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Ski-WM in Are, Kombination

1. Alexis Pinturault FRA
2. Stefan Hadalin SLO +0,24
3. Marco Schwarz AUT +0,46

7. Mauro Caviezel +0,86
8. Luca Aerni +1,02
18. Carlo Janka +2,13
23. Niels Hintermann +2,30
26. Sandro Simonet +2,52

Alexis Pinturault of France, gold medal, reacts in the finish area during the men slalom race of the Alpine Combined at the 2019 FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden Monday, February 11, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Endlich gewinnt er einmal einen grossen Titel: Alexis Pinturault holt Gold. Bild: KEYSTONE

Pinturault wird Kombi-Weltmeister – Schweizer gehen leer aus



Der Weltmeister

epa07362180 Alexis Pinturault of France in action during the men's Alpine Combined Slalom race at the FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden, 11 February 2019.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Bild: EPA

Alexis Pinturault errang in Are seine fünfte Einzel-Medaille an einem Grossereignis, aber die erste in Gold. Weltmeister wurde der Franzose schon vor zwei Jahren in St.Moritz mit der Mannschaft. Der 27-Jährige gilt seit Jahren als Top-Allrounder.

«Ich glaube, man darf das Wort ‹endlich› benutzen», sagte Pinturault im SRF. Mit Grossanlässen habe er sich manchmal etwas schwer getan. «Nach der Abfahrt wusste ich, dass weiterhin alles möglich ist. Im Slalom bin ich gut drauf und ich bin natürlich froh, dass ich es runterbringen konnte.»

Das Podest

From left, runner-up Slovenia's Stefan Hadalin, the winner France's Alexis Pinturault and third placed Austria's Marco Schwarz pose in the finish area after the slalom portion of the men's combined competition, at the alpine ski World Championships in Are, Sweden, Monday, Feb. 11, 2019. (AP Photo/Marco Trovati)

Bild: AP

Mit Startnummer 1 im Slalom wurde vor vier Jahren Marcel Hirscher Kombinations-Weltmeister und vor zwei Jahren preschte mit dieser Luca Aerni sensationell zum WM-Titel. Heute ging's auch für Stefan Hadalin sehr weit nach vorne: Der Slowene überraschte mit Rang 2. Nur 24 Hundertstel fehlten ihm zur Goldmedaille.

Bronze ergatterte sich der Österreicher Marco Schwarz, wie Pinturault und Hadalin auf der Technikerseite anzusiedeln. Die Abfahrer hatten es schwer in dieser Kombination, dauerte doch die Abfahrt nur rund 68 Sekunden. Auch wenn der Slalom mit knapp 39 Sekunden ebenfalls kurz war, reichten den Abfahrern ihre Vorsprünge auf einer ramponierten Piste nicht aus.

Die Schweizer

Switzerland's Mauro Caviezel speeds down the course during the slalom portion of the men's combined competition, at the alpine ski World Championships in Are, Sweden, Monday, Feb. 11, 2019. (AP Photo/Gabriele Facciotti)

Bild: AP

Mauro Caviezel war die Ausnahme unter den Abfahrern – er zeigte auch im Slalom eine gute Leistung, bis er kurz vor dem Ziel einen zeitraubenden Fehler beging. So resultierte Rang 7 für den Bündner, aufs Podest fehlten ihm vier Zehntelsekunden. «Unmöglich war die Medaille nicht», resümierte Caviezel im SRF. In seinen Augen vergab er sie in seiner eigentlich stärkeren Disziplin: «Das Podest wäre mit einer guten Abfahrt möglich gewesen. Mit dem Slalom bin ich sehr zufrieden. Aber es hatte so viele Spuren drin, so viele Rhythmuswechsel, es war wirklich nicht einfach.»

Titelverteidiger Luca Aerni zeigte eine überraschend ansprechende Abfahrtsleistung, er belegte bei Halbzeit Rang 20. Doch der Berner, der in diesem Winter nie richtig auf Touren kam, ist im Slalom von seiner Bestform entfernt. Aerni verbesserte sich dank siebtbester Laufzeit immerhin auf den 8. Platz. Keine Chance hatten Carlo Janka (18.), Niels Hintermann (23.) und Sandro Simonet (26.). Letztgenannter ärgerte sich über seine Abfahrt: Um nur vier Hundertstel verpasste Simonet dort den 30. Rang und damit die Startnummer 1 im Slalom. Was mit dieser oft möglich ist, zeigte heute Hadalin …

