacek bednarczyk
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Hier legt ein Schwingerkönig unseren Chefredaktor flach

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

31 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
beaetel
21.08.2019 13:10registriert Januar 2014
Bravo kann ich da nur sagen
2584
Melden
Zum Kommentar
avatar
socialmushroom
21.08.2019 13:33registriert August 2016
Eindrückliche Leistung. Chapeau

Fände es schöner der Titel würde auf die ausserordentliche Leistung abzielen.

Dass in Laufdisziplinen fast ausschlesslich Männer am schnellsten sind und hier eine Frau alle geschlagen hat, wäre der eigentliche Nachrichtenwert! Dass die Organisatoren ein "Problem" haben, ist sekundär.
2618
Melden
Zum Kommentar
avatar
Heini Hemmi
21.08.2019 13:15registriert November 2017
Soso, der beste Mann ging leer aus. Höchste Zeit für eine mee-too-Bewegung für Männer!
322198
Melden
Zum Kommentar
31
Ex-Berater erklärt, warum Lewandowski wirklich zu Barcelona wechseln will
Robert Lewandowski will Bayern München unbedingt verlassen. Sein Ex-Berater glaubt zu wissen, weshalb der zweifache Weltfussballer ausgerechnet nach Spanien zum FC Barcelona gehen möchte.

Angeblich möchte Bayern Münchens wechselwilliger Superstar Robert Lewandowski schon länger nach Spanien wechseln. Das sagt zumindest sein Ex-Berater Cezary Kucharski zum spanischen Sport-Radiosender «Cadena SER». Demnach sei es schon immer der Karriereplan Lewandowskis gewesen, früher oder später nach Spanien zu wechseln.

Zur Story