Sport
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Riesenslalom von Adelboden

1. Marcel Hirscher (Ö) 2:39.11

2. Alexis Pinturault (Fr) 1.13

3. Henrik Kristoffersen (Nor) 1.64

21. Carlo Janka (Sz) 2.84

23. Gino Caviezel (Sz) 2.87

Marcel Hirscher of Austria competes during the first run of an alpine ski, men's giant slalom in Adelboden, Switzerland, Saturday, Jan. 10, 2015. (AP Photo/Shinichiro Tanaka)

Marcel Hirscher bleibt im Riesenslalom das Mass aller Dinge.  Bild: Shinichiro Tanaka/AP/KEYSTONE

Riesenslalom in Adelboden

Marcel Hirscher fährt der Konkurrenz einmal mehr davon – die Schweizer wissen am Chuenisbärgli nicht zu überzeugen

Es bleibt dabei, die Schweizer vermögen am Chuenisbärgli trotz Heimvorteil nicht zu überzeugen. Carlo Janka wird als bester Schweizer 21., Gino Caviezel fährt auf den 23. Schlussrang. Während sich die Schweizer in Adelboden weiter schwer tun, unterstreicht Marcel Hirscher seine Dominanz und siegt überlegen vor dem Franzosen Pinturault und dem Norweger Kristoffersen. 



Der Sieger

Einmal mehr ist gegen Marcel Hirscher kein Kraut gewachsen. Der Österreicher steht am Chuenisbärgli zum vierten Mal im fünften Riesenslalom zuoberst auf dem Podest und lässt der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Bereits nach dem ersten Lauf liegt er über eine halbe Sekunde vor Felix Neureuther und setzt im zweiten Durchgang nochmals eine Schippe drauf. Er denkt nicht daran, den Vorsprung zu verwalten, sondern fährt angriffig und distanziert die anderen Fahrer um mindestens 1,13 Sekunden. Somit baut er sowohl in der Disziplinen- als auch in der Gesamtwertung seine Führung aus und profitiert im Kampf um die grosse Kristallkugel davon, dass mit Kjetjl Jansrud sein ärgster Konkurrent ausscheidet und keine Punkte holt.

Marcel Hirscher of Austria reacts after winning the men's World Cup Giant Slalom skiing race in Adelboden January 10, 2015.   REUTERS/Ruben Sprich (SWITZERLAND  - Tags: SPORT SKIING)

Marcel Hirscher fährt im 5. Rennen zum 4. Sieg. Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Die Schweizer

Die Schweizer vermögen in Adelboden einmal mehr nicht zu überzeugen. Von den 9 gestarteten Schweizern qualifizieren sich mit Carlo Janka und Gino Caviezel lediglich zwei Fahrer für den zweiten Lauf. Auch im zweiten Lauf gelingt den verbliebenen Schweizern kein Exploit, Janka wird als bester Schweizer lediglich 21., Gino Caviezel fährt auf den 23. Schlussrang. Es bleibt dabei, das Chuenisbärgli und das Schweizer Riesenslalomteam, es ist keine Liebesgeschichte. 

Carlo Janka of Switzerland reacts after the second run of the men's World Cup Giant Slalom skiing race in Adelboden January 10, 2015.   REUTERS/Ruben Sprich (SWITZERLAND  - Tags: SPORT SKIING)

Carlo Janka schafft in Adelboden keinen Exploit. Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Das Podest

Neben dem überragenden Hirscher stehen mit Alexis Pinturault und Henrik Kristoffersen zwei noch junge Athleten auf dem Podest. Der Franzose Pinturault liegt nach dem ersten Lauf noch hinter Felix Neureuther an dritter Stelle, im zweiten Durchgang trumpft er dann aber gross auf und stellt eine Zeit auf, die der Deutsche nicht unterbieten kann. Auch Kristoffersen vermag sich gegenüber dem ersten Lauf zu steigern, macht einen Rang gut und holt sich seinen insgesamt zweiten Podestplatz im Riesenslalom.