Das war der Liveticker

Liveticker: 11.02.19: WM-Kombination der Männer

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Ralf Meile
The oder ich
FranzXaver
Mauro Caviezel im SRF-Interview
Mit Rang 7 der beste Schweizer, vier Zehntel fehlten zur Medaille. «Unmöglich war es nicht. Bei mir lag's an der Abfahrt, das Podest wäre mit einer guten Abfahrt möglich gewesen. Mit dem Slalom bin ich sehr zufrieden. Aber es hatte so viele Spuren drin, so viele Rhythmuswechsel, es war wirklich nicht einfach.»
Die Top Ten
31 Sandro Simonet
Die Kombination ist noch nicht vorbei, jeder darf antreten. Simonet hat als 31. der Abfahrt die Startnummer 1 im Slalom nur ganz knapp verpasst. Jene Nummer hatte Hadalin, der sie zu Silber genutzt hat. Simonet hat keinen Stich mehr auf dieser Unterlage, mit 2,52 s Rückstand landet er auf Rang 26.
1 Dominik Paris
Rang 9 für «Domme» Paris mit 1,51 s Rückstand.

Alexis Pinturault ist Weltmeister! Der Franzose, seit Jahren ein Top-Allrounder, gewinnt vor dem Slowenen Stefan Hadalin und Marco Schwarz aus Österreich.
1 Dominik Paris
Aber bei der zweiten Zwischenzeit 0,24 s Rückstand und Rang 6.
1 Dominik Paris
So, Paris unterwegs. Hat noch 0,81 s bei der ersten Zwischenzeit.
1 Dominik Paris
Und jetzt steht nur noch einer oben, der Pinturault den Titel vermiesen kann: Super-G-Weltmeister Dominik Paris. Er nimmt 1,52 s Vorsprung auf den Franzosen mit. «Mission impossible» oder «Nichts ist unmöglich»?
2 Ryan Cochran-Siegle
Dann wächst der Rückstand rasch an auf der gezeichneten Piste. Er fällt auf Rang 17 zurück, sein Rückstand beträgt 2,13 s.
2 Ryan Cochran-Siegle
Er fährt «naja». Oben schon eine Sekunde weg.
2 Ryan Cochran-Siegle
Der Amerikaner hat satte 1,49 s Vorsprung. Wie gut fährt er Slalom?
3 Alexander Aamodt Kilde
Nein, Aamodt Kilde ist keiner, der heute Abend eine Medaille erhält: Rang 20 mit 2,28 s Rückstand. Nur noch zwei Fahrer oben, die Medaille hat Pinturault schon auf sicher. Aber er will natürlich Gold.
3 Alexander Aamodt Kilde
1,14 s Vorsprung auf Pinturault nimmt der Norweger mit. Bei der ersten Zwischenzeit sind davon noch 0,33 s vorhanden.
4 Christof Innerhofer
Innerhofer ist ein guter Slalomfahrer – aber dann kassiert er einen Schlag, der Rhythmus ist weg und er scheidet aus. Schade, aufgrund der ersten Zwischenzeit winkte ihm ein Fight um Rang 3.
4 Christof Innerhofer
Der Südtiroler hat 1,08 s Vorsprung auf Pinturalt und damit eineinhalb Sekunden Guthaben auf Schwarz auf Rang 3.
5 Vincent Kriechmayr
Keine dritte WM-Medaille nach Silber im Super-G und Bronze in der Abfahrt: Kriechmayr belegt mit 2,12 s Rückstand Rang 16.

