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Switzerland's Lara Gut, center, celebrates her first place finish on the podium with second place finisher Lindsey Vonn, left, of the United States, and third place finisher Slovenia's Tina Maze following the women's World Cup Super-G ski race in Lake Louise, Alberta, Sunday, Dec. 7, 2014. (AP Photo/The Canadian Press, Jeff McIntosh)

Schweizer Fahne in Kanada. Bild: AP/CP

Tessinerin zeigt starke Reaktion

Lara Gut nach dem ersten Schweizer Saisonsieg: «Gewinnen ist einfach schön»

Lara Gut gibt in Lake Louise nach den enttäuschenden Abfahrten eine imponierende Antwort im Super-G. Die Tessinerin erringt vor Lindsey Vonn den ersten Saisonsieg für die Schweiz.



Nach dem 2. Platz von Beat Feuz in der Weltcup-Abfahrt von Beaver Creek machte es Lara Gut zwei Tage später in Lake Louise noch besser. Die Tessinerin liess im Super-G, ihrer gewiss stärksten Disziplin, alle ihre Gegnerinnen hinter sich. Selbst Lindsey Vonn, die tags zuvor in ihrem erst zweiten Rennen nach zwei Kreuzbandrissen die Abfahrt für sich entschieden hatte, kam nicht an die nahezu perfekt fahrende Schweizerin heran.

>>> Hier geht es zum Liveticker des Frauen Super-G von Lake Louise

Lara Gut siegte mit 0,37 Sekunden Vorsprung auf den amerikanischen Superstar. Die slowenische Weltcup-Leaderin Tina Maze als Dritte büsste bereits 81 Hundertstel ein. Lara Gut liess sich durch die Ergebnisse in der Abfahrt nicht verunsichern. 

Switzerland's Lara Gut, center, celebrates her first place finish on the podium with second place finisher Lindsey Vonn, left, of the United States, and third place finisher Slovenia's Tina Maze following the women's World Cup Super-G ski race in Lake Louise, Alberta, Sunday, Dec. 7, 2014. (AP Photo/The Canadian Press, Jeff McIntosh)

Das Siegerpodest mit Lindsey Vonn, Lara Gut und Tina Maze (v.l.n.r.). Bild: AP/CP

«Froh, als Abfahrten vorbei waren»

Als 11. und 15. war sie zweimal die beste Schweizerin, auf Positionen, die nicht dem Können der Tessinerin entsprechen. Im Super-G jedoch ist die im Vergleich zur Konkurrenz leichtgewichtige Tessinerin auf der Gleitstrecke von Lake Louise weit weniger benachteiligt.

«Ich habe ja immer gesagt, dass an diesem Hang die Abfahrt für mich nicht das gleiche ist wie der Super-G. Und ich war so froh, als die Abfahrten endlich vorbei waren. Ich hatte gewusst, dass dies am Sonntag eine ganz neue Geschichte wird. Alles begann wieder bei Null. Ich dachte nicht mehr, was vorher war. Schon bei der Besichtigung merkte ich, dass es gut kommt.» 

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Lara Guts Zeit wird nicht mehr geknackt.  Gif: srf

Die Erleichterung war Lara Gut im Zielraum anzusehen. Sie hüpfte im Zielraum herum und herzte ihren Trainer-Vater Pauli. «Gewinnen ist einfach schön», meinte sie immer wieder im Interview

War der Super-G von Lake Louise nun der Befreiungsschlag, der ihre Saison so richtig lanciert? Der nächste Einsatz steht am kommenden Freitag im Riesenslalom von Are (Sd) an. Gut ist zuversichtlich, dass sie die Baisse im «Riesen» überwinden kann. Klar sei ihr Rennen in Aspen (22.) schlecht gewesen, doch in Sölden habe es trotz ihres Ausfalls einige positive Ansätze gegeben.

Olympiasiegerin Gisin zu wenig locker

Die weiteren Schweizerinnen kamen in Lake Louise nie auf Touren. Im Super-G fanden neben Gut nur noch Abfahrts-Olympiasiegerin Dominique Gisin (15.) und Fabienne Suter (18.) in den Punkten Unterschlupf. Gisin vermisst die Lockerheit. Auf den Gleiter-Abschnitten büsste sie viel Terrain ein. Marianne Abderhalden, in der Vergangenheit auch schon Podest-Fahrerin in Lake Louise, ist sogar völlig von der Rolle. 

Dominique Gisin of Switzerland races down the hill during the women's World Cup Super-G ski race in Lake Louise, Alberta, Sunday, Dec. 7, 2014.  (AP Photo/The Canadian Press, Frank Gunn)

Dominique Gisin büsst viel Zeit ein.  Bild: AP/CP

Die bei Swiss-Ski integrierte Liechtensteinerin Tina Weirather hingegen präsentierte sich in der kanadischen Provinz Alberta mit den Rängen 3, 12 und 7 auf hohem Niveau recht konstant. (si/syl)

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