Podest Adelboden

Hirscher gewinnt vor dem Franzosen Pinturault und dem Norweger Kristoffersen. Bild:

Liveticker: 10.1.15: RS Adelboden Männer

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Jonatan Schäfer
Hirscher überzeugt einmal mehr – die Schweizer einmal mehr nicht
Während der Dominator des Riesenslaloms einmal mehr zeigt, dass es im Riesenslalom einfach kein Vorbeikommen an Hirscher gibt, vermögen die beiden Schweizer im zweiten Lauf nicht zu überzeugen. Während Janka sogar noch Plätze verliert und vom 19. auf den 21. Rang zurückfällt, vermag Gino Caviezel seinen 23. Rang lediglich zu halten. Es bleibt dabei, das Chuenisbärgli und das Schweizer Ski-Team ist keine Liebesgeschichte.
Entry Type
Marcel Hirscher - Schlusszeit
Der Österreicher zeigt einmal mehr, wieso er momentan das Mass aller Dinge ist. Der Österreicher lässt am Chuenisbärgli nichts anbrennen und fährt allen davon. Im Ziel hat er einen Vorsprung von 1.13 Sekunden.
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Marcel Hirscher - Zwischenzeit
Doch nun kommt der Dominator. Marcel Hirscher zeigt eine agressive Fahrt und baut seine Führung auf gut eine Sekunde aus. Was für ein Sportler.
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Felix Neureuther - Schlusszeit
Es gelingt ihm nicht! Der Deutsche verliert sogar deutlich Zeit auf seine Kontrahenten und fährt dadurch auch am Podest vorbei. Am Ende ist es der 4. Zwischenrang. Kristoffersen und Pinturault haben ihren Podestplatz dadurch auf sicher.
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Felix Neureuther - Zwischenzeit
Nun Felix Neureuther unterwegs. Ein kleiner Fehler im Mittelabschnitt kostet ihn aber seinen Vorsprung.
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Alexis Pinturault - Schlusszeit
Im Mittelabschnitt holt sich Pinturault die Führung zurück und baut diese dann sogar noch auf eine halbe Sekunde aus! Im Ziel lautet seine Zeit 2:40.24. Der Franzose kann einen Podestplatz feiern, die Frage bleibt: Welchen?
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Alexis Pinturault - Zwischenzeit
Der Franzose hält seinen Vorsprung von nur einer Hunderstelsekunde nicht. Bei der ersten Zwischenzeit fehlen ihm 2 Zehntel.
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Henrik Kristoffersen - Schlusszeit
Das Riesentalent aus Norwegen verliert zwar auch Zeit im Mittelteil auf Dopfer, doch er schafft den Sprung auf den 4. Platz mit einem Vorsprung von lediglich einer Zehntelssekunde. Jubelpose des Youngsters im Zielraum.
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Einmannarmee
von Jonatan Schäfer
Tatsächlich vermochten die restlichen drei Österreicher im zweiten Lauf nicht zu überzeugen und so lastet wieder einmal die gesamte Hoffnung unseres Nachbarlandes auf den Schultern von Marcel Hirscher.
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Ted Ligety - Schlusszeit
Ein Fehler im Mittelabschnitt kostet den Amerikaner viel Zeit, am Ende reicht es dem Amerikaner knapp nicht. Im Ziel zeigt die Anzeigetafel einen Rückstand von nur 12 Hundertstel.
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Ted Ligety - Zwischenzeit
Gelingt dem charismatischen Amerikaner eine Leistungssteigerung im zweiten Lauf? Er hat einen riesigen Vorsprung von 7 Zehnteln und kann diesen bisher halten.
Entry Type
Roberto Nani - Schlusszeit
Roberto Nani eröffnet den Reigen der besten 6, kann sich dort aber wohl nicht halten. Dopfer macht auf jeden Fall einen deutlichen Sprung nach vorne. Nani kommt mit einem Rückstand von 4 Zehnteln als 5. ins Ziel.
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Carlo Janka im Interview
von Jonatan Schäfer