Fährt noch einer der vier oben aufs Podest? Was lässt die Piste noch zu?
6 Mattia Casse
Auch er ein Abfahrer, auch er wie schon so viele vor ihm ohne Chance auf eine Medaille. Casse kassiert 2,86 s, das ist Rang 22.
7 Carlo Janka
Janka büsst weiter Zeit ein. Kein schlechter Slalom, aber halt deutlich zu wenig. Rang 16 mit 2,13 s Rückstand.
7 Carlo Janka
Janka nimmt 0,92 s Vorsprung mit. Erste Zwischenzeit: Nur noch 0,17 s sind da.
7 Carlo Janka
Die letzte Schweizer Hoffnung auf eine Medaille steht am Start.
8 Mauro Caviezel
Leider ein Fehler, der Zeit gekostet hat und das ist dann gleich brutal: Caviezel spült es mit 0,86 s Rückstand auf Rang 7 zurück. Schade, da lag dank einer couragierten Fahrt etwas drin!
8 Mauro Caviezel
0,15 s bleiben für den Schlusshang!
8 Mauro Caviezel
Caviezel bei der ersten Zwischenzeit stark, immer noch 0,66 s vor Pinturault.
Luca Aerni im SRF-Interview
«Oben war ich recht zufrieden mit meiner Fahrt, aber unten machte ich einen grossen Fehler, über den ich mich ärgere. Insgesamt war die WM ein Fortschritt für mich, auch wenn an Grossanlässen natürlich nur die Medaillen zählen.»
So, noch 8 sind oben
Mauro Caviezel und Carlo Janka eröffnen nach einer kurzen TV-Werbepause die ultimative Entscheidung. Die beiden Schweizer haben einen Vorsprung von rund neun Zehntelsekunden auf Alexis Pinturault und müssen über sich hinauswachsen, wenn sie eine Medaille wollen. Allerdings liegt Marco Schwarz auf dem Bronzeplatz immerhin 0,46 s hinter Pinturault – es hat also noch «Platz».
9 Adrian Smiseth Sejersted
0,85 s Vorsprung auf Pinturault nimmt er mit auf die kurze Zickzack-Reise – das reicht ihm nicht, um den Leader zu verdrängen. Sejersted mit 2,02 s Rückstand auf Rang 14.
9 Adrian Smiseth Sejersted
Der Norweger verdrängte Sandro Simonet noch aus den Top 30 für den Slalom, der Bündner wurde nur 31. der Abfahrt, weil Adrian Smiseth Sejersted mit der Startnummer 44 auf Rang 9 raste.
10 Maxence Muzaton
Acht Zehntel Vorsprung reichen Muzaton nicht, um seinen Landsmann Pinturault zu bedrängen. Bis ins Ziel verändert sich dieser Vorsprung in einen Rückstand von 2,43 s.
11 Alexander Koell
Ein Schwede mit österreichischen Wurzeln – eine Mischung aus Stenmark und Hirscher klingt vielversprechend. Koell ist eher ein Mix aus lotterigem Ikea-Möbel und zu trockenem Wienerschnitzel, mit 2,22 s Rückstand fällt er auf Rang 15 zurück.
12 Daniel Danklmaier
Der Österreicher macht es besser als andere Speedfahrer vor ihm, aber auch er ist mit 1,89 s Rückstand weit vom Podest entfernt. Immer noch Pinturault vor Hadalin und Schwarz.
13 Niels Hintermann
Schon in den ersten zwei Schwüngen muss man leider eingestehen, dass Hintermann im Slalom ein Hinterherfahrer ist. Der Rückstand beträgt 2,30 s, Rang 14 für den Zürcher.
13 Niels Hintermann
So, Daumen drücken für Niels Hintermann, den Sensationssieger der Lauberhorn-Kombination 2017!
14 Andreas Romar
Ach, wäre er doch ein zweiter Kalle Palander! Leider ist Andreas Romar Andreas Romar und deshalb nicht in der Lage, in den Medaillenkampf einzugreifen. Er verliert 2,20 Sekunden ist damit 13.
15 Romed Baumann
Die sechs Zehntel Vorsprung auf Pinturault sind schon nach zehn Fahrsekunden aufgebraucht. Baumann, einst ein guter Kombi-Fahrer, ist komplett chancenlos. Er verliert zwei Sekunden ist nur 11.
Das Zwischenklassement
16 Riccardo Tonetti
Der Italiener nimmt immerhin eine halbe Sekunde Vorsprung auf Pinturault mit in den Slalom. Im Stangenwald schlägt sich Tonetti sehr ansprechend, doch für die Medaillen reicht es knapp nicht: Rang 4 mit 0,67 s Rückstand.
17 Klemen Kosi
Hat ihm Landsmann Hadalin noch wertvolle Tipps an den Start funken können? Kosi gilt nicht als Gefahr, sondern als guter Abfahrer. Die Prognosen treffen ein, dass er zurückfällt: Auf Rang 11 mit 2,39 s Rückstand.
18 Bryce Bennett
Dass der Amerikaner keine Chance haben würde, war abzusehen. Aber für einen Abfahrer schlägt er sich gar nicht mal so schlecht: Bennett verliert 1,88 s und ist damit momentan 8.
19 Rasmus Windingstad
Jetzt schneit es plötzlich in Are – gut für die, die schon unten sind. Windingstad zeigt einen starken Slalom, der Norweger auf dem Weg zu einem Top-Resultat, als ihn ein schwerer Fehler aus der Bann wirft. Rang 8 mit knapp zwei Sekunden Rückstand.
