Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Eishockey

Sweden defenseman Robin Norell (5) collides with Switzerland defenseman Michael Fora (2) during the second period of a round-robin game at the world junior ice hockey championship in Toronto, Wednesday, Dec. 31, 2014. (AP Photo/The Canadian Press, Nathan Denette)

Schweiz stolpert mit der 1:5-Niederlage gegen Schweden in die Abstiegsrunde. Bild: AP/CP

Schweizer U20-Team kämpft an der WM in Kanada gegen den Abstieg

Die Schweizer spielen an der U20-WM in Kanada gegen den Abstieg. Das Team von John Fust erleidet mit dem 1:5 gegen Schweden die dritte Niederlage in Serie und beendet die Gruppe B im letzten Rang.

Nach dem Spiel gegen Schweden konnten die Schweizer noch darauf hoffen, dass Tschechien gegen das favorisierte Russland nicht drei Punkte holt. Der Wunsch blieb allerdings unerfüllt, die Tschechen gewannen diskussionslos 4:1. Damit muss die SIH-Auswahl die Abstiegsrunde bestreiten, in der sie in einer Best-of-3-Serie gegen Deutschland oder Titelverteidiger Finnland um den Verbleib in der höchsten Division kämpft. 

Die erste Partie findet am Freitag statt, die zweite am Samstag. Ein allfälliges Entscheidungsspiel stünde am Montag auf dem Programm. 

Kein Powerplay genutzt

Das Duell gegen Schweden hat der jungen Schweizer Mannschaft vor Augen geführt, was ihr zu einer absoluten Topnation fehlt. Der grösste Unterschied lag in den «Special Teams». Während die Skandinavier vier Tore im Powerplay erzielten – in den ersten beiden Überzahlsituationen trafen sie nach fünf respektive elf Sekunden –, nutzten die Schweizer keine ihrer fünf Möglichkeiten. Selbst während einer 90 Sekunden dauernden Phase mit zwei Mann mehr brachten sie nichts Zählbares zu Stande.

Überhaupt gelang der Fust-Equipe seit dem 5:2-Sieg zum Auftakt gegen Tschechien (2 Tore in Überzahl) kein Powerplay-Treffer mehr und es kassierte danach acht Gegentore im Boxplay. Mit solchen Zahlen sind Erfolge auf diesem Niveau nur schwer zu erreichen. Die Quittung ist der Gang in die Abstiegsrunde, der angesichts des Potenzials der Mannschaft eine riesige Enttäuschung darstellt.

Gruppensieger Schweden zum Vergleich hat total neun Tore in Überzahl geschossen und keinen Gegentreffer in Unterzahl zugelassen. Ein weiterer Unterschied zu den besten auf dieser Stufe ist die Schussqualität. So waren viele Abschüsse der Schweizer zu unpräzis. 

Guter Start

Dabei hätte die Partie gegen Schweden für die SIH-Auswahl nicht besser beginnen können, gingen sie doch in der 4. Minute durch einen Weitschuss von Yannick Rathgeb, der in der 33. Minute vorzeitig unter die Dusche musste, in Führung. Zwar mussten sie nur 83 Sekunden später den Ausgleich hinnehmen, sie spielten aber mit den Skandinaviern im ersten Drittel auf Augenhöhe. 



Tim Wieser (7.) und Kevin Fiala (17.) vergaben ausgezeichnete Chancen zur erneuten Führung. Erst nach dem zweiten Powerplay-Tor der Schweden zum 2:1 (24.) war ein Unterschied zu sehen. Doch insgesamt hielten die Schweizer bei fünf gegen fünf Feldspielern gut mit. Zum Matchwinner des Siegerteams avancierte Oskar Lindblom, der drei Tore erzielte. (kad/si)

Das könnte dich auch interessieren:

«So sehen Depressionen aus» – Facebookpost einer jungen Frau geht viral

Link zum Artikel

Kann Basel YB wieder gefährlich werden? Alle Transfers der Super League im Überblick

Link zum Artikel

Mehr Spass! Hier kommen die 24 lustigsten Fails, die das Internet gerade zu bieten hat

Link zum Artikel

Kommen Sie, kommen Sie! PICDUMP!

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Patrick Fischer ist der grosse WM-Sieger – das wird für den Verband zum Problem

Nun beginnt das grosse Pokerspiel um Patrick Fischers Vertrag. Die bange Frage für Verbandsboss Michael Rindlisbacher: Verlängert er vorzeitig für weniger als 600'000 Franken?

Keine Medaille. Die WM 2019 endete nach einer Bahnfahrt nach Kosice mit dem Viertelfinal gegen Kanada (2:3 n.V). Mit der dramatischsten WM-Niederlage unserer Hockeygeschichte. Fürs zweite Halbfinale hintereinander fehlten 0,4 Sekunden. Kanada hat dieses Viertelfinal-Drama gewonnen, ohne während einer Spieldauer von 65 Minuten und 7 Sekunden auch nur eine einzige Sekunde in Führung zu liegen.

Die Schweizer kehren also als unglückliche WM-Helden heim. Aber Nationaltrainer Patrick Fischer (43) ist …

Artikel lesen
Link zum Artikel