Auch Carlo Janka gibt gegenüber Lukas Studer Auskunft: «Das Gefühl auf den Riesenslalomski ist nicht super, doch ich bin nicht der Meinung, dass ich zu wenig aus meinen Möglichkeiten gemacht habe. Es ist einfach ein typisches Adelbodenergebnis für mich, zu diesem Hang besteht keine Freundschaft. Es gibt einfach Strecken, die einem mehr liegen als andere und Adelboden gehört mit Sicherheit zu denen, die mir nicht liegen. Der Hang in Beaver Creek passt mir beispielsweise besser, was im Hinblick auf die WM positiv ist.»
Carlo Janka of Switzerland reacts after the second run of the men's World Cup Giant Slalom skiing race in Adelboden January 10, 2015.   REUTERS/Ruben Sprich (SWITZERLAND  - Tags: SPORT SKIING)
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Matts Olsson - Schlusszeit
Nein, kann er nicht. Im Gegenteil, Olsson verliert Zeit im Mittelabschnitt. Obwohl er sich am Ende noch etwas verbessern kann, reicht es am Ende lediglich zum 5. Zwischenrang mit einer Zeit von 2:41.30.
Entry Type
Matts Olsson - Zwischenzeit
Der einzige Schwede startet ins Rennen. Kann sich Olsson nach vorne verbessern?
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Victor Muffat-Jeandet - Schlusszeit
Muffat-Jeandet ist gestartet, doch auch er verliert Zeit gegenüber dem Führenden, Fritz Dopfer. Der Rückstand wächst von Zwischenzeit zu Zwischenzeit weiter an obwohl ihm keine groben Schnitzer unterlaufen reicht es lediglich für den 5. Zwischenrang.
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Die schnellsten Schweizer
von Jonatan Schäfer
Nach den beiden enttäuschenden Läufen von Janka und Caviezel nehmen diese Herren das Blatt selbst in die Hand. Insbesondere von dem Fan ganz am rechten Rand könnten sich die beiden Schweizer bezüglich Tempo eine gehörige Scheibe abschneiden.
Entry Type
Philipp Schoerghofer - Schlusszeit
Schoerghofer schafft es nicht, sein grosses Potential auszuschöpfen. Am Ende kommt er mit einem riesigen Rückstand von 1.28 Sekunden auf dem 17. Zwischenrang ins Ziel. Eine Fahrt zum Vergessen für den Österreicher.
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Mathieu Faivre - Schlusszeit
Der 21. Fahrer ist der Franzose Faivre und der zeigt eine sehr starke Leistung im oberen Abschnitt! Er baut seine Führung bei der ersten Zwischenzeit zwar aus, doch dann unterläuft ihm ein Fehler was zu einem Rückstand von einigen Zehnteln führt. Am Ende verliert er sogar noch etwas mehr Zeit und kommt aufgrund von Fehlern im unteren Teil mit einem Rückstand von 37 Hundertsteln ins Ziel.
Kjetil Jansrud
Der Abfahrtspezialist Jansrud startet mit einer Hypothek von 12 Hundertsteln ins Ziel, schafft es dann aber im Mittelteil nicht, ums Tor zu schwingen und scheidet darum aus dem Rennen aus. Das ist besonders bitter hinsichtlich der Gesamtwertung.
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Davide Simoncelli - Schlusszeit
Wieder ein Italiener, doch er schafft es nicht, die Führung zurück an den Stiefel zu holen. Zu behäbig ist die Fahrt von Simoncelli was im Ziel zu einem grossen Rückstand von 1.13 Sekunden führt.
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Gino Caviezel im Interview
von Jonatan Schäfer
Der Schweizer stellt sich den Fragen des SRF. Auf die Frage, was heute anders gewesen sei, da er doch sonst im zweiten Lauf immer noch aufdrehen könne, antwortet er: «Heute machte ich zu viele Fehler, insbesondere im Starthang. Danach griff ich am falschen Ort an und nahm am falschen Ort das Tempo raus, es ist aber auch ein schwieriger Hang hier in Adelboden.» Er wird ausserdem gefragt, ob er sich Vorwürfe mache: «Vorwürfe mache ich mir nicht, aber ich werde mir den Lauf heute Abend sicher nochmals anschauen, denn es hatte eindeutig zu viele Fehler drin. Der Schwung und der Speed stimmen, das ist gut.»
Gino Caviezel of Switzerland reacts after the second run of the men's World Cup Giant Slalom skiing race in Adelboden January 10, 2015.   REUTERS/Ruben Sprich (SWITZERLAND  - Tags: SPORT SKIING)
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Fritz Dopfer - Schlusszeit