20 Luca Aerni
Und im Ziel ist es für Aerni der sechste Platz mit 1,02 s Rückstand. Wo hat er denn diese Sekunde verloren? Ein richtig böser Schnitzer war nicht drin. Schade!
20 Luca Aerni
Der Mittelteil von Aerni gut, aber nicht super: 0,20 s Rückstand.
20 Luca Aerni
0,29 s Vorsprung hat Aerni auf Pinturault. Bei der ersten Zwischenzeit sind es noch 0,10 s.
21 Felix Monsen
Rang 6 für den jungen Schweden, der keine Gefahr für die Besten darstellt. Aber jetzt alle Augen auf den Titelverteidiger: Luca Aerni am Start.
22 Marco Schwarz
Schwarz büsst oben ein paar Hundertstel ein und bei Rennhälfte fällt er knapp hinter Pinturault zurück. Dann noch ein, zwei Fehlerchen – und nur Rang 3 für Marco Schwarz, auch noch hinter Hadalin. Oooh, das wird jetzt aber eng mit einer Medaille für den Österreicher.
22 Marco Schwarz
1,25 s Rückstand auf den Abfahrtssieger Dominik Paris hat Marco Schwarz. Der starke Slalomfahrer galt deshalb bei Kombi-Halbzeit als Topfavorit.
23 Victor Muffat-Jeandet
Keine optimale Fahrt, oben hat er einen kleinen Fehler drin, der ihn Tempo kostet. Muffat-Jeandet dann auch im weiteren Verlauf der Fahrt langsamer als Pinturault – und auch als Hadalin und Strasser. Nur Rang 4 für ihn, au revoir.
23 Victor Muffat-Jeandet
Und gleich der nächste Franzose, dem eine Medaille zugetraut wird.
24 Alexis Pinturault
Der Franzose startet stark, fährt auch im Mittelteil gut und übernimmt mit 24 Hundertstel Vorsprung die Spitze. Und jetzt kommt das Aber: Hadalin war im Slalom 0,12 s schneller. Reicht das Pinturault für eine Medaille?
24 Alexis Pinturault
Nun der Topfavorit!
25 Jeffrey Read
Auch der Kanadier hat Mühe, er gilt ebenfalls als Speedfahrer und der 21-jährige Sohn des legendären Ken Read büsst deshalb 2,81 s ein.
26 Bostjan Kline
Die neongrünen Schoner leuchten wie ein Stabilo Boss – und so sieht es vermutlich noch Kilometer entfernt, dass Boss-tjan Kline ausgeschieden ist.
27 Ivan Kuznetsov
Der nächste Fahrer, der chancenlos ist. Der 22-jährige verliert nach Abfahrt und Slalom 2,73 s auf Hadalin.
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Vielleicht gibt's ein Goldvreneli
von The oder ich
Wenn jetzt sowohl die Abfahrt wie der Slalom kürzer sind, ist dann auch die Medaille kleiner?
28 Jan Zabystran
Keine Chance für den jungen Tschechen, der 1,76 s nach Hadalin ins Ziel kommt.
29 Linus Strasser
Wie Hadalin gilt auch Strasser als starker Slalomfahrer. Der Deutsche kann nicht ganz mithalten, er büsst im Ziel 0,56 s ein.
30 Stefan Hadalin
Der Slowene gibt Gas, er ist knapp 39 Sekunden unterwegs. Ein kurzer Slalom, aber weil auch die Abfahrt verkürzt wurde, ist das nichts als fair.
Das sagt Carlo Janka
«Das Gefühl ist gut, aber die Aufgabe nicht einfach. Wir als Abfahrer sind richtig gefordert. Wenn man etwas gewinnen will, muss man angreifen.»
Das sagt Mauro Caviezel
«Schwierig gesteckt, die Torabstände varieeren stark. Es ist sicher keine einfache Aufgabe. Ich muss den richtigen Mix aus Angriff und Kontrolle finden. Ich gebe sicher nicht jetzt schon auf, aber es wird schwierig.»
Auch der Slalom gekürzt
Die Abfahrt mit einer Laufzeit von nur 68 Sekunden fand auf stark verkürzter Strecke statt. Der Slalom wird auf der gleichen Piste ausgetragen, weil es in der Nacht zu warm war und der eigentlich geplante Hang nicht rennbereit ist. «Also fahren wir auf der Abfahrtspiste, das ist die bessere Option», sagte FIS-Renndirektor Markus Waldner im ORF. Und er sagte ebenfalls: «Der Slalom ist – wie die Abfahrt – auch ein bisschen kürzer, so dass keiner bevorzugt oder benachteiligt ist.»
Die Abfahrt ist vorbei
Der Slowake Martin Bendik ist als letzter Fahrer im Ziel, er ist 41. Die besten Fahrer sind vermutlich schon beim Einfahren mit den Slalomski unterwegs. Der Beginn der Entscheidung wurde nochmals verschoben, der Slalom beginnt um 16.00 Uhr.
44 Adrian Smiseth Sejersted
Nach dem längeren Unterbruch wegen des Sturzes von Henrik van Appen ist das Rennen wieder aufgenommen worden. Adrian Smiseth Sejersted liess sich durch die Pause nicht aus dem Konzept bringen: Rang 9 für den Norweger mit 0,67 s Rückstand.

