Sport
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Abfahrt in Kvitfjell

1. Hannes Reichelt (Ö) 1:29,65

2. Werner Heel (It) +0,30

3. Guillermo Fayed (Fr) +0,38

5. Patrick Küng (Sz)

15. Beat Feuz (Sz)

23. Didier Defago (Sz)

29. Silvan Zurbriggen (Sz)

30. Carlo Janka (Sz)

28.02.2015; Garmisch-Partenkirchen; Ski alpin - Weltcup Garmisch-Partenkirchen 2015 -  Abfahrt Maenner; Hannes Reichelt (AUT) jubelt im Ziel (Erich Spiess/Expa/freshfocus)

Hannes Reichelt kommt im Kampf um die kleine Kristallkugel wieder ran. Bild: Erich Spiess/freshfocus

Hannes Reichelt gewinnt die Abfahrt vor Manuel Osborne-Paradis – Küng schrammt hauchdünn am Podest vorbei

Patrick Küng verpasst in der vom Österreicher Hannes Reichelt gewonnenen Weltcup-Abfahrt in Kvitfjell das Podium um drei Hundertstel. Der Weltmeister wird als bester Schweizer Fünfter. Kjetil Jansrud landet auf dem enttäuschenden siebten Rang. 



Der Sieger

Hannes Reichelt macht das Rennen um die kleine Kristallkugel nochmals spannend. Der Österreicher überzeugt und fährt mit 30 Hundertsteln Vorsprung auf Platz 1. Kjetil Jansrud kommt auf seiner Heimstrecke nicht über Rang 7 hinaus. Damit macht der Norweger auch im Kampf um die grosse Kristallkugel gegenüber dem führenden Marcel Hirscher nur unwesentlich Boden gut. 

epa04651459 Hannes Reichelt (AUT) reacts in the finish area after his run during the Men's Downhill race at the FIS Alpine Skiing World Cup in Kvitfjell, Norway, 7 March 2015.  EPA/STR NORWAY OUT

Der Ösi feiert seinen Erfolg im Zielraum. Bild: EPA/NTB SCANPIX

Das Podest

Zeitlich am nächsten kommen Reichelt zwei Konkurrenten, die kaum einer auf der Rechnung gehabt hätte. Der Kanadier Manuel Osborne-Paradis wird Zweiter, der Südtiroler Werner Heel Dritter. Beide überraschen mit starken Fahrten. 

Bild

Osborne-Paradis und Heel überraschen. Bild: Twitter, Austria Ski Team

Die Schweizer

Patrick Küng schrammt auf der wegen Nebel und starkem Wind im obersten Teil verkürzten Strecke um drei Hundertstel an seinem ersten Podiumsplatz in diesem Winter vorbei. In Kvitfjell schafft es neben Küng keiner der Schweizer, sich in den ersten zehn zu klassieren. Beat Feuz büsst zwar nur 75 Hundertstel auf Reichelt ein. Dies genügt in einem Rennen der knappen Abstände aber lediglich zu Platz 16.

Patrick Kueng of Switzerland jumps past a gate during the men's Alpine Skiing World Cup downhill race in Garmisch-Partenkirchen February 28, 2015.       REUTERS/Wolfgang Rattay (GERMANY  - Tags: SPORT SKIING)

Küng schrammt hauchdünn am Podest vorbei. Bild: WOLFGANG RATTAY/REUTERS

Der Aufreger

Werner Heel eröffnet mit der Startnummer 1 das Rennen und sieht danach nur noch zwei Zeiten im Ziel grün aufleuchten. Dem Italiener gelingt eine starke Vorstellung und er stellt als erster Fahrer eine Marke auf, welche winzig von Hannes Reichelt und Manuel Osborne-Paradis unterboten wird. Lange Zeit sieht es sogar danach aus, dass der Südtiroler den zweiten Schlussrang erreicht, der Kanadier Osborne-Paradis macht ihm jedoch mit der hohen Startnummer 28 einen Strich durch die Rechnung. Für Werner Heel ist es der fünfte Podestplatz in einer Abfahrt, der erste seit November 2009.

epa04651428 Werner Heel (ITA) reacts in the finish area after his run during the Men's Downhill race at the FIS Alpine Skiing World Cup in Kvitfjell, Norway, 7 March 2015.  EPA/STR NORWAY OUT