Fritz Dopfer schafft eine starke Fahrt und kommt mit einem Vorsprung von 4 Zehnteln in den Schlussabschnitt, dort verliert der Deutsche zwar noch etwas Zeit, er bringt den Vorsprung aber über die Zeit und kommt mit einem Vorsprung von 4 Hundertsteln ins Ziel.
Entry Type
Tim Jitloff - Schlusszeit
Der erste Amerikaner des zweiten Laufs startet ins Rennen. Jitloff schafft es nicht, die Zeit von Eisath zu schlagen. Auch er scheitert im Schlussabschnitt an der starken Leistung des Italieners und kommt mit einem Rückstand von 69 Hundertsteln ins Ziel.
Entry Type
Thomas Fanara - Schlusszeit
Der Riesenslalom-Spezialist Thomas Fanara startet als Nächster ins Rennen, verliert aber ebenfalls Zeit auf den Führenden. Die Hypothek von 5 Zehnteln schmilzt schnell und am Ende kommt der Franzose mit einem Rückstand von satten 7 Zehnteln ins Ziel.
Entry Type
Massimiliano Blardone - Schlusszeit
Massimiliano Blardone schafft es nicht, seinen Landsmann von der Spitze zu verdrängen. Auch er verliert zu viel Zeit im unteren Streckenabschnitt und findet sich auf dem 3. Zwischenrang wieder.
Entry Type
Kristian Leif Haugen - Schlusszeit
Der Norweger zeigt eine gute Fahrt und erreicht damit den 2. Zwischenrang. Besonders im unteren Streckenabschnitt wusste der Führende Eisath zu überzeugen.
Entry Type
Benjamin Raich - Schlusszeit
Nun der Österreicher Benjamin Raich. Der Österreicher zeigt eine ruhige, fehlerlose Fahrt, doch im Schlusshang unterläuft ihm ein Fehler und darum verliert auch er einige Plätze. 2:41.93 lautet seine Zeit.
Entry Type
Carlo Janka - Schlusszeit
Ja, da ist sichtlich der Wurm drin beim Schweizer. Am Ende kommt er lediglich auf den 6. Zwischenrang. Adelboden bleibt für die Schweizer einmal mehr eine Enttäuschung. Ohne einen gröberen Fehler verliert er über eine Sekunde und scheint im Ziel dementsprechend ratlos zu sein.
GIF Janka
Entry Type
Carlo Janka - Zwischenzeit
Janka verliert schon früh Zeit auf den Führenden und liegt bei der dritten Zwischenzeit knapp 5 Zehntel zurück. Man merkt, dass da was fehlt beim Iceman.
Entry Type
Florian Eisath - Schlusszeit
Endlich schiebt sich wieder jemand an die Spitze. Ausgerechnet Florian Eisath verdrängt seinen Landsmann Borsotti auf den zweiten Rang.
Entry Type
Christoph Noesig - Schlusszeit
Dem Österreicher Noesig muss man ebenfalls konstatieren, dass er keine Fehler begangen hat. Gemäss den Experten braucht es aber eine agressivere Fahrt um hier was zu reissen. Mit einer Schlusszeit von 2:41.92 reicht es lediglich für Rang 4.
Entry Type
Steve Missilier - Schlusszeit
Als nächstes versucht sich Steve Missilier am schwierigen Riesenslalom. Seine Fahrt ist zwar nicht schlecht, aufgrund von tiefem Tempo kann er aber nicht nach vorne stossen. Im Gegenteil, der Franzose fällt sogar noch hinter Caviezel zurück.
Entry Type
Gino Caviezel - Schlusszeit
Es reicht ihm nicht! Noch ein Rutscher im Zielhang und darum nur der 5 Zwischenrang für den Schweizer mit einer Schlusszeit von 2:41.98. Das Publikum kümmerts nicht, es feiert Caviezel trotzdem.
GIF Rutscher Caviezel
Entry Type
Gino Caviezel - Zwischenzeit
Aufgepasst nun, der erste Schweizer ist unterwegs, doch auch sein Vorsprung schmilzt schon früh.
Entry Type
Cyprien Richard - Schlusszeit
Der erste Franzose startet in den zweiten Lauf, doch auch ihm gelingt keine fehlerlose Fahrt. Sein Vorsprung schmilzt von Zwischenzeit zu Zwischenzeit was am Ende zum vorläufigen 3. Zwischenrang führt.
Marcus Sandell
Sandell ist gut unterwegs, dann verpasst er aber nach einem Innenski-Fehler ein Tor und scheidet darum als erster im zweiten Lauf aus.
Entry Type
Manfred Moelgg - Schlusszeit
Manfred Moelgg, der Italiener, der nach seinem Achillessehnenriss heute sein Comeback feiert, zeigt eine gute Fahrt und klassiert sich auf Zwischenrang 2. Die Erleichterung ist im deutlich anzusehen.