Gut für ihn, trotz kaum vorhandener Slalomfähigkeiten, aber vor allem ist das schlecht für Sandro Simonet: Der Schweizer damit auf Rang 31 zurückgefallen. Vier Hundertstel fehlen Simonet, um den Slalom eröffnen zu können.
Wer sind nun die Medaillenanwärter?
Sicher Paris, der in Führung liegt. Aber die Topfavorit auf Gold ist bei Halbzeit Marco Schwarz. Der starke österreichische Slalomfahrer verlor 1,25 s auf Paris. Die beiden Franzosen Victor Muffat-Jeandet (1,49 s) und Alexis Pinturault (1,52 s) büssten etwas mehr ein. Pinturault klagte nach seiner Fahrt über Kniebeschwerden.

Diese drei Fahrer gelten aufgrund ihrer Slalomfähigkeiten als Favoriten. Allerdings müssen sie – wie jeder andere auch – alles riskieren und dann ist ein Einfädler schnell passiert.

Unbekannt ist, wie gut der Zweitklassierte Ryan Cochran-Siegle Slalom fährt und wie wohl sich andere mit einem guten Abfahrtsresultat auf den kurzen Latten schlagen, etwa die nächstklassierten Aleksander Aamodt Kilde, Christof Innerhofer und Vincent Kriechmayr.

Die Schweizer zählen wie schon vor der Abfahrt zur zweiten Garde der Medaillenanwärter. Carlo Janka, Mauro Caviezel und Luca Aerni wird am ehesten ein Exploit zugetraut. Aber falls Sandro Simonet 30. der Abfahrt bleibt und damit den Slalom eröffnen kann, liegt vielleicht auch für ihn noch etwas drin. An eine Medaille zu denken, scheint aber zu verwegen. Und Edelmetall von Niels Hintermann wäre eine noch grössere Sensation als damals vor zwei Jahren sein Sieg in der Lauberhorn-Kombination.

Der Slalom ist für 15.30 Uhr vorgesehen.
43 Henrik von Appen
Ein übler Abflug des Chilenen. Auf einer Kante hebt es ihn ab, er kracht ins Fangnetz und weil gute Mikrofone installiert sind, nimmt man seine Schmerzen hörbar wahr. Daumen drücken, dass es Henrik von Appen nicht schlimm erwischt hat!
Niels Hintermann im SRF
Meine Fahrt war alles andere als gut, ich hatte ein miserables Gefühl, schon ganz oben. Deshalb versuchte ich dann, es einfach tschädere zu lassen.

Ich habe gestern noch ein paar Slalomläufe gemacht, das Gefühl ist ganz gut. Es ist eher flach, das kommt uns Abfahrern entgegen. Es ist ganz einfach für mich: Alles oder nichts im Slalom. Dieses Mal gilt «nöd Grind abe», sondern «Händ vüre und Vollgas!»
Hoch spannende Ausgangslage
Nach Teil 1 der WM-Kombination darf sich immer noch mindestens ein Dutzend Fahrer Hoffnungen auf eine Medaille machen. Weil die Abfahrt stark verkürzt war, haben die Slalomfahrer nicht viel Zeit eingebüsst.

