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Lara Gut of Switzerland in action during the women's downhill training at the 2015 Alpine World Skiing Championships in Vail / Beaver Creek, Colorado, USA, pictured on Thursday, February 5, 2015. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Hebt Lara Gut in der WM-Abfahrt ab? Bild: KEYSTONE

WM-Abfahrt in Gifs

Diese 5 Passagen muss Lara Gut erwischen, um aufs Abfahrts-Podest zu rasen

Die «Raptor»-Strecke in Beaver Creek wurde extra für die WM gebaut. Sie gilt als eine der steilsten und anspruchsvollsten Pisten für Frauen. Keine andere ist so steil und so lang – ideal für eine WM.



Auf 3'440 Metern über Meer startet die «Raptor»-Abfahrtsstrecke. 2,46 Kilometer später und 710 Höhenmeter weiter unten wird nach knapp 1:50 Minuten Fahrzeit die neue Weltmeisterin feststehen.

Es braucht vor allem Mut und Überwindung, um hier schnell zu sein. Fehler allerdings wirken sich oft nicht ganz so dramatisch aus wie auf anderen Abfahrten. Denn meist ist es so steil, dass das Tempo hoch bleibt. Wir haben die wichtigsten Passagen genauer unter die Lupe genommen.

Gleiterstück zum Start

Die Abfahrt beginnt flach. «The Runaway» ist ein knapp 30 Sekunden langes Gleiterstück mit einigen Wellen. Hier kann das Rennen zwar noch nicht gewonnen, aber bereits verloren werden. Das Material ist mitentscheidend.

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Nach dem Start geht es erst knapp 30 Sekunden ziemlich flach los. Gif: SRF

Luft anhalten und ab in die Tiefe

Zum Abschluss des flachen Streckenteils folgt eine langgezogene Linkskurve und dann heisst es: Luft anhalten! Denn beim «The Apex» geht es mit über 50 Prozent Neigung in die Tiefe. Mut und Überwindung sind entscheidend. 

Schlüsselstellen Raptor Profil

Beim «The Apex» beginnt die Mutprobe. Bild: vailbeavercreek2015.com

Technisches Mittelstück

Am Super-G-Start vorbei, ist jetzt technisches Können gefragt. Nach dem engen Lech-Zürs-Schuss (zu Ehren von Beaver Creeks österreichischer Schwesterstadt Lech) gilt es im «Gauntlet»-Abschnitt die Kurven gut zu erwischen und die Ideallinie zu halten, ansonsten wird es schwierig. 

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Lech-Zürs-Schuss und Gauntlet: Hier wird's technisch. Gif: SRF

The Kestrel – so steil wie nirgends

Die Fahrerinnen kommen in den «Kestrel» (Falken). 57 Prozent beträgt die Neigung hier – nirgends im Weltcup ist es steiler. Die engen Richtungswechsel sorgten im zweiten Training dafür, dass Lindsey Vonn und Anna Fenninger ein Tor verpassten. Es gilt, die richtige Mischung zwischen Aggressivität und Vorsicht zu finden.

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Am Ende des «Kestrel», des steilsten Streckenteils, gilt es, zwei tückische Tore zu meistern – Vonn und Fenninger scheiterten hier im 2. Training. Gif: SRF

Drei Sprünge und ab ins Flache

Das Ende des steilen Pistenteils leitet die «Banshee Bank» ein. Die (kleinen) Sprünge Liberty, Heckle und Jeckle – die meisten heben nur beim Jeckle kurz ab – werden dabei mit rund 120 km/h passiert. Wir befinden uns im Hochgeschwindigkeitssektor. Hier gilt es, keinen Fehler zu machen und den Schwung für den flachen Abschnitt zum Schluss mitzunehmen.

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Liberty, Heckle und Jeckle und dann schnell wieder in die optimale Hocke. Gif: SRF

Zielsprung

Wer die Gleitposition schnell findet, kann ganz unten nochmals Tempo machen und wichtige Hundertstelsekunden ins Ziel retten oder herausholen. Entscheidend kann auch der Zielsprung sein: Eine unsaubere Landung und vielleicht wird der Sieg noch auf den letzten Metern mit einem «Wackler» verspielt.

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Die letzten Meter mit dem Zielsprung als Schlusshürde. Gif: SRf

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