Entry Type
Ondrej Bank - Schlusszeit
Auch Bank unterläuft ein Fehler im Mittelabschnitt, bereits Zubcic und und Cook haben dort Zeit verloren. Bank kann den Innenskifehler aber einigermassen kompensieren und kommt mit einem Rückstand von 63 Hundertsteln auf Borsotti ins Ziel, der dadurch weiter an Boden gut macht.
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Gute Stimmung
von Jonatan Schäfer
Einmal mehr zeigen sich die Fans in Adelboden von ihrer besten Seite und feiern die Zieleinfahrt von jedem Fahrer frenetisch.
Entry Type
Filip Zubcic - Schlusszeit
Der kroatische Youngster Zubcic vermag sich im zweiten Lauf nicht zu steigern, im Gegenteil. Der Kroate verliert viel Zeit auf die beiden vor ihm Gestarteten und kommt mit einer Zeit von 2:42.75 als Letzter ins Ziel. Da bleibt dem Kroaten nur das Kopfschütteln.
Entry Type
Giovanni Borsotti - Schlusszeit
Als nächstes ist der Italiener Borsotti unterwegs, er verliert nach einem Rutscher aber etwas Zeit, kann sich in der Folge aber noch etwas steigern und kommt mit einem Vorsprung von 37 Hundertsteln ins Ziel.
Entry Type
Dustin Cook - Schlusszeit
Cook kommt nach einer passablen Leistung ohne grosse Fehler mit einer Zeit von 2:41.97 ins Ziel.
Dustin Cook eröffnet den zweiten Lauf
Der Kanadier ist unterwegs!
Die Jagd auf Hirscher ist eröffnet
Wer kann den Dominator des Riesenslaloms im zweiten Lauf noch von seinem 4. Saisonsieg im 5. Rennen abhalten? Die aussichtsreichsten Kandidaten sind da definitiv Felix Neureuther und Alexis Pinturault auf den Plätzen 2 und 3. Für Carlo Janka und Gino Caviezel wäre ein Platz unter den besten 15 wohl bereits ein erfreuliches Resultat. Die beiden Schweizer starten von den Plätzen 19 beziehungsweise 23. In Gut 5 Minuten geht es weiter.
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Zwei Skistars unter sich
von Jonatan Schäfer
Felix Neureuther stellt im Interview mit Marco Büchel einmal mehr seine überaus sympathische Art unter Beweis und spricht mit dem Liechtensteiner über die Gedanken vor dem Start, seine kreativen Facebook-Posts und darüber, was er am Skisport verändern würde. Hier geht es zum äusserst lesenswerten Interview!
Felix Neureuther für Interview
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Bilder, die unterschiedlicher nicht sein könnten
von Jonatan Schäfer
Während in Adelboden ein Skifest erster Güte zelebriert wird...
...regiert dort, wo die Frauenabfahrt stattfinden sollte, das Chaos.
Die weiteren Schweizer
Auch den restlichen vier Schweizern gelingt der Exploit nicht: Sandro Jenal (46.), Elia Zurbriggen (48.), Amaury Genoud (37.) und Meillard Loic (51.) qualifizieren sich allesamt klar nicht für den zweiten Lauf.
Der erste Lauf
Mit Startnummer 1 stellt Felix Neureuther eine Zeit auf, die einzig vom Riesenslalomdominator Marcel Hirscher unterboten wird. Auf dem dritten Rang liegt Alexis Pinturault, der das starke französische Team (Muffat-Jeandet (8.), Faivre (10.), Fanara (15.)) anführt. Auf Rang 4 klassiert sich der junge Norweger Kristoffersen, der Ted Ligety auf den fünften Platz verdrängt. Der Amerikaner muss sich im zweiten Lauf deutlich steigern, wenn er den vierten Podestplatz im fünften Riesenslalom will. Mit Carlo Janka (19.) und Gino Caviezel (23.) qualifizieren sich auch zwei Schweizer für den zweiten Durchgang, für beide ist der Zug für die erste Top-10-Rangierung eines Schweizers in Adelboden seit über drei Jahren bereits abgefahren.
Entry Type
Thomas Tumler - Schlusszeit
Nach einer ansprechenden Fahrt folgt der Fehler im Steilhang und somit kann sich auch Tumler auf den Heimweg machen. Viereinhalb Sekunden Rückstand bringen ihm den 33. Zwischenrang ein.
Entry Type
Justin Murisier - Schlusszeit
Murisier tut es Pleisch gleich und kommt mit einem Rückstand von über fünf Sekunden auf den 35. Zwischenrang.
Entry Type