Am Schnellsten war mit Dominik Paris der Super-G-Weltmeister von Are. Der Italiener zeigte in Kombinationen schon mehrmals, dass er auch gut Slalom fährt.
Die Schweizer hielten gut mit: Carlo Janka, Mauro Caviezel und Luca Aerni dürfen weiter von einer Medaille träumen. Sie büssten auf Paris 0,60 s (Janka), 0,63 s (Caviezel) bzw. 1,23 s ein. Abfahrer Niels Hintermann verlor 89 Hundertstel, Slalomspezialist Sandro Simonet 1,92 Sekunden.
39 Jack Gower
Der erste Ausfall des Rennens: Der Brite Jack Gower verliert in einer Kurve den rechten Ski. In hohem Tempo prallt er ins nahe Fangnetz, gibt dann aber sofort Entwarnung, ehe er einen lauten Fluch hinterher schickt.
Sandro Simonet im SRF-Interview
«Den Mittelteil habe ich versaut. Das regt mich gerade recht auf. Es sieht nicht gut aus, dass es mir für die Top 30 reicht.»
35 Alexander Koell
Der Schwede mit österreichischen Wurzeln mit einer starken Leistung, er übernimmt mit 0,74 s Rückstand Rang 10.
34 Daniel Danklmaier
Der Aufsteiger des Winters aus dem österreichischen Team fährt auf Platz 10. Danklmaier verliert 0,81 s auf Paris.
32 Rasmus Windingstad
Der Norweger verdrängt Aerni und Simonet um eine Position, Windingstad setzt sich auf Rang 16.
Luca Aerni im SRF-Interview
«Ich bin sehr zufrieden mit meiner Abfahrt, ich hatte Spass, das war eine Steigerung gegenüber den Trainings. Der Schnee hier gefällt mir, ich glaube es ist noch ganz viel möglich. Ich rechne mit einem engen Rennen.»
Der Zwischenstand nach 31 von 56 Fahrern
30 Mattia Casse
Noch ein Italiener, der gross auftrumpft. Casse liefert sich mit Paris ein Kopf-an-Kopf-Rennen, erst unten verliert er noch etwas. Er rangiert sich auf Platz 6 mit 0,52 s Rückstand. Kann er Slalom fahren?
29 Felix Monsen
Der Schwede um zwei Hundertstel hinter Luca Aerni – gut für den Schweizer. Rang 16 für Monsen mit 1,25 s Rückstand.
28 Sandro Simonet
Der Bündner hat sicher nichts zu verlieren bei seinem WM-Debüt. Simonet ist Slalomfahrer, in der Abfahrt büsst er viel Zeit ein: Rang 22 mit 1,92 s Rückstand. Es wird eng mit dem Ziel, es in die ersten 30 zu schaffen. Denn der 30. darf ja zuerst Slalom fahren, dann der 29., der 28. und so weiter.
27 Maxence Muzaton
Rang 8 für den Franzosen, dessen Spezialität die Abfahrt ist. Muzaton büsst 0,72 s auf Paris ein, ist damit bester Franzose bei Halbzeit.
26 Jan Zabystran
Das unbeschriebene Blatt aus Tschechien sorgt nicht dafür, dass man sich ernsthaft mit ihm auseinander muss: 1,68 s Rückstand für ihn.
Mauro Caviezel im SRF-Interview
«Ich glaube, das ist zu wenig. Es war schwierig am Start mit Windböen. Die Slalomfahrer sind nahe dran, da muss ich Risiko auf mich nehmen, etwas anderes gibt es nicht. Es gibt nichts anderes als Vollgas. Es kann sehr gut herauskommen, aber es kann auch sein, dass ich ausscheide.»
25 Sebastian Foss-Solevaag
Der Norweger klar auf der technischen Seite zuhause. Entsprechend kann er nicht in den Kampf um die Bestzeit eingreifen, Foss-Solevaag wird mit 2,18 s Rückstand 21.
24 Bostjan Kline
Der Slowene überquert den Zielstrich 1,59 s später als Dominik Paris – Rang 18.
23 Ondrej Berndt
Mit 2,74 s Rückstand fährt der Tscheche auf Rang 22.
22 Ryan Cochran-Siegle
Der Amerikaner mit einer sackstarken Fahrt: Nur drei Hundertstel fehlen Cochran-Siegle für die Führung – Rang 2. Nach Aussagen seiner Trainer ist er in einer sehr guten Slalomform. Schau'n mer mal!
21 Andreas Romar
Guter 8. Rang für den Finnen. Aufgepasst: An der WM 2013 war Romar 4. in der Kombination, an der WM 2015 fuhr er auf Rang 7.
Carlo Janka im SRF-Interview
«Ich bin mittelmässig zufrieden mit meiner Fahrt. Aber so eine kurze Strecke selektioniert halt nicht viel, da verlieren die Slalomfahrer nicht viel. Entscheidend wird sicher auch die Kurssetzung im Slalom sein. Die Abfahrt wurde um die Hälfte gekürzt, da müsste man den Slalom auch halbieren … für die Abfahrer ist er vielleicht immer noch zu lange so. Ich werde das Bestmögliche versuchen und dann schauen wir, was dabei herauskommt.»
20 Luca Aerni
Besonders im Mittelteil eine starke Leistung, schade, dass er oben und unten etwas Zeit einbüsst. Aber die 1,23 s Rückstand auf Paris sorgen dafür, dass er zufrieden die rechte Faust ballt.
20 Luca Aerni
Wie gelingt dem Weltmeister von 2017 die Abfahrt heute? Damals in St.Moritz wurde er 30. und holte sich dann im Slalom noch den Titel.
19 Riccardo Tonetti
Auch dieser Italiener ist ein passabler Slalomfahrer. Mit den 1,02 s Rückstand auf Paris liegt für ihn am Nachmittag etwas drin, wenn's ums Zickzackfahren geht.
18 Filip Zubcic
Pippo aus Zagreb ist am stärksten im Riesenslalom, aber heute geht's um die Kombination aus Abfahrt und Slalom. Er verliert 4,43 s auf Paris. Den Grossteil des Rückstands handelt er sich bei einem Verschneider ein, bei welchem er akrobatisch einen Sturz verhindern kann.
17 Christof Innerhofer
Der Südtiroler Routinier zeigt bis zur Mitte der Strecke eine hervorragende Fahrt, dann büsst er noch einige Zehntel ein. Innerhofer mit Rang 3 und 0,44 s Rückstand auf Paris ebenfalls einer, der fürs Podest in Frage kommt.
16 Aleksander Aamodt Kilde
Auf ihm ruhen die Hoffnungen Norwegens, nachdem Svindal und Jansrud nicht antreten. Kilde zeigt eine hervorragende Abfahrt, klassiert sich mit 0,38 s Rückstand auf Rang 2. Der ist definitiv einer, mit dem auch im Slalom zu rechnen ist.
15 Ted Ligety
Gefühlt ist die Zeit des Amerikaners schon seit zwei, drei Jahren abgelaufen. Heute wird das nichts für den einstigen Überflieger, Ligety büsst in der Abfahrt 2,57 s auf Paris ein.
14 Niels Hintermann
