Sport
Skispringen

Nach Lähmung sagt Nick Fairall: «Ich will wieder Skispringen!»

Fairall wird nach dem verhängnisvollen Unfall von der Schanze weggebracht.
Fairall wird nach dem verhängnisvollen Unfall von der Schanze weggebracht.
Bild: EPA/DPA

Gelähmter Fairall träumt von einer Rückkehr: «Ich will wieder Skispringen!»

Die Sehnsucht nach dem Fliegen hat ihn nicht verlassen. Ein Jahr nach dem schweren Sturz, der das Leben des amerikanischen Skispringers Nick Fairall dramatisch veränderte, kehrt er nach Bischofshofen zurück.
31.12.2015, 14:2231.12.2015, 15:29

Seinen Weihnachtswunsch postete Nick Fairall auf Facebook: «Ich will wieder Skispringen.» Bis es soweit sei, freue er sich darauf, bei einigen Wettkämpfen zuzuschauen, schrieb der an den Beinen gelähmte amerikanische Skispringer.

Weihnachtsgeschenk: Fairall kann wieder auf die Piste.
Vimeo/HighFivesFoundation

Gefühl in den Beinen kehrt zurück

Fairall hatte 2015 in der Qualifikation in Bischofshofen neben Rippenbrüchen sowie Nieren- und Lungenverletzungen einen Lendenwirbelbruch erlitten. Er wurde einen Monat lang in Österreich behandelt und danach in die Heimat geflogen. Im Juni gab es positive Nachrichten: Er habe mehr Gefühl in den Beinen und etwas Beweglichkeit in den Oberschenkeln, teilte Fairall mit.

Skispringen

Einst ein Hoffnungsträger des US-Verbandes, arbeitet der mit enormem Willen ausgestattete Fairall nun hart an seiner Rehabilitation und fühlt sich bereit für einen weiteren Überseeflug. Er werde mit seinen Teamkollegen reisen und in Bischofshofen, in Willingen sowie bei der Skiflug-WM auf dem Kulm bei Bad Mitterndorf/Tauplitz zuschauen, kündigte Fairall an. (ram/si)

Skisprung-Legende Eddie «The Eagle» Edwards

1 / 12
Skisprung-Legende Eddie «The Eagle» Edwards
Auf dem Weg zu Grosstaten: Eddie «The Eagle» Edwards zuhause im englischen Cheltenham.
quelle: getty images europe / getty images
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Du hast watson gern?
Sag das doch deinen Freunden!
Mit Whatsapp empfehlen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Paolo Duca und Zug – ein Himmelfahrtskommando für den Romantiker
Am Donnerstag kam die telefonische Anfrage, am Freitagvormittag ist Paolo Duca mit den Zugern bereits einig geworden: Er wird neuer Geschäftsführer und Nachfolger von Patrick Lengwiler.
Weil es in Zug drunter und drüber geht und nun Ruhe einkehren soll, ist dem neuen Geschäftsführer Paolo Duca erst einmal zwei Wochen lang ein Redeverbot auferlegt worden. Deshalb ist es ausnahmsweise erforderlich, sich auf die Erzählungen von Gewährsleuten aus Zug und dem Südtessin zu verlassen. Duca ist eine berühmte Person und es gibt viele Gewährsleute, die ihn kennen und gerne Auskunft geben.
Zur Story