Manuel Pleisch - Schlusszeit
Pleisch handelt sich bereits früh grosse Rückstände ein und fährt auf den 36. Zwischenrang. Er wird also im zweiten Lauf definitiv nicht mehr dabei sein.
Die weiteren Schweizer
Wir werden Sie selbstverständlich über das Abschneiden der weiteren Schweizer auf dem laufenden halten, beenden aber ansonsten die Berichterstattung über den ersten Lauf. Um 13:30 Uhr sind wir dann wieder voll dabei, wenn es mit dem zweiten Durchgang weitergeht. Ob Manuel Pleisch (38), Justin Murisier (41), Thomas Tumler (42), Sandro Jenal (54), Elia Zurbriggen (59), Amauruy Genoud (60) oder Loic Meillard (61) der erhoffte Exploit gelingt, werden wir in Kürze sehen.
Entry Type
Massimiliano Blardone - Schlusszeit
Der Routinier beschliesst den Reigen der ersten dreissig Fahrer und liegt nach einer passablen Fahrt vor dem Zielhang zwei Sekunden zurück. Diesen meistert er dann ebenfalls souverän und klassiert sich mit 2,38 Sekunden Rückstand auf dem 16. Zwischenrang. Starke Leistung des italienischen Oldies!
Entry Type
Filip Zubcic - Schlusszeit
Der Kroate fuhr in Alta Badia auf den siebten Schlussrang, heute vermag er aber nicht für einen Exploit zu sorgen. Im oberen Teil scheidet er beinahe aus, rettet sich mirakulös, verliert aber dadurch viel Zeit. Im Ziel sind es dann dreieinhalb Sekunden Rückstand und der 27. Zwischenrang.
Entry Type
Ondrej Bank - Schlusszeit
Auch der Tscheche klassiert sich hinter Janka und Caviezel. 3,22 Sekunden Rückstand auf Hirscher bringen ihm den 26. Zwischenrang ein.
Entry Type
Giovanni Borsotti - Schlusszeit
Die Zeitabstände zu Hirscher werden immer grösser, auch Borsotti verliert über drei Sekunden. Dies ist natürlich positiv für die beiden Schweizer, die noch um die Qualifikation für den zweiten Lauf bangen müssen.
Entry Type
Cyprien Richard - Schlusszeit
Eine zögerliche Fahrt des Franzosen, der vor wenigen Jahren im Riesenslalom noch überzeugte. Er kommt auf den 23. Rang, einen Platz hinter Caviezel.
Entry Type
Florian Eisath - Schlusszeit
Eisath klassiert sich 2.72 Sekunden langsamer als Hirscher hinter Janka auf dem 19. Zwischenrang.
Entry Type
Andre Myhrer - Schlusszeit
Der Schwede fährt zwar wenn immer möglich den Riesenslalom, es gilt aber erst im morgigen Slalom das Augenmerk auf ihn zu richten. 3,83 Sekunden Rückstand auf Hirscher reichen wohl nicht für die Qualifikation für den zweiten Lauf.
Entry Type
Manfred Mölgg - Schlusszeit
Der Italiener gibt nach seinem Achillessehnenriss im vergangenen August sein Comeback. Er tastet sich erst langsam wieder zurück und kann selbstverständlich nicht von Beginn weg wieder vorne mitfahren. 3,15 Sekunden fehlen ihm auf Hirscher, was Zwischenrang 23 bedeutet.
Gino Caviezel
Tatsächlich, die TV-Bilder zeigen in der Wiederholung einen groben Fehler gleich zu Beginn des Laufes. Ohne diesen Schnitzer hätte sich Caviezel wohl deutlich weiter vorne klassiert.
Caviezel Adelboden Fehler Gif
Entry Type
Gino Caviezel - Schlusszeit
Da muss im oberen Streckenteil etwas vorgefallen sein, denn bereits nach kurzer Zeit liegt er eineinhalb Sekunden zurück. Bis ins Ziel verliert er dann nur noch etwas mehr als eine Sekunde und wird 21.
Entry Type
Gino Caviezel - Zwischenzeit
Bei der zweiten Zwischenzeit hat er bereits 1,57 Sekunden verloren.
Entry Type
Christoph Nösig - Schlusszeit
Der nächste Österreicher tut sich schwer und ist der langsamste Fahrer seit langem. Knapp hinter Janka kommt er auf den 19. Rang. Jetzt kommt Caviezel!
Entry Type
Philipp Schörghofer - Schlusszeit
Im Bereich des zehnten Ranges liegen die Fahrer extrem nahe zusammen und auch Schörghofer zwängt sich mit 1,88 Sekunden noch irgendwie dazwischen.
Entry Type
Davide Simoncelli - Schlusszeit
Auch der Italiener mit einer ansprechenden Fahrt, die ihm den elften Zwischenrang einbringt. Nach einer kurzen Baisse verlieren immer mehr Fahrer weniger als zwei Sekunden auf Hirscher.