Werner Heel überzeugt mit der Nummer 1. Bild: EPA/NTB SCANPIX

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Linus van Moorsel
Jonatan Schäfer
Hannes Reichelt gewinnt überzeugend
Hannes Reichelt macht das Rennen um die kleine Kristallkugel nochmals spannend und gewinnt vor Manuel Osborne-Paradis die Abfahrt von Kvitfjell. Mit der Nummer 1 überrascht Werner Heel alle und stellt die Bestzeit, bis mit der Startnummer 20 Hannes Reichelt herunter braust. Patrick Küng verpasst das Podest knapp. Der beste Schweizer landet auf dem fünften Rang.
Das Klassement
von Jonatan Schäfer
Peter Fill - Schlusszeit
Nein der Italiener nicht in seiner besten Form. Hannes Reichelt gewinnt die Abfahrt von Kvitfjell.
Reichelt hat gut lachen
von Jonatan Schäfer
Manuel Osborne-Paradis - Schlusszeit
Wow, nochmals eine grosse Überraschung. Der Kanadier dreht im unteren Teil total durch und kommt nochmals nahe an Reichelt heran. Osborne Paradis schafft den Sprung aufs Podest und landet auf dem zweiten Zwischenrang.
Maxence Muzaton - Schlusszeit
Der Franzose ohne Chancen, er verliert über eine Sekunde. Im letzten Abfahrtsrennen wird es somit nochmals ganz spannend. Die kleine Kristallkugel wird heiss umkämpft werden.
Georg Streitberger - Schlusszeit
Die volle Dröhnung Österreich momentan. Gleich der dritte in Folge, doch keiner kommt annähernd an die Bestzeit von Reichelt heran. Streitberger macht einen groben Fehler und landet mit 57 Hundertsteln Rückstand auf dem siebten Rang. Küng weiterhin ganz bitter auf dem vierten Platz.
Vincent Kriechmayr - Schlusszeit
Der junge Österreicher überzeugt und fährt im oberen Teil mit den Besten mit. Im Schlussteil verliert er aber Zeit und landet auf dem zehnten Schlussrang. Aber eine tolle Leistung des Jünglings.
Otmar Striedinger - Schlusszeit
Nein, dass wird heute nichts für den Ösi. Seinen Teamkollegen kann Striedinger nicht fordern und landet auf dem 23 Platz. Schwache Vorstellung.
Es bleibt spannend
von Jonatan Schäfer
Hannes Reichelt, der das Rennen aller Voraussicht nach gewinnen wird, ergattert sich weitere hundert Punkte im Kampf um die kleine Kristallkugel. Somit hat er jetzt ein Total von 485 Punkten. Wenn Kjetil Jansrud seinen sechsten Rang verteidigen kann, liegt der Norweger neu bei 509 Punkten. Die Ausgangslage vor dem letzten Rennen in Méribel könnte also spannender nicht sein.
Marco Sullivan - Schlusszeit
Im Zielraum nimmt Hannes Reichelt schon erste Gratulationen entgegen. Der US-Amerikaner kann nicht bis ganz nach vorne kommen und landet auf dem zehnten Rang. Immer noch jammerschade, dass Küng die Bronze-Medaille um 1 Hundertstel verpasst.
Die besten Fahrer sind durch
von Jonatan Schäfer
Guillermo Fayed - Schlusszeit
Nein, jammerschade, Küng wird von Fayed um eine Hundertstel vom Podest verdrängt. Der Schweizer schrammt hauchdünn am Podest vorbei. Hannes Reichelt wird wohl das Rennen gewinnen und der Kampf mit Kjetil Jansrud geht weiter.
Dominik Paris - Schlusszeit
Der Italiener kommt nicht an die Zeit von Reichelt heran. Der sechste Zwischenrang mit 60 Hundertsteln Rückstand. Eine Medaille für Küng wird immer wahrscheinlicher. Nur noch Fayed kann dies nun wohl verhindern.
Hannes Reichelt - Schlusszeit
Was für ein Duell, bei allen Zwischenzeiten sind die beiden beinahe gleich auf. Im Schlussteil kann der Ösi nochmals ordentlich aufdrehen und die Bestzeit knacken. Mit 38 Hundertstel Vorsprung übernimmt er die Spitze, die kleine Kristallkugel wird also heute noch nicht vergeben.
Matthias Mayer - Schlusszeit
Werner Heel strahlt aus der Leader-Box. Mayer bleibt ungefährlich und landet mit knapp einer halben Sekunde Rückstand auf dem zehnten Zwischenrang. Nun aber Hannes Reichelt, kann er angreifen?
Beat Feuz - Schlusszeit
Eine saubere Fahrt von Beat Feuz. Er verliert zwar nur 37 Hundertstel muss sich aber mit dem siebten Platz zufrieden geben. Die Zeiten ganz eng beieinander.
Patrick Küng - Schlusszeit
Jawohl, eine Top-Leistung von unserem Weltmeister. Nur um drei Hundertstel verpasst der Schweizer die Bestzeit. Der hervorragende zweite Platz für King-Küng. Ein Podestplatz ist in Reichweite.
Kjetil Jansrud - Schlusszeit
Unglaublich auch Kjetil Jansrud scheitert an der Zeit von Heel. Der Norweger wird mit 18 Hundertsteln Rückstand dritter. Die Chance für Hannes Reichelt zu kontern, doch die Piste wird immer langsamer.
Kjetil Jansrud