Der Zürcher war einst Sensationssieger einer Kombination am Lauberhorn. Heute büsst er als Fünfter 0,89 s auf Paris ein.
13 Mauro Caviezel
Im Mittelteil verliert Caviezel etwas zu viel Zeit. Bis ins Ziel läppert sich ein Rückstand von 0,63 s zusammen, Rang 4 ist das momentan. Bestimmt keine Super-Abfahrt, aber eine Fahrt, die weiter von einem Platz auf dem Podest träumen lässt.
13 Mauro Caviezel
Daumendrücken nun für das wohl heisseste Scheizer Eisen heute!
12 Dominik Paris
Der «Domme» leistet in der Abfahrt ganze Arbeit: Mit 0,44 s Vorsprung auf Kriechmayr übernimmt er Rang 1. Da hat Paris den Grundstein gelegt, dass er sich im Slalom eine Medaille ergattern kann, wenn es aufgeht.
12 Dominik Paris
Der Super-G-Weltmeister muss natürlich im Speed-Teil der Kombination vorlegen. Bei Rennhälfte nimmt er Kriechmayer 0,33 s ab.
11 Pavel Trikhichev
Der Russe gilt als Kombi-Spezialist, aber heute ist er klar geschlagen: Mit 1,74 s belegt Trikhichev den elften und letzten Platz. Ein schwerer Fehler bei einer Welle, die ihn abhebt, ist Schuld daran.
10 Vincent Kriechmayr
Silber im Super-G, Bronze in der Abfahrt – der Österreicher nun ein echter Prüfstein für Jankas Bestzeit. Oben ist Kriechmayr schneller. Und auch im Ziel leuchtet die «1» für ihn grün auf: Kriechmayr übernimmt mit 0,16 s Vorsprung die Spitze.
9 Victor Muffat-Jeandet
Wie Baumann hat auch Muffat-Jeandet Schwein, dass es ihn vor dem Zielsprung nicht in den Schnee wirft. Eine knifflige Passage ist das, der Schnee möglicherweise von anderer Beschaffenheit als auf dem Rest der Piste. Er liegt 0,89 s zurück nach Teil 1 der Kombination.
9 Victor Muffat-Jeandet
Neben Pinturault der zweite Franzose, den heute ganz viele auf ihrer Rechnung haben. Ansprechend oben, ein guter Mittelteil: 0,16 s Rückstand bei Rennhälfte.
Janka in der Leaderbox
8 Bryce Bennett
Der Amerikaner dürfte im Kampf um die Medaillen nicht mitreden können. Seine Stärke ist die Abfahrt und da liegt er 0,44 s hinter Carlo Janka zurück.
7 Alexis Pinturault
Der Rückstand wächst, Pinturault im Ziel 0,92 s hinter Janka. Klingt nach viel – aber er ist der viel bessere Slalomfahrer als Janka, das kann er gut aufholen. Aber Schwarz z.B. war 27 Hundertstel schneller als Pinturault.
7 Alexis Pinturault
Der Topfavorit beginnt gut, zuoberst 0,07 s Rückstand auf Janka, dann trägt es ihn aber in einer Kurve weit nach unten. Was kostet das? Einiges: Pinturault nun 0,34 s zurück.
6 Stefan Hadalin
Der 23-jährige Slowene ist ein guter Slalomfahrer, sein Ziel ist es, in der Abfahrt in die Top 30 zu kommen. Dass er aber auch abfahren kann, bewies er an der Junioren-WM 2016, wo Hadalin Weltmeister in der Kombination wurde. Heute liegt er bei Halbzeit 1,28 s hinter Janka zurück.
5 Marco Schwarz
Das österreichische Slalom-Ass mit einer bestimmt ansprechenden Abfahrtsleistung. Auf Janka büsst Schwarz 0,65 s ein. Könnte für Schwarz eine gute Ausgangsposition für den Slalom sein.
4 Klemen Kosi
Der Slowene belegt mit 0,43 s Rückstand Zwischenrang 3.
3 Romed Baumann
Der Österreicher gewann zwei Weltcuprennen in seiner Karriere, beides Kombinationen. Klingt gut, aber die Wahrheit ist auch: Das ist nun schon zehn bzw. sieben Jahre her. Heute hält Baumann mit Janka mit, verliert 0,30 s.
2 Carlo Janka
Der Bündner fährt dort, wo Mermillod Blondin einen Bock drin hatte, viel besser. Aber nicht nur dort: Mit 1:07.87 übernimmt Janka die Spitzenposition, er war 1,52 s schneller als der Franzose. Dennoch schüttelt der «Iceman» im Ziel den Kopf.
1 Thomas Mermillod Blondin
Im Weltcup holte er fünf seiner sechs Podestplätze in der Kombination. Also sicher eine gute Referenz für Carlo Janka, der nun folgt.
1 Thomas Mermillod Blondin
Der Franzose eröffnet diese kurze Kombi-Abfahrt. Mal schauen, wie lange die Fahrzeit sein wird.
Grosser Kreis der Favoriten
Wie häufig in der Kombination gibt es viele Fahrer, denen eine Medaille zugetraut wird. Wie kommen die Techniker mit der kurzen Abfahrt zurecht? Wie die Abfahrer mit den kurzen Slalomski? Eine Prognose ist schwierig. Meistgenannte Favoriten sind wohl der Franzose Alexis Pinturault, Marco Schwarz aus Österreich und Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen.
Bruno Kernen ist schon unterwegs
Bald geht's los
Die Wetterbedingungen lassen eine Abfahrt zu, auch wenn es wieder mal in Are keine richtige Abfahrt ist. Gestartet wird vom Reservestart des Super-G. Nach dem Franzosen Thomas Mermillod Blondin startet mit der 2 bereits der erste Schweizer, Carlo Janka.
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von FranzXaver
Warum vergibt man die WM überhaupt an einen Ort, bei dem man weiss, das es immer wieder Wetterprobleme gibt?
Kombi-Start auf 12 Uhr verschoben
An den Weltmeisterschaften in Are wurde der Start zur Kombinations-Abfahrt der Männer wegen zu starkem Wind um eine Stunde auf 12.00 Uhr verschoben. Gefahren wird auf verkürzter Strecke vom Reserve-Start Auch der anschliessende Slalom verschiebt sich um eine Stunde. Neue Startzeit ist 15.30 Uhr.
Schweiz tritt mit Quintett an
Die Schweizer Equipe wird in der WM-Kombination in Are zwei Medaillengewinner von St. Moritz in ihren Reihen haben. Titelverteidiger Luca Aerni hofft nach den Enttäuschungen in den Weltcup-Slaloms in die Spur zurückzufinden. Für Mauro Caviezel, der im Engadin Dritter geworden ist, geht es fürs Erste darum, sich in der Abfahrt ein möglichst grosses Polster im Vergleich zu den im Slalom starken Konkurrenten herauszuholen. Das Quintett von Swiss-Ski komplettieren Carlo Janka, Niels Hintermann und Sandro Simonet.