Entry Type
Mathieu Faivre - Schlusszeit
Nach Pinturault und Muffat-Jeandet fährt auch Faivre unter die ersten Zehn und klassiert sich knapp zwei Sekunden hinter Hirscher auf Zwischenrang 9.
Entry Type
Matts Olsson - Schlusszeit
Im angeschlagenen schwedischen Riesenslalomteam hat Olsson praktisch den ganzen Druck auf seinen Schultern und damit scheint er gut umgehen zu können. Er kommt 1,66 Sekunden langsamer als Hirscher ins Ziel und übernimmt Platz 7 – starke Leistung des Schweden!
Entry Type
Kjetjl Jansrud - Schlusszeit
Für den Dominator der Speed-Disziplinen geht es in erster Linie darum, möglichst viele Punkte für den Kampf um den Gesamtweltcup zu sammeln. Mit 1,92 Sekunden Rückstand und Zwischenrang 8 bringt er sich in eine gute Ausgangslage für den zweiten Durchgang.
Entry Type
Roberto Nani - Schlusszeit
Der Italiener hält sich gut und deutet sein vorhandenes Potenzial an. Er knöpft Muffat-Jeandet den sechsten Rang sogleich wieder ab und verliert nur eineinhalb Sekunden auf den Führenden Marcel Hirscher.
Entry Type
Victor Muffat-Jeandet - Schlusszeit
Der Überraschungsmann der Franzosen kann, wie so viele, im oberen Teil mit Hirscher mithalten und verliert danach deutlich weniger als das Gros der Fahrer. 1,81 Sekunden Rückstand bringen ihm den sechsten Zwischenrang ein.
Entry Type
Leif Kristian Haugen - Schlusszeit
Der Norweger mit dem einen oder anderen Rutscher zu viel, was den Rückstand von 2,38 Sekunden erklärt. Die Leistung von Kristoffersen ist nicht hoch genug zu bewerten, denn mittlerweile handeln sich alle Fahrer eine beträchtliche Hypothek ein.
Entry Type
Marcus Sandell - Schlusszeit
Der Finne kann seine gute Leistung von Sölden erneut nicht bestätigen und fährt zögerlich. Etwas über drei Sekunden Rückstand auf Hirscher lautet das deutliche Verdikt.
Entry Type
Henrik Kristoffersen - Schlusszeit
Eine solide Fahrt des jungen Norwegers, der im oberen Teil sogar knapp schneller als Hirscher ist. Vor der Einfahrt in den Zielhang ist er mit der drittbesten Zeit unterwegs, fällt dann aber noch auf den vierten Zwischenrang zurück. Mit dieser Leistung kann Kristoffersen mit Sicherheit zufrieden sein.
Entry Type
Tim Jitloff - Schlusszeit
Im oberen Teil hält der Amerikaner gut mit, unten verliert er aber doch noch einige Zehntelsekunden. Im Ziel sind es dann 2,2 Sekunden, die ihm auf Hirscher fehlen.
Entry Type
Steve Missilier - Schlusszeit
Der nächste Franzose stand diese Saison erst einmal im zweiten Lauf und schied dort erst noch aus. Auch heute vermag er keine Stricke zu zerreissen, er klassiert sich mit 2,75 Sekunden Rückstand knapp hinter Janka.
Entry Type
Carlo Janka - Schlusszeit
Der erste gestartete Schweizer kann nicht für den erhofften Exploit sorgen und kommt mit den Verhältnissen überhaupt nicht zurecht. 2,7 Sekunden langsamer als Hirscher überquert er die Ziellinie als Achter.
Janka Lauberhorn 1. Lauf
Entry Type
Carlo Janka - Zwischenzeit
Bereits über eine Sekunde Rückstand bei der zweiten Zwischenzeit.
Entry Type
Thomas Fanara - Schlusszeit
Fanara verliert den Rhythmus in der Hälfte des Rennens und hat danach grosse Probleme, ihn wieder zu finden. Weit hinter Pinturault reiht er sich mit 2,24 Sekunden Rückstand auf Zwischenplatz 6 ein. Jetzt kommt Janka!
Entry Type
Fritz Dopfer - Schlusszeit
Der zweite gestartete Deutsche fährt die Tore zu direkt an und ist dann auch deutlich langsamer als Neureuther. Etwas über zwei Sekunden verliert der Zweitplatzierte vom Riesenslalom in Sölden, was ihm den fünften Zwischenrang einbringt.
Entry Type
Benjamin Raich - Schlusszeit
Der nächste Österreicher hat in Adelboden schon dreimal gewonnen, heute kommt er aber mit einem grossen Rückstand von 2,48 Sekunden auf seinen Landsmann Hirscher ins Ziel. Mit dieser Leistung ist er sichtlich unzufrieden.
Entry Type
Marcel Hirscher - Schlusszeit