Jetzt aber der Dominator von diesem Winter. Der Norweger auf dem Weg zur kleinen Kristallkugel!
Travis Ganong - Schlusszeit
Ha, es wird immer enger. Der US-Amerikaner liefert sich ein Kopf an Kopf Rennen mit Heel und landet hauchdünn mit 10 Hundertstel auf dem zweiten Rang. Da hat der Italiener aber Blut geschwitzt in der Leader-Box.
Romed Baumann - Schlusszeit
Ein erstes Mal muss Heel nervös werden. Der Ösi kommt nahe an die Bestzeit heran, aber nur heran. Im Ziel fehlen Baumann 24 Hundertstel. Aber immerhin der zweite Zwischenrang.
Carlo Janka - Schlusszeit
Mit der Startnummer 13, der zwölfte Rang. Der Schweizer sichtlich enttäuscht im Ziel. Schon im Mittelteil verliert der Schweizer über eine Sekunde und er kann unten nicht mehr angreifen.
Didier Defago - Schlusszeit
Schade, auch der Schweizer verliert kontinuierlich Zeit und Heel holt sich bereits einen Liegestuhl in die Leader-Box. Defago im Ziel mit 75 Hundertsteln Rückstand und dem achten Rang.
Max Franz - Schlusszeit
Werner Heel macht es sich gemütlich in der Leader-Box. Der Ösi kann den Italiener nicht in Bedrägnis bringen und verliert auch eine halbe Sekunde auf die Bestzeit. Jetzt aber, mit Didier Defago soll sich das ändern.
Adrien Theaux - Schlusszeit
Die Bilder gleichen sich. Nach dem Russi-Sprung verlieren alle Athleten viel Zeit und im Schlussteil können sie wieder näher an Werner Heel aufschliessen. Die Bestzeit kann aber weiterhin niemand knacken, es wird der achte Rang für Theaux.
Steven Nyman - Schlusszeit
Der erste US-Amerikaner im Rennen und er fährt langsam, sehr langsam sogar. Nymen hat zwischenzeitlich über eine Sekunde Rückstand, doch im letzten Abschnitt macht er wie alle Zeit auf Heel gut. 71 Hundertstel sind es im Ziel und somit der sechste Zwischenrang.
Johan Clarey - Schlusszeit
An Werner Heel kommt immer noch niemand vorbei. Auch der nächste Franzose scheitert an der Bestzeit des Italieners und landet auf dem vierten Zwischenrang.
David Poisson - Schlusszeit
Ja, dies ist der letzte Platz für Poisson. Der Franzose von oben bis unten mit Rutschern und einer schwachen Fahrt. Zurbriggen gibt den letzten Platz ab.
Benjamin Thomsen - Schlusszeit
Ein grober Schnitzer im Mittelteil kostet Thomsen viel Zeit. Der Kanadier dreht aber unten total auf und fährt tatsächlich noch auf den dritten Rang. Eine grosse Leistung für Benjamin Thomsen.
Silvano Varettoni - Schlusszeit
Varettoni hat heute keine Chance. Der Italiener verliert bereits ganz oben eine halbe Sekunde und bis im Ziel sind es dann 97 Hundertstel Rückstand. Vor dem Schweizer Zurbriggen kann er sich aber noch platzieren.
Silvan Zurbriggen - Schlusszeit
Hach, Zurbriggen kommt bis auf einen sechsten Platz in Gröden diesen Winter nicht auf Touren. Der Schweizer verliert über eine Sekunde und landet auf dem letzten Zwischenrang.
Klaus Kroell - Schlusszeit
Auch der Ösi verliert 0,25 Sekunden auf Werner Heel. Jetzt aber Silvan Zurbriggen!
Josef Ferste
Im unteren Streckenteil kann der Deutsche noch etwas aufdrehen, einen Fehler im oberen Abschnitt kostet Ferste aber viel Zeit. Diesen Bock kann er nicht wieder gut machen und verliert 70 Hundertstel bis ins Ziel. Der zweite Fahrer und der zweite Platz.
Werner Heel - Schlusszeit
Bei warmen Temperaturen ist eine tiefe Startnummer heute sicher von Vorteil. Der Italiener hat die Richtzeit vorgegeben: 1:30,03.
Werner Heel
Es geht los! Der Italiener eröffnet die verkürzte Abfahrt.
Werner Hell wird die zweitletzte Abfahrt eröffnen - Vor dem Rennen
Kjetil Jansrud wird mit der Startnummer 16 ins Rennen eingreifen und jagt auf die kleine Kristallkugel machen. Mit der Nummer 20 kann sich dann noch Hannes Reichelt versuchen, der Österreicher muss heute angreifen um Jansrud den Titel noch vermiesen zu können. Carlo Janka hat die Startnummer 13 gezogen.
Abfahrt muss verkürzt werden - Vor dem Rennen
Die Abfahrt in Kvitfjell muss wegen Nebels im oberen Streckenabschnitt verkürzt werden. Der Start ist bleibt (vorerst) um 12 Uhr.
Jansrud kann den Sack zumachen
Herzlich Willkommen zur Männer-Abfahrt in Kvitfjell! Ab 12.00 sind wir live dabei, wenn Kjetil Jansrud nach der kleinen Kristallkugel greift. Mit einem Sieg wäre der Norweger auch von seinem ärgsten Konkurrenten Hannes Reichelt nicht mehr zu stoppen. Im Hinblick auf den Gesamtweltcup sind für ihn zudem viele Zähler wichtig. Denn der Rückstand auf Marcel Hirscher beträgt 188 Punkte.
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