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An die Waffen: Der Bundesrat senkt das Mindestalter für Jungschützen



Eine junge Schuetzin beim Knabenschiessen auf dem Zuercher Albisguetli am Samstag, 13. September 2014, in Zuerich.(KEYSTONE/Ennio Leanza)

Jugendliche für den Schiesssport begeistern: Jungschützin beim Knabenschiessen. 
Bild: KEYSTONE

Der Bundesrat senkt das Mindestalter für die Jungschützenkurse per 2016 auf 15 Jahre. Bislang musste mindestens 17 sein, wer zu den zum grössten Teil staatlich finanzierten Kursen zugelassen werden wollte.

Die Senkung war ein Anliegen der Schützenvereine und des Schweizerischen Schiesssportverbandes (SSV). Es gehe darum, das Interesse für sportliches Schiessen früh zu wecken, sagte VBS-Sprecher Renato Kalbermatten gegenüber dem Blick. Den Jungschützen werde Disziplin und Sicherheitsbewusstsein beigebracht.

Skepsis erntet das Vorgehen bei Sicherheitspolitikern: Laut der Zeitung hält etwa GLP-Nationalrat Beat Flach (AG) «nicht viel davon, die vormilitärische Ausbildung zu forcieren». SP-Nationalrätin Chantal Galladé (ZH) findet es gar «total daneben», dass «Jugendliche mit Steuergeldern am Sturmgewehr ausgebildet werden». Die Schützenvereine dagegen versprechen sich davon mehr Nachwuchs.

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