Im unteren Teil dreht Hirscher nochmals auf, meistert den Schlusshang souverän und kommt mit einem Vorsprung von über einer halben Sekunde über die Ziellinie. Erneut eine ganz starke Leistung des Österreichers – mal sehen, ob diese Zeit noch unterboten wird.
Entry Type
Marcel Hirscher - Zwischenzeit
Der Dominator der laufenden Saison ist bei der zweiten Zwischenzeit drei Hundertstel hinten.
Entry Type
Alexis Pinturault - Schlusszeit
Der Franzose hält oben gut mit, ein kleinerer Fehler kostet ihn aber seine knappe Führung bei der ersten Zwischenzeit. 41 Hundertstelsekunden langsamer als Neureuther schiebt er sich vor Ligety auf den zweiten Zwischenrang.
Entry Type
Ted Ligety - Schlusszeit
Der Amerikaner mit einer seiner schwächsten Riesenslalomleistungen – das ist bereits eine gewaltige Hypothek, die sich der Amerikaner aufbürdet. Er holt zwar noch ein wenig auf, kommt aber trotzdem mit einem Rückstand von sieben Zehnteln ins Ziel.
Entry Type
Ted Ligety - Zwischenzeit
Ligety liegt bei der zweiten Zwischenzeit bereits 75 Hundertstel zurück.
Entry Type
Felix Neureuther - Schlusszeit
Der Deutsche kommt mit einer Zeit von 1:17.73 ins Ziel. Im Grunde sah die Fahrt sauber aus, ob sie auch schnell war, werden die nächsten Fahrer zeigen.
Felix Neureuther
Der Vorjahressieger eröffnet das Rennen am «Chuenisbärgli» und will nach seinen starken Slalomleistungen in diesem Winter endlich auch im Riesenslalom wieder einmal reüssieren.
Die Schweizer - Vor dem Rennen
Aus Schweizer Sicht lautet die Devise einmal mehr, sich nicht allzu grosse Hoffnungen zu machen. Carlo Janka und Gino Caviezel fuhren in den vier bisherigen Rennen nur je einmal unter die ersten zehn Athleten, schrammten als 11. jedoch auch je einmal knapp an den Top 10 vorbei. Auch heute dürfte ein Platz im vorderen Drittel das höchste der Gefühle sein, insbesondere, weil seit Jahren eine eklatante Heimschwäche in Adelboden besteht. Für die restlichen sieben Schweizer wäre bereits die Qualifikation für den zweiten Lauf ein Erfolg.
Die Favoriten - Vor dem Rennen
Auch im Riesenslalom von Adelboden dürfte der Weg zum Sieg nur über Marcel Hirscher führen. Der Österreicher gewann im laufenden Winter drei von bisher vier Rennen in dieser Disziplin und führt sowohl die Gesamt- als auch die Riesenslalomwertung souverän an. Dass ihm die Strecke am Chuenisbärgli liegt, bewies er mit seinem Sieg im Jahr 2012. Vorjahressieger Felix Neureuther will seine starken Resultate vom Slalom endlich auch auf den Riesenslalom übertragen, wo er in dieser Saison noch glück- und erfolglos ist. Der Amerikaner Ted Ligety wird im Kampf um den Tagessieg ein Wörtchen mitreden und will mindestens seinen vierten Podestplatz im fünften Rennen. Auch das starke französische Team um Pinturault, Fanara und Muffat-Jeandet ist im erweiterten Kreis der Favoriten zu erwähnen.
Hoffen auf den Exploit - Vor dem Rennen
Beim Heimrennen in Adelboden konnten die Schweizer in den letzten Jahren zwar nicht mehr überzeugen – die letzten drei Jahre gab es kein Top-10-Resultat –, trotzdem hoffen sie nach den ansprechenden Leistungen in der bisherigen Saison auf einen Exploit.
Carlo Janka startet als erster Schweizer mit der Nummer 8. Ihm liegt das Chuenisbärgli zwar nicht, aber er hofft, dass endlich mal in der Heimat alles passt. Auch Gino Caviezel startet mit der 22 in den Top 30 und strebt ein Top-10-Resultat an. Die weiteren Schweizer sind Manuel Pleisch (38), Justin Murisier (41), Thomas Tumler (42), Sandro Jenal (54), Elia Zurbriggen (59), Amaury Genoud (60) und Loic Meillard (61).

Um den Sieg fahren dürften einmal mehr Gesamtweltcupleader Marcel Hirscher, Ted Ligety, Thomas Fanara, Alexis Pinturault und Felix Neureuther, welcher als Sieger von 2014 watson.ch kurz vor dem Rennen ein erfrischendes Interview gab.
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