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06.02.1989: Eine deutsche Eintagsfliege vereitelt in Vail einen Schweizer Vierfach-Triumph und wird Abfahrts-Weltmeister

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Heinzers Bindung bricht – was für eine Blamage für den Olympia-Favoriten

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31.01.1987: So wie in Crans-Montana haben wir die Österreicher nie mehr paniert

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23.01.1994: Vreni Schneider steht noch nicht für den Kafi am Pistenrand, sondern ist der Evergreen im Stangenwald

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19.01.2013: Nie rast einer schneller über eine Weltcup-Piste als Johan Clarey am Lauberhorn

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18.01.1987: Pirmin Zurbriggen kommt zum billigsten Weltcupsieg – er ist der einzige Starter

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Unvergessen

Der Ski-Salto wird zu Didier Cuches Markenzeichen: «Die Fans glaubten, das war geplant …»

5. Januar 2002: Didier Cuche gewinnt in Adelboden überraschend den Riesenslalom am Chuenisbärgli. Im Ziel feiert der Schweizer den Triumph mit einem – noch nie gesehenen – Ski-Salto. Die Fans sind begeistert, der Trick wird zu seinem Markenzeichen. Doch eigentlich war das gar nicht so geplant.

Wenn wir heute Didier Cuche hören, denken wir sofort an seinen Ski-Salto. Immer, wenn ihm eine besonders gute Fahrt gelingt, zeigte der Neuenburger seinen Jubel: Bindung des rechten Skis hinten lösen und dann mit Schwung das Sportgerät in die Höhe wirbeln. Genau so, dass dieses sich um die eigene Achse dreht und dann in Cuches rechter Hand landet.

Entstanden ist der Trick 2002 in Adelboden. Aus Zufall. Cuche näherte sich über die Saison hin dem Sieg im Riesenslalom. Nach einem Rang 